Boeing 777 (Foto: Edwin Leong).
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Air New Zealand wertet Business Class auf Boeing 777 auf

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Air New Zealand unternimmt weitere Schritte zur Verbesserung ihres Business Class Angebots. Noch in diesem Monat wird die neueste Version der „Business Premier“-Sitze erstmals in der Luft zu sehen sein. Diese Top-Sitze werden sowohl in modernisierten als auch in neu ausgelieferten Boeing 787 Dreamliner Jets verbaut. Um im Wettbewerb mit ausländischen Fluggesellschaften besser bestehen zu können, strebt die neuseeländische Fluggesellschaft weiterhin Flüge mit konkurrenzfähigen Premium-Kabinen an.

Die Fluggesellschaft gab bekannt, daß ähnliche moderne Suiten auch in ihre Boeing 777 Flotte eingeführt werden sollen. Laut Berichten von Executive Traveller werden diese Flugzeuge bald die hochwertigste Konfiguration erhalten, die diese Jets in ihrer langen Dienstzeit je hatten. Dieser Schritt zielt darauf ab, ein konsistenteres Premium-Produkt über die gesamte Langstreckenflotte hinweg anzubieten.

Keine „Luxe“-Suiten für die Boeing 777 – Fokus auf Konsistenz

Jeremy O’Brian, Chief Commercial Officer von Air New Zealand, erklärte, daß die Modernisierung der Boeing 777 das Premium-Produkt verbessern und die dringend benötigte Konsistenz über alle Premium-Kabinen der Fluggesellschaft hinweg schaffen werde. Er merkte an, daß die luxuriösen „Luxe“-Suiten, die auf den Boeing 787 zum Einsatz kommen, nicht in die 777 eingebaut würden, da diese Flugzeuge noch eine Weile in der Flotte verbleiben sollen und ein Upgrade der bestehenden „Herringbone“-Sitze sinnvoller sei. Die Einführung der „Luxe“-Suiten auf den Boeing 787 soll um das Jahr 2028 beginnen und etwa 18 Monate bis zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Die Entscheidung, die Boeing 777 Flotte nicht mit den Top-of-the-Line „Luxe“-Suiten auszustatten, mag überraschen. Dies liegt vor allem daran, daß der Boeing 787 Dreamliner das wichtigste Element im Langstreckennetz der Fluggesellschaft darstellt und voraussichtlich noch über ein Jahrzehnt im Einsatz bleiben wird. Bis zur endgültigen Ausmusterung der Boeing 777 strebt Air New Zealand jedoch eine Angleichung der Premium-Kabinen an. So sollen auch die Premium Economy Sitze der Boeing 777 verbessert werden, anstatt die gleichen Sitze wie in der Boeing 787 anzubieten. O’Brian betonte, daß eine signifikante Investition in die Flotte dennoch notwendig sei.

Boeing 777 als Arbeitstier auf wichtigen Routen

Die mit den neuen Premium-Sitzen ausgestatteten Boeing 777 sollen künftig auf vielen wichtigen Strecken der Fluggesellschaft eingesetzt werden. O’Brian hob hervor, daß diese Flugzeuge besonders gut für hochfrequentierte Routen zu Drehkreuzen anderer Star Alliance Partner geeignet seien, wie beispielsweise Nonstop-Verbindungen zum Flughafen Tokyo Narita oder zum Singapore Changi Airport.

Die Boeing 777 verfügen über eine große Premium-Kabine, was für diese stark nachgefragten Verbindungen von Vorteil ist und es der Fluggesellschaft ermöglicht, den Bedürfnissen von Geschäftsreisenden effizient gerecht zu werden. Air New Zealand setzte die Boeing 777 erstmals im Jahr 2010 als treibstoffeffizienten Ersatz für die Boeing 747 ein, die zuvor das Rückgrat der globalen Flotte bildete. Die Boeing 777 führte auch die „Skycouch“ in der Economy Class ein und verfügte über verschiedene Kabinenkonfigurationen im Laufe der Jahre. Die aktuelle Modernisierung der Premium-Kabinen ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms zur Markenauffrischung im Wert von 2,06 Milliarden Neuseeland-Dollar, das bereits 2023 angekündigt wurde.

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