Flughafen Hannover (Foto: Oxfordian Kissuth).
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Fußball-Themenbereich im Terminal: Hannover Airport eröffnet „Gate 96“

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Der Flughafen Hannover hat im öffentlichen Terminalbereich ein neues Angebot mit regionalem Kulturbezug in Betrieb genommen. Die Sonderfläche namens „Gate 96“ widmet sich dem Fußball-Zweitligisten Hannover 96 und befindet sich auf der Abflugebene zentral zwischen den Terminals A und B.

Mit der Installation von Stadion-Elementen, Trikot- und Pokal-Exponaten sowie digitalen Bildschirminhalten soll Fluggästen und Besuchern der Verein sowie dessen Historie nahegebracht werden. Die Einweihung erfolgte am 18. August 2026 durch Flughafen-Geschäftsführer Maik Blötz und 96-Geschäftsführer Henning Bindzus.

Die Einrichtung ist Teil einer Umgestaltung der öffentlich zugänglichen Passagierbereiche, mit der die Betreibergesellschaft die Verweildauer der Passagiere im Terminal aufwerten und die regionale Identität stärken möchte. Der Flughafen knüpft dabei an ein bestehendes Konzept an: Bereits im Vorjahr hatte das Unternehmen mit der „Scorpions Rockstage“ eine Ausstellungsfläche für die aus Hannover stammende Rockband Scorpions eingerichtet. Das neue Areal soll sowohl als Fan-Treffpunkt dienen als auch internationalen Flugreisenden einen Einblick in die Sportkultur der Region bieten.

Branchenbeobachter werten die Kooperation als Maßnahme im Rahmen des Flughafen-Marketings, um freie Terminalflächen zu bespielen und zusätzliche Interaktionspunkte für Besucher zu schaffen. Das Vorhaben reiht sich ein in Bestrebungen europäischer Regionalflughäfen, durch themenspezifische Zonen und Freizeitangebote zusätzliche Einnahmen abseits des reinen Flugbetriebs zu generieren. Angesichts schwankender Passagierzahlen in der norddeutschen Flughafenlandschaft versuchen Betreiber verstärkt, das Nicht-Luftfahrt-Geschäft an den Terminals durch lokale Partnerschaften zu beleben.

Ob die Nachbildung der Stadionatmosphäre und das Ausstellen von Vereinsgegenständen ausreicht, um die Frequenz im öffentlichen Bereich nachhaltig zu steigern, bleibt abzuwarten. Das Angebot richtet sich in erster Linie an den lokalen Publikumsverkehr und Passagiere mit längeren Wartezeiten vor dem Sicherheitsbereich.

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