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Amsterdam-Schiphol verzeichnet im Juni 2025 sechs Millionen Passagiere

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Der Flughafen Amsterdam-Schiphol hat im Monat Juni sechs Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem moderaten Anstieg von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Flughafenbetreiber mitteilten. Von der Gesamtzahl der Reisenden starteten oder landeten 3,8 Millionen Passagiere direkt in Schiphol, während knapp 2,2 Millionen den Flughafen für Umsteigeverbindungen nutzten. Die Zahlen zeigen eine stabile Erholung des Passagierverkehrs am viertgrößten Flughafen Europas, der als wichtiges internationales Drehkreuz fungiert.

Gleichzeitig ging die Zahl der Flugbewegungen leicht zurück. Schiphol verzeichnete im Juni über 40.000 Starts und Landungen, was einem Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Davon entfielen rund 33.000 Flüge auf europäische Ziele und knapp 7500 auf interkontinentale Verbindungen. Dieser Trend, bei dem die Passagierzahlen steigen, während die Flugbewegungen stabil bleiben oder leicht sinken, könnte auf den Einsatz größerer Flugzeuge oder eine höhere Auslastung der Maschinen zurückzuführen sein, was eine effizientere Nutzung der Slots bedeuten würde.

Das Frachtaufkommen am Flughafen Schiphol belief sich im Juni auf fast 105.000 Tonnen. Dieser Wert liegt deutlich unter dem des Vorjahresmonats. Der Flughafen führt den Rückgang auf temporäre operative Faktoren zurück. Insbesondere die Fracht, die auf Passagierflügen transportiert wird (sogenannte Belly-Fracht), verringerte sich um 19 Prozent. Dies könnte durch eine Verschiebung der Frachtkapazitäten auf reine Frachtflüge oder durch allgemeine Verschiebungen in den Lieferketten bedingt sein.

Trotz der stabilen Passagierzahlen und des leichten Rückgangs der Flugbewegungen bleibt Schiphol ein zentraler Knotenpunkt im europäischen und internationalen Luftverkehr. Die Entwicklung der Frachtzahlen wird von der Branche weiterhin genau beobachtet, da sie oft als Indikator für die allgemeine Wirtschaftslage dient. Der Flughafen arbeitet kontinuierlich daran, seine Kapazitäten und Prozesse zu optimieren, um den Anforderungen des steigenden Passagieraufkommens gerecht zu werden und gleichzeitig operationelle Herausforderungen zu meistern.

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