Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sommerflugplan 2026 am Flughafen Erfurt-Weimar tritt mit erweiterten Kapazitäten in Kraft

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit hat der Flughafen Erfurt-Weimar seinen neuen Flugplan für das Jahr 2026 aktiviert. Das Programm konzentriert sich auf die Stabilisierung der Passagierzahlen und den Ausbau bewährter Urlaubsverbindungen im Mittelmeerraum sowie in Nordafrika. Die Flughafengeschäftsführung unter Susanne Hermann prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr ein Aufkommen von etwa 270.000 bis 300.000 Fluggästen. Ein wesentlicher Aspekt der diesjährigen Planung ist die verstärkte Präsenz der Fluggesellschaft Leav Aviation, die ab Juli Heraklion auf Kreta und ab September die Insel Rhodos jeweils zweimal wöchentlich ansteuert. Damit reagiert der thüringische Landesflughafen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach griechischen Destinationen. Ein strategischer Schwerpunkt liegt 2026 auf der Verbindung nach Mallorca. Eurowings erhöht die Frequenz auf mehr als sechs wöchentliche Flüge. Zusätzlich wurde eine exklusive Kooperation für den Kreuzfahrtmarkt etabliert: Im Auftrag von AIDA Cruises bedient Iberia Regional/Air Nostrum die Strecke nach Palma de Mallorca samstags mit einer Bombardier CRJ1000. Diese Charterflüge sind zeitlich präzise auf die Passagierwechsel der im westlichen Mittelmeer operierenden AIDAcosma abgestimmt. Branchenanalysen zeigen, dass solche spezialisierten Zubringerdienste für Regionalflughäfen eine wichtige Säule zur Sicherung der Grundauslastung darstellen, da sie feste Kontingente über die gesamte Sommersaison bis in den November hinein garantieren. Das aufkommensstärkste Ziel bleibt weiterhin Antalya an der türkischen Riviera. Mit SunExpress als Hauptanbieter stehen tägliche Verbindungen zur Verfügung, die durch zusätzliche Kapazitäten von Mavi Gök, Freebird und Pegasus Airlines ergänzt werden. Auch das ägyptische Hurghada wird durch Air Cairo und Red Sea Airlines mehrfach wöchentlich bedient. Neben dem klassischen Pauschalreiseverkehr setzt der Flughafen Erfurt-Weimar verstärkt auf ein

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Air Baltic startet mit massiver Streckenexpansion in die Sommersaison 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat pünktlich zum Beginn der Sommersaison 2026 eine umfassende Erweiterung ihres Streckennetzes eingeleitet. Bis Ende Oktober 2026 implementiert das Unternehmen neun völlig neue Verbindungen und nimmt mehrere zuvor eingestellte Routen wieder in den Flugplan auf. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Stärkung der Konnektivität zwischen den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie wichtigen europäischen Metropolen. So wurden bereits Ende März neue Direktflüge von Tallinn nach Hamburg und Wien sowie von Riga nach Warschau und Kaunas gestartet. Durch die neue Verbindung zwischen Riga und Kaunas ist die Fluggesellschaft nun an allen drei litauischen Verkehrsflughäfen operativ vertreten, was die Marktpräsenz in der Region deutlich festigt. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die strategische Bedeutung dieser Expansion für den Wirtschaftsstandort Baltikum. Air Baltic erhöht die Frequenzen auf fast 30 bestehenden Routen und stellt damit über 430.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Besonders Geschäftsreisende profitieren von verdichteten Taktungen auf Kernrouten: Die Verbindung von Riga nach München wächst auf zwölf wöchentliche Flüge, während Zürich nun neunmal pro Woche bedient wird. Auch Berlin und Hamburg erfahren eine Frequenzerhöhung. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Drehkreuz Riga als effizienten Umsteigepunkt für den Verkehr zwischen Nordeuropa, dem Kaukasus und Zentralasien zu positionieren, wobei Ziele wie Jerewan und Tiflis ebenfalls häufiger angeflogen werden. Technisch setzt Air Baltic bei diesem Wachstumskurs weiterhin konsequent auf eine Einheitsflotte aus Airbus A220-300-Maschinen. Dieses Flugzeugmodell ermöglicht durch seine Reichweite und Kapazität von rund 150 Sitzen eine flexible Bedienung sowohl von hochfrequenten Business-Strecken als auch von neuen touristischen Zielen wie Antalya oder

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Führungswechsel bei Air Canada: Michael Rousseau kündigt Rücktritt für 2026 an

Die kanadische Luftfahrtbranche steht vor einer bedeutenden personellen Zäsur an der Spitze ihres Flagcarriers. Michael Rousseau, seit Februar 2021 Präsident und Vorstandsvorsitzender von Air Canada, hat das Board of Directors über seine Absicht informiert, bis zum Ende des dritten Quartals 2026 in den Ruhestand zu treten. Diese Ankündigung, die am 30. März 2026 offiziell bekannt gegeben wurde, markiert das Ende einer fast zwei Jahrzehnte währenden Karriere innerhalb des Unternehmens. Rousseau, der maßgeblich an der finanziellen Sanierung und der strategischen Neuausrichtung der Fluggesellschaft beteiligt war, wird sein Amt und seinen Sitz im Aufsichtsrat so lange behalten, bis ein geeigneter Nachfolger die Leitung übernimmt. Der Prozess der Nachfolgesuche ist nach Angaben der Fluggesellschaft bereits weit fortgeschritten, wobei sowohl interne Talente gefördert als auch externe Kandidaten im Rahmen einer weltweiten Suche geprüft werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Zweisprachigkeit der künftigen Führungskraft, um der tiefen Verwurzelung des Unternehmens in der frankophonen Provinz Quebec und dem Hauptsitz in Montreal gerecht zu werden. Der angekündigte Rückzug erfolgt in einer Phase, in der Air Canada seine Marktposition nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre stabilisiert hat und nun vor neuen wirtschaftlichen Herausforderungen im globalen Wettbewerb steht. Eine Ära der finanziellen Konsolidierung und Krisenbewältigung Michael Rousseaus Werdegang bei Air Canada ist untrennbar mit der wirtschaftlichen Transformation des Konzerns verbunden. Er trat dem Unternehmen ursprünglich als Finanzvorstand bei und stieg später zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden auf, bevor er im Februar 2021 die Nachfolge von Calin Rovinescu antrat. In seine Amtszeit und seine vorherigen Führungspositionen fielen einige der schwierigsten

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Finnair erweitert Regionalflotte durch Anmietung zusätzlicher Kurzstreckenflugzeuge

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat strategische Absichtserklärungen zur Erweiterung ihrer Regionalflotte unterzeichnet. Geplant ist die Anmietung von jeweils zwei Flugzeugen der Typen Embraer E190-E1 und ATR-72-600. Diese Maschinen sollen bis zum Spätsommer beziehungsweise Frühherbst 2026 in den Flugbetrieb integriert werden. Eingesetzt werden die Flugzeuge im Auftrag von Finnair durch den langjährigen Kooperationspartner Nordic Regional Airlines (Norra). Aktuell besteht die Flotte von Norra aus zwölf Embraer E190-E1 und zwölf ATR-72-500. Mit der geplanten Aufstockung verfolgt Finnair das Ziel, die Gesamtzahl der von Norra betriebenen Maschinen perspektivisch auf 18 Einheiten zu erhöhen, um die Zubringerdienste zum Drehkreuz Helsinki zu stabilisieren. Die Entscheidung zur Flottenvergrößerung steht im Kontext einer umfassenden Netzplanung für die Sommersaison 2026. Finnair beabsichtigt, in diesem Zeitraum über 90 europäische Destinationen zu bedienen, wobei das Streckennetz um zwölf neue Ziele erweitert wird. Christine Rovelli, Chief Revenue Officer der Airline, betont die Bedeutung eines dichten regionalen Netzwerks für die Anbindung der Kernmärkte. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen insbesondere dazu beitragen, die Pünktlichkeitswerte im Kurzstreckensegment zu sichern und die betriebliche Flexibilität bei Nachfragespitzen zu erhöhen. Durch die moderneren ATR-72-600 erfolgt zudem eine technische Aktualisierung gegenüber den älteren Modellen der 500er-Serie. Branchenanalysen verdeutlichen, dass Finnair nach der Sperrung des russischen Luftraums ihre Strategie angepasst hat und verstärkt auf eine Diversifizierung des europäischen Zubringerverkehrs setzt. Während die Langstreckenflotten nach Asien aufgrund längerer Flugwege unter Kostendruck stehen, gewinnt die Effizienz im Regionalverkehr an Bedeutung. Die Embraer E190-E1 bietet mit ihrer Reichweite und Kapazität von rund 100 Sitzplätzen die ideale Größe für dünner besiedelte Routen in Nordeuropa,

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Neustart der Flugverbindung Linz-Frankfurt

Die für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich essenzielle Flugverbindung zwischen dem Flughafen Linz-Hörsching und dem internationalen Drehkreuz Frankfurt am Main ist am vergangenen Sonntag erfolgreich wieder aufgenommen worden. Nachdem Austrian Airlines die Route im Oktober 2025 aus wirtschaftlichen Erwägungen eingestellt hatte, markiert der Erstflug der dänischen Fluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) das Ende einer monatelangen Vakanz. Pünktlich um 17:30 Uhr hob eine Maschine des Typs ATR 72 mit 19 Passagieren an Bord in Richtung Deutschland ab. Bei einer Kapazität von 72 Sitzplätzen entsprach dies einer Auslastung von rund einem Viertel, was für einen Erstflug in der Branche als solider Ausgangspunkt gewertet wird. Die Besonderheit dieser Verbindung liegt in ihrer rechtlichen und finanziellen Konstruktion: Es handelt sich um die derzeit einzige PSO-Route (Public Service Obligation) in Österreich. Das Land Oberösterreich sichert der Fluggesellschaft für einen Zeitraum von vier Jahren Ausgleichszahlungen von bis zu 36 Millionen Euro zu, falls der Betrieb Defizite erwirtschaftet. Trotz des geglückten Starts steht die Fluggesellschaft vor einer logistischen Herausforderung, da zum jetzigen Zeitpunkt noch keine durchgehenden Ticketing-Abkommen mit Partner-Airlines bestehen. Dies bedeutet für Transitpassagiere vorerst einen Mehraufwand beim Gepäckhandling am Flughafen Frankfurt. Stufenweiser Ausbau des Flugplans und Zielgruppenfokus Zum Betriebsstart operiert DAT zunächst mit einer täglichen Verbindung. Die strategische Planung sieht jedoch eine rasche Frequenzsteigerung vor. Bereits ab der Osterwoche soll das Angebot schrittweise auf bis zu drei tägliche Rotationen hochgefahren werden. In der finalen Ausbaustufe sind bis zu 17 wöchentliche Flüge vorgesehen, um den Bedürfnissen von Geschäftsreisenden nach Flexibilität und tagesgleichen Rückkehrmöglichkeiten gerecht zu werden. Um diese hohe

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German Airways beruft Axel Schefe zum neuen Geschäftsführer Technik

Die Kölner Fluggesellschaft German Airways verstärkt zum 1. April 2026 ihre Unternehmensführung durch die Ernennung von Axel Schefe zum Geschäftsführer Technik. Mit dieser Personalentscheidung zielt der zweitälteste deutsche Luftfahrtbetrieb, der primär im Segment des Wet-Lease-Geschäfts für namhafte europäische Airlines tätig ist, auf eine strukturelle Festigung seiner technischen Organisation ab. Schefe, ein Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrt, bringt eine fast zwei Jahrzehnte umfassende Branchenerfahrung in das Unternehmen ein. Er war seit 2007 in verschiedenen Führungspositionen tätig, unter anderem mit Fokus auf strategischen technischen Einkauf und Flottenmanagement, was für die operative Leistungsfähigkeit der Embraer-E190-Flotte von German Airways als essenziell erachtet wird. Vor seinem Wechsel nach Köln war Axel Schefe als Geschäftsführer der estnischen Fluggesellschaft Marabu tätig. Dort verantwortete er die anspruchsvolle Aufbauphase der Organisation sowie die Stabilisierung der operativen Abläufe in einem dynamischen Marktumfeld. Diese Expertise in der Prozessoptimierung soll nun bei German Airways genutzt werden, um die Zusammenarbeit der verschiedenen operativen Einheiten zu intensivieren. Ein zentraler Bestandteil seines Aufgabenbereichs wird zudem die strategische Neuausrichtung des Technikbereichs sein. Das Unternehmen plant, über die Eigenwartung hinaus systematisch in das technische Drittgeschäft einzusteigen und somit neue Erlösquellen im Bereich der Maintenance-Dienstleistungen zu erschließen. Branchenexperten werten die Berufung als Signal für den Expansionskurs der Airline, die zur Zeitfracht-Gruppe gehört. Durch die Bündelung der technischen Verantwortung in einer dedizierten Geschäftsführerposition unterstreicht German Airways den Anspruch, die Wartungskapazitäten als eigenständigen Erfolgsfaktor zu etablieren. Maren Wolters, ebenfalls Geschäftsführerin des Unternehmens, betonte die Bedeutung dieser Personalie für die Gesamtentwicklung. Da German Airways als Dienstleister für große Linienfluggesellschaften fungiert, ist

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Steigende Zulassungszahlen bei Campingfahrzeugen führen zu verstärktem Fokus auf Verkehrssicherheit

Der Trend zum mobilen Urlaub in Österreich hält unvermindert an, was sich deutlich in den aktuellen Zulassungsstatistiken widerspiegelt. Laut Daten der Statistik Austria waren im Jahr 2025 insgesamt 93.875 Freizeitfahrzeuge im Land registriert, was einem Zuwachs von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Davon entfielen 50.683 Einheiten auf Wohnmobile und 43.192 auf Wohnwagen. Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC), stellt fest, dass die Investitionsbereitschaft der Österreicher in eigene Fahrzeuge stetig wächst. Diese Entwicklung führt jedoch auch zu neuen Herausforderungen im Straßenverkehr, da das Fahrverhalten von schweren Wohnmobilen und Gespannen erheblich von dem herkömmlicher Personenkraftwagen abweicht. Experten warnen davor, die technischen Besonderheiten dieser Fahrzeugklassen zu unterschätzen. Ein Reisemobil verhält sich aufgrund seines höheren Schwerpunkts und des größeren Gewichts eher wie ein Klein-Lkw. Dies hat Auswirkungen auf das Kurvenverhalten, die Bremswege und die Anfälligkeit gegenüber Seitenwind. Besonders bei Wohnwagengespannen besteht bei falscher Beladung oder hoher Geschwindigkeit die Gefahr des Schlingerns. Um kritische Situationen im Ernstfall ohne Verzögerung meistern zu können, raten Fahrtechnik-Instruktoren dazu, das Handling des eigenen Fahrzeugs vor dem ersten Urlaubsantritt in einer geschützten Umgebung zu erproben. Dabei stehen Manöver wie Notbremsungen, Ausweichbewegungen auf unterschiedlichen Untergründen und das richtige An- und Abkuppeln im Vordergrund. Um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen, bietet die ÖAMTC Fahrtechnik spezielle Personal Coachings für Camper an. In diesen individuell abgestimmten Trainingseinheiten vermitteln erfahrene Instruktoren praxisnahes Wissen zum Rangieren, zur Lenktechnik im Slalom-Parcours sowie zum Verhalten bei Gefahrenmomenten. Diese Kurse richten sich sowohl an Einsteiger, die sich mit den Dimensionen ihres neuen Fahrzeugs

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Lufthansa Group setzt Treibstoffabsicherung angesichts volatiler Energiemärkte aus

Die Lufthansa Group hat auf die massiven Verwerfungen an den globalen Rohstoffmärkten reagiert und ihre bewährte Strategie zur Absicherung der Kerosinkosten vorübergehend ausgesetzt. Wie der Luftfahrtkonzern bestätigte, führt die aktuelle geopolitische Lage im Nahen Osten zu Rekordpreisen beim Flugkraftstoff, die eine langfristige Bindung an das derzeitige Preisniveau aus betriebswirtschaftlicher Sicht riskant erscheinen lassen. Um zu vermeiden, sich zu historischen Höchstpreisen einzudecken, hat das Management entschieden, die üblichen Termingeschäfte – das sogenannte Hedging – ruhen zu lassen, bis eine Stabilisierung der Märkte eintritt. Diese Entscheidung markiert eine Abkehr von der bisherigen Praxis, bei der das Unternehmen bis zu 85 Prozent seines Bedarfs rollierend über 24 Monate absichert. Da die Treibstoffkosten neben den Personalausgaben den größten Posten in der Bilanz darstellen, hat dieser Schritt unmittelbare Auswirkungen auf die Kostenstruktur und die Preisgestaltung des Konzerns. Während die Absicherung für das laufende Geschäftsjahr weitgehend abgeschlossen ist, wächst die Unsicherheit für die kommenden Perioden. Gleichzeitig belasten operative Erschwernisse wie notwendige Umfliegungen von Krisengebieten und eine steigende internationale Zusatzgebühr die Gesamtkalkulation des größten europäischen Luftverkehrskonzerns. Die Mechanik des Kerosin-Hedgings und die aktuelle Zäsur In der Luftfahrtbranche ist die Absicherung gegen schwankende Treibstoffpreise ein Standardinstrument des Finanzmanagements. Die Lufthansa Group verfolgt dabei normalerweise einen strukturierten Ansatz: Über einen Zeitraum von zwei Jahren werden kontinuierlich Kontrakte abgeschlossen, um den Preis für künftige Lieferungen zu fixieren. Ziel dieser Strategie ist es, Planungssicherheit zu schaffen und kurzfristige Preissprünge am Spotmarkt abzufedern. Die angestrebte Zielquote sieht vor, dass sechs Monate vor dem eigentlichen Verbrauch 85 Prozent des benötigten Kerosins preislich abgesichert

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Lufthansa erweitert Champagner-Angebot in der First Class

Die Deutsche Lufthansa AG wertet ihr kulinarisches Profil im obersten Segment auf und führt ab Ende März 2026 den renommierten Prestige-Cuvée „La Grande Dame“ aus dem Hause Veuve Clicquot dauerhaft auf allen Langstreckenflügen ein. Diese Maßnahme ist Teil einer Qualitätsoffensive, mit der die Airline ihren Premium-Anspruch im internationalen Wettbewerb festigen möchte. Bisher bot die Fluggesellschaft in der First Class wechselnde Premium-Schaumweine an; künftig haben Passagiere die Wahl zwischen dem bewährten Rotationsangebot und dem exklusiven Cuvée von Veuve Clicquot. Die Einführung fällt zeitlich mit dem 100-jährigen Bestehen des Unternehmens zusammen und markiert einen Meilenstein in der Neugestaltung des Bordservices. Bei dem neu angebotenen Champagner handelt es sich um einen komplexen Blend, der maßgeblich durch den Anteil von Pinot Noir geprägt ist und durch Chardonnay ergänzt wird. Sensorisch zeichnet sich das Produkt durch Zitrusnoten von Limette und Yuzu sowie florale Akzente und mineralische Kreidetöne aus. Olaf Mauthe, Leiter des Hospitality Catering Managements bei Lufthansa, betont, dass die dauerhafte Verfügbarkeit dieses Produkts ein zentrales Element der neuen Gastfreundschaft an Bord darstelle. Die Entscheidung für eine namhafte Marke wie Veuve Clicquot unterstreicht die Strategie, durch Kooperationen mit weltweit anerkannten Traditionshäusern die Exzellenz im Catering-Bereich zu sichern. Die Einbindung des neuen Champagners ist eingebettet in das großangelegte Projekt „FOX“ (Future Onboard Experience). Im Rahmen dieses Programms überarbeitet die Fluggesellschaft im Jahr 2026 sämtliche Serviceprozesse und physischen Elemente des Reiseerlebnisses auf der Langstrecke. Dazu gehören neben der kulinarischen Aufwertung auch neues Geschirr in allen Reiseklassen sowie modernisierte Amenities für Fluggäste. Branchenbeobachter sehen in dieser Investition eine

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Wiener Start-up MyHomeRoast präsentiert Röstkonzept in TV-Investorenshow

Das Wiener Start-up MyHomeRoast bereitet sich auf einen bedeutenden medialen Auftritt vor. Am Dienstag, den 31. März 2026, präsentieren die Gründer Stefan Metzenleitner und Thomas Pickhard ihr Unternehmen in der 13. Staffel der Start-up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls 4 und Joyn. Das seit 2023 am Markt tätige Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Lösungen spezialisiert, die es Konsumenten ermöglichen, Kaffee, Kakao und Nüsse direkt im eigenen Haushalt frisch zu rösten und zu verarbeiten. Im Zentrum der Präsentation steht die Akquise von Wachstumskapital sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades für ihr technisches System, das auf eine industrielle Vorverarbeitung und aufwendige Umverpackungen verzichtet. Zusätzliche Recherchen zur technologischen Basis des Unternehmens verdeutlichen, dass der Fokus auf dem eigens entwickelten „Bean2Cup Blender“ liegt. Dieses Gerät ermöglicht es, rohe Kakaobohnen in rund 90 Sekunden zu einem zuckerfreien Heißgetränk zu verarbeiten, wodurch wertvolle Inhaltsstoffe und natürliche Aromen erhalten bleiben, die bei herkömmlicher industrieller Röstung oft verloren gehen. MyHomeRoast bezieht seine Rohstoffe nach eigenen Angaben von selektierten Plantagen und setzt auf eine schonende Verarbeitung ohne den Einsatz von Zusatzstoffen oder künstlichen Süßungsmitteln. Das Geschäftsmodell basiert dabei auf einem Abonnementsystem für Rohbohnen und Nüsse, welche in speziellen Gebinden geliefert werden, um den Einsatz von Aluminium und Plastik im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeekapseln drastisch zu reduzieren. In der bevorstehenden Sendung trifft das Gründerduo auf eine erfahrene Investorenrunde, bestehend aus Größen wie Katharina Schneider, Erich Falkensteiner und Alexander Schütz. Die Verhandlungen werden zeigen, ob das Start-up die Experten von der Skalierbarkeit seines Modells überzeugen kann. Analysten der Branche

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