Boeing 787-9 (Foto: Bahnfrend).
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Air New Zealand vor schwierigen Zeiten: Triebwerksprobleme beeinträchtigen Flugbetrieb und Finanzen

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Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand sieht sich im Geschäftsjahr 2025 mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Anhaltende Triebwerksprobleme führen zu Flugzeugausfällen, was sich negativ auf den Flugbetrieb und die finanzielle Lage des Unternehmens auswirkt.

Air New Zealand kämpft weiterhin mit Triebwerksproblemen, die sowohl die Airbus-A320neo- als auch die Boeing-787-Flotte betreffen. Die Probleme mit den Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerken und den Rolls-Royce Trent 1000-Motoren führen dazu, dass zeitweise bis zu 11 Flugzeuge, etwa 20 % der Flotte, außer Betrieb sind. Diese Situation beeinträchtigt den Flugbetrieb erheblich und zwingt die Airline, Flugpläne anzupassen und Kapazitäten zu reduzieren.

Finanzielle Auswirkungen und Prognosen

Die finanziellen Auswirkungen der Triebwerksprobleme sind erheblich. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet Air New Zealand einen Gewinn vor Steuern zwischen 150 und 190 Millionen neuseeländischen Dollar, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im ersten Halbjahr 2025 betrug der Gewinn vor Steuern 155 Millionen NZD, ein Rückgang gegenüber 185 Millionen NZD im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Fluggesellschaft hat zwar Entschädigungen von den Triebwerksherstellern erhalten, jedoch reichen diese nicht aus, um die finanziellen Verluste vollständig auszugleichen.

Maßnahmen zur Bewältigung der Krise

Um die Auswirkungen der Triebwerksprobleme zu mildern, prüft Air New Zealand verschiedene Maßnahmen. Dazu gehören das Leasing zusätzlicher Flugzeuge, um die Kapazität aufrechtzuerhalten, sowie die Anpassung von Flugplänen und Strecken. Beispielsweise wurde die Verbindung zwischen Auckland und Seoul aufgrund der Triebwerksprobleme eingestellt. Zudem plant die Airline, ihre Boeing-787-Flotte mit neuen Kabinenprodukten auszustatten, um die Attraktivität für Passagiere zu erhöhen.

Führungskräftewechsel inmitten der Krise

Inmitten der anhaltenden Herausforderungen hat CEO Greg Foran seinen Rücktritt angekündigt, der im Oktober wirksam wird. Foran, der das Unternehmen seit 2020 leitet, hat während seiner Amtszeit zahlreiche Krisen bewältigt, darunter die COVID-19-Pandemie und die aktuellen Triebwerksprobleme. Die Suche nach einem Nachfolger läuft derzeit.

Die Aussichten für Air New Zealand bleiben angesichts der anhaltenden Triebwerksprobleme und der damit verbundenen finanziellen Belastungen unsicher. Die Fluggesellschaft arbeitet eng mit den Triebwerksherstellern zusammen, um Lösungen zu finden und die betroffenen Flugzeuge wieder in Betrieb zu nehmen. Dennoch wird erwartet, dass die Herausforderungen bis ins Jahr 2026 andauern werden.

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