Die russische Fluggesellschaft Aeroflot plant, den Flugbetrieb nach China im Januar 2026 wieder aufzunehmen. Die Flüge werden nicht direkt von Aeroflot selbst, sondern über die Regionaltochter Aurora Airlines ab den russischen Regionen im Fernen Osten durchgeführt. Zum Einsatz kommen dabei Flugzeuge des Typs Airbus A319 der Aurora Airlines.
Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs konzentriert sich auf die Städte Peking Daxing (PKX) und Harbin (HRB). Geplant sind insgesamt drei Routen, die das östliche Russland direkt mit Nordchina verbinden sollen:
- Chabarowsk (KHV) – Peking Daxing (PKX): Start am 2. Januar 2026, zweimal wöchentlich.
- Wladiwostok (VVO) – Harbin (HRB): Start am 3. Januar 2026, dreimal wöchentlich.
- Wladiwostok (VVO) – Peking Daxing (PKX): Start am 3. Januar 2026, fünfmal wöchentlich.
Die Strecken sollen die Mobilität im Fernen Osten Russlands erhöhen und die wirtschaftlichen Verbindungen zur Volksrepublik China stärken. Aurora Airlines, die ursprünglich als Tochter von Aeroflot gegründet wurde und deren Mehrheitsbeteiligung an die Regionalregierung von Sachalin verkauft wurde, verfügt über eine Flotte von Airbus A319-Jets, die für diese Mittelstreckenflüge geeignet sind.
Die Nutzung der Airbus A319 von Aurora Airlines für die China-Flüge unterstreicht die Strategie des Aeroflot-Konzerns, regionale Kapazitäten für internationale Expansionen zu nutzen. Die Aurora Airlines hat ihren Sitz in Juschno-Sachalinsk und konzentriert sich auf Flüge im pazifischen Teil Russlands, bedient aber auch Ziele in Ostasien. Die Wiederaufnahme der Routen ist ein Zeichen für die verstärkte Fokussierung auf den asiatischen Markt, nachdem Aeroflot seine internationale Präsenz in den vergangenen Jahren neu ausrichten musste. Die Flüge werden dabei voraussichtlich unter Aeroflot-Flugnummer (SU) in Verbindung mit der Aurora-Kennung (HZ) durchgeführt, was auf eine Codeshare-Operation hindeutet.