August 20, 2026

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August 20, 2026

Flugverbindung nach Südosteuropa: Wizz Air verbindet Berlin mit Sarajevo

Die Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Angebot auf den Routen zwischen Deutschland und dem Westbalkan. Ab dem 3. Dezember 2026 nimmt das Unternehmen eine neue Direktverbindung vom Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) in die bosnische Hauptstadt Sarajevo auf. Die Strecke wird zweimal wöchentlich an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient. Zum Einsatz kommen dabei Flugzeuge der Airbus-A320-Familie, die im europäischen Streckennetz der Fluggesellschaft als Standardmuster dienen. Mit der Aufnahme der Flüge schließt Wizz Air eine Lücke im Streckennetz ab dem Hauptstadtflughafen BER. Die Nachfrage auf Verbindungen zwischen deutschen Ballungsräumen und Bosnien und Herzegowina speist sich traditionell aus dem Besuchsverkehr von Angehörigen der Diaspora, dem Tourismus sowie Geschäftsreisen. Durch die Anbindung Sarajevos verdichtet die Fluggesellschaft ihr Netz an osteuropäischen Zielen, wo sie seit Jahren eine starke Marktposition gegenüber etablierten Netzwerkträgern behauptet. Die Wiederaufnahme und der Ausbau von Strecken ab Sarajevo durch Billigflieger erfolgt vor dem Hintergrund lokaler Fördermaßnahmen und Ausschreibungen zur Stärkung des Flugverkehrs. Der Flughafen Sarajevo hatte in der Vergangenheit Anreize geschaffen, um internationale Fluggesellschaften zur Stationierung von Flugzeugen und zur Eröffnung neuer Strecken zu bewegen. Allerdings zeigt die Erfahrung mit Billigfluggesellschaften in der Region, dass Kapazitäten bei unzureichender Auslastung oder veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rasch wieder angepasst oder gestrichen werden. Die künftige Rentabilität der neuen Strecke hängt stark von der saisonalen Nachfrageentwicklung ab. Während in den Wintermonaten sowie um die Feiertage mit hohen Buchungszahlen zu rechnen ist, muss sich zeigen, ob die Auslastung außerhalb dieser Spitzenzeiten ausreichend hoch bleibt. Der Wettbewerb auf den Strecken von Deutschland nach Bosnien und Herzegowina bleibt dynamisch,

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Eurowings Biz-Class-Sitze auf ausgewählten Kurz- und Mittelstrecken ein

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings überarbeitet ihr Angebot im höherpreisigen Segment auf Kurz- und Mittelstrecken. Im Rahmen der Veröffentlichung des Winterflugplans 2026/2027 kündigte die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns die Einführung des sogenannten Premium Biz Seat an. Hierbei handelt es sich um eine fest installierte Sitzkonfiguration in den ersten beiden Reihen von Flugzeugen des Typs Airbus A320neo, bei der die bisherige Bestuhlung durch breitere Einzelsitze ersetzt wird. Damit weicht das Unternehmen auf ausgewählten Verbindungen von der in Europa üblichen Praxis ab, in der Business Class lediglich den mittleren Sitz einer Dreiher-Sitzreihe frei zu lassen. Der Verkauf der Flugscheine für die umgebauten Kabinenbereiche ist gestartet, der reguläre Einsatz der modifizierten Maschinen soll am 1. Dezember 2026 beginnen. Veränderung der Raumaufteilung in der Airbus A320neo-Flotte Die technische Umgestaltung betrifft die vorderen zwei Sitzreihen der Flugzeuge des Typs Airbus A320neo. Durch den Einbau des Sitzmodells Comoda des italienischen Herstellers Geven wird die klassische Anordnung von sechs Sitzen pro Reihe (3-3-Bestuhlung) auf vier Sitze pro Reihe (2-2-Bestuhlung) reduziert. In den ersten zwei Reihen verringert sich die Gesamtkapazität dadurch von 18 auf acht Sitzplätze. Die neuen Einzelsitze bieten eine breitere Sitzfläche, verstellbare Beinablagen, eine stärkere Neigung der Rückenlehne sowie integrierte USB-Ladeanschlüsse. Der Schritt folgt auf eine Testphase, die das Unternehmen im November 2025 auf der Mittelstreckenverbindung zwischen Berlin und Dubai begonnen hatte. Nach Auswertung der Kundenbefragungen und Auslastungszahlen entschied die Unternehmensführung um Geschäftsführer Max Kownatzki, die Konfiguration auf die gesamte Flotte des Typs A320neo auszuweiten. Der Einbau der neuen Sitze in den betroffenen Flugzeugen soll im Verlauf des

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Air Europa baut Streckennetz zwischen Madrid und Düsseldorf aus

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa nimmt zum bevorstehenden Winterflugplan eine neue Direktverbindung zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und dem Flughafen Düsseldorf auf. Ab dem 30. November 2026 bedient die Airline die Route zweimal täglich mit Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737. Mit diesem Ausbau reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage im Städte- und Geschäftsreiseverkehr zwischen Nordrhein-Westfalen und Spanien und schafft zugleich zusätzliche Umsteigeverbindungen über sein Drehkreuz am Flughafen Madrid-Barajas in Richtung Lateinamerika. Die Aufnahme der Flüge verstärkt den Wettbewerb auf dieser Städteverbindung erheblich. Bislang wird die Route zwischen Düsseldorf und Madrid vor allem von Iberia sowie der Muttergesellschaft IAG bedient. Für den Flughafen Düsseldorf bedeutet der Markteintritt von Air Europa eine Verdichtung des Frequenzangebots auf einer der wichtigsten europäischen Kontinentalstrecken. Das wöchentliche Angebot von 14 zusätzlichen Umläufen erhöht die Gesamtkapazität auf der Achse zwischen dem Rheinland und Zentralspanien spürbar. Branchenanalysten sehen den Schritt der Fluggesellschaft vor dem Hintergrund des anhaltenden Prüfungsverfahrens zur geplanten Übernahme von Air Europa durch die IAG-Gruppe. Die Europäische Kommission hatte in der Vergangenheit wettbewerbsrechtliche Bedenken geäußert, da eine Konsolidierung auf spanischen Strecken zu einer Monopolisierung führen könnte. Durch das Einrichten eigener Frequenzen auf Kernrouten versucht Air Europa, seine Marktposition im europäischen Zubringerverkehr weiter zu festigen und operative Kapazitäten im Wettbewerb eigenständig zu halten. Ob die hohe Frequenz von zwei täglichen Verbindungen dauerhaft wirtschaftlich betrieben werden kann, hängt maßgeblich von der Auslastung in der kälteren Jahreszeit ab. Insbesondere die Preissensibilität von Geschäfts- und Privatreisenden im Wettbewerb mit bestehenden Anbietern stellt für die Fluggesellschaft eine betriebswirtschaftliche Herausforderung dar. Der

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Einschränkungen im Wiener Nahverkehr und geänderte Anbindungen zum Flughafen Schwechat

Ein unvorhergesehener Kabelbrand auf einer Streckenlänge von rund 20 Kilometern hat die Planung der Österreichischen Bundesbahnen für den Großraum Wien erheblich beeinträchtigt. Durch den Zwischenfall musste die geplante Hauptsperre der Wiener Stammstrecke zeitlich vorgezogen werden, was zu einer zeitgleichen Bündelung mehrerer umfangreicher Streckensperrungen führt. Insbesondere die Verkehrsanbindung zum Flughafen Wien-Schwechat ist von den Maßnahmen betroffen, da traditionelle Umsteigeknoten wie die Bahnhöfe Wien Mitte-Landstraße und Wien Rennweg vorübergehend nicht in gewohnter Weise angefahren werden können. Zwar sichern Fernverkehrszüge, Ersatzbusse und angepasste S-Bahn-Fahrpläne die Erreichbarkeit des Flughafens weiterhin ab, Passagiere müssen jedoch mit längeren Beförderungszeiten, zusätzlichen Umstiegen und einer höheren Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel rechnen. Beeinträchtigungen auf der Hauptstrecke und Zeitplan der Sperrungen Die Auswirkungen des Leitungsschadens betreffen das Herzstück des Wiener S-Bahn-Netzes. Auf dem zentralen Abschnitt zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Floridsdorf ist der Zugverkehr bis einschließlich 6. September 2026 komplett eingestellt. Für den Teilabschnitt zwischen Wien Hauptbahnhof beziehungsweise Wien St. Marx und Wien Praterstern wird die Sperrung noch wesentlich länger andauern; hier rechnen die Infrastrukturbetreiber mit einer Unterbrechung bis Oktober 2027. Zusätzlich zu den Einschränkungen im Stadtgebiet sind auch die Zulaufstrecken im Norden der Bundeshauptstadt betroffen. Die Schienenverbindungen von Jedlersdorf beziehungsweise Korneuburg über die Nordwestbahn, von Gerasdorf und Wolkersdorf über die Laaer Ostbahn sowie von Süßenbrunn in Richtung Wien Praterstern über die Nordbahn bleiben ebenfalls bis zum 6. September 2026 gesperrt. Als Ausgleich setzen die Verkehrsunternehmen auf diesen Relationen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein, was aufgrund der Straßenverkehrslage zu spürbaren Fahrzeitverlängerungen führt. Schienenverbindungen zum Flughafen Wien-Schwechat Trotz der Unterbrechungen im S-Bahn-Netz

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Ausmusterung der Kurzstreckenflotte: Air France setzt Airbus A318 bis November 2026 ein

Die französische Fluggesellschaft Air France hat die Außerdienststellung ihrer letzten Flugzeuge des Typs Airbus A318 bis in den November 2026 terminiert. Laut aktuellen Flottendaten des Branchendienstes CH-Aviation ist der letzte reguläre Passagiereinsatz der kleinsten Variante der A320-Familie für den 8. November vorgesehen. Derzeit befinden sich noch vier Exemplare des Musters im aktiven Dienst. Mit der endgültigen Ausmusterung schließt die Fluggesellschaft den Übergang zu moderneren Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Typs Airbus A220-300 ab, die schrittweise die älteren Modelle A318 und A319 in der Flotte ersetzen. Am voraussichtlich letzten Betriebstag sollen die verbliebenen Maschinen vom Hauptdrehkreuz Paris-Charles de Gaulle aus Ziele im europäischen Streckennetz ansteuern. Auf dem Flugplan stehen unter anderem die Verbindungen nach Amsterdam, Madrid, Venedig und Warschau. Der Airbus A318, von dem Air France in der Spitze bis zu 18 Einheiten betrieb, war über zwei Jahrzehnte hinweg ein zentraler Baustein auf Strecken mit geringerem Passagieraufkommen sowie im Zubringerverkehr für den Pariser Großflughafen. Luftfahrtanalysten verweisen darauf, dass der Betrieb des Typs A318 im weltweiten Vergleich eine Seltenheit geworden ist. Das Modell galt aufgrund seiner höheren Betriebskosten pro Sitzplatz im Vergleich zu den größeren Schwestermodellen A319 und A320 wirtschaftlich stets als herausfordernd. Während viele internationale Fluggesellschaften den Typ frühzeitig ausmusterten, hielt Air France aufgrund der spezifischen Kapazitätsanforderungen im europäischen Regionalnetz und der Einsatzfähigkeit auf kurzen Start- und Landebahnen vergleichsweise lange an dem Flugzeugmuster fest. Der Wechsel auf die A220-300 soll die Betriebskosten der Airline senken und die Effizienz auf den Kontinentalrouten steigern. Der Austausch der Flotte stellt jedoch für die Wartungsabteilungen und

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ANA: Frequenzaufbau im internationalen Verkehr und koordinierte Flugpläne im japanischen Binnenmarkt

Die ANA Holdings, Muttergesellschaft der größten japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA), hat ihren angepassten Flugplan für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Die Unternehmensgruppe setzt dabei weiterhin auf eine Abdeckung unterschiedlicher Marktsegmente durch die Hauptmarke ANA im Premium- und Vollservice-Bereich sowie die Tochtergesellschaft Peach Aviation im Segment der Preisbewussten. Im Frachtsektor wird die betriebliche Integration der Nippon Cargo Airlines (NCA) fortgeführt, um die Auslastung zu optimieren und das Streckennetz effizienter zu gestalten. Der neue Flugplan bringt eine Ausweitung internationaler Frequenzen, den Einsatz moderner Kabinenausstattungen auf der Langstrecke sowie eine engere Abstimmung auf Inlandsrouten mit dem Wettbewerber Japan Airlines (JAL) mit sich. Kapazitätsaufbau auf internationalen Passagierstrecken Im internationalen Passagierverkehr erhöht ANA das Gesamtladevolumen in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein Schwerpunkt des Ausbaus liegt auf asiatischen Schlüsselmärkten. Die Verbindung zwischen dem Flughafen Tokio/Narita und Mumbai wird ab September 2026 auf einen täglichen Betrieb umgestellt. Auch die Frequenzen von Narita nach Bangkok sowie nach Singapur werden schrittweise erhöht, um der gestiegenen Nachfrage im Asienverkehr gerecht zu werden. Für den europäischen Markt sieht der Flugplan eine Verdichtung der Verbindung zwischen Tokio/Haneda und Mailand vor, die im Laufe des zweiten Halbjahres ebenfalls täglich bedient wird. Auf den übrigen Strecken nach Europa passt das Unternehmen die bereitgestellten Sitzplatzkapazitäten durch den saisonalen Wechsel von Flugzeugtypen an die schwankende Nachfrage an. Die Tochtergesellschaft Peach Aviation erweitert ihr internationales Programm vor allem in Ostasien und steigert die Anzahl ihrer Flüge um neun Prozent, unter anderem durch Verdichtungen auf Routen

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Pakistan International Airlines mietet zwei Langstreckenflugzeuge für Europarouten

Die kürzlich privatisierte pakistanische Staatsairline Pakistan International Airlines (PIA) nimmt ab Oktober 2026 zwei zusätzliche Passagierflugzeuge im Wege des Wetlease in ihren Betrieb auf. Wie der Branchendienst CH-Aviation berichtet, ist die Anmietung inklusive Besatzung, Wartung und Versicherung zunächst auf einen Zeitraum von sechs Monaten ausgelegt. Die beiden noch nicht näher spezifizierten Maschinen sollen vorrangig auf den Strecken zwischen Pakistan und europäischen Destinationen eingesetzt werden, um Engpässe in der verbleibenden Flotte zu überbrücken und die Kapazitäten kurzfristig zu erhöhen. Die interimistische Einflottung erfolgt im Kontext einer umfassenden Reorganisation der Fluggesellschaft nach dem Teilverkauf an ein privates Konsortium. Neben den Leasingsystemen arbeitet das Unternehmen an der Reaktivierung mehrerer am Boden stehender Maschinen, um die flugfähige Flotte mittelfristig auf bis zu 60 Flugzeuge aufzustocken. Zudem verhandelt die Führung der Gesellschaft über eine Festbestellung von bis zu 16 Weitrumpfmaschinen vom Typ Boeing 787, um die alternde Langstreckenflotte durch modernere Muster zu ersetzen und die Marktposition auf internationalen Routen zu sichern. Branchenanalysten sehen den Einsatz von Wetlease-Kapazitäten als Notlösung, die mit hohen variablen Betriebskosten verbunden ist. PIA kämpft seit Jahren mit strukturellen Defiziten, Altlandlasten sowie behördlichen Einschränkungen im internationalen Luftraum, darunter früheren Einflugverboten in die Europäische Union wegen Sicherheitsbedenken. Die Aufnahme von Kapazitäten über Fremdanbieter soll den Neustart im Europa-Geschäft unterstützen, stellt jedoch einen erheblichen finanziellen Aufwand dar, der die operative Marge im Übergangszeitraum belasten dürfte. Ob die geplante Flottenvergrößerung und die beabsichtigte Großbestellung bei Boeing wie vorgesehen umgesetzt werden können, hängt von den Fortschritten beim finanziellen Turnaround der Airline ab. Der Erfolg der Europa-Exposition

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Außergerichtlicher Vergleich zwischen dem Flughafen Salzburg und Aldi Süd wegen Grundwasserbelastungen

Der Rechtsstreit zwischen dem Flughafen Salzburg und dem Handelskonsortium Aldi Süd bezüglich der Kosten für die Sanierung chemischer Altlasten im Boden ist offiziell beigelegt. Der Discounter, der in Österreich unter dem Namen Hofer auftritt, hatte Schadensersatzforderungen gegen die Flughafengesellschaft erhoben, nachdem beim Bau der neuen Konzernzentrale im Salzburger Stadtteil Maxglan erhebliche Kontaminationen mit Per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen festgestellt worden waren. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Parteien auf einen außergerichtlichen Vergleich. Über die genaue Summe wurde Stillschweigen vereinbart, wobei sich die Ausgleichszahlung nach Angaben der Miteigentümer der Flughafengesellschaft unter den ursprünglichen Forderungen des Handelsunternehmens bewegt. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die rechtlichen und finanziellen Herausforderungen beim Umgang mit historischen Bodenverunreinigungen an österreichischen Verkehrsflughäfen. Ursachen der Bodenkontamination im Stadtteil Maxglan Die Ursache für die weiträumigen Boden- und Grundwasserverunreinigungen im Umfeld des Salzburger Flughafens liegt in der jahrzehntelangen Nutzung spezifischer Feuerlöschschäume. Bei Einsatzübungen sowie bei der Wartung der Löschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr wurden Schaummittel verwendet, die fluorhaltige Tenside enthielten. Diese chemischen Verbindungen, die unter dem Sammelbegriff Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen zusammengefasst werden, zeichnen sich durch eine hohe thermische und chemische Stabilität aus. Aufgrund ihrer Beständigkeit bauen sich diese Stoffe in der Umwelt praktisch nicht ab und reichern sich im Boden sowie im Grundwasser an. Im Umfeld des Flughafengeländes im Stadtteil Maxglan wurden in den vergangenen Jahren bei Baugrunduntersuchungen erhöhte Konzentrationen dieser Substanzen gemessen. Die Stoffe sind über das Sickerauwasser in tiefere Bodenschichten gelangt und haben sich im Grundwasserkörper ausgebreitet. Betroffen von diesen Versickerungen sind neben landwirtschaftlichen und gewerblichen Flächen auch Grundstücke, auf

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Fußball-Themenbereich im Terminal: Hannover Airport eröffnet „Gate 96“

Der Flughafen Hannover hat im öffentlichen Terminalbereich ein neues Angebot mit regionalem Kulturbezug in Betrieb genommen. Die Sonderfläche namens „Gate 96“ widmet sich dem Fußball-Zweitligisten Hannover 96 und befindet sich auf der Abflugebene zentral zwischen den Terminals A und B. Mit der Installation von Stadion-Elementen, Trikot- und Pokal-Exponaten sowie digitalen Bildschirminhalten soll Fluggästen und Besuchern der Verein sowie dessen Historie nahegebracht werden. Die Einweihung erfolgte am 18. August 2026 durch Flughafen-Geschäftsführer Maik Blötz und 96-Geschäftsführer Henning Bindzus. Die Einrichtung ist Teil einer Umgestaltung der öffentlich zugänglichen Passagierbereiche, mit der die Betreibergesellschaft die Verweildauer der Passagiere im Terminal aufwerten und die regionale Identität stärken möchte. Der Flughafen knüpft dabei an ein bestehendes Konzept an: Bereits im Vorjahr hatte das Unternehmen mit der „Scorpions Rockstage“ eine Ausstellungsfläche für die aus Hannover stammende Rockband Scorpions eingerichtet. Das neue Areal soll sowohl als Fan-Treffpunkt dienen als auch internationalen Flugreisenden einen Einblick in die Sportkultur der Region bieten. Branchenbeobachter werten die Kooperation als Maßnahme im Rahmen des Flughafen-Marketings, um freie Terminalflächen zu bespielen und zusätzliche Interaktionspunkte für Besucher zu schaffen. Das Vorhaben reiht sich ein in Bestrebungen europäischer Regionalflughäfen, durch themenspezifische Zonen und Freizeitangebote zusätzliche Einnahmen abseits des reinen Flugbetriebs zu generieren. Angesichts schwankender Passagierzahlen in der norddeutschen Flughafenlandschaft versuchen Betreiber verstärkt, das Nicht-Luftfahrt-Geschäft an den Terminals durch lokale Partnerschaften zu beleben. Ob die Nachbildung der Stadionatmosphäre und das Ausstellen von Vereinsgegenständen ausreicht, um die Frequenz im öffentlichen Bereich nachhaltig zu steigern, bleibt abzuwarten. Das Angebot richtet sich in erster Linie an den lokalen Publikumsverkehr

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Klagenfurt: Alkoholbedingter Beförderungsausschluss führt zu Polizeieinsatz und Festnahmen

Ein Vorfall am Flughafen Klagenfurt hat die rechtlichen Rahmenbedingungen und Sicherheitsvorschriften für die Beförderung von Passagieren im zivilen Luftverkehr in den Fokus gerückt. Am 14. August 2026 verweigerte der Kommandant eines Fluges nach Mallorca mehreren Mitgliedern einer Reisegruppe den Zutritt zum Flugzeug, da zwei der Personen stark alkoholisiert waren. Der anschließende Konflikt im Terminal- und Vorfeldbereich erforderte das Einschreiten der Exekutive. Im Zuge der Amtshandlung wurden fünf Personen vorläufig festgenommen, ein Polizeibeamter erlitt Verletzungen. Der Vorfall führte zu einer Startverzögerung von über einer Stunde. Das Ereignis verdeutlicht die strikte Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit im Luftraum und die klare Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften und Sicherheitsbehörden. Eskalation am Flugsteig und Einschreiten der Sicherheitskräfte Der Zwischenfall entwickelte sich am späten Abend des 14. August 2026 im Rahmen der Abfertigung eines Fluges der Airline Ryanair vom Flughafen Klagenfurt nach Palma de Mallorca. Gegen 22.40 Uhr stellte der verantwortliche Luftfahrzeugführer fest, dass zwei Männer einer aus acht Personen bestehenden Gruppe aus den Bezirken Klagenfurt-Land und Feldkirchen erhebliche Ausfallerscheinungen durch Alkoholkonsum aufwiesen. Bereits bei der Sicherheitskontrolle waren die Passagiere durch ihr Verhalten aufgefallen. Die Besatzung machte von ihrem Recht Gebrauch, die Beförderung der betroffenen Personen aus Sicherheitsgründen zu verweigern. Nachdem die Betroffenen die Entscheidung nicht akzeptierten und das Personal verbal angriffen, wurde die Polizei hinzugerufen. Da die beiden Männer die Feststellung ihrer Identität verweigerten, wurden sie von den Beamten der Polizeiinspektion Annabichl zur Dienststelle geleitet. In der Zwischenzeit entschied der Kapitän der Maschine, auch den verbleibenden sechs Mitgliedern der Gruppe

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