Concorde (Foto: Air France).
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Air France feiert 50 Jahre Überschallverkehr mit der Concorde

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Die französische Fluggesellschaft Air France beging am 21. Januar 2026 das 50. Jubiläum ihres ersten kommerziellen Überschallflugs. Am 21. Januar 1976 hob die Concorde mit der Registrierung F-BVFA erstmals zu einem Linienflug von Paris über Dakar nach Rio de Janeiro ab. Mit einer Flugzeit von nur sieben Stunden und 26 Minuten setzte die Maschine neue Maßstäbe in der zivilen Luftfahrt und markierte den Beginn einer Ära, die bis zum Jahr 2003 andauern sollte. Das Flugzeug operierte in einer Reisehöhe von etwa 60.000 Fuß und erreichte Geschwindigkeiten von Mach 2,02, was den Passagieren einen Blick auf die Erdkrümmung ermöglichte.

Die Concorde gilt bis heute als technologisches Meisterwerk der französisch-britischen Luftfahrtindustrie. Mit einer Kapazität von 100 Sitzplätzen bot sie ein exklusives Reiseerlebnis, das vor allem durch die enorme Zeitersparnis auf Langstreckenverbindungen bestach. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass das Projekt ursprünglich aus einer Kooperation zwischen Sud Aviation (später Aérospatiale) und der British Aircraft Corporation hervorging. Trotz der technischen Überlegenheit blieb die Concorde aufgrund der hohen Betriebskosten und des eingeschränkten Einsatzradius wegen des Überschallknalls über bewohntem Gebiet ein Nischenprodukt für eine zahlungskräfte Klientel.

Anlässlich des Jubiläums veröffentlicht Air France am heutigen Morgen eine Dokumentation über die Geschichte des Flugzeugs auf ihrem offiziellen Videokanal. Parallel dazu wird eine spezielle Merchandising-Kollektion aufgelegt, die sich an Sammler und Luftfahrtbegeisterte richtet. Historisch gesehen war die Verbindung nach Rio de Janeiro nur der Auftakt; später wurde die Route nach New York zum wirtschaftlich wichtigsten Standbein des Überschallbetriebs. Die Concorde bleibt ein prägendes Symbol für die Innovationskraft der europäischen Luftfahrt und beeinflusst das Markenimage von Air France bis in die Gegenwart.

Die technische Wartung der Flotte erforderte seinerzeit einen im Vergleich zu konventionellen Strahlflugzeugen massiv erhöhten Aufwand. Während die Concorde 2003 ausgemustert wurde, beschäftigen sich heute verschiedene Unternehmen mit der Entwicklung potenzieller Nachfolgemodelle für den Überschallmarkt. Das Jubiläum dient Air France dazu, die eigene Rolle als Pionier in der globalen Luftfahrt zu unterstreichen. Die F-BVFA, die den Erstflug absolvierte, ist heute im Nationalen Luft- und Raumfahrtmuseum am Flughafen Le Bourget bei Paris für die Öffentlichkeit zugänglich und zeugt von der ingenieurtechnischen Leistung der 1970er Jahre.

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