Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Dertour Group forciert Expansion der Hoteldivision unter neuer Führung

Ingo Burmester, CEO der Hoteldivision der Dertour Group, hat eine umfassende Wachstumsstrategie für das kommende Jahrzehnt vorgestellt. Bis zum Jahr 2030 plant der Konzern, sein aktuelles Portfolio von 120 auf insgesamt 180 Hotels zu erweitern, was einer Steigerung von 50 Prozent entspricht. Die Expansion soll sowohl im Bereich der Eigenanreise in Mitteleuropa als auch auf der Mittel- und Fernstrecke erfolgen. Im laufenden Jahr 2026 sind bereits neun Neueröffnungen vorgesehen, wobei der Schwerpunkt auf dem Mittelmeerraum liegt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der jungen Marke Ananea, die aufgrund einer hohen Nachfrage von Hoteleigentümern bereits im laufenden Jahr zwölf aktive Anlagen zählen wird. Zur effizienten Steuerung dieses Wachstums hat die Dertour Group im März 2026 ein neues Hotel-Board unter der Leitung von Burmester installiert. Dieses Gremium bündelt zentrale Funktionen über alle zwölf Hotelmarken hinweg, die in 15 verschiedenen Destinationen operieren. Die Reorganisation sieht eine Zusammenführung der bislang getrennt geführten Bereiche Operations und Commercial vor. Während der Zentralbereich Operations markenübergreifend Häuser wie Aldiana, Sentido und Calimera betreut, steuert der Bereich Commercial nun Funktionen wie Brand Marketing, E-Commerce und Revenue Management zentral. Die mehrheitlich beteiligte DSR Hotel Holding in Hamburg bleibt von dieser Integration ausgenommen und behält ihre eigenständige Steuerung bei. Die finanzielle Basis der Hotelsparte, die aktuell 22.000 Zimmer umfasst und rund 600 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, soll durch eine stärkere Verknüpfung mit dem stationären Vertrieb gestärkt werden. Burmester plant, den Anteil des Reisebürovertriebs für die erdgebundenen DSR-Hotels von derzeit fünf auf bis zu 20 Prozent zu steigern. Bei den Betriebsmodellen setzt

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Korean Air übernimmt Führungsrolle im Sicherheitsausschuss von SkyTeam

Korean Air ist zur vorsitzenden Fluggesellschaft des Ausschusses für Sicherheit, Gefahrenabwehr und Qualität (SSQ) innerhalb der globalen Luftfahrtallianz SkyTeam gewählt worden. In dieser Funktion übernimmt die südkoreanische Fluglinie die strategische Leitung bei der Entwicklung und Implementierung allianzweiter Richtlinien für insgesamt 20 Mitgliedsfluggesellschaften. Als verantwortlicher Functional Executive wird Bennet Allen Walsh, Senior Vice President für den Bereich Corporate Aviation Safety & Security bei Korean Air, das Gremium für eine Amtszeit von zwei Jahren führen. Der SSQ-Ausschuss gilt als zentrales Organ zur Festlegung gemeinsamer Standards, um die operative Qualität und den Schutz innerhalb der Allianz sowie in der gesamten internationalen Luftfahrtbranche zu harmonisieren. Die Ernennung erfolgt vor dem Hintergrund verstärkter Bemühungen der Allianz, Sicherheitsinitiativen über nationale Grenzen hinweg zu vereinheitlichen. Während der zweijährigen Amtszeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Verschärfung und Standardisierung internationaler Richtlinien für den Transport und die Nutzung mobiler Powerbanks in Flugzeugkabinen, um Brandrisiken zu minimieren. Zudem plant Korean Air die Einführung eines vollständig synchronisierten Notfallplans für alle SkyTeam-Mitglieder. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass bei unvorhersehbaren Ereignissen im globalen Streckennetz eine koordinierte und effiziente Reaktion aller Partnerfluggesellschaften gewährleistet ist. Korean Air hat in den vergangenen Jahren massiv in die Modernisierung ihrer Sicherheitssysteme investiert und setzt verstärkt auf den Austausch bewährter Verfahren innerhalb der Allianz. Durch die engere Zusammenarbeit mit dem SkyTeam-Vorstand sollen Synergieeffekte genutzt werden, um die Sicherheitskultur weltweit zu stärken. Die Führungsposition ermöglicht es der Fluggesellschaft zudem, direkten Einfluss auf die Gestaltung globaler Standards zu nehmen, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Dies betrifft neben der Flugsicherheit auch

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Wiener Donauturm: Neues Freizeitkonzept am Fuße des höchsten Bauwerks Österreichs

Der Wiener Donauturm, eines der markantesten Wahrzeichen der österreichischen Bundeshauptstadt und seit über sechs Jahrzehnten fester Bestandteil der Wiener Skyline, startet mit einer Erweiterung seines Dienstleistungsportfolios in die Sommersaison 2026. Das Management der Sehenswürdigkeit, die sich im Eigentum einer privaten Beteiligungsgruppe sowie der Wien Holding befindet, setzt dabei verstärkt auf eine Diversifizierung des gastronomischen Angebots und die Schaffung neuer Verweilzonen im Außenbereich. Kernstück der Neuerungen ist die Eröffnung des rund 400 Quadratmeter großen Donauturm Gartens, der Besuchern einen kostenfreien Zugang zu neuen Freizeitflächen ermöglicht. Parallel dazu wird durch strategische Kooperationen mit regionalen Produzenten das kulinarische Spektrum am Boden erweitert, um die Attraktivität des Standorts für lokale Besucher und internationale Touristen gleichermaßen zu steigern. Diese Maßnahmen ergänzen die bestehenden Attraktionen wie die höchste Rutsche Europas und die geschichtsträchtigen Gastronomiebetriebe in luftiger Höhe. Strategische Neuausrichtung des Außengeländes Mit der Eröffnung des Donauturm Gartens verfolgt die Geschäftsführung das Ziel, den Aufenthalt am Fuße des 252 Meter hohen Turms zu einem eigenständigen Erlebnis aufzuwerten. Das Areal, das sich auf den Grünflächen unmittelbar hinter dem Bauwerk befindet, wurde konzeptionell so gestaltet, dass es sowohl als Ergänzung zu einer Fahrt auf die Aussichtsterrasse als auch als separates Ausflugsziel im Donaupark fungiert. Der Fokus liegt hierbei auf einer niederschwelligen Zugänglichkeit. Durch den Entfall von Eintrittsgebühren für den Gartenbereich soll die Frequenz spontaner Besucher aus dem angrenzenden Naherholungsgebiet gesteigert werden. Kulinarisch setzt das neue Konzept auf internationale Akzente. Ein Pop-up-Restaurant bietet italienisch inspirierte Speisen an, wobei frisch zubereitete Pizzen und klassische Desserts im Mittelpunkt stehen. Ein flexibles To-go-Konzept

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Exzellenz im österreichischen Tagungstourismus: Verleihung der Goldenen Flipcharts 2025

Die österreichische Tagungsbranche hat am 27. April 2026 im Wesenufer Hotel und Seminarkultur an der Donau ihre herausragendsten Betriebe gewürdigt. Im Mittelpunkt der feierlichen Veranstaltung stand die Bekanntgabe der besten Seminarhotels und Event-Locations für das zurückliegende Jahr 2025. Grundlage für diese prestigeträchtige Auszeichnung sind die detaillierten Bewertungen des MICEadvisor-Systems, das tausende Feedbacks von Trainern, Auftraggebern, Organisatoren sowie Teilnehmern aggregiert. Die Ergebnisse verdeutlichen ein beachtliches Qualitätsniveau innerhalb des Sektors: Nur Betriebe, die eine Gesamtzufriedenheit von über 90 Prozent erzielen konnten, wurden prämiert. An der Spitze der nationalen Wertung kam es zu einer bemerkenswerten Patt-Situation, bei der zwei Häuser aus der Steiermark und Tirol mit Spitzenwerten von nahezu 100 Prozent die begehrte Trophäe, das Goldene Flipchart, ex aequo entgegennehmen durften. Die Auswertung unterstreicht die wachsende Bedeutung einer professionellen Infrastruktur für den wirtschaftlichen Erfolg von Weiterbildungsveranstaltungen und festigt Österreichs Ruf als führender Standort für den internationalen Seminar- und Kongresstourismus. Methodik und Relevanz der MICEadvisor-Bewertungen Der MICE-Sektor (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) stellt eine tragende Säule der heimischen Tourismuswirtschaft dar. Im Gegensatz zu klassischen Hotelbewertungen fokussiert sich das Feedback-System des MICEadvisor auf die spezifischen Anforderungen des professionellen Veranstaltungsgeschäfts. Hierbei werden Kriterien wie die technische Ausstattung der Tagungsräume, die Flexibilität des Personals, die Qualität der Verpflegung während der Pausen sowie die Eignung der Räumlichkeiten für unterschiedliche Gruppendynamiken bewertet. Die hohe Beteiligung von Trainern und Veranstaltungsplanern an diesem System garantiert eine fachlich fundierte Einschätzung, die über die rein touristische Wahrnehmung hinausgeht. Für die Betriebe im Jahr 2025 zeigt sich ein klarer Trend zur Perfektionierung der Dienstleistungskette. Die

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Markteintritt von Ascend Airways Malaysia im Passagiersegment

Die Fluggesellschaft Ascend Airways Malaysia hat mit der Übernahme ihres ersten Passagierflugzeugs einen wichtigen Expansionsschritt vollzogen. Eine Boeing 737-800 erreichte am 26. April 2026 den Flughafen Kuala Lumpur Subang, nachdem sie von Nottingham East Midlands über Kairo und Maskat überführt worden war. Bei dem rund 14 Jahre alten Flugzeug handelt es sich um eine Maschine mit einer Kapazität von 189 Sitzplätzen in einer reinen Economy-Konfiguration. Das Unternehmen plant, die Flotte bereits im Mai um zwei weitere Einheiten desselben Typs zu ergänzen, um die operative Basis für den geplanten Start des kommerziellen Passagierbetriebs im Juli 2026 zu schaffen. Hinter der Neugründung steht die Avia Solutions Group, die Ascend Airways Malaysia als Spezialisten für das sogenannte ACMI-Geschäft (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance) positioniert. Das Geschäftsmodell sieht vor, Flugzeuge samt Besatzung und Wartung an andere Fluggesellschaften zu vermieten. Während der Frachtzweig des Unternehmens bereits seit November 2025 mit einer Boeing 737-800(SF) aktiv ist, steht der Passagierbereich aktuell kurz vor dem Abschluss der Zertifizierung durch die malaysische Luftfahrtbehörde CAAM. Die nun übernommene Maschine war zuvor für verschiedene europäische Betreiber wie Pegasus Airlines, Flyr und KlasJet im Einsatz und wurde zuletzt von der britischen Schwestergesellschaft Ascend Airways betrieben. Die strategische Lage der Muttergesellschaft Avia Solutions Group sorgt derweil für Schlagzeilen in der Branche: Zeitgleich mit dem Aufbau in Malaysia wurde am 28. April 2026 bekannt, dass die britische Ascend Airways ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) zurückgeben und ihre Flugzeuge an die Leasinggeber retournieren wird. Der Konzern betonte jedoch umgehend, dass die malaysische Tochtergesellschaft von dieser Entscheidung nicht

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Gegen Aufpreis: Wizz Air führt digitalen Umbuchungsservice für Verspätungsfälle ein

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat eine tiefgreifende Änderung in ihrem Serviceportfolio für den Umgang mit Flugunregelmäßigkeiten angekündigt. In Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Hopper Technology Solutions, kurz HTS, bietet der Billigflieger seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit, sich gegen eine Gebühr gegen die Folgen von massiven Verspätungen und Flugstreichungen abzusichern. Das neue Zusatzprodukt mit der Bezeichnung Disruption Assistance ermöglicht es betroffenen Passagieren, bereits bei einer Verzögerung von mehr als zwei Stunden auf Flüge anderer Fluggesellschaften auszuweichen, ohne dass hierfür zusätzliche Ticketkosten anfallen. Diese Neuerung stellt eine signifikante Erweiterung der bisherigen Praxis dar, da Billigfluggesellschaften ihre Kunden im Falle von Störungen klassischerweise primär auf eigene Folgeverbindungen umbuchen. Durch die Integration moderner Überwachungstechnologien werden Reisende nun proaktiv über den Status ihres Fluges informiert und können direkt über ihre mobilen Endgeräte alternative Reiseoptionen wählen. Dieser Schritt erfolgt in einer Zeit, in der die europäische Luftfahrtbranche mit zunehmenden Kapazitätsengpässen und operativem Druck konfrontiert ist, was die Zuverlässigkeit des Flugbetriebs für viele Reisende zum entscheidenden Buchungskriterium macht. Die technologische Basis durch die Partnerschaft mit Hopper Der Kern der neuen Dienstleistung liegt in der technologischen Anbindung an die Plattform von Hopper Technology Solutions. HTS hat sich darauf spezialisiert, algorithmusbasierte Lösungen für die Reisebranche zu entwickeln, die unvorhersehbare Ereignisse in Echtzeit verarbeiten können. Im Rahmen der Kooperation mit Wizz Air übernimmt HTS die kontinuierliche Überwachung der Flugbewegungen am jeweiligen Reisetag. Sobald das System eine Verzögerung erkennt, die den Schwellenwert von 120 Minuten überschreitet, wird automatisch ein Prozess ausgelöst, der den Passagier über die App oder per Textnachricht benachrichtigt.

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Wachstumszahlen und strukturelle Herausforderungen im österreichischen Wintertourismus: Analyse der laufenden Saison

Die vorläufigen Daten der Statistik Austria für die Wintersaison 2025/26 zeichnen ein differenziertes Bild der heimischen Tourismuswirtschaft. In den ersten fünf Monaten des Berichtszeitraums, von November bis März, verzeichnete Österreich insgesamt 66,4 Millionen Übernachtungen, was einer Steigerung von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Trotz dieses positiven Gesamttrends erlebte die Branche im Einzelmonat März einen Rückgang der Nächtigungszahlen um 4,9 Prozent auf 12,1 Millionen. Experten führen dieses Minus primär auf kalendarische Effekte und Verschiebungen internationaler Ferienzeiten zurück. Inmitten einer durch geopolitische Spannungen und ökonomische Volatilität geprägten Weltlage erweist sich der Inlandstourismus zunehmend als stabilisierende Kraft für die regionale Wirtschaft. Während die Kosten für Energie, Personal und Warenbeschaffung die Margen der Betriebe unter Druck setzen, bereitet die Bundesregierung mit der nationalen Tourismusstrategie Vision T die Weichen für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und den Ausbau des Ganzjahrestourismus vor. Kalendarische Verschiebungen und die Dynamik der Märkte Der Rückgang der Nächtigungen im März verdeutlicht die hohe Abhängigkeit des Sektors von externen Faktoren wie der Terminierung von Feiertagen und Schulferien in den wichtigsten Herkunftsmärkten. Da Ostern und die damit verbundenen Urlaubswellen in diesem Jahr nicht vollständig in den statistischen März fielen, kam es zu einem natürlichen Rückfluss der Zahlen im Vergleich zu Vorjahren, in denen der Reiseverkehr stärker in diesen Monat konzentriert war. Dennoch zeigt die Bilanz der gesamten bisherigen Saison, dass die Nachfrage nach alpinen Urlaubsangeboten und Städtetrips in Österreich weiterhin ungebrochen ist. Interessanterweise konnte ein Teil der schwächeren Auslandsnachfrage im März durch ein kräftiges Plus beim Inlandstourismus kompensiert werden. Heimische Gäste buchten

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Norwegen plant Einführung spezieller Flugkorridore für Elektroflugzeuge

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines umfangreichen Testprogramms bereitet der norwegische Flughafenbetreiber Avinor die Einrichtung dedizierter Luftraumrouten für elektrisch betriebene Flugzeuge vor. Die vorangegangene sechsmonatige Versuchsphase umfasste insgesamt 126 Testflüge und lieferte den Nachweis, dass Elektroflugzeuge sicher in den kontrollierten Luftraum integriert und parallel zum konventionellen Flugverkehr betrieben werden können. Damit rückt die technologische Machbarkeit in den Hintergrund, während die großflächige operative Implementierung und die Anpassung der Infrastruktur zum neuen Schwerpunkt der norwegischen Luftfahrtstrategie werden. Die Ergebnisse der Versuchsreihe verdeutlichen, dass bestehende Luftraumsysteme, die primär auf die Leistungscharakteristika von Strahlflugzeugen mit steilen Steigprofilen ausgelegt sind, für Elektroflieger unzureichend sind. Elektroflugzeuge erzielen ihre beste Performance in niedrigeren Flughöhen und sind auf möglichst direkte Flugwege angewiesen, um ihre begrenzten Energieressourcen optimal zu nutzen. Avinor prüft daher die Einführung maßgeschneiderter „E-Routen“, die speziell auf diese Anforderungen zugeschnitten sind. Diese neuen Korridore sollen nicht nur die Effizienz und Sicherheit erhöhen, sondern durch verkürzte Flugwege auch den kommerziellen Einsatz der Technologie wirtschaftlich attraktiver machen. Neben der physischen Luftraumgestaltung steht der Sektor vor regulatorischen Herausforderungen. Die geltenden Vorschriften für Energiereserven und die Anforderungen an Ausweichflughäfen basieren auf den Parametern herkömmlicher Verbrennungsmotoren und müssen für die Elektroluftfahrt grundlegend neu bewertet werden. Die norwegischen Behörden arbeiten hierbei eng mit Herstellern und Infrastrukturbetreibern zusammen, um neue Standards zu definieren. Da Norwegen aufgrund seiner Geografie und der Vielzahl kurzer Regionalstrecken prädestiniert für den Einsatz kleinerer Elektroflugzeuge ist, fungiert das Land international als Pionier für die Transformation des Kurzstreckenverkehrs. Die erfolgreichen Tests stärken die Rolle Norwegens als weltweit führendes Testumfeld für neue

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Eurowings präsentiert erste Modekollektion auf der About You Fashion Show

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert ihr Markenprofil über den klassischen Flugbetrieb hinaus und hat im Rahmen der About You Fashion Show in Berlin eine eigene Modekollektion vorgestellt. Unter dem Titel „Ready for Take-off – aber auf dem Catwalk“ präsentierte die Lufthansa-Tochter zwölf kuratierte Outfits im historischen Hangar des Flughafens Tempelhof. Die Kollektion wurde in Zusammenarbeit mit dem Online-Modehändler About You entwickelt und zielt darauf ab, das Thema Reisen ästhetisch in moderne Alltagskleidung zu übersetzen. Im Zentrum der Kooperation steht der Versuch, die Markenidentität der Airline durch Lifestyle-Produkte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und neue Zielgruppen zu erschließen. Zentrales Element der neuen „Travel Collection“ ist ein exklusiv entworfener Sweatsuit, bestehend aus Hoodie und Jogginghose. Dieses Ensemble soll das Kundenversprechen eines entspannten Reiseerlebnisses symbolisieren und kombiniert funktionale Aspekte mit einem zeitgemäßen Design. Laut Marketingleiter Dirk Otto wählt die Airline bewusst dieses neue Umfeld, um sich als nahbare Lifestyle-Marke zu positionieren, die über die reine Transportleistung hinausgeht. Der Sweatsuit wird zunächst über soziale Netzwerke verlost und ist zudem im konzerneigenen Merchandising-Shop erhältlich, während die restlichen Bestandteile der Kollektion über die Verkaufsplattform von About You vertrieben werden. Die strategische Partnerschaft zwischen einer Fluggesellschaft und einem E-Commerce-Unternehmen im Modebereich folgt einem Trend in der Luftfahrtbranche, zusätzliche Erlösquellen jenseits des Ticketverkaufs zu generieren. Durch die Verknüpfung von Reise- und Modewelten versucht Eurowings, die Kundenbindung im Segment der Privat- und Geschäftsreisenden zu stärken. Mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen und 150 Zielgebieten gehört das Unternehmen zu den größten Ferienfluggesellschaften Europas. Die Präsenz auf einer der führenden Modemessen

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Europäische Regionalflughäfen durch Energiekrise und Regulierung unter Druck

Die aktuelle Fachkonferenz des Flughafenverbands ACI Europe in Turin verdeutlicht die prekäre Lage der europäischen Regionalflughäfen. Inmitten des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten sieht sich die Branche mit einer massiven Energiekrise konfrontiert, die den Betrieb kleinerer Standorte existenziell gefährdet. Besonders der drastische Anstieg der Kerosinpreise, die Anfang April 2026 Spitzenwerte von über 1800 US-Dollar pro Tonne erreichten, zwingt Fluggesellschaften zu einem restriktiven Kapazitätsmanagement. Da Strecken zu Regionalflughäfen oft eine hohe Preiselastizität aufweisen, ziehen Airlines ihre Kapazitäten dort zuerst ab, was durch die angekündigte Schließung der Lufthansa-Tochter CityLine unterstrichen wird. Finanziell operieren viele kleine Standorte am Limit. Während größere Drehkreuze Passagierzuwächse von über 16 Prozent verzeichnen, liegt das Aufkommen bei kleinen Regionalflughäfen teilweise noch immer 30 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Die Einnahmen aus Flughafengebühren reichen oft nicht aus, um die strukturellen Fixkosten zu decken, zumal viele Betreiber hohe Rabatte gewähren müssen, um Fluggesellschaften überhaupt zu binden. Im Durchschnitt verbuchen diese Flughäfen einen Verlust von 2,64 Euro pro Passagier. Die Branche fordert daher eine Ausweitung staatlicher Betriebskostenbeihilfen, insbesondere für Standorte mit bis zu einer Million Passagieren pro Jahr, um die regionale Anbindung als Teil der kritischen Infrastruktur zu sichern. Zusätzliche operative Hürden entstehen durch die schleppende Einführung des neuen Schengen-Ein- und Ausreisesystems (EES). Experten warnen vor erheblichen Verzögerungen an den Grenzkontrollen während der Sommersaison 2026, die insbesondere touristisch geprägte Regionalflughäfen vor logistische Herausforderungen stellen. Der Verband ACI Europe fordert die politischen Entscheidungsträger auf, die vollständige Aussetzung des EES bei unzumutbaren Wartezeiten zu ermöglichen. Zudem wird die Abschaffung nationaler Luftfahrtsteuern verlangt,

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