Airbus A320neo (Foto: Airbus).
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Air Greenland plant Erweiterung der Flotte mit Airbus A320neo

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Die nationale Fluggesellschaft Grönlands, Air Greenland, plant, im Jahr 2026 ein Airbus A320neo-Flugzeug in ihre Flotte aufzunehmen. Dies soll mit der Eröffnung des neuen Flughafens in Ilulissat zusammenfallen. Das Vorhaben ist Teil der Strategie des Unternehmens, neue Routen schrittweise durch Wet-Lease-Vereinbarungen aufzubauen und anschließend mit eigenen Maschinen zu konsolidieren.

Laut Unternehmenschef Jacob Nitter Sørensen sei die Anschaffung des A320neo ein logischer nächster Schritt nach der jüngsten Flottenerneuerung. In den Jahren 2022 und 2023 hatte Air Greenland bereits einen Airbus A330-800neo sowie eine De Havilland DHC-8-Q200 in Dienst gestellt. Die neue Maschine soll flexibel zwischen Schmalrumpf- und Großraumflugzeugen wechseln können, da A330neo-Piloten auch für die A320neo geschult werden können.

Die bestehende Flotte von Air Greenland umfasst zehn Flugzeuge, darunter ein A330-800neo, acht DHC-8-Turbopropflugzeuge und eine Hawker 800XP. Trotz der Modernisierungspläne sieht das Unternehmen derzeit keine Möglichkeit, die betagte Dash-8-Flotte zu ersetzen. Der ursprünglich geplante Nachfolger ATR 42-600 STOL wurde von Hersteller ATR gestrichen, sodass es derzeit keine Alternative mit vergleichbaren Allwetter- und Langstreckenfähigkeiten gibt.

Zusätzlich zu den Flottenerweiterungen setzt Air Greenland auf den Ausbau strategischer Partnerschaften. Neben einer intensivierten Zusammenarbeit mit Icelandair führt das Unternehmen Gespräche mit United Airlines und SAS Scandinavian Airlines über mögliche Kooperationen.

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