Flughafen London-Gatwick (Foto: Gatwick Airport).
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Air France baut Großbritannien-Geschäft aus und nimmt London Gatwick auf

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Air France erweitert ihr Mittelstreckennetz und erhöht die Flugfrequenzen von und nach Großbritannien signifikant. Die französische Fluggesellschaft kündigte an, künftig bis zu 300 Flüge pro Woche zu sechs verschiedenen Zielen im Vereinigten Königreich anzubieten. Als wichtigste Neuerung wird ab dem 29. März 2026 die Verbindung zwischen dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle (CDG) und dem London Gatwick Airport (LGW) aufgenommen, dem zweitgrößten Flughafen der britischen Hauptstadt.

Die neue Strecke nach London Gatwick wird zweimal täglich mit Flugzeugen des Typs Airbus A220 bedient. Die Abflüge von Paris-CDG sind für 9:20 Uhr und 15:45 Uhr geplant. Die Rückflüge von Gatwick starten um 10:30 Uhr und um 17:10 Uhr. Dieser Flugplan wurde optimiert, um den Passagieren verbesserte Anschlussmöglichkeiten über das Drehkreuz Paris-CDG an das globale Langstreckennetz von Air France zu bieten. Die neue Verbindung ergänzt die bestehende, langjährige Route zum London Heathrow Airport (LHR), die Air France weiterhin sechsmal täglich bedient, und festigt damit die Präsenz der Airline auf dem wichtigen britischen Markt.

Die Wahl des Flughafens London Gatwick, der hervorragende Anbindungen in die Londoner Innenstadt sowie nach Südengland bietet, ist strategisch motiviert. Die Anbindung über den Gatwick Express, Thameslink und das Southern-Netzwerk macht den Flughafen zu einem attraktiven Einfallstor für Geschäfts- und Privatreisende. Neben der Netzwerkerweiterung kündigte Air France auch spezielle Angebote für Sportveranstaltungen an: Zur kommenden Six Nations Rugby-Meisterschaft im Februar 2026 werden zwölf Sonderflüge zwischen Paris-CDG und Cardiff in Wales angeboten. Diese Spezialflüge, die zwischen dem 13. und 16. Februar stattfinden, sollen französischen und internationalen Fans die bequeme Anreise zu den Spielen ermöglichen.

Die Expansion der Kapazitäten auf dem Großbritannien-Markt durch Air France spiegelt die hohe Nachfrage auf diesen Routen wider und ist Teil der Strategie, die europäische Anbindung des Pariser Drehkreuzes zu stärken. Die neuen Flüge und die optimierten Anschlusszeiten zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit von Air France im Kurz- und Mittelstreckensegment weiter zu erhöhen und die Passagierzahlen in den kommenden Jahren zu steigern.

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