August 20, 2026

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August 20, 2026

Außergerichtlicher Vergleich zwischen dem Flughafen Salzburg und Aldi Süd wegen Grundwasserbelastungen

Der Rechtsstreit zwischen dem Flughafen Salzburg und dem Handelskonsortium Aldi Süd bezüglich der Kosten für die Sanierung chemischer Altlasten im Boden ist offiziell beigelegt. Der Discounter, der in Österreich unter dem Namen Hofer auftritt, hatte Schadensersatzforderungen gegen die Flughafengesellschaft erhoben, nachdem beim Bau der neuen Konzernzentrale im Salzburger Stadtteil Maxglan erhebliche Kontaminationen mit Per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen festgestellt worden waren. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Parteien auf einen außergerichtlichen Vergleich. Über die genaue Summe wurde Stillschweigen vereinbart, wobei sich die Ausgleichszahlung nach Angaben der Miteigentümer der Flughafengesellschaft unter den ursprünglichen Forderungen des Handelsunternehmens bewegt. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die rechtlichen und finanziellen Herausforderungen beim Umgang mit historischen Bodenverunreinigungen an österreichischen Verkehrsflughäfen. Ursachen der Bodenkontamination im Stadtteil Maxglan Die Ursache für die weiträumigen Boden- und Grundwasserverunreinigungen im Umfeld des Salzburger Flughafens liegt in der jahrzehntelangen Nutzung spezifischer Feuerlöschschäume. Bei Einsatzübungen sowie bei der Wartung der Löschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr wurden Schaummittel verwendet, die fluorhaltige Tenside enthielten. Diese chemischen Verbindungen, die unter dem Sammelbegriff Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen zusammengefasst werden, zeichnen sich durch eine hohe thermische und chemische Stabilität aus. Aufgrund ihrer Beständigkeit bauen sich diese Stoffe in der Umwelt praktisch nicht ab und reichern sich im Boden sowie im Grundwasser an. Im Umfeld des Flughafengeländes im Stadtteil Maxglan wurden in den vergangenen Jahren bei Baugrunduntersuchungen erhöhte Konzentrationen dieser Substanzen gemessen. Die Stoffe sind über das Sickerauwasser in tiefere Bodenschichten gelangt und haben sich im Grundwasserkörper ausgebreitet. Betroffen von diesen Versickerungen sind neben landwirtschaftlichen und gewerblichen Flächen auch Grundstücke, auf

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Fußball-Themenbereich im Terminal: Hannover Airport eröffnet „Gate 96“

Der Flughafen Hannover hat im öffentlichen Terminalbereich ein neues Angebot mit regionalem Kulturbezug in Betrieb genommen. Die Sonderfläche namens „Gate 96“ widmet sich dem Fußball-Zweitligisten Hannover 96 und befindet sich auf der Abflugebene zentral zwischen den Terminals A und B. Mit der Installation von Stadion-Elementen, Trikot- und Pokal-Exponaten sowie digitalen Bildschirminhalten soll Fluggästen und Besuchern der Verein sowie dessen Historie nahegebracht werden. Die Einweihung erfolgte am 18. August 2026 durch Flughafen-Geschäftsführer Maik Blötz und 96-Geschäftsführer Henning Bindzus. Die Einrichtung ist Teil einer Umgestaltung der öffentlich zugänglichen Passagierbereiche, mit der die Betreibergesellschaft die Verweildauer der Passagiere im Terminal aufwerten und die regionale Identität stärken möchte. Der Flughafen knüpft dabei an ein bestehendes Konzept an: Bereits im Vorjahr hatte das Unternehmen mit der „Scorpions Rockstage“ eine Ausstellungsfläche für die aus Hannover stammende Rockband Scorpions eingerichtet. Das neue Areal soll sowohl als Fan-Treffpunkt dienen als auch internationalen Flugreisenden einen Einblick in die Sportkultur der Region bieten. Branchenbeobachter werten die Kooperation als Maßnahme im Rahmen des Flughafen-Marketings, um freie Terminalflächen zu bespielen und zusätzliche Interaktionspunkte für Besucher zu schaffen. Das Vorhaben reiht sich ein in Bestrebungen europäischer Regionalflughäfen, durch themenspezifische Zonen und Freizeitangebote zusätzliche Einnahmen abseits des reinen Flugbetriebs zu generieren. Angesichts schwankender Passagierzahlen in der norddeutschen Flughafenlandschaft versuchen Betreiber verstärkt, das Nicht-Luftfahrt-Geschäft an den Terminals durch lokale Partnerschaften zu beleben. Ob die Nachbildung der Stadionatmosphäre und das Ausstellen von Vereinsgegenständen ausreicht, um die Frequenz im öffentlichen Bereich nachhaltig zu steigern, bleibt abzuwarten. Das Angebot richtet sich in erster Linie an den lokalen Publikumsverkehr

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Klagenfurt: Alkoholbedingter Beförderungsausschluss führt zu Polizeieinsatz und Festnahmen

Ein Vorfall am Flughafen Klagenfurt hat die rechtlichen Rahmenbedingungen und Sicherheitsvorschriften für die Beförderung von Passagieren im zivilen Luftverkehr in den Fokus gerückt. Am 14. August 2026 verweigerte der Kommandant eines Fluges nach Mallorca mehreren Mitgliedern einer Reisegruppe den Zutritt zum Flugzeug, da zwei der Personen stark alkoholisiert waren. Der anschließende Konflikt im Terminal- und Vorfeldbereich erforderte das Einschreiten der Exekutive. Im Zuge der Amtshandlung wurden fünf Personen vorläufig festgenommen, ein Polizeibeamter erlitt Verletzungen. Der Vorfall führte zu einer Startverzögerung von über einer Stunde. Das Ereignis verdeutlicht die strikte Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit im Luftraum und die klare Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften und Sicherheitsbehörden. Eskalation am Flugsteig und Einschreiten der Sicherheitskräfte Der Zwischenfall entwickelte sich am späten Abend des 14. August 2026 im Rahmen der Abfertigung eines Fluges der Airline Ryanair vom Flughafen Klagenfurt nach Palma de Mallorca. Gegen 22.40 Uhr stellte der verantwortliche Luftfahrzeugführer fest, dass zwei Männer einer aus acht Personen bestehenden Gruppe aus den Bezirken Klagenfurt-Land und Feldkirchen erhebliche Ausfallerscheinungen durch Alkoholkonsum aufwiesen. Bereits bei der Sicherheitskontrolle waren die Passagiere durch ihr Verhalten aufgefallen. Die Besatzung machte von ihrem Recht Gebrauch, die Beförderung der betroffenen Personen aus Sicherheitsgründen zu verweigern. Nachdem die Betroffenen die Entscheidung nicht akzeptierten und das Personal verbal angriffen, wurde die Polizei hinzugerufen. Da die beiden Männer die Feststellung ihrer Identität verweigerten, wurden sie von den Beamten der Polizeiinspektion Annabichl zur Dienststelle geleitet. In der Zwischenzeit entschied der Kapitän der Maschine, auch den verbleibenden sechs Mitgliedern der Gruppe

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Linz: Öffentliche Millionenbeihilfen und geplante Eigentümerwechsel im Fokus der Kritik

Der Flughafen Linz befindet sich im Geschäftsjahr 2026 weiterhin in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Während vergleichbare österreichische Regionalflughäfen ihre Passagierzahlen nach den Einbrüchen der vergangenen Jahre wieder steigern konnten, verzeichnet der Airport in Hörsching einen anhaltenden Rückgang des Fluggastaufkommens und erneut ein hohes Millionenminus. Das Flugangebot für das kommende Winterhalbjahr wurde durch die Einstellung von Strecken sowie Kapazitätskürzungen bei Ferienflügen weiter reduziert. Vor diesem Hintergrund rückt die Finanzierung des Standorts durch öffentliche Mittel in das Zentrum der wirtschaftspolitischen Debatte. Zugleich stehen richtungsweisende Entscheide über die Eigentümerstruktur des Flughafens an, da das Land Oberösterreich die Anteile der Stadt Linz übernehmen soll. Rückgang der Passagierzahlen und negative Finanzergebnisse Die operativen Kennzahlen des Flughafens Linz verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen des Standorts. Im ersten Halbjahr 2026 wurden am Flughafen Hörsching insgesamt 93.706 Passagiere gezählt. Dies entspricht einem Rückgang von 15,3 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Im gleichen Zeitraum konnten Standorte wie Salzburg, Innsbruck oder Graz Zuwächse bei den Passagieren verbuchen oder ihr Niveau weitgehend stabilisieren. Die rückläufige Nachfrage schlägt sich direkt in den Finanzergebnissen der Flughafenbetreibergesellschaft nieder. Für das Gesamtjahr 2026 wird erneut mit einem Betriebsdefizit in der Größenordnung von acht bis neun Millionen Euro gerechnet. Damit setzt sich eine Serie jährlicher Fehlbeträge fort, die den Standort seit längerer Zeit belastet und regelmäßig finanzielle Zuschüsse der öffentlichen Eigentümer erforderlich macht. Ausdünnung des Flugplans und Streichung von Strecken Die wirtschaftlichen Probleme stehen in direktem Zusammenhang mit einem schrumpfenden Flugangebot. Die irische Fluggesellschaft Ryanair stellt ihre Verbindung vom Flughafen Linz nach London-Stansted im

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Messflüge zur Überprüfung der Navigationsanlagen am Flughafen Zürich angesetzt

Am Flughafen Zürich finden vom 24. bis 29. August 2026 regelmäßige Kalibrierungsflüge zur Kontrolle der flugtechnischen Infrastruktur statt. Im Auftrag der schweizerischen Flugsicherung Skyguide werden die Präzision und Zuverlässigkeit der Instrumentenlandesysteme sowie der Drehfunkfeuer auf den An- und Abflugrouten überprüft. Um den regulären Linien- und Charterverkehr nicht zu beeinträchtigen, werden die Testflüge am Nachmittag sowie in den späten Nachtstunden nach Ende des ordentlichen Flugbetriebs bis spätestens 02:00 Uhr durchgeführt. Als Ausweichtermin bei witterungsbedingten Verzögerungen wurde die Woche ab dem 14. September eingeplant. Für die Messungen kommt eine zweimotorige Turboprop-Maschine des Typs Beechcraft King Air 350 zum Einsatz, die mit spezieller Sensorik zur Aufzeichnung und Auswertung der gefunkten Signale ausgestattet ist. Während der Überprüfung werden gezielt Flugwege außerhalb der üblichen Anflugkorridore genutzt, um die Sendebereiche der Navigationshilfen auch seitlich sowie ober- und unterhalb der Standardprofile zu testen. Zudem erstrecken sich die Messungen der Drehfunkfeuer auf Gebiete außerhalb des unmittelbaren Flughafenareals, was zu kurzzeitigen Flugbewegungen über angrenzenden Gemeinden führen kann. Die periodischen Überprüfungen von Navigations- und Anflugsystemen sind von den internationalen und nationalen Luftfahrtbehörden zwingend vorgeschrieben. Sie stellen sicher, dass die Funk- und Radarsignale für die automatische Führung von Verkehrsflugzeugen exakte Werte liefern. Trotz der Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards stellen nächtliche Messflüge für die Anwohnerschaft in den betroffenen Schutzzonen eine temporäre Lärmbelastung dar, da die Tiefanflüge in sonst flugfreien Zeiten stattfinden. Luftfahrtexperten betonen, dass die stetige Justierung der Systeme essenziell ist, um Störungen durch geländebedingte Reflektionen oder veränderte Bausubstanz im Umfeld des Flughafens frühzeitig zu erkennen. Die Flugsicherung Skyguide führt diese Messungen in

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