Nach einem Feuer an Bord eines Flugzeugs von Air Busan, das am 28. Januar 2025 vor dem Abflug von Busan nach Hongkong ausbrach, hat die Polizei der Stadt Busan am 6. Februar 2025 eine Durchsuchung der Büros der Fluggesellschaft durchgeführt. Die zweistündige Razzia hatte das Ziel, wichtige Informationen für eine grundlegende Untersuchung zu sichern und Verantwortlichkeiten zu klären. Während der Durchsuchung wurden Flugbetriebsdaten und eine Passagierliste beschlagnahmt.
Die Polizei ermittelt, wer für das Feuer an Bord des Airbus A321-200 verantwortlich gemacht werden kann, während eine separate Untersuchungskommission für Flugunfälle die genaue Brandursache feststellen soll. Der Vorfall führte zu keinem Todesfall, zerstörte jedoch das betroffene Flugzeug (HL7763, msn 3297).
Am selben Tag, an dem die Durchsuchung stattfand, gab Air Busan eine Änderung ihrer Sicherheitsrichtlinien bekannt. Ab sofort sind tragbare Ladegeräte in den Gepäckfächern über den Sitzen verboten und müssen im Handgepäck unter dem Sitz verstaut werden. Dies ist eine erste Maßnahme, die nach dem Vorfall eingeführt wurde, und es wird erwartet, dass auch andere südkoreanische Fluggesellschaften ähnliche Regeln umsetzen.
Der Vorfall bei Air Busan fällt in eine Zeit, in der die koreanischen Luftfahrtstandards nach dem tödlichen Absturz einer B737-800 von Jeju Air Ende Dezember 2024 verstärkt unter die Lupe genommen werden.