Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Mannheim: Rhein-Neckar Air pausiert erneut

Die von MHS Aviation durchgeführten Rhein-Neckar-Air-Flüge von Mannheim nach Berlin-Tegel und Hamburg wurden erst am 14. September 2020 wieder aufgenommen, doch die Nachfrage scheint momentan nicht vorhanden zu sein. Das Unternehmen erklärte, dass sich die Passagierzahlen weit unter den Prognosen befinden und daher beide Strecken auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. „Aufgrund steigender Infektionszahlen und Reisewarnungen für diverse Länder kommt es jedoch auch innerdeutsch zu einem Nachfragerückgang. Die Passagierzahlen lagen deutlich unter unseren Prognosen“, so Rhein-Neckar-Air-Geschäftsführer Dirk Eggert in einer Medienerklärung. Der virtuelle Carrier lässt sämtliche Flüge von der bayerischen MHS Aviation durchführen. Zum Einsatz kommen Turbopropmaschinen des Typs Dornier 328. Es handelt sich gleichzeitig auch um die einzigen Linienverbindungen des Regionalflughafens Mannheim, der aufgrund seiner kurzen Piste hinsichtlich der möglichen Flugzeugtypen stark eingeschränkt ist.

weiterlesen »

Flughafen Wien testet japanischen Chatbot

Der Flughafen Wien-Schwechat testet derzeit im Bereich der Airport City den Einsatz eines Chatbots für Kundenanfragen. Dabei setzt man auf Technologie des japanischen Unternehmens „Bespoke“. Zunächst werden rund drei Monate lang Erfahrungen gesammelt, anschließend entscheidet das börsennotierte Unternehmen über eine mögliche Ausweitung des Einsatzes. In den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass Kunden durchaus zu faul sind FAQ-Seiten auf Homepages zu lesen oder sich selbst – beispielsweise über eine kurze Google-Recherche – zu informieren. Das hat zur Folge, dass das E-Mail- und Anrufaufkommen bei vielen Unternehmen sehr hoch ist. Zumeist handelt es sich um Fragen, deren Antworten sich sowieso in den FAQ auf der Homepage befinden. Daher setzen immer mehr Firmen auf Chatbots, die diese Fragen automatisch beantworten sollen. Der Wiener Flughafen testet eine solche Lösung nun auch. Ob Fragen zu aktuellen Reisebestimmungen, rund um den PCR-Test oder zu Service-Angeboten am Flughafen-Standort: Das neue Programm „Bebot“ soll Passagieren in Echtzeit Antworten auf individuelle Fragen liefern und so das Kundenservice des Flughafen Wien noch weiter verbessern. Dazu kommt auch ein digitales Leitsystem zum Einsatz. Sucht man beispielsweise die nächste Apotheke oder den Supermarkt, tippt man dies einfach als Frage ein und die Software führt einem direkt an sein Ziel. Benutzer mit einem mobilen Gerät gelangen auf die Chat-Schnittstelle von „Bebot“ über das Flughafen WLAN oder unter www.airport-city.at, also ohne eine zusätzliche App herunterladen zu müssen. Bei erfolgreichem Testlauf ist eine Erweiterung der Inhalte angedacht. „Wir gehen den nächsten Schritt in der Digitalisierung und setzen Bebot gezielt ein, um unseren

weiterlesen »

Google verkauft nun auch ANA-Flugtickets

Der U.S.-amerikanische Suchmaschinen-Gigant Google vertickt ab sofort auch Tickets der japanischen All Nippon Airways. Direkt über den in der Branche durchaus umstrittenen Preisvergleich Google Flights können nun Flugscheine des Star-Alliance-Mitglieds gekauft werden. Nach Angaben des Carriers kommt dabei der New-Distribution-Capability-Standard der IATA zum Einsatz. ANA sieht in Google Flights einen zusätzlichen Vertriebskanal und geht von hoher Akzeptanz seitens der Kunden aus. „Die Einführung des Book on Google-Dienstes rationalisiert den Prozess und ermöglicht die einfache Buchung von Flügen in wenigen Schritten“, so das Unternehmen. Für den neuen Service nutzt ANA mit der britischen Plattform Travelfusion den branchenführenden NDC-Aggregator. ANA arbeitet bereits seit Jahren kontinuierlich daran, das Reisen bequemer zu machen und wird auch in Zukunft seine NDC-Plattform weiterentwickeln, um die Buchung internationaler Flüge zu vereinfachen.

weiterlesen »

Varna: Ruhiger Urlaub vs. Strandparties

Bulgarien liegt in den letzten Jahren als Sommerurlaubsziel voll im Trend. Der sich nahe der Stadt Varna befindliche Goldstrand hat leider mittlerweile den zweifelhaften Ruf als “neuer Ballermann”. Ganz unberechtigt ist dieser nicht, denn besonders aus Deutschland zieht es viele Party-Urlauber und Interpreten, die bezeichnenderweise zuvor eher auf Mallorca aufgetreten sind, ans Schwarze Meer. Doch die Region Varna hat viel mehr zu bieten als besoffene, grölende Urlauber aus dem deutschsprachigen Raum. Der kleine Badeort Slatni pjasazi (Goldstrand) ist in allen Belangen auf den Massentourismus ausgerichtet. Im Kern der kleinen Gemeinde sind große Hotels dicht an dicht gebaut, dazwischen finden sich enorm viele Bars und Diskotheken. Die Uferpromenade ist von vielen Verkaufsständen, die eigenen Angaben nach nur Originalware verkaufen, geprägt. Von auffällig billiger “Markenware” über Alkohol über Fußbehandlungen mit Fischen und Tätowierungen ist alles für wenig Geld zu haben. Dementsprechend ist während der Hauptsaison auch das Flair vor Ort, denn viele Reisende aus der D-A-CH-Region kommen hier her, um Party zu machen. Das Klientel, das mittlerweile Mallorca ein Dorn im Auge ist, trifft man vermehrt in Bulgarien hat. Es ist erheblich günstiger und selbst Alkohol in Eimern am Strand ist hier nicht verboten. Wenn man also auf Party feiern und Saufen bis der Arzt kommt steht, ist man während der Hauptsaison hier genau richtig. Doch gilt es zu bedenken, dass der Strand enorm groß ist und ähnlich wie in Mallorca nur ein ganz kleiner Abschnitt Partyzone ist. Außerhalb dieser ist es äußerst ruhig und entspannte und preiswerte Strandurlaube mit der ganzen

weiterlesen »

Sardinien: Gericht kippt PCR-Test-Vorlagepflicht

Ab sofort ist für die Einreise auf die italienische Mittelmeerinsel Sardinien vorläufig kein negativer PCR-Test mehr notwendig. Ein Gericht kippte die Anordnung der Regionalregierung. Zumindest bis zum 7. Oktober 2020 ist die Einreise wieder ohne Vorlage eines negativen Befundberichts möglich. Das Verwaltungsgericht Cagliari ist der Ansicht, dass durch die Testpflicht das Grundrecht auf Reisefreiheit eingeschränkt ist. Gegen die Verordnung der Regionalregierung ging übrigens die Zentralregierung in Rom vor und obsiegte in erster Instanz. Am 7. Oktober 2020 geht der Prozess allerdings weiter. Bis dahin ist die vom Präsidenten der Region Sardinien herausgegebene Anordnung allerdings außer Kraft. Die übrigen Coronamaßnahmen auf der italienischen Insel sind nicht betroffen, denn diese waren auch nicht Gegenstand des Verfahrens.

weiterlesen »

Die sechs Flughäfen Londons im Vergleich

Kaum eine europäische Hauptstadt verfügt über so viele Flughäfen wie London. Dieser sind sechs für den Linienflugverkehr relevante Airports zugeordnet. Drei weitere tragen zwar “London” im Namen, sind jedoch primär für die Business-Aviation relevant. Wer bei einer Reise in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs den Flughafen clever wählt, kann sogar viel Geld sparen. Auf der Linie werden hauptsächlich Heathrow, Gatwick, Stansted, City, Luton und Southend angeflogen. Deren Lage ist allerdings äußerst unterschiedlich und auch die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie deren Kosten weichen stark ab. Auch der Zeitfaktor spielt eine Rolle, denn beispielsweise ab dem London-City-Airport sind es nur wenige Minuten mit der DLR bis in die City of London. Ab Stansted sind es mit dem Bus mindestens 90 Minuten, je nach Verkehrslage durchaus auch mehr. Die Flughäfen Oxford und Farnborough spielen im Linienverkehr keine nennenswerte Rolle. Der erstgenannte Airport befindet sich gar rund 100 Kilometer nordwestlich von London. Farnborough ist 50 Kilometer südwestlich der britischen Hauptstadt und wird vorwiegend militärisch, aber auch für die Air Show, genutzt. Beide Plätze sind in der Bedarfsluftfahrt durchaus beliebt. Der London Biggin Hill Airport, der sich nur 20 Kilometer südöstlich der City of London befindet, gilt in der Business Aviation als erste Wahl. Nachstehend werden die für den normalen Linienverkehr relevanten Flughäfen der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs kurz vorgestellt. Dabei liegt der Fokus auf Städtetrips nach London. Trotz der Entfernungen können die Airports dennoch Vorteile haben und zwar dann, wenn das Ziel beispielsweise Southend on Sea ist und nicht die Hauptstadt. London City

weiterlesen »

Elba: Paradies mit glasklarem Meerwasser

Glasklares Meerwasser, in dem viele, zum Teil bunte, Fische anzutreffen sind, bietet die italienische Insel Elba. Viele Sandbuchten sind dafür bekannt, dass sie sehr seicht sind und somit optimal auch für Urlaube mit kleinen Kindern geeignet sind. Die Insel befindet sich in der Nähe von Korsika (Frankreich) und Sardinien und ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Zwar verfügt Elba über einen eigenen Flughafen, der sich in Marina Di Campo befindet, jedoch ist das Flugangebot äußerst überschaubar. Bedingt durch die Insolvenzen von SkyWork und InterSky gibt es ab Deutschland keine Nonstop-Flüge mehr. Von der Schweiz aus fliegt Zimex Air im Auftrag eines Reiseveranstalters ab Bern-Belp und von Lugano aus fliegt die tschechische Silver Air mit Let 410. Der Großteil der Touristen reist daher mit den Fähren, die beispielsweise ab Piombino angeboten werden, an. Es besteht ein hochfrequenter Schiffsverkehr und die Preise sind durchaus moderat. Silver Air bietet einige subventionierte Verbindungen ab Mailand-Linate, Pisa und Firenze während der Sommermonate an. Allerdings sind die Frequenzen eher gering und in der Vergangenheit wurde das Angebot wiederholt kurzfristig und ohne große Ankündigung ausgesetzt. Die eingesetzten Flugzeuge des Typs Let 410 bieten 16 Sitzplätze und stammen aus tschechischer Produktion. Entscheidet man sich für eine Anreise auf dem Luftweg, so eignet sich Pisa als Umsteigeort. Allerdings sollte bedacht werden, dass Silver Air weder Interline- noch Codeshareabkommen mit anderen Airlines unterhält. Das bedeutet, dass eventuelles Gepäck abgeholt und erneut eingecheckt werden muss. Auch gibt es im Falle von Verspätungen keine Haftung und der nächste Flug könnte gegebenenfalls erst in

weiterlesen »