Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Noch im Mai: Play übernimmt ersten A321neo

Um das isländische Airline-Startup Play war es einige Zeit recht ruhig, doch nun kündigte das Unternehmen an, dass man in der letzten Woche des Mai 2021 den ersten Airbus A321neo übernehmen wird. Zwei weitere Exemplare sollen im Juli 2021 folgen, so dass der Carrier mit drei A321neo abheben soll. Firmenchef Birgir Jónsson sagte gegenüber der Tageszeitung Morgunblaðið, dass die Schulungen der Piloten bereits angelaufen sind. Diese werden in einem Simulatorzentrum im Vereinigten Königreich durchgeführt. Mit der Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung rechnet man noch im Mai 2021. Der kommerzielle Erstflug soll Ende Juni 2021 absolviert werden. Die drei A321neo sollen mit rund 200 Sitzen bestuhlt werden. Zunächst will man primär Europaziele anfliegen. Nach Lockerungen der U.S.-Reisebeschränkungen fasst man auch Destinationen in den Vereinigten Staaten ins Auge. Die Flotte soll auf sechs bis sieben Maschinen wachsen. Jónsson nannte als Zeithorizont „ungefähr Herbst 2021“. Im Rahmen eines TV-Interviews nannte der Manager die ersten Ziele ab Reykjavik: London, Paris, Kopenhagen, Alicante und Teneriffa. Die geplanten U.S.-Flüge könne man frühestens im Herbst 2021 aufnehmen, jedoch sagte Birgir Jónsson in diesem Mediengespräch, dass Frühjahr 2022 realistisch ist. Dabei geht es unter anderem auch um die Reisebeschränkungen der Vereinigten Staaten. Letztlich knüpft man an das Geschäftsmodell der gescheiterten Wow-Air an und will in Reykjavik Keflavik einen Hub für Transatlantikflüge zwischen Europa und den USA errichten.

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AUA kündigt Linate-Flüge an – Rückzug aus Malpensa

Ab 1. Juni 2021 wird Austrian Airlines bis zu zweimal täglich zwischen Wien und Mailand-Linate fliegen. Gleichzeitig wird man die bisherige Verbindung nach Malpensa einstellen. Der Carrier konnte sich vor einigen Wochen Slots am innerstädtischen Airport der Metropole sichern. Die AUA bekam auch Start- und Landerechte für eine Verbindung zwischen Salzburg und Linate zugeteilt, jedoch erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation Direct, dass man diese – im Gegensatz zu Wien – nicht nutzen wird. Slots in Linate gelten als äußerst begehrt, denn der Airport befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Mailand. „Linate ist für unsere Passagiere deutlich komfortabler, vor allem für Geschäftsreisende aus Mailand und Umgebung“, sagt Vertriebsvorstand Michael Trestl. Auf der Strecke wird ein Mix aus Embraer 195 sowie Flugzeugen der A320 Familie zum Einsatz kommen. Der Linate-Flugplan auf einen Blick: Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft (Lokalzeiten) Wien – Mailand Linate OS 491OS 497 täglichtäglich 08:05 – 09:3017:45 – 19:10 Mailand Linate – Wien OS 492OS 498 täglichtäglich 10:15 – 11:4519:55 – 21:25

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Umfrage: Österreicher wollen wieder ins Wirtshaus

Eine von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Profil“ durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass 46 Prozent der Österreicher nach der Öffnung der Gastronomie, die für den 19. Mai 2021 angekündigt ist, diese unmittelbar in Anspruch nehmen möchte. 12 Prozent planen einen Kurzurlaub in Österreich. Jeweils 10 Prozent wollen shoppen, Kulturveranstaltungen besuchen oder ins Fitnesscenter gehen. 7 Prozent planen, als erstes eine Sportveranstaltung besuchen zu wollen. Allerdings geben 27 Prozent der Befragten an, auf solche Aktivitäten vorerst verzichten und weiterhin vorsichtig sein zu wollen. (n=500; Schwankungsbreite: +/- 4,4 Prozent)

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Umfrage: Mehrheit der Österreicher soll Öffnungen kritisch sehen

Eine aktuelle Umfrage, die im Auftrag des österreichischen Fernsehsenders ATV durchgeführt wurde, hat ergeben, dass 17 Prozent der Befragten die zum 19. Mai 2021 angekündigten Öffnungen für ein hohes Risiko für die Intensivstationen halten. Nur acht Prozent der Österreicher sollen „keinerlei Risiko“ sehen. 51 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das Risiko moderat einschätzen. Kritisch wird die Öffnung vor allem von SPÖ Wählern gesehen, 83 Prozent sehen ein mittleres beziehungsweise hohes Risiko für die Intensivstationen. Weniger kritisch stehen FPÖ Wähler der Öffnung am 19. Mai 2021 gegenüber: 36 Prozent sehen ein geringes, 28 Prozent kein Risiko für die Intensivmedizin.  „Die Frage ist schlussendlich: Ist das Risiko managebar? Überzeugt davon dürften FPÖ-Wähler:innen sein, denn 64 Prozent sehen nur ein geringes bzw. kein Risiko. Am Ende des Tages ist es ein Spiel gegen die Zeit“, so Meinungsforscher Peter Hajek.

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München startet Verkauf von Sustainable Aviation Fuels

Ab 1. Juni 2021 können Airlines am Münchner Flughafen auch Sustainable Aviation Fuel (SAF) tanken. Nach eingehender technischer Prüfung wird jetzt das Tanklager am Airport für klimafreundliche Treibstoffe der Zukunft geöffnet Damit können am Flughafen München ab sofort nachhaltige Kraftstoffe, sogenannte „Sustainable Aviation Fuels“ (SAF), angeliefert, eingelagert und vertankt werden, sofern sie den einschlägigen Qualitätsspezifikationen für den Flugkraftstoff Jet-A1 entsprechen. Im Tanklager, das im Auftrag der Airlines von diversen Mineralölgesellschaften mit Treibstoff versorgt wird, sind damit auch Lieferungen von SAF-Blends, also von konventionellem Kerosin mit einer Beimischung von grünen Kraftstoffen, zugelassen. Die Flughafen München GmbH (FMG) ist Eigentümerin der gesamten Tankinfrastruktur, die sich vom Tanklager über ein rund 17 Kilometer umfassendes Unterflurleitungssystem bis zu den Parkpositionen der Flugzeuge erstreckt. Der Betreiber des Tanklagers ist die Skytanking Munich GmbH & Co. KG, die für die Qualitätskontrolle der angelieferten Kraftstoffe sorgt und zusammen mit anderen Anbietern von Tankdiensten operativ für die Betankung der Flugzeuge zuständig ist. Die heute eingesetzten SAF-Kraftstoffe werden meist aus Biomasse, also aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, sogenannte „Biomass to Liquid (BtL)“ Kraftstoffe. Künftig wird aber auch synthetisch erzeugtes Kerosin am Markt verfügbar sein, sogenannte „Power to Liquid (PtL)“ Kraftstoffe, die durch Elektrolyse unter Einsatz von Wasser, CO2 und erneuerbarem Strom entstehen. Auch wenn beim Verbrennen von SAF die gleiche Menge an CO2-Emissionen wie bei fossilem Kerosin freigesetzt wird, ergibt sich die entscheidende Verbesserung im Produktionsprozess selbst: Für die Herstellung wird CO2 benötigt, das in diesem Verfahren fast vollständig in Kraftstoff umgewandelt wird. Das wiederum führt im Ergebnis dazu, dass

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A321LR: Jetblue-Kabine wurde in Österreich entwickelt

Die neue Langstreckenkabine, die Jetblue in den Maschinen des Typs Airbus A321LR, einsetzt, wurde in Österreich mitentwickelt. Der Zulieferer FACC ist als Entwicklungs- und Fertigungspartner von Airbus mit an Bord und setzt mit ihren innovativen Komponenten für den Eingangsbereich, die Gepäckablagen und Deckenpaneele neue Maßstäbe für das Innenleben von Passagierflugzeugen. Das oberösterreiche Unternahmen hat die Airspace Cabin der A320-Familie des europäischen Flugzeughersteller Airbus entwickelt hat und fertigt diese nun in Serie. Erstkunde ist Jetblue. Mit der Airspace Cabin hat Airbus das Flugerlebnis für die Passagiere ihrer Schmalrumpfflugzeuge auf den Standard eines Großraumflugzeuges gehoben. Wer bis dato auf Kurzstreckenflügen den besonderen Komfort eines Langstreckenflugerlebnisses vermisst hat, kann sich somit dank der am Markt breitesten Single-Aisle-Kabine besonders freuen. Die neuartige, futuristisch anmutende Flugzeugkabine wurde am 29. April 2021 erstmals an den Erstkunden JetBlue ausgeliefert. „Die ersten Komponenten, die der Passagier beim Einsteigen sieht, kommen aus dem Hause FACC“, betont Robert Machtlinger, CEO der FACC AG, nicht ohne Stolz. „Der von uns produzierte Eingangsbereich sorgt mit einer einzigartigen Ästhetik, einem technisch hochwertigen Design und einem hohen Wohlfühlambiente dafür, dass die neue Airspace Cabin die Flugpassagiere von der ersten Sekunde an begeistert.“ Das von FACC gefertigte Interiorsystem umfasst die gesamte Verkleidung des Eingangsbereiches sowie des Türbereichs im vorderen, mittleren und hinteren Teil des Flugzeuges. Durch die ausgeklügelte Integration des von Airbus in der Airspace-Kabine eingeführten innovativen Lichtsystems „Hero Light“ ergibt sich für die Passagiere eine völlig neue und freundliche Innenraum-Atmosphäre – und das durchgängig vom Eingangsbereich über die Hauptkabine bis in den hinteren Servicebereich

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Brussels stellt weitere Special Livery vor

Seit sechs Jahren verpasst die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines zahlreichen Maschinen Sonderlackierungen, die belgischen Comicfiguren wie Tim und Struppi gewidment sind. Diese Icon-Serie wird nun fortgesetzt. Ab 21. Mai 2021 wird die OO-SNA die Portraits der Red Devils und Red Flames tragen. Derzeit ist geplant, dass die Maschine bis November 2022 in dieser Special Livery fliegen soll. Anschließend ist die Ausflottung des Jets geplant. Im Rahmen von Wartungsarbeiten wird die Rachkam-Lackierung eines anderen Airbus A320 erneuert. Dies soll bis etwa Juni 2021 abgeschlossen sein. In nachstehender Fotogalerie (Slideshow) ist eine Auswahl der Sonderlackierungen von Brussels Airlines dargestellt:

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Wien: Reisebüros verzeichnen Steigerung der Nachfrage

Nach der Ankündigung, dass in Österreich ab 19. Mai 2021 Öffnungsschritte gesetzt werden sollen, sind laut Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer die Neubuchungen im touristischen Bereich angestiegen. „Nachdem angekündigt wurde, dass der Grüne Pass das Reisen wieder erleichtern soll, stieg die Nachfrage in den Reisebüros sprunghaft. Viele Wienerinnen und Wiener haben Sehnsucht nach Meeresrauschen und Sand unter den Füßen“, zeichnet Gregor Kadanka, Fachverbandsobmann der Reisebüros der Wirtschaftskammern in Wien und im Bund, ein sommerliches Bild. „Sobald der Bund die neuen Regeln auch festgelegt hat, kann es auch mit den Buchungen losgehen.“ Die WKO bemängelt allerdings, dass noch immer keine Klarheit über die tatsächlichen Einreisebestimmungen für Rückkehrer herrscht. Kadanka dazu: „Mit den derzeitigen Bestimmungen würde ein einwöchiger Urlaub, zwei Wochen Urlaub verschlingen. Hier müssen die bereits angekündigten Erleichterungen mittels grünem Pass auch am 19. Mai umgesetzt werden. Dann steht einem sicheren und entspannten Urlaub nichts mehr im Wege.“

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Quarantäne missachtet: James Hogan vor hoher Geldstrafe

Der ehemalige Geschäftsführer von Gulf Air und Etihad Airways, James Hogan, handelte sich im Vereinigten Königreich ordentlich Ärger ein. Der Doppelstaatsbürger soll die Einreise- und Quarantänebestimmungen missachtet haben und nun blüht dem Ex-Airline-Chef eine saftige Geldstrafe von bis zu 10.000 Britischen Pfund. Laut Daily Mail soll Hogan zunächst von Abu Dhabi nach Genf geflogen sein. Bei der Einreise in die Schweiz zeigte er seinen australischen Reisepass vor. Dieser wies auch Passtempel der Vereinigten Arabischen Emirate, die UK hinsichtlich Corona auf der roten Liste führt. Zwei Tage später flog er weiter nach London. Dort wies er sich mit seinem britischen Pass aus. Die Behörden werfen Hogan vor, dass er die Quarantänebestimmungen bewusst missachtet habe. Eigentlich hätte sich James Hogan – so die britischen Behörden – in UK in eine zehntägige Hotelquarantäne begeben müssen. Das erfolgte jedoch nicht. Die britischen Behörden kamen dem Manager dennoch auf die Schliche. Der Vorfall, für den die Unschuldsvermutung gilt, ereignete sich bereits im März 2021, kam jedoch erst jetzt ans Tageslicht. Behörden haben sich nicht täuschen lassen Demnach flog Hogan am 10. März 2021 nach Abu Dhabi und nutze dabei einen Nonstop-Flug. Die Rückreise trat er am 17. März 2021 an und landete zunächst in Genf. Zwei Tage später flog er von der Schweiz aus weiter in die britische Hauptstadt. Die Behörden erheben auch den Vorwurf, dass er gezielt seine beiden Staatsbürgerschaften eingesetzt habe, um den Aufenthalt in einer roten Zone verschleiern zu können. Laut lokaler Berichterstattung soll der ehemalige Etihad-Chef als Australier in die VAE

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Wien: Spatenstich für SkyLog-Park absolviert

Am Flughafen Wien-Schwechat wird wieder gebaut: Am Donnerstag wurde der Spatenstich für den SkyLog-Park des Logistikers DLH vorgenommen. Auf einer Fläche von rund 45.000 Quadratmetern werden bis Jahresende fünf Lager- und Industrial-Light-Hallen entstehen. Die Neubauten entstehen am Rande des Areals des Airports nahe Fischamend und sollen speziell für Luftfrachtlogistiger nutzbar gemacht werden. Dabei sollen die jeweilige Nähe zu Airport und zur Autobahn A4 einen Wettbewerbsvorteil bieten, denn das Umladen vom Flugzeug in den LKW und umgekehrt soll zügig absolviert werden können. „Der heutige Spatenstich der DLH ist ein Vorbote des wirtschaftlichen Comebacks Niederösterreichs nach der COVI-19-Krise. Ich freue mich sehr, dass sich DLH entschieden hat, in Niederösterreich zu investieren und hier in der Flughafen-Region ein hochmodernes Logistikzentrum errichten wird. Wir merken, dass aktuell in ganz Niederösterreich eine Vielzahl an Investitionen getätigt werden, die neue Arbeitsplätze schaffen. Alleine unsere Wirtschaftsagentur hat in den ersten vier Monaten des heurigen Jahres 39 Projekte mit über 600 neuen oder gesicherten Arbeitsplätzen begleitet. Gleichzeit ist der aktuelle Impfturbo die beste Konjunktur-Spritze. Je schneller große Teil der Bevölkerung geimpft sind, desto schneller wächst die Wirtschaft. Hier sind wir aktuell auf einem sehr guten Weg“, betont Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Grundstück vom Flughafen Wien erwerben konnten. Aufgrund der exzellenten Lage und einer von uns geplanten modernen, wie nachhaltigen Bauweise sind wir fest vom Erfolg des Konzeptes überzeugt. Dokumentiert wird dieses durch die bereits erfolgte erste Anmietung von zwei Hallen durch Swissport“, hält Christian Vogt, Geschäftsführer DLH Österreich, fest. „Wir freuen uns,

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