Flughafen Köln/Bonn (Foto: KölnBonn Airport).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Änderung von Rollwegbezeichnungen am Flughafen Köln/Bonn angekündigt

Werbung

Am Flughafen Köln/Bonn kommt es im vierten Quartal 2026 zu Anpassungen der Infrastrukturbezeichnungen auf den Flugbetriebsflächen.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) informierte die Luftfahrtbranche darüber, dass zwei Abschnitte des bestehenden Rollwegsystems schrittweise neue Kennzeichnungen erhalten. Die Umbenennungen sind Teil fortlaufender Anpassungen der luftfahrtspezifischen Dokumentation und der Beschilderung am Boden.

In der ersten Stufe wird seit dem 2. Oktober 2026 der Teilbereich des Rollwegs Bravo (B) zwischen der Querwindbahn 06/24 und der Start- und Landebahn 13R/31L neu als Rollweg Papa (P) geführt. Der zweite Schritt folgt am 26. November 2026 für einen Abschnitt des Rollwegs Delta (D). Im Zuge der baulichen und administrativen Umstellung treten punktuelle, zeitweise Sperrungen einzelner Abschnitte auf den Rollfeldern auf.

Während der Übergangsphase kann es zu Abweichungen zwischen der Beschilderung auf den Rollwegen, den gedruckten sowie digitalen Luftfahrtkarten und der Sprechfunk-Ermessenspraxis der Fluglotsen kommen. Die Flugsicherung fordert das Cockpitpersonal daher auf, den tagesaktuellen Luftfahrtveröffentlichungen (NOTAMs) erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, um Missverständnisse beim Rollverkehr am Boden zu vermeiden.

Die Maßnahme reiht sich in umfassendere Instandhaltungs- und Reorganisationsarbeiten auf den Vorfeldern des Standorts ein. Bereits im Frühjahr 2024 hatte der Flughafen Köln/Bonn wegen der Wanderung des magnetischen Nordpols seine beiden Parallelbahnen umbenennen müssen. Fachbeobachter betonen, dass präzise Bezeichnungen und klare Rollanweisungen eine zentrale Anforderung für die Vermeidung von Kollisionsgefahren auf stark frequentierten Fracht- und Passagierflughäfen darstellen.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung