Juli 21, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 21, 2025

Amsterdam-Schiphol verzeichnet im Juni 2025 sechs Millionen Passagiere

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol hat im Monat Juni sechs Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem moderaten Anstieg von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Flughafenbetreiber mitteilten. Von der Gesamtzahl der Reisenden starteten oder landeten 3,8 Millionen Passagiere direkt in Schiphol, während knapp 2,2 Millionen den Flughafen für Umsteigeverbindungen nutzten. Die Zahlen zeigen eine stabile Erholung des Passagierverkehrs am viertgrößten Flughafen Europas, der als wichtiges internationales Drehkreuz fungiert. Gleichzeitig ging die Zahl der Flugbewegungen leicht zurück. Schiphol verzeichnete im Juni über 40.000 Starts und Landungen, was einem Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Davon entfielen rund 33.000 Flüge auf europäische Ziele und knapp 7500 auf interkontinentale Verbindungen. Dieser Trend, bei dem die Passagierzahlen steigen, während die Flugbewegungen stabil bleiben oder leicht sinken, könnte auf den Einsatz größerer Flugzeuge oder eine höhere Auslastung der Maschinen zurückzuführen sein, was eine effizientere Nutzung der Slots bedeuten würde. Das Frachtaufkommen am Flughafen Schiphol belief sich im Juni auf fast 105.000 Tonnen. Dieser Wert liegt deutlich unter dem des Vorjahresmonats. Der Flughafen führt den Rückgang auf temporäre operative Faktoren zurück. Insbesondere die Fracht, die auf Passagierflügen transportiert wird (sogenannte Belly-Fracht), verringerte sich um 19 Prozent. Dies könnte durch eine Verschiebung der Frachtkapazitäten auf reine Frachtflüge oder durch allgemeine Verschiebungen in den Lieferketten bedingt sein. Trotz der stabilen Passagierzahlen und des leichten Rückgangs der Flugbewegungen bleibt Schiphol ein zentraler Knotenpunkt im europäischen und internationalen Luftverkehr. Die Entwicklung der Frachtzahlen wird von der Branche weiterhin genau beobachtet, da sie oft als Indikator für die allgemeine

weiterlesen »

Eurowings führt neue Service-Elemente für Passagiere ein

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings hat neue Service-Komponenten eingeführt, die das Reiseerlebnis der Passagiere verbessern sollen. Zu den Neuerungen gehört ein speziell entwickelter Signature-Duft namens „Burgundy Breeze“, der in der Kabine verbreitet wird. Diese Komposition aus Meersalz, Pfeffer und verschiedenen Blütendüften soll ein harmonisches Ambiente an Bord schaffen und das Wohlbefinden der Reisenden steigern. Des Weiteren erhalten Passagiere beim Verlassen des Flugzeugs zukünftig kleine Aufmerksamkeiten. Hierbei handelt es sich um Frucht- und Minz-Bonbons, die in den Unternehmensfarben „Burgundy“ (Dunkelrot) und „Sky Blue“ (Himmelblau) angeboten werden. Diese Geste soll den Reisenden einen angenehmen Abschied vom Flug bereiten und einen positiven Eindruck hinterlassen. Solche kleinen Details im Service werden in der Luftfahrtbranche zunehmend eingesetzt, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und die Markenbindung zu stärken. Ein weiteres Element der Service-Erweiterung ist die Einführung einer atmosphärischen Hintergrundmusik während des Ein- und Aussteigevorgangs. Diese musikalische Untermalung soll eine entspanntere Atmosphäre schaffen und den Übergang zwischen Flughafen und Flugzeug angenehmer gestalten. Laut Angaben der Airline sollen dabei auch Naturgeräusche integriert werden, um ein beruhigendes und einladendes Gefühl zu vermitteln. Diese Maßnahmen sind Teil einer breiteren Strategie von Eurowings, das Passagiererlebnis über den reinen Transport hinaus zu optimieren und sich in einem wettbewerbsintensiven Markt durch zusätzlichen Komfort abzuheben. Die Einführung dieser neuen Service-Elemente zeigt, daß Fluggesellschaften weiterhin in Aspekte investieren, die direkt auf das sensorische und emotionale Erleben der Passagiere abzielen. Solche sogenannten „Soft-Faktoren“ werden neben den primären Leistungen wie Pünktlichkeit und Sicherheit immer wichtiger, um Kunden zu binden und neue zu gewinnen. Es bleibt abzuwarten, wie diese Neuerungen

weiterlesen »

Air Astana ändert Flugzeiten für Route Almaty-Frankfurt im Winterflugplan

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana wird nach Angaben des Luftfahrtdienstes Aeroroutes ab dem 26. Oktober 2025 die Flugzeiten ihrer Verbindung von Almaty nach Frankfurt anpassen. Im Rahmen dieser Umstellung wird der Hinflug zukünftig tagsüber statt wie bisher in der Nacht stattfinden. Auch der Rückflug nach Almaty wird verschoben und ist dann für den Nachmittag vorgesehen, anstatt wie derzeit am Morgen. Diese Anpassung der Flugzeiten deutet auf eine strategische Neuausrichtung hin, um möglicherweise den Bedürfnissen der Reisenden besser gerecht zu werden oder Anschlüsse an andere Flüge effizienter zu gestalten. Tagsüber stattfindende Flüge könnten für Geschäftsreisende attraktiver sein, die tagsüber ankommen und sich akklimatisieren möchten, oder für Touristen, die lieber bei Tageslicht reisen. Die Route zwischen Almaty, dem größten Wirtschaftszentrum Kasachstans, und Frankfurt, einem der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze Europas, ist eine bedeutsame Verbindung für den Handel und Tourismus zwischen Zentralasien und Westeuropa. Die Fluggesellschaft wird die Strecke weiterhin dreimal wöchentlich bedienen. Zum Einsatz kommt dabei ein Airbus A321LR, ein Langstreckenflugzeug, das für seine Reichweite und Effizienz auf solchen Routen bekannt ist. Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat in den letzten Jahren ihr internationales Streckennetz kontinuierlich ausgebaut und modernisiert. Die Flugzeitänderungen im Winterflugplan sind ein üblicher Vorgang in der Luftfahrtbranche, um Kapazitäten und Flugpläne an saisonale Nachfragemuster und operationelle Erfordernisse anzupassen. Passagiere, die bereits Flüge für den Zeitraum ab dem 26. Oktober 2025 gebucht haben, sollten sich auf die geänderten Abflug- und Ankunftszeiten einstellen. Es ist ratsam, die Buchungsdetails zu überprüfen oder sich direkt mit Air Astana in Verbindung zu setzen, um aktuelle

weiterlesen »

Gulf Air plant Ausbau der Langstreckenflotte mit 12 weiteren Boeing 787 Dreamlinern

Gulf Air, die nationale Fluggesellschaft Bahrains, hat eine Vereinbarung mit dem Flugzeughersteller Boeing über den Kauf von zwölf zusätzlichen 787 Dreamlinern unterzeichnet. Das Abkommen sieht zudem Optionen für sechs weitere Flugzeuge dieses Typs vor. Sobald die Vereinbarung endgültig abgeschlossen ist, erhöht sich der Festauftrag der Fluggesellschaft für die effizienten Langstreckenflugzeuge auf insgesamt 14 Maschinen. Die Bekanntgabe des Geschäfts erfolgte in Washington, D.C., im Beisein hochrangiger Vertreter beider Länder. Anwesend waren unter anderem Bahrains Finanz- und Wirtschaftsminister Scheich Salman bin Khalifa Al Khalifa sowie US-Wirtschaftsminister Howard Lutnick. Auch die Geschäftsführerin von Boeing Commercial Airplanes, Stephanie Pope, und der Vorsitzende der Gulf Air Group, Khalid Taqi, nahmen an der Veranstaltung teil. Diese Zusammenkunft unterstreicht die politische und wirtschaftliche Bedeutung des Geschäfts für beide Nationen. Khalid Taqi betonte die strategische Relevanz der Vereinbarung: „Diese Vereinbarung markiert einen transformativen Schritt auf dem strategischen Wachstumspfad von Gulf Air.“ Er fügte hinzu, daß sich die Boeing 787 Dreamliner als hervorragendes Flugzeug für die Langstreckenoperationen der Airline erwiesen hätten und die neue Bestellung das Vertrauen in deren Leistung widerspiegele. Die Boeing 787, bekannt für ihre Technologie und Reichweite, ist ein wichtiges Element in den Flotten vieler globaler Fluggesellschaften. Die neuen Dreamliner sollen Gulf Air dabei unterstützen, ihr internationales Streckennetz auszubauen und eine reine 787-Langstreckenflotte beizubehalten. Dies ist Teil der langfristigen Strategie der Fluggesellschaft, ihre Position im globalen Luftverkehr zu stärken und die Konnektivität Bahrains zu wichtigen internationalen Zielen zu verbessern. Eine standardisierte Flotte kann zudem Vorteile in Bezug auf Wartung, Schulung des Personals und Betriebseffizienz bieten. Gulf

weiterlesen »

Global Airlines‘ einziger A380 nach Kurzbetrieb wieder in Langzeitlagerung verbracht

Nur zwei Monate nach ihrem vielbeachteten Erstflug über den Atlantik ist der einzige Airbus A380 der britischen Start-up-Fluggesellschaft Global Airlines, mit der Registrierung 9H-GLOBL, zum Flughafen Tarbes-Lourdes-Pyrénées in Frankreich überführt worden. Dort soll das Flugzeug in Langzeitlagerung verbleiben. Die Verbringung erfolgte nach einem Wartungsaufenthalt in Dresden und deutet darauf hin, daß die ambitionierten Pläne der Airline, das größte Passagierflugzeug der Welt zu betreiben, in eine Phase der Unsicherheit oder zumindest einer Pause eingetreten sind. Am 15. Mai 2025 feierte Global Airlines ihren ersten Transatlantikflug von Glasgow nach New York JFK und positionierte sich damit als neuer Akteur im Luxus-Reisesegment. Der Betrieb erfolgte im Rahmen eines „Damp Lease“-Vertrages mit Hi Fly Malta. Der umfassend renovierte A380, der zuvor für China Southern Airlines flog, beförderte bei diesem Erstflug lediglich 170 Passagiere und bot ein Reiseerlebnis im Stil des „Goldenen Zeitalters des Reisens“, inklusive Champagner und Kaviar. Seitdem hatte das Flugzeug eine begrenzte Anzahl von Charter- und Promotionsflügen zu Städten wie Berlin, Barcelona, Manchester, London und New York durchgeführt. Trotz des begrenzten Betriebs erzeugte die Fluggesellschaft eine außergewöhnlich große Medienaufmerksamkeit und einen erheblichen Wirbel in den sozialen Medien, was als Marketingerfolg gewertet wurde. Unabhängige Luftfahrtexperten beobachten die Entwicklung aufmerksam. Luk De Wilde kommentierte auf LinkedIn, daß sich das Flugzeug nach seinen ersten Flügen wieder auf dem Weg in die Lagerung befinde. Prof. Dr. Wouter Dewulf von der Universität Antwerpen merkte an, dies sei angesichts der Komplexität des Betriebs eines A380, insbesondere für ein Start-up, nicht völlig überraschend. Er betonte jedoch, daß der Start

weiterlesen »

Motel One plant Verdoppelung der Hotelanzahl auf 200 Häuser binnen zehn Jahren

Die Hotelkette Motel One strebt ein signifikantes Wachstum an. Firmengründer Dieter Müller kündigte im Gespräch mit dem Handelsblatt an, die Anzahl der Hotels innerhalb von zehn Jahren auf 200 zu verdoppeln. Dieser ehrgeizige Plan soll durch die Partnerschaft mit dem neuen Mehrheitseigentümer PAI Partners ermöglicht werden, der im Frühjahr rund 80 Prozent der Anteile an Motel One übernommen hat. Erstmals in der Unternehmensgeschichte zieht Motel One für die Expansion auch Hotelzukäufe in Betracht. Müller äußerte sich zu den Wachstumszielen: „Für die ersten 100 Hotels haben wir 20 Jahre gebraucht. Ich gehe davon aus, daß wir die nächsten 100 in zehn Jahren schaffen.“ Der Fokus der Expansion liegt demnach auf Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika. In Städten wie Paris, Madrid oder New York habe sich das Konzept bereits bewährt, und nun solle dort eine stärkere Skalierung erfolgen. Dreißig neue Hotels seien bereits in Planung, um die Marke international breiter zu etablieren. PAI Partners bringe hierfür das notwendige Kapital und Know-how mit. Dieter Müller bleibt mit 20 Prozent der Anteile weiterhin Aufsichtsratschef. Das Wachstum soll jedoch nicht nur im Ausland, sondern auch explizit im Heimatmarkt Deutschland vorangetrieben werden. Müller zeigte sich überzeugt: „Wir glauben, daß auch in Deutschland noch eine ganze Menge an zusätzlichem Potential besteht. Das ist keineswegs ausgereizt.“ Dies unterstreicht die anhaltende Bedeutung des deutschen Marktes für die Hotelkette, die für ihr Design- und Budgetkonzept bekannt ist. Auf dem Weg zur geplanten Größe sind künftig auch strategische Zukäufe denkbar, beispielsweise bestehende Hotels oder konvertierbare Büroimmobilien. Dabei sei es

weiterlesen »

Musikfestival Steyr eröffnet 31. Spielsaison mit ABBA-Hommage

Das Musikfestival Steyr feiert am 24. Juli 2025 den Auftakt seiner 31. Spielsaison und widmet sich dabei den mitreißenden Klängen der 1970er- und 1980er-Jahre. Mit einer Mischung aus Pop-Hymnen, Musical-Medleys und Side-Events präsentiert das Festival ein facettenreiches Programm im vierten Jahrzehnt seines Bestehens. Die Eröffnung der Saison bildet die Premiere von „One Unforgettable Night with ABBA“ im historischen Schlossgraben von Steyr, der als eine der schönsten Open-Air-Bühnen Österreichs gilt. Die Show „One Unforgettable Night with ABBA“ steht im Zentrum des Festivalsommers und verspricht mit einem Potpourri der größten Hits der Kultband – darunter Klassiker wie „Dancing Queen“, „Mamma Mia“ und „Waterloo“ – eine nostalgische Reise in die goldene Ära des Pop. Die Performance wird von den Sängern Linda Mikulec, Simone Kerchner, Florian Brettschneider und Dieter „DD“ Döhrn live dargeboten. Die atemberaubende Bühnenshow, beeindruckende Visuals und die stimmgewaltige Darbietung sollen den Abend zu einem Muß für alle Fans der schwedischen Superstars machen. Intendant Karl-Michael Ebner zeigte sich zuversichtlich: „Mit der bis auf den letzten Platz ausverkauften Tribute-Show ‚One Unforgettable Night with ABBA‘ zeigt sich einmal mehr, daß Legenden niemals sterben oder gar aus der Mode kommen.“ Die für die Show aufwendig umgebaute Kulisse im Schloss Lamberg verspricht eine besondere Atmosphäre für die neun Aufführungsabende. Die Premiere am Donnerstag, dem 24. Juli 2025, ist bereits restlos ausverkauft, was die hohe Erwartungshaltung des Publikums unterstreicht. Das Musikfestival Steyr zieht auch in diesem Jahr zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft an. Unter den geladenen Gästen von Intendant Karl-Michael Ebner finden sich unter anderem Bundesrat

weiterlesen »

OLG  München erklärt Pandemie-Ausschlussklausel der Union Reiseversicherung für unwirksam

Das Oberlandesgericht München hat eine sogenannte Pandemie-Ausschlussklausel der Union Reiseversicherung für unwirksam erklärt. Diese Entscheidung ist das Ergebnis eines gerichtlichen Verfahrens, das die Verbraucherzentrale NRW gegen den Versicherer führte. Die Union Reiseversicherung hatte zuvor Erstattungen für coronabedingte Reiserücktritte oder Krankheitskosten mit Verweis auf diese Klausel verweigert. Der nun geschlossene Vergleich verpflichtet den Versicherer zur erneuten Prüfung aller abgelehnten Fälle, die sich auf Schäden aus dem Jahre 2022 oder später beziehen. Die Betroffenen müssen in dieser Angelegenheit nicht selbst aktiv werden. Die Union Reiseversicherung hat zugesichert, alle entsprechenden Fälle von sich aus aufzurollen und die Versicherten zu kontaktieren. Sollte jedoch innerhalb der kommenden vier Wochen keine Rückmeldung des Versicherers erfolgen, rät die Verbraucherzentrale NRW dazu, selbst aktiv nachzufragen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt zudem, daß auch jene Personen, die bisher keinen Antrag auf Versicherungsleistung gestellt haben, prüfen sollten, ob ihnen noch ein Anspruch zusteht. Bei Fällen aus dem Jahre 2021 ist die individuelle Verjährungsfrist zu beachten. Die Entscheidung des Oberlandesgerichts betrifft sämtliche Reiseversicherungen der Union Reiseversicherung, in deren Bedingungen der Pandemie-Ausschluss verankert war. Hierzu zählen unter anderem Reiserücktritts-, Reiseabbruch- und Auslandskrankenversicherungen. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, daß Formulierungen wie „kein Versicherungsschutz besteht bei Schäden durch Pandemien“ oder vergleichbare Klauseln nicht transparent genug seien. Diese fehlende Klarheit verhindere, daß Verbraucher ihren Leistungsanspruch, insbesondere in Krisenzeiten, eindeutig erkennen können. Das Urteil, wenngleich eine Einzelfallentscheidung, dürfte Signalwirkung für andere Versicherer in Deutschland haben. Es zeigt, daß pandemiebedingte Ausschlüsse nicht pauschal Bestand haben müssen und Versicherungsbedingungen so formuliert sein müssen, daß sie für den Verbraucher verständlich

weiterlesen »

Bauarbeiten am „Deutschen Eck“: Einschränkungen im Bahnverkehr der Westbahn

Die Deutsche Bahn InfraGO führt vom 2. bis 17. August 2025 Bauarbeiten im Bereich des sogenannten „Deutschen Ecks“ durch, was erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr der Westbahn haben wird. Betroffen sind insbesondere die Verbindungen zwischen Salzburg und Tirol sowie zwischen Salzburg, München und Stuttgart. Die Westbahn hat ihre Kunden bereits im Vorfeld über die bevorstehenden Änderungen informiert, um Unannehmlichkeiten zu minimieren. Vom 2. bis 10. August 2025 wird der Zugverkehr der Westbahn von und nach München und Stuttgart umgeleitet. Die Züge werden ab Wels über Passau geführt. Dies bedeutet, daß folgende Halte entfallen: Attnang-Puchheim, Vöcklabruck, Salzburg, Rosenheim und München Ost. Fahrgäste haben jedoch die Möglichkeit, in Passau ein- und auszusteigen; Tickets hierfür können ausschließlich im Zug erworben werden. Wer im Besitz eines Klimatickets ist, kann sich im Zug mit dem Relax Check-in anmelden und bis Passau fahren. Die Umleitung führt zu einer Verlängerung der Fahrzeit um 10 bis 40 Minuten. Eine weitere Einschränkung betrifft die Westbahn-Züge von und nach Innsbruck und Bregenz. Vom 2. bis 17. August 2025 ist über das Deutsche Eck kein Zugverkehr zwischen Salzburg und Kufstein möglich. Für diese Verbindungen wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der die Reisenden zwischen Salzburg und Tirol befördern soll. Solche Schienenersatzverkehre sind ein gängiges Mittel der Bahn, um trotz Bauarbeiten die Mobilität der Fahrgäste zu gewährleisten, können jedoch zu längeren Reisezeiten und Umstiegen führen. Die Bauarbeiten im „Deutschen Eck“ sind notwendig, um die Infrastruktur zu modernisieren und die Leistungsfähigkeit der Bahnstrecke zu erhalten. Das „Deutsche Eck“ bezeichnet den Streckenabschnitt der Bahnlinie

weiterlesen »