Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Anpassung von Borddurchsagen: Etihad Airways entschuldigt sich nach Protesten aus Taiwan

Die Golf-Fluggesellschaft Etihad Airways hat ihre Skripte für Borddurchsagen überarbeitet und sich nach diplomatischen Protesten offiziell bei der taiwanischen Zivilluftfahrtbehörde entschuldigt. Auslöser war die Beschwerde eines Passagiers auf einem Flug von Abu Dhabi nach Taipeh. Dieser hatte gemeldet, dass die Insel in den chinesischsprachigen Durchsagen bei der Ankunft sowie bei Hinweisen zu Einfuhrbestimmungen für Lebensmittel als „Taiwan, China“ bezeichnet worden war. Zudem wurde auf angebliche Bestimmungen der chinesischen Regierung verwiesen. Die Flugbegleiter erklärten auf Nachfrage, dass sie lediglich vorgegebene Vorlagen abgelesen hätten. Das taiwanische Außenministerium reagierte umgehend auf den Vorfall und verurteilte die Wortwahl als unakzeptabel und beeinträchtigend für die Eigenständigkeit des Landes. Die Behörden wiesen ihre Vertretung in Dubai sowie die eigene Luftfahrtbehörde an, formellen Protest bei Etihad Airways sowie bei der Vertretung der Vereinigten Arabischen Emirate in Taiwan einzulegen. Daraufhin räumte die Fluggesellschaft in einem Schreiben ein Bedauern ein und betonte, man wolle vermeiden, dass durch missverständliche Formulierungen ein negativer Eindruck von der Fluggesellschaft entstehe. Etihad Airways kündigte an, sämtliche Textvorlagen überprüft und korrigiert zu haben. Zudem wolle die Airline die Kontrollmechanismen für Inhalte verschärfen sowie das Kabinenpersonal entsprechend schulen. Bezeichnungen, die im Widerspruch zum lokalen Sprachgebrauch stehen oder Verwirrung stiften könnten, sollen künftig systematisch vermieden werden. Der Fall zeigt die Sensibilität geopolitischer Begrifflichkeiten im internationalen Luftverkehr, insbesondere für Fluggesellschaften, die Ziele im chinesischsprachigen Raum anfliegen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass internationale Fluggesellschaften im Spannungsfeld zwischen den diplomatischen Vorgaben Pekings und den Anforderungen anderer Märkte agieren. Die Regierung in Peking verlangt von ausländischen Unternehmen regelmäßig die Zuordnung Taiwans zur

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ITA Airways reduziert Frequenzen nach Deutschland und Amerika

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways nimmt zum Beginn der Wintersaison 2026/2027 am 25. Oktober Anpassungen in ihrem weltweiten Streckennetz vor. Aus Auswertungen von Flugplandaten geht hervor, dass das Unternehmen die bisherigen Frequenzen auf Kernrouten nach Deutschland halbiert. Die täglichen Doppelverbindungen vom Drehkreuz Rom-Fiumicino nach Frankfurt am Main sowie nach München werden auf jeweils einen täglichen Flug reduziert. Auf den Strecken kommen vorrangig Maschinen der Baureihen Airbus A220-100 und A220-300 zum Einsatz. Ebenfalls leichte Anpassungen betreffen die Strecken nach Brüssel und Zürich, die von 14 auf 13 wöchentliche Umläufe zurückgefahren werden. Im Langstreckenbereich sieht der Winterflugplan deutliche temporäre Ausdünnungen und Pausierungen vor. Die Verbindung von Rom nach Houston wird ab Ende Oktober dreimal wöchentlich bedient, legt jedoch vom 9. Januar bis zum 28. Februar 2027 eine mehrwöchige Pause ein. Auch die Strecken nach San Francisco sowie Washington Dulles werden zwischen Anfang Januar und Anfang März 2027 vorübergehend komplett ausgesetzt. Demgegenüber stehen punktuelle Aufstockungen im Touristiksegment: Die Frequenz nach Male auf den Malediven wird im ersten Quartal 2027 schrittweise auf bis zu fünf wöchentliche Flüge mit Fluggeräten des Typs Airbus A330-900 erhöht. Die Kürzungen im Streckennetz erfolgen in einer Übergangsphase vor dem geplanten Vollzug der Übernahme durch den Lufthansa-Konzern. Die Europäische Kommission hatte den Einstieg der deutschen Luftfahrtgruppe unter Auflagen genehmigt, die unter anderem die Freigabe von Slots an den Flughäfen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino zur Vermeidung von Monopolstellungen vorsehen. Der endgültige Vollzug der Mehrheitsübernahme durch die Lufthansa wird für Anfang 2027 erwartet. Die aktuellen Kapazitätsanpassungen spiegeln den Versuch wider, unrentable Winterstrecken zu

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Carl Icahn reduziert Anteile an US-Fluggesellschaft JetBlue deutlich

Der US-amerikanische Investor Carl Icahn verringert sein finanzielles Engagement bei der Fluggesellschaft JetBlue Airways drastisch. Über seine Investmentgesellschaft Icahn Capital LP trennte sich der Großaktionär im Zeitraum vom 17. bis zum 20. August 2026 von rund 8,13 Millionen Aktien der Fluggesellschaft. Der Verkauf brachte Erlöse von etwa 40,4 Millionen US-Dollar ein, wobei die Verkaufspreise je Anteilsschein zwischen 4,73 und 5,28 US-Dollar lagen. Durch diese Transaktionen sank die Beteiligung der Icahn-Gruppe an JetBlue auf rund 3,32 Prozent oder 12,5 Millionen Aktien. Mit dem Unterschreiten der Fünf-Prozent-Schwelle am 18. August entfällt für die Investmentgruppe die gesetzliche Pflicht zu laufenden Offenlegungen nach den Bestimmungen des US-Börsengesetzes. Noch zu Jahresbeginn zählte die Gruppe laut den Unterlagen von JetBlue zu den größten Anteilseignern hinter Vermögensverwaltern wie BlackRock und Vanguard. Icahn war Anfang 2024 bei dem US-Konzern eingestiegen und hatte rund 119,75 Millionen US-Dollar für einen Zehn-Prozent-Anteilsbesitz gezahlt. Damals setzte der Großinvestor auch die Entsendung zweier Vertreter, Jesse Lynn und Steven D. Miller, in den Verwaltungsrat der Gesellschaft durch. Der massenhafte Verkauf hat nun unmittelbare Auswirkungen auf die Besetzung des Kontrollgremiums. Die vertragliche Vereinbarung zwischen der Fluggesellschaft und der Investorengruppe sieht vor, dass einer der beiden Vertretungssitze aufgegeben werden muss, wenn der Bestand unter 20,3 Millionen Aktien fällt. Den verbleibenden Sitz darf die Icahn-Gruppe halten, solange ihr Aktienpaket die Schwelle von 10,1 Millionen Papieren nicht unterschreitet. Der Teilrückzug fällt in eine betrieblich und finanziell herausfordernde Phase für JetBlue Airways. Die Fluggesellschaft leidet seit geraumer Zeit unter anhaltenden Verlusten und schrumpfenden Margen im US-Inlandsverkehr. Nachdem eine geplante

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Trauer um Klaus-Michael Kühne: Unternehmer und Lufthansa-Aktionär verstorben

Der internationale Logistiksektor verliert eine seiner prägendsten Führungspersönlichkeiten: Klaus-Michael Kühne ist in der Nacht auf den 25. August 2026 im Alter von 89 Jahren an seinem Wohnort Schindellegi in der Schweiz verstorben. Dies teilte die Unternehmensführung des Schweizer Schifffahrts- und Speditionskonzerns Kühne+Nagel am Montag offiziell mit. Der gebürtige Hamburger verbrachte seine letzten Lebenstage nach einer Rückkehr aus Mallorca in medizinischer Behandlung. Als Mehrheitsinhaber von Kühne+Nagel sowie als langjähriger Investor in der Luftfahrt-, Reederei- und Transportbranche gestaltete Kühne die globale Logistikstruktur über Jahrzehnte hinweg entscheidend mit. Das kinderlose Ehepaar Hinterlässt ein Milliardenvermögen, welches plangemäß in die gemeinnützige Kühne-Stiftung überführt wird, um den Fortbestand seines Lebenswerks zu sichern. Vom Hamburger Traditionshaus zum weltweiten Logistikkonzern Klaus-Michael Kühne wurde im Jahr 1937 in Hamburg als Sohn des Spediteurs Alfred Kühne geboren. Nach dem Abschluss seiner kaufmännischen Ausbildung trat er im Jahr 1958 im Alter von 21 Jahren in das von seinem Großvater August Kühne und Friedrich Nagel 1890 gegründete Familienunternehmen ein. Bereits im Jahr 1966 übernahm er im Alter von 29 Jahren die operative Gesamtverantwortung als Generaldirektor und baute die Stellung des Unternehmens kontinuierlich aus. Unter seiner Führung wandelte sich das traditionell deutschlandorientierte Speditionsunternehmen zu einer weltumspannenden Logistikgruppe. Endgültig festigte Kühne den internationalen Schwerpunkt, als er Ende der 1960er-Jahre gemeinsam mit seinem Vater den Firmensitz und seinen privaten Hauptwohnsitz in den Kanton Schwyz in die Schweiz verlegte. Über Jahrzehnte hielt er die operative Verantwortung in den Händen, ehe er in den Verwaltungsrat wechselte und dort zuletzt als einfaches Mitglied sowie als Hauptaktionär agierte. Jörg

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Staatsanwaltschaft ordnet Haft für früheren Libyan-Airlines-Chef an

Die libysche Justiz geht konsequent gegen mutmaßliche Verfehlungen im staatlichen Luftfahrtsektor vor und hat Untersuchungshaft gegen einen ehemaligen Verwaltungsratschef der staatlichen Fluggesellschaft Libyan Airlines verhängt. Nach offiziellen Angaben der Generalstaatsanwaltschaft in Tripolis wird dem Beschuldigten die systematische Veruntreuung von Unternehmensgeldern zur Last gelegt. Im Fokus der Ermittlungen stehen dabei finanzielle Transaktionen aus den Jahren 2017 und 2018, die im Zusammenhang mit der Durchführung von Pilgerflügen standen. Der zuständige Antikorruptionsstaatsanwalt leitete daraufhin die formalen Schritte zur Inhaftierung ein, um mögliche Einflussnahmen auf die laufenden Zeugenvernehmungen zu verhindern. Konkret werfen die Ermittler dem früheren Spitzenmanager vor, rund fünf Millionen libysche Dinar aus den Einnahmen von Pilgerreisen zweckentfremdet und nicht ordnungsgemäß in die Bilanzen des Unternehmens eingepflegt zu haben. Darüber hinaus soll der Beschuldigte einen Betrag von 30.000 US-Dollar veruntreut haben. Diese Summe stammte von insgesamt 33 Piloten, die das Geld für eine spezielle fachliche Zusatzausbildung eingezahlt hatten, welche in der Folge jedoch nicht in dem vereinbarten Umfang stattgefunden haben soll. Die Ermittlungsbehörden prüfen derzeit, ob weitere Verantwortliche in den Fall verwickelt sind und ob Gelder auf Auslandskonten verschoben wurden. Für Libyan Airlines bedeutet dieser juristische Vorstoß einen weiteren herben Rückschlag in dem ohnehin krisengeschüttelten operativen Umfeld. Die staatliche Fluggesellschaft kämpft seit Jahren mit den Folgen der politischen Instabilität in Libyen, internationaler Isolation, Wartungsproblemen der veralteten Flotte sowie anhaltenden Finanzierungsengpässen. Interne Misswirtschaft und Korruptionsvorwürfe gegen frühere Führungskräfte belasten das Vertrauen in die staatlich kontrollierten Infrastruktur- und Verkehrsbetriebe des nord afrikanischen Landes zusätzlich und behindern die dringend notwendige Restrukturierung. Wirtschaftsbeobachter weisen darauf hin, dass

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Springer Reisen bietet Spätsommerflüge ab Klagenfurt an

Der Kärntner Reiseveranstalter Springer Reisen hat ein zusätzliches Charterangebot vom Flughafen Klagenfurt gestartet. Seit dem 21. August 2026 verbindet eine wöchentliche Flugverbindung die Landeshauptstadt Kärntens direkt mit der griechischen Insel Skiathos. Die Charterkette wird in Kooperation mit der deutschen Fluggesellschaft Avanti Air durchgeführt und bedient die Strecke jeweils freitags bis Ende September 2026. Mit diesem Flugprogramm soll die regionale Anbindung des Klagenfurter Flughafens gestärkt und dem heimischen Markt eine direkte Verbindung in das östliche Mittelmeer während der Spätsommerwochen bereitgestellt werden. Das Angebot verdeutlicht die aktuelle Ausrichtung regionaler Reiseveranstalter und Flughafenbetreiber, die Flugkapazitäten in der Nachsaison durch gezielte Nischenverbindungen auszulasten. Einordnung der Flugverbindung im regionalen Luftverkehrsmarkt Die Aufnahme der Direktflüge nach Skiathos ist Teil der Bemühungen des Klagenfurter Flughafens, das Streckennetz außerhalb der Hauptferienzeiten schrittweise anzupassen. Der Flughafen Klagenfurt steht im regionalen Wettbewerb mit größeren Drehkreuzen wie Graz oder Ljubljana, weshalb punktuelle Charterverbindungen eine wichtige Rolle bei der Sicherung des Passagieraufkommens spielen. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, verwies darauf, dass die Verbindung nach Griechenland eine Option darstelle, um das Flugangebot im Spätsommer aufrechtzuerhalten. Für den Flughafen geht es dabei primär darum, die Infrastruktur auch in den verkehrsschwächeren Monaten effizient zu nutzen. Für den Reiseveranstalter Springer Reisen stellt die Kooperation eine Fortführung regional verankerter Pauschalreiseangebote dar. Geschäftsführerin Andrea Springer hob hervor, dass die Verbindung Zielgruppen anspricht, die Reisen außerhalb der juli- und augusttypischen Auslastungsspitzen bevorzugen. Die Insel Skiathos zeichnet sich durch moderate klimatische Bedingungen im Frühherbst aus, was sie für den Urlaubsverkehr im September prädestiniert. Durch das Angebot ab Klagenfurt entfallen

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Notfallübung am Flughafen Dresden: Einsatzkräfte erproben Reaktionsketten nach simulierter Kollision

Am Flughafen Dresden haben Feuerwehr, Rettungsdienste, Bundes- und Landespolizei sowie Flughafenpersonal eine koordinierte Übung zur Abwehr von Flugzeugunfällen absolviert. Die Übung unter der Bezeichnung „Lilienthal 2026“ diente der Überprüfung von Alarm- und Einsatzplänen sowie der Absprache zwischen den Beteiligten im Krisenfall. Durch die Übungsmaßnahmen am Rande des Geländes kam es zu keinen Störungen des zivilen Linien- und Charterverkehrs. Die Durchführung solcher Übungen erfolgt in regelmäßigen Abständen auf Basis gesetzlicher Vorgaben der internationalen und europäischen Zivilluftfahrtbehörden EASA und ICAO. Das konkrete Übungsszenario simulierte die Kollision eines Testflugzeugs vom Typ Airbus A300 der benachbarten Elbe Flugzeugwerke (EFW) mit einer Passagiermaschine des Typs De Havilland DHC-8 bei der Landung. Die Annahme sah schwere Beschädigungen an beiden Luftfahrzeugen sowie den Ausbruch von Bränden vor. Neben der Flughafenfeuerwehr kamen Einheiten der Berufsfeuerwehr Dresden sowie mehrere Freiwillige Stadtteilfeuerwehren zum Einsatz. Unter Zuhilfenahme einer Brandsimulationsanlage übten rund 200 Einsatzkräfte die Brandbekämpfung, die technische Hilfeleistung und die Rettung von Darstellern aus den Kabinen. Neben den physischen Rettungseinsätzen auf dem Rollfeld bildete die organisatorische Abstimmung zwischen den beteiligten Schnittstellen einen Schwerpunkt des Ablaufs. Das Krisenmanagement umfasste die Sichtung und Erstversorgung verletzter Personen, den Aufbau von Betreuungsstrukturen für Angehörige sowie die Alarmierung externer Notfalldienste. Auch das Zusammenspiel mit den Elbe Flugzeugwerken als ortsansässigem Wartungs- und Umbaubetrieb wurde unter realistischen Bedingungen getestet. Erste Auswertungen der Übungsleitung bescheinigen den beteiligten Organisationen ein strukturiertes Vorgehen, wiesen jedoch zeitgleich auf die Komplexität bei der Abstimmung vieler Schnittstellen hin. Eine detaillierte Analyse der Kommunikationswege, der Ausrückzeiten sowie der technischen Koordination erfolgt in den kommenden Wochen.

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Düsseldorf: Reisende von einem Skorpion gestochen und im Krankenhaus behandelt

Ein ungewöhnlicher Vorfall hat am Freitag, 21. August 2026, zu einem Rettungseinsatz am Flughafen Düsseldorf geführt. Eine 52-jährige Passagierin wurde auf dem Gelände des internationalen Drehkreuzes von einem Skorpion gestochen, der sich unbemerkt in ihrer Bekleidung befunden hatte. Der Rettungsdienst versorgte die Betroffene vor Ort und transportierte sie anschließend in eine Fachklinik. Einsatzkräfte der Düsseldorfer Feuerwehr sicherten das Spinnentier. Der Vorfall wirft Fragen hinsichtlich der Kontrollen im internationalen Reiseverkehr sowie des Umgangs mit eingeschleppten Tierarten an Verkehrsknotenpunkten auf. Ablauf des Rettungseinsatzes am Terminal Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag im Bereich der Passagierabfertigung. Die 52-jährige Frau zog nach der Landung ihre Jacke an und spürte unmittelbar darauf einen scharfen Schmerz. Bei der genauen Überprüfung des Kleidungsstücks wurde der Skorpion entdeckt. Die Betroffene verständigte umgehend das Flughafenpersonal, das den betriebseigenen Sanitätsdienst sowie die Feuerwehr Düsseldorf alarmierte. Die Rettungskräfte trafen nach wenigen Minuten am Einsatzort ein. Während der Erstversorgung klagte die Patientin über Schmerzen im Bereich der Einstichstelle, die von den medizinischen Einsatzkräften im ersten Zugriff mit der Intensität eines Wespenstichs verglichen wurden. Die Frau blieb während der gesamten Versorgungsphase ansprechbar und wies stabile Herz-Kreislauf-Werte auf. Zur genauen Einordnung der potenziellen Toxinwirkung nahmen die Notärzte Kontakt mit der regionalen Giftnotrufzentrale auf. In Abstimmung mit einem Notarzt und einem hinzugerufenen Reptilienspezialisten wurde die Verlegung der Patientin in die Universitätsklinik Düsseldorf veranlasst, um mögliche Spätreaktionen oder allergische Reaktionen zu überwachen. Sicherung des Tieres und artbezogene Einordnung Parallel zur medizinischen Versorgung der Reisenden kümmerte sich ein Experte der Feuerwehr Düsseldorf um das Verbleiben des Spinnentiers.

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Fly 2 Galicia startet Flugbetrieb mit rumänischem Wet-Lease-Partner

Die neue spanische Fluggesellschaft Fly 2 Galicia hat den operativen Partner für ihren geplanten Flugbetrieb bekannt gegeben. Die Flüge des virtuellen Anbieters werden von Flyyo durchgeführt, einer Marke der rumänischen Chartergesellschaft Fly Lili, die auf Wet-Lease-Geschäfte spezialisiert ist. Das Geschäftsmodell sieht vor, dass Fly 2 Galicia den Vertrieb und das Marketing übernimmt, während das ausführende Luftfahrtunternehmen Flugzeuge, Besatzung, Wartung und Versicherung stellt. Der operative Flugbetrieb soll am 1. Dezember 2026 am Heimatflughafen Santiago de Compostela in der nordwestspanischen Region Galicien aufgenommen werden. Das Streckennetz der Gesellschaft umfasst sowohl spanische Inlandsverbindungen als auch europäische Auslandsziele. Der Jungfernflug führt am ersten Betriebstag von Santiago de Compostela nach Saragossa. Darüber hinaus stehen im spanischen Binnenverkehr die Destinationen Alicante und Granada auf dem Flugplan. Auf internationaler Ebene plant das Unternehmen Direktverbindungen nach Brüssel, Mailand, Venedig, Prag und München. Je nach Zielort sollen die Strecken zwei- bis dreimal wöchentlich bedient werden, um sowohl den regionalen Geschäfts- und Städtereiseverkehr als auch den incoming Tourismus nach Galicien zu bedienen. Die Etablierung des Flugangebots erfolgt in enger Abstimmung mit regionalen Akteuren, die sich eine bessere Anbindung der Region an europäische Wirtschaftszentren erhoffen. Der Einsatz von Kapazitäten über ein reines Wet-Lease-Abkommen ermöglicht es dem neu gegründeten Unternehmen, das finanzielle Risiko beim Aufbau der Station gering zu halten, da keine eigene Flotte erworben oder geleast werden muss. Allerdings hängt der Erfolg des Projekts maßgeblich von der Auslastung der Maschinen und der Preisgestaltung im Vergleich zu bereits etablierten europäischen Niedrigpreis-Airlines ab. Luftfahrtanalysten betrachten das Projekt mit zurückhaltender Skepsis, da rein virtuelle

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United Airlines setzt Wiederaufnahme von Caracas bis Jänner 2027 aus

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat die geplante Wiederaufnahme ihrer Linienflüge zwischen dem George Bush Intercontinental Airport in Houston und dem Flughafen Maiquetía Simón Bolívar in Caracas erneut verschoben. Wie das Flugunternehmen am 20. August 2026 bestätigte, wird der Flugbetrieb auf dieser Route vorerst nicht wie zuletzt vorgesehen am 6. Oktober 2026 aufgenommen, sondern frühestens am 12. Jänner 2027. Grund für den veränderten Zeitplan sind die anhaltenden Folgen zweier schwerer Erdbeben, die den Norden Venezuelas am 24. Juni 2026 erschütterten und zu umfassenden Schäden an der Infrastruktur des wichtigsten internationalen Flughafens des Landes führten. Durch die Anpassung verzögert sich die Rückkehr der Fluggesellschaft in den venezolanischen Markt um rund fünf Monate gegenüber den ursprünglichen Plänen. Schweres Erdbeben blockiert Hauptinfrastruktur des Flugverkehrs Die erneute Verschiebung des Flugplans durch die Star-Alliance-Fluggesellschaft steht im direkten Zusammenhang mit den seismischen Ereignissen vom 24. Juni 2026. Zwei Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 richteten erhebliche Schäden in der Küstenregion und im Großraum der Hauptstadt Caracas an. Infolge von Zerstörungen an den Terminalgebäuden und den technischen Sicherheitseinrichtungen musste der internationale Flughafen Maiquetía für den regulären Passagierflugverkehr vorübergehend geschlossen werden. Während der Frachtflugbetrieb am Flughafen der Hauptstadt ab dem 5. August 2026 schrittweise wieder aufgenommen werden konnte, verläuft der Wiederaufbau im Passagierbereich verzögert. Der Flugverkehr von und nach Venezuela wird derzeit im Wesentlichen über Ausweichflughäfen wie den Flughafen La Chinita in Maracaibo sowie den Flughafen Valencia abgewickelt. Obwohl die venezolanischen Luftfahrtbehörden eine schrittweise Freigabe des Hauptflughafens ab Ende August 2026 anstreben, bewerten internationale Fluggesellschaften die betrieblichen Rahmenbedingungen

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