Alternative fürs Handgepäck: Festes Shampoo

Schaum (Foto: Unsplash/Hojojenks V).
Schaum (Foto: Unsplash/Hojojenks V).

Alternative fürs Handgepäck: Festes Shampoo

Schaum (Foto: Unsplash/Hojojenks V).
Werbung

Manche Dinge sind beim Fliegen einfach lästig: Kostenpflichtiges Gepäck, immer kleiner werdende Dimensionen der Handgepäckstücke oder aber die Flüssigkeitsregeln. Letztere führen gerade im Sommer dazu, dass bei der Sicherheitskontrolle unter anderem Shampoos und Duschgels in die Mülltonne wandern müssen.

Im Nachgang terroristischer Anschläge wurde im Jahr 2006 EU-weit eingeführt, dass Flüssigkeiten im Handgepäck pro Behälter ein maximales Fassungsvermögen von 100 Millilitern haben dürfen. Alles muss in einen wiederverschließbaren Beutel, der eine maximale Kapazität von einem Liter haben darf, verpackt werden. Neu ist diese Vorschrift definitiv nicht, aber gerade Wenigflieger, die allenfalls einmal im Jahr in den Sommerurlaub fliegen, denken oftmals nicht daran.

Auch Vielflieger aus Staaten, die diese Regeln nicht haben, tappen in der Europäischen Union gelegentlich in diese “Mülltonnen-Falle”. Nicht nur Getränke, sondern auch alle anderen Arten von Flüssigkeiten, die 100 Milliliter (es zählt der Aufdruck auf dem Behälter), dürfen nicht mitgenommen werden.

Bezüglich Shampoos und Duschgels gibt es aber eine Alternative, die noch dazu umweltfreundlich ist. Diese nennen sich “festes Shampoo” bzw. “Seife”. Ersteres ist in dieser Form recht neu auf dem Markt und mittlerweile in so ziemlich jeder Drogerie und verschiedenen Supermärkten erhältlich. Es gibt zahlreiche Hersteller und sogar günstige Eigenmarken der Händler. Im Grunde ist es ein herkömmliches Shampoo, dem jedoch die Flüssigkeit entzogen wurde. Dadurch entfallen auch Konservierungsstoffe und einige Chemikalien, was es hinsichtlich dem Umweltaspekt interessant macht. Auch ist kein Kunstoffbehälter drumherum notwendig.

Optisch sieht es aus wie ein klassisches Stück Seife. Die erste Frage ist natürlich: Wie soll man sich denn mit einem solchen Klotz vernünftig die Haare waschen können? Das geht überraschend einfach, denn unter der Dusche reibt man es einfach ein bisschen in den Händen und hat passenden Schaum, mit dem man sich die Haare waschen kann. Das Ergebnis ist überraschend gut und unter dem Strich kommt es sogar günstiger als klassische Shampoo-Flaschen, denn die “Klötze” haben sich als äußerst ergiebig erwiesen.

Für Flugreisende ist so genannte “festes Shampoo” definitiv eine sinnvolle Sache, denn man ist weder auf mikroskopische 100ml-Behälter noch auf das Hotel angewiesen und kann sein Lieblingsshampoo mitnehmen. Nach der Reise kann man das Stück zu Hause verwenden oder für den nächsten Ausflug aufheben. Jedenfalls kommt man mit einem Stück “festes Shampoo” sehr lange aus und leistet noch dazu einen kleinen Beitrag für die Umwelt. Als Duschgel gibt es so etwas übrigens auch und nennt sich ganz klassisch Seife.

Abschließend ein kleiner Tipp: Wenn man sich mit festem Shampoo und Flüssigkeitsregeln nicht befassen möchte, gibt es eine einfache Lösung. Am Ziel- oder Urlaubsort gibt es Supermärkte und Drogerien, denn, surprise surprise, auch die Einheimischen brauchen solche Alltagsprodukte. Man kann als Tourist völlig problemlos solche Dinge am Urlaubsort kaufen und muss also nicht einen gefühlten halben Drogeriemarkt mitschleifen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Redakteur dieses Artikels:

Amely Mizzi ist Executive Assistant bei Aviation Direct Malta in San Pawl il-Baħar. Zuvor war sie im Bereich Aircraft and Vessel Financing bei einem Bankkonzern tätig. Sie gilt als sprachliches Talent und spricht sieben Sprachen fließend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in Österreich auf der Schipiste und im Sommer an Mittelmeerstränden quasi vor der Haustür auf Gozo.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Über den Redakteur

Amely Mizzi ist Executive Assistant bei Aviation Direct Malta in San Pawl il-Baħar. Zuvor war sie im Bereich Aircraft and Vessel Financing bei einem Bankkonzern tätig. Sie gilt als sprachliches Talent und spricht sieben Sprachen fließend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in Österreich auf der Schipiste und im Sommer an Mittelmeerstränden quasi vor der Haustür auf Gozo.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Werbung