Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Graz: Lufthansa stockt Frankfurt-Anbindung auf

Lufthansa wird ab 15. November 2020 die Strecke Graz-Frankfurt aufstocken. Angeboten wird bislang ein täglicher Flug. Künftig wird wieder im doppelten Tagesrand geflogen. Die Durchführung der Flüge erfolgt weiterhin durch die Konzerntochter CityLine. Damit werden Salzburg – wie berichtet – und Graz wieder zweimal täglich an das Star-Alliance-Drehkreuz Frankfurt am Main angebunden sein. Ab dem steiermärkischen Airport ist München-Strecke, bedient von Cityline und Air Dolomiti, nach aktuellem Informationsstand voraussichtlich ab 28. März 2021 wieder verfügbar. Selbiges gilt auch für die Anbindung an das Swiss-Drehkreuz Zürich. Austrian Airlines fliegt ab Graz mehrmals täglich nach Wien sowie seit 5. Oktober 2020 nach Düsseldorf und Stuttgart. Im Regelfall erfolgt die Durchführung der Flüge mit DHC Dash 8-400, gelegentlich kommen auf der Hauptstadt-Route aber auch Embraer 195 zum Einsatz. Die Anbindung an das Skyteam-Drehkreuz Amsterdam-Schiphol wird am 25. Oktober 2020 von KLM reaktiviert. Vorerst sind fünf wöchentliche Umläufe geplant.

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September: Airbus lieferte 57 Maschinen aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus lieferte im September 2020 57 Verkehrsflugzeuge an Kunden aus. Damit übergab man gegenüber August (39 Stück) und Juli (49 Stück) erheblich mehr Maschinen. Allerdings konnte man keine einzige Neubestellung an Land ziehen, sondern kassierte Stornierungen für A220-Jets. Nach Angeben von Airbus hat man derzeit 145 fertiggestellte Flugzeuge herumstehen, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Die Ursache hierfür ist, dass viele Kunden ihre Bestellungen später übernehmen wollen. Der Flugzeugbauer hofft, dass der „Lagerbestand“ bis Jahresende zumindest auf 100 Einheiten gesenkt werden kann.

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Qantas führte siebenstündigen Rundflug durch

Am Samstag führte die australische Qantas mit einer Boeing 787-9 einen Rundflug über Australien durch. An Bord befanden sich nach Angaben des Carriers 150 zahlende Passagiere. Aufgrund der harten Einreisebestimmungen können derzeit kaum internationale ab/nach Australien durchgeführt werden. Der Langstreckenjet hob am Vormittag in Sydney ab und flog sieben Stunden lang über den Kontinent. Dabei wurde die Route so gewählt, dass viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten bestaunt werden konnten. Damit die Passagiere auch etwas zu sehen bekommen wurde zum Teil auf 4.000 Fuß geflogen. Die Flugscheine waren übrigens nicht gerade billig: In der Economy kostete der billigste Flugschein etwa 500 Euro und in der Business-Class weit über 2.000 Euro.

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BER braucht weitere 552 Millionen Euro

Ende dieses Monats soll nach jahrelanger Verspätung der Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet werden. Das Projekt verschlang mehrere Milliarden Euro und braucht wieder frisches Geld. Der Aufsichtsrat stimmte am Freitag einem 552 Millionen Euro schweren Darlehen zu. Dieses wird bei den Gesellschaftern, also Bundesrepublik Deutschland und Länder Berlin und Brandenburg, beantragt. Firmenchef Engelbert Lütke Daldrup geht davon aus, dass die Krise sich erst dann stabilisieren wird, wenn es einen allgemein verfügbaren Impfstoff gibt. Bis dahin bleibt es für die gesamte Branche schwierig. „Der BER ist betriebsbereit! Allen Unkenrufen zum Trotz, wir haben unser Ziel erreicht. Danke an die, die mitgekämpft und an uns geglaubt haben. Jetzt stellen wir uns der neuen Herausforderung, der Bewältigung der coronabedingten Finanzprobleme“, so Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Bretschneider. Daldrup ergänzt: „In drei Wochen haben wir endlich einen modernen Flughafen, der ganz Ostdeutschland wichtige wirtschaftliche Impulse geben wird. Jetzt kommt es darauf an, auch im internationalen Wettbewerb faire Chancen zu bekommen und dem Hauptstadtflughafen angemessene Flugrechte nach Asien einzuräumen. Um die deutsche Wirtschaft in allen Landesteilen wieder so erfolgreich wie vor der Pandemie zu machen, brauchen wir drei internationale Flughäfen in Deutschland, die interkontinental direkt angebunden sind. Zwei Flughäfen im Westen der Republik sind zu wenig.“

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Ryanair-Chef Wilson drängt auf EU-weite Corona-Ampel

Die EU-Kommission drängt auf einheitliche Reiseregeln, die den bisherigen Flickenteppich ersetzen sollen. Dieses basiert auf einem Ampel-System mit den Farben grün, gelb und rot. Dieses könnte am Dienstag in Brüssel beschlossen werden, jedoch sitzen die Nationalstaaten am längeren Hebel, denn sollte es zu keiner Einigung kommen, bleibt der Flickenteppich. Der Vorschlag der Kommission sieht vor, dass bei den Farben grün und gelb keine Quarantäne erforderlich ist. Gegebenenfalls könnten bei gelb Schnelltests durchgeführt werden. Personen, die aus rot markierten Staaten einreisen, müssen gegebenenfalls einen negativen PCR-Test vorlegen oder aber diesen vor Ort durchführen. Maßgeblich ist allerdings, dass die Definition was überhaupt ein Risikogebiet ist, vereinheitlicht wird. Genau das will die EU-Kommission, denn momentan legen die Nationalstaaten dies selbst und schwer vergleichbar fest. Ein Beispiel hierfür: Österreich definiert Varna und ganz Bulgarien als Risikogebiet, Deutschland hob die Reisewarnung für die Schwarzmeer-Stadt auf. Das European Centre for Disease Control geht derzeit davon aus, dass für 15 Länder die Beschränkungen aufgehoben werden können. Während sich die meisten Airlines zu den Plänen der EU-Kommission noch bedeckt halten, da mit einer heftigen Debatte unter den einzelnen Mitgliedsstaaten zu rechnen ist, meldete sich Ryanair-Geschäftsführer Eddie Wilson zu Wort: „Wir fordern alle EU-Regierungen dringend auf, das EU-Ampelsystem unverzüglich zu übernehmen. Die europäische Luftfahrt- und Tourismusindustrie kann sich weitere Arbeitsplatzverluste nicht leisten, und bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, müssen wir lernen, mit dem Virus zu leben. Die Umsetzung dieses koordinierten regionalen Ansatzes wird dazu beitragen, das Vertrauen der Kunden vor einer schwierigen Wintersaison wiederherzustellen, und es allen Fluggesellschaften

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September: Reisewarnungen verhagelten Berlin-Zahlen

Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel verzeichneten im September 2020 im Vergleich mit August 2020 einen deutlichen Passagierrückgang. Insgesamt nutzten 693.601 Reisende die beiden Airports – ein sattes Minus von 16,3 Prozent. Die Geschäftsleitung führt dies auf zunehmende Reisewarnungen und veränderte Quarantäneregeln zurück. „Der Rückgang der Fluggastzahlen im September zeigt, wie unmittelbar das Infektionsgeschehen und die Quarantänepflicht sich auf die Fluggastzahlen auswirken. Um die Hauptstadtregion auch in der Pandemie verlässlich mit der Welt verbinden zu können, brauchen wir weniger pauschale Quarantäneregelungen und mehr Testmöglichkeiten an den Flughäfen. Außerdem sollten die tatsächlichen Infektions-Hotspots klarer eingegrenzt werden, um andere Gebiete weiterhin erreichen zu können“, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Insgesamt fertigte der Standort Schönefeld 213.412 Passagiere ab; in Tegel waren es 480.189 Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das ein Rückgang von 78,7 Prozent. Für beide Flughäfen wurden 9.522 Flugbewegungen registriert, davon führte Schönefeld 3.747 und Tegel 5.775 Flüge durch. Verglichen zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 63 Prozent. Im Zeitraum von Jänner bis September 2020 wurden bisher insgesamt 8.038.590 Passagiere befördert. Davon rund 2.600.446 in Schönefeld und 5.438.144 in Tegel. Das sind 70,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Air Malta kehrt nach Hamburg zurück

Die Fluggesellschaft Air Malta wird ab 28. Oktober 2020 wieder auf dem Hamburger Flughafen präsent sein. Der Carrier zog sich im Vorjahr zurück, wird jedoch nun wieder zwei wöchentliche Rotationen nach Luqa anbieten. Air Malta befindet sich im Eigentum des maltesischen Staats. Die Flotte besteht derzeit aus drei Airbus A320neo und für A320ceo. Ein weiterer staatlicher Luftfahrtbetrieb ist Malta MedAir, die ursprünglich ausschließlich im Auftrag von Air Malta flog. Seit einigen Monaten ist der Betrieb auf eigene Rechnung in der Luft. Das einzige Flugzeug der Malta MedAir, ein Airbus A320, trägt die Registrierung 9H-AEO.

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SunExpress: Bodrum neu ab Wien und Köln/Bonn

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunEpress befindet sich mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2021. Zwei neue Strecken ab Bodrum sind bereits veröffentlicht. Dabei handelt es sich um je einen wöchentlichen Flug nach Wien-Schwechat. Vorliegenden Flugplandaten nach soll der Wien-Umlauf in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Boeing 737-800 durchgeführt. Der Mittelstreckenjet hebt dabei unter der Flugnummer XQ606 um 23 Uhr 30 Lokalzeit in Bodrum ab und erreicht die österreichische Hauptstadt am Folgetag um 1 Uhr 00 Lokalzeit. Der Rückflug XQ607 verlässt Wien um 1 Uhr 50 und erreicht die türkische Stadt um 5 Uhr 15. Flug XQ606 verlässt jeweils an Freitagen um 22 Uhr 15 den Flughafen Bodrum. Köln/Bonn erreicht man um 0 Uhr 50 am Folgetag. Der Rückflug XQ601 habt um 1 Uhr 45 ab und kehrt um 6 Uhr 00 in die türkische Metropole zurück. Auch diese Route wird mit Boeing 737-800 bedient.

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Norwegian: Leichte Steigerung im September gegenüber August 2020

Mit herben Passagierrückgängen ist der Billigflieger Norwegian in das Jahr 2020 gestartet. Die Corona-Pandemie sorgte dann für den fast vollständigen Einbruch. Der Carrier stellte den Flugbetrieb ein und ging zeitweise sogar davon aus, dass man vor Sommer 2021 gar nicht fliegen wird. Doch es kam dann doch anders. Im August 2020 zählte der Lowcoster 313.316 Passagiere bei einer Auslastung von 62,10 Prozent. Eine Vergleichbarkeit mit der Beförderungsleistung des Vorjahresmonat ist aufgrund des der Coronakrise geschuldeten starken Rückgangs nicht zielführend, jedoch aus nachstehender Grafik ersichtlich. Gegenüber August konnte Norwegian im September 2020 leicht zulegen, denn 319.370 reisten mit dieser Fluggesellschaft. Die Auslastung ging allerdings auf 52,8 Prozent zurück. Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresmonat ist ebenso nicht gegeben. Für die Monate April, Mai, Juni und Juli 2020 veröffentlichte Norwegian Air Shuttle keine Zahlen. Das Unternehmen gilt als angeschlagen und verhandelt derzeit mit der Regierung über Unterstützungsmaßnahmen bis hin zu einer eventuellen Verstaatlichung.

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Easyjet stellt letzte Ljubljana-Strecke ein

Der Billigflieger Easyjet zieht sich mit Wirksamkeit zum 23. Oktober 2020 aus dem slowenischen Ljubljana zurück. Die Strecke nach London-Gatwick wird eingestellt. Das Unternehmen erklärt, dass dies damit zusammenhängt, dass das Vereinigte Königreich das Land von der Liste der „sicheren Staaten“ gestrichen hat. Die Folge daraus: Quarantäne. Ein Comeback ist allerdings in Aussicht. Easyjet reduzierte aufgrund der Corona-Pandemie die Präsenz am Flughafen Ljubljana deutlich. So wurden die Strecken nach Berlin und London-Stansted bereits eingestellt. Eine mögliche Wiederaufnahme ist derzeit ungewiss. Zwar ist für den 11. Dezember 2020 die Aufnahme einer Verbindung nach London-Luton angekündigt und Gatwick ist ab 17. Dezember 2020 ebenfalls buchbar, jedoch ist es derzeit fraglich, ob es dazu kommen wird. Aus Ljubljana zogen sich in den letzten Wochen und Monaten einige Carrier zurück, darunter auch Wizzair und Transavia. Mit der zumindest temporären Einstellung der Easyjet-Flüge tritt der Umstand ein, dass zum ersten Mal seit vielen Jahren überhaupt keine Billigfluggesellschaft ab Slowenien tätig sein wird.

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