Airbus A319 (Foto: Michael Penner).
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Air Serbia plant Flottenwachstum und prüft Bau eigener Wartungseinrichtungen

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Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia plant eine Erweiterung ihrer Flotte und erwägt den Bau eigener Wartungseinrichtungen für die Linien- und Basiswartung. Wie der CEO der Fluggesellschaft, Jiri Marek, gegenüber „Aviation Week“ mitteilte, strebt das Unternehmen bis 2026 eine Flottengröße von 32 Flugzeugen an, gegenüber den derzeitigen 28. Diese Zahl beinhaltet keine Flugzeuge, die im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen im Auftrag von Air Serbia betrieben werden.

Die Fluggesellschaft hat bereits eine Vereinbarung über die Lieferung eines dritten Airbus A320 im kommenden Winter unterzeichnet und verhandelt über zwei weitere Flugzeuge desselben Typs. Darüber hinaus führt die Fluglinie Gespräche über die Lieferung von zwei Embraer E195 Flugzeugen in der nächsten Wintersaison. Gleichzeitig plant Air Serbia, ihre Airbus A319 Flugzeuge schrittweise auszumustern, wobei voraussichtlich zwei Maschinen nach der Sommersaison die Flotte verlassen werden.

Marek hob hervor, daß Air Serbia über achtzig planmäßige Ziele anfliegt und das Netzwerk seine kritische Masse erreicht habe. Der Anteil der Umsteigepassagiere liege bereits bei 40 Prozent mit der Möglichkeit, in naher Zukunft 50 Prozent zu übertreffen. Air Serbia bedient siebzehn Ziele im ehemaligen Jugoslawien und plant eine weitere Expansion in die breitere Balkanregion, einschließlich Bulgarien, Rumänien, Ungarn und der Slowakei. Für dieses Jahr erwartet die Fluggesellschaft die Beförderung von 4,7 Millionen Passagieren, was einer Steigerung um rund 260.000 Reisende gegenüber 2024 entspricht.

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