Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia plant, im Jahr 2025 einen vierten Airbus A330-200 in ihrer Flotte einzuführen. Das Flugzeug wird vor allem als Reserve für Wartungsarbeiten der anderen drei Großraumflugzeuge dienen, um den kontinuierlichen Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.
Es soll auch für Ad-hoc-Charterflüge genutzt werden, die aufgrund hoher Nachfrage regelmäßig erforderlich sind. Besonders im Blick hat Air Serbia spezielle Charterflüge wie den zwischen Tokio und Belgrad im Oktober 2024, der mit einer japanischen Wirtschaftsdelegation durchgeführt wurde.
Der CEO von Air Serbia, Jiri Marek, betonte, dass der Übergang von einem auf vier Airbus A330-200 innerhalb von zwei Jahren eine enorme Herausforderung für die Fluggesellschaft darstellt. Diese Erweiterung bringt nicht nur ein starkes Wachstum mit sich, sondern erfordert auch eine umfassende Ausbildung der Piloten, um die notwendige Erfahrung im Umgang mit den Großraumflugzeugen zu sammeln. Die Airline plant, das vierte Flugzeug nicht vollständig auszulasten, um stets über eine gewisse freie Kapazität zu verfügen. Aktuell werden Piloten für die A330-200-Flotte in Toulouse ausgebildet.
Das vierte A330-200, das seit August in Düsseldorf gewartet wird, sollte ursprünglich bis Ende Dezember 2024 ausgeliefert werden, doch eine Verzögerung bis Januar 2025 wird erwartet. Air Serbia besitzt derzeit drei Airbus A330-200, die im Jahr 2021, 2022 und 2024 in Dienst gestellt wurden, wobei das neueste Modell auch für Langstreckenflüge eingesetzt wird. Geplant ist, dass der neue Airbus zunächst im Januar 2025 in den Flugbetrieb aufgenommen wird und hauptsächlich als Ersatzflugzeug für die bestehende Flotte dient.