Terminal 1 des Flughafens Frankfurt am Main (Foto: Jan Gruber).
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ADV fordert verlässliche Finanzierung für Flughafeninfrastruktur

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Der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) hat im Rahmen der 30. UN-Klimakonferenz in Belém, Brasilien, eine stärkere finanzielle Unterstützung für Investitionen in die Flughafeninfrastruktur gefordert. Im Mittelpunkt der Konferenz steht die internationale Finanzierung, deren Beschlüsse der Verband in konkrete, verlässliche und finanzierbare Umsetzungsmaßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene überführt sehen will.

Der ADV drängt auf die Einführung verlässlicher Finanzierungsinstrumente, um Infrastrukturprojekte, die auf die Reduzierung des Energieverbrauchs und die Modernisierung der Anlagen abzielen, zu unterstützen. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärte, die internationale Finanzierung sei ein zentrales Instrument, um die notwendige Transformation in der Flughafeninfrastruktur zu beschleunigen. Er forderte, dass Investitionen in neue Technologien zur Energieerzeugung und in moderne Kraftstoffe weltweit ermöglicht und langfristig abgesichert werden. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Flughäfen zu erhalten.

Die Forderung des Verbandes steht in direktem Zusammenhang mit dem auf der Vorgängerkonferenz in Baku vereinbarten globalen Finanzierungsziel. Demnach sollen bis 2035 jährlich 300 Milliarden US-Dollar (rund 260 Millionen Euro) in die globale Infrastruktur gelenkt werden. Der ADV verlangt, dass die EU hierfür einheitliche Rahmenbedingungen schafft, um Wettbewerbsnachteile für die Betreiber zu verhindern. Ungeachtet der politischen Forderungen haben die deutschen Flughäfen nach eigenen Angaben ihre betriebsbedingten CO₂-Emissionen seit 2010 bereits um 56 Prozent reduziert und setzen auf eigene Energieerzeugung, die Elektrifizierung der Fahrzeugflotten und modernisierte Terminalgebäude.

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