Ein Flug der serbischen Fluggesellschaft Air Serbia mußte am Dienstagabend auf halbem Weg nach China umkehren. Der Airbus A330-200 war in der serbischen Hauptstadt Belgrad mit dem Ziel Guangzhou gestartet. Aufgrund des herannahenden Supertaifuns Ragasa wurde der Zielflughafen Guangzhou gesperrt, was die Besatzung zur Rückkehr zwang. Die Passagiere waren rund achteinhalb Stunden in der Luft, ohne ihr Ziel zu erreichen.
Der Flughafen Guangzhou Baiyun gab bekannt, alle Flüge aufgrund des Taifuns Ragasa bis Mittwochabend zu streichen. Der Wirbelsturm Ragasa, auch bekannt unter dem Namen Mike, erreichte die chinesische Küste mit starken Winden und schweren Niederschlägen. Die Wetterlage erfordert präventive Maßnahmen, um die Sicherheit des Flugverkehrs und der Reisenden zu gewährleisten. Auch andere Flughäfen in der Region, wie der Flughafen Hongkong und der Flughafen Macau, waren von den Auswirkungen des Sturms betroffen.
Der betroffene Flug mit dem Kennzeichen YU-ARB kehrte nach Belgrad zurück. Solche Flugumleitungen sind im Luftverkehr bei unvorhergesehenen Wetterereignissen, wie starken Stürmen, üblich. Fluggesellschaften und Flughäfen koordinieren sich, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.
Die Passagiere wurden in Belgrad wieder ausgeladen und mußten ihre Reise unterbrechen. Es ist davon auszugehen, daß die Fluggesellschaft, in Absprache mit den Behörden, Ersatzflüge anbieten oder die Passagiere anderweitig unterbringen wird, sobald sich die Wetterlage in China stabilisiert hat.