Boeing 787-9 (Foto: Jan Gruber).
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Austrian Airlines stockt Angebot für die Herbstferien und den Winterflugplan auf

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Die Fluggesellschaft Austrian Airlines erweitert ihr Angebot für die österreichischen Herbstferien um rund 100 zusätzliche Flüge. Mit der Aufstockung reagiert die Lufthansa-Tochter auf die gestiegene Nachfrage nach Flugreisen Ende Oktober.

Verlängert werden unter anderem Verbindungen zu südeuropäischen Sommerzielen wie Ibiza, Fuerteventura, Funchal, Olbia und Heraklion, die üblicherweise mit dem Ende des Sommerflugplans eingestellt werden. Zudem erhöht die Fluggesellschaft die Flugfrequenzen auf Strecken nach Palma de Mallorca, Larnaka, Rom, Neapel und Nizza.

Mit der Umstellung auf den Winterflugplan Ende Oktober verschiebt Austrian Airlines den operativen Schwerpunkt im Langstreckennetz auf Destinationen in Asien und im Indischen Ozean. Die Frequenzen nach Malé auf den Malediven sowie nach Mauritius werden schrittweise auf bis zu sieben wöchentliche Flüge erhöht, in den Spitzenzeiten der Semesterferien im Februar auf bis zu zehn wöchentliche Verbindungen. Auf der Route nach Mauritius setzt die Fluggesellschaft ab Mitte Januar ein Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 787-9 ein. Zudem wird die Strecke nach Bangkok im Januar und Februar auf bis zu zwei tägliche Flüge aufgestockt.

Zur Erhöhung der Kapazitäten auf den Asien- und Indik-Routen nimmt das Unternehmen Anpassungen im Nordatlantik-Netz vor. Im Januar und Februar pausiert die Fluggesellschaft vorübergehend einzelne Frequenzen zu den US-Zielen Chicago, Boston und New York (JFK). Die Strecken nach Newark, Washington und Montreal werden hingegen durchgehend bedient. Das europäische Städtenetz nach London, Amsterdam, Paris und Berlin bleibt im Winterflugplan unverändert bestehen.

Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die temporäre Umverteilung von Langstreckenkapazitäten eine Reaktion auf die saisonale Schwankung des Passagieraufkommens darstellt. Während die Nachfrage auf Strecken über den Nordatlantik in den ersten zwei Monaten des Jahres erfahrungsgemäß nachlässt, steigt die Nachfrage nach Warmwasserzielen. Die Nutzung der neuen Boeing-787-Muster soll dabei helfen, die Effizienz im interkontinentalen Flugbetrieb zu steigern.

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