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Alpen-Tourismus: Ötztal führt Ranking der Top-Destinationen an

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Der Alpine Destination Report 2026 der Prodinger Tourismusberatung bescheinigt dem alpinen Tourismus ein wachstumsstarkes Segment und liefert eine umfassende Analyse der Leistungsfähigkeit führender Regionen. Im diesjährigen Gesamtranking konnte sich Ötztal Tourismus an die Spitze setzen und belegt Platz 1 der erfolgreichsten Destinationen. Der Bericht, der 25 österreichische Top-Winter-Destinationen anhand der Kriterien „Angebot & Nachfrage“, „Preisniveau“ und „Attraktivität“ bewertet, dient als wichtige Grundlage für strategische Entscheidungen und Investitionen in der Branche.

Das Ötztal sicherte sich den Spitzenplatz im Gesamtranking durch eine besonders starke Kombination aus Nachfrage, Ertragskraft und Angebotsattraktivität. Es folgen Serfaus-Fiss-Ladis und Kitzbühel Tourismus auf den Plätzen 2 und 3. Die Analyse zeigt, dass die führenden Regionen nicht primär durch bloßes Nächtigungsvolumen dominieren, sondern durch die erzielte Wertschöpfung und hohe Angebotsqualität. Im Sub-Ranking Preisniveau belegt jedoch Lech Zürs / Warth-Schröcken den ersten Platz, was die Premium-Positionierung der Region durch höchste Umsätze pro Bett, starke Zahlungsbereitschaft der Gäste und überdurchschnittliche Immobilienpreise unterstreicht. Im mittleren Segment gelang es Regionen wie dem Achensee und Saalbach-Hinterglemm, ihre Ertragskraft kontinuierlich zu steigern.

Ein zentrales Ergebnis des Reports ist die Konsolidierung der etablierten Premiumdestinationen an der Spitze, während im Mittelfeld Bewegung herrscht. Regionen wie Schladming-Dachstein und Zell am See–Kaprun zeigen eine ausgeglichene Saisonalität, was auf erfolgreiche Diversifizierungsstrategien hindeutet. Der Sommer-Tourismus gewinnt generell weiter an Bedeutung, was ein Zeichen für eine verbesserte Jahresauslastung vieler Gebiete ist. Ungeachtet der positiven Dynamik sieht der Report weiterhin große Herausforderungen für die Branche, darunter steigende Betriebskosten und der anhaltende Fachkräftemangel. Erstmals wurden in der diesjährigen Analyse auch ausgewählte Schweizer Destinationen aufgenommen, um zentrale Marktparameter länderübergreifend vergleichen zu können und die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Alpenraums besser einordnen zu können.

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