Airbus A318 (Foto: Air France).
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Ausmusterung der Kurzstreckenflotte: Air France setzt Airbus A318 bis November 2026 ein

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Die französische Fluggesellschaft Air France hat die Außerdienststellung ihrer letzten Flugzeuge des Typs Airbus A318 bis in den November 2026 terminiert. Laut aktuellen Flottendaten des Branchendienstes CH-Aviation ist der letzte reguläre Passagiereinsatz der kleinsten Variante der A320-Familie für den 8. November vorgesehen.

Derzeit befinden sich noch vier Exemplare des Musters im aktiven Dienst. Mit der endgültigen Ausmusterung schließt die Fluggesellschaft den Übergang zu moderneren Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Typs Airbus A220-300 ab, die schrittweise die älteren Modelle A318 und A319 in der Flotte ersetzen.

Am voraussichtlich letzten Betriebstag sollen die verbliebenen Maschinen vom Hauptdrehkreuz Paris-Charles de Gaulle aus Ziele im europäischen Streckennetz ansteuern. Auf dem Flugplan stehen unter anderem die Verbindungen nach Amsterdam, Madrid, Venedig und Warschau. Der Airbus A318, von dem Air France in der Spitze bis zu 18 Einheiten betrieb, war über zwei Jahrzehnte hinweg ein zentraler Baustein auf Strecken mit geringerem Passagieraufkommen sowie im Zubringerverkehr für den Pariser Großflughafen.

Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass der Betrieb des Typs A318 im weltweiten Vergleich eine Seltenheit geworden ist. Das Modell galt aufgrund seiner höheren Betriebskosten pro Sitzplatz im Vergleich zu den größeren Schwestermodellen A319 und A320 wirtschaftlich stets als herausfordernd. Während viele internationale Fluggesellschaften den Typ frühzeitig ausmusterten, hielt Air France aufgrund der spezifischen Kapazitätsanforderungen im europäischen Regionalnetz und der Einsatzfähigkeit auf kurzen Start- und Landebahnen vergleichsweise lange an dem Flugzeugmuster fest.

Der Wechsel auf die A220-300 soll die Betriebskosten der Airline senken und die Effizienz auf den Kontinentalrouten steigern. Der Austausch der Flotte stellt jedoch für die Wartungsabteilungen und den Flugbetrieb während der Übergangsphase eine logistische Aufgabe dar, da Umschulungen der Besatzungen und Anpassungen in den Wartungsintervallen erforderlich sind. Mit dem Abzug der A318 endet bei Air France ein Kapitel der europäischen Kurzstreckenluftfahrt.

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