Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Serbia pausiert Kraljevo-Wien bis 28. März 2021

Air Serbia wird die Nonstop-Verbindung zwischen Kraljevo und Wien, die seit dem Beginn der Corona-Pandemie pausiert, heuer nicht mehr aufnehmen. Sie vom Staat subventionierte Route soll frühestens am 28. März 2021 wieder bedient werden. Die zweite Route ab dem Morava Airport wackelt. Thessaloniki, aufgenommen im Dezember 2020, pausiert ebenfalls seit März. Derzeit ist noch unklar, ob diese Route im kommenden Jahr neu aufgelegt wird, berichtet Ex-Yu-Aviation. Es handelt sich ebenfalls um eine vom serbischen Staat subventionierte Strecke. Mit Ausnahme der beiden geförderten Routen, die mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient wurden, gibt bzw. gab es in Kraljevo keinen regelmäßigen Linienverkehr.

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Meerexpress plant Flüge vom Ruhrpott nach Nordeney und Juist

Der Tuifly-Pilot Simon Huthwelker beabsichtigt unter dem Markennamen Meerexpress innerdeutsche Flüge ab Dinslaken/Schwarze Heide aufzunehmen. Die ersten angekündigten Destinationen sind Norderney und Juist. Bedient werden sollen die Routen mit einem neunsitzigen Propellerflugzeug. Meerexpress peilt die Aufnahme der saisonalen Routen mit Ende März 2021 an. Laut Firmenhomepage sollen die Strecken mehrmals wöchentlich bedient werden. Gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk sagte Huthwelker, dass er weiterhin Pilot bei Tuifly bleibt und plant nebenberuflich an zwei bis drei Tagen auch selbst für sein Start-Up zu fliegen. An Bord sollen den Passagieren Snacks und Getränke serviert werden. Gegen einen Aufpreis von 35 Euro kann auch der Co-Piloten-Sitz gebucht werden, denn die kleinen Propellerflugzeuge werden in so genannter Single-Pilot-Operation betrieben. Das günstigste Ticket wird 99 Euro oneway und inkludiert unter anderem 20 Kilogramm Freigepäck und einen Gehörschutz. Die Meerexpress GmbH tritt als Vermarkter der Flüge auf. Operativ wird die Itzehoer Airservice GmbH tätig sein. Daher ergibt sich auch, dass die Flüge mit Cessna Caravan durchgeführt werden. Derzeit verfügt der Operator laut Firmenhomepage über zwei Einheiten, die als D-FUNC und D-FUNK registriert sind. Über ein gültiges AOC verfügt die Bedarfsfluggesellschaft selbstverständlich. Flugscheine können bereits über die Homepage www.meerexpress.de gekauft werden.

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Leipzig nur noch an den AUA-Hub Wien angebunden

Der Flughafen Leipzig/Halle wird im bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 zum ersten Mal seit vielen Jahren keine innerdeutschen Flugverbindungen mehr haben. Sowohl Lufthansa als auch die Tochter Eurowings bedienen die entsprechenden Routen nicht mehr. Das löst in der Politik Verärgerung aus, denn damit gehen auch Drehkreuz-Anbindungen verloren. Die beiden Fluggesellschaften der Lufthansa Group bestätigten gegenüber dem deutschen Fachportal Airliners.de die Entscheidungen. Damit ist die Anbindung an das Drehkreuz München zumindest in der Winterperiode nicht verfügbar. Der Kranich begründet den Schritt damit, dass die Nachfrage „deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben“ ist. Auch geht man nicht davon aus, dass kurzfristig eine Besserung eintreten wird. Genau gleich begründete Lufthansa übrigens auch die neuerliche Einstellung der Strecke Friedrichshafen-Frankfurt. Eurowings hatte ab Leipzig/Halle ohnehin nur Flüge nach Düsseldorf geplant und das sechsmal pro Woche. Die Routen nach Köln/Bonn und Stuttgart wurden laut Airliners.de nur in den Sommermonaten bedient und aufgrund schwacher Nachfrage wieder aufgegeben. Demnach begründet die Kranich-Tochter die vorläufige Einstellung der Düsseldorf-Strecke ebenfalls mit fehlender Kundennachfrage. Man hofft jedoch, dass eine Wiederaufnahme so rasch wie möglich erfolgen kann. Die einzige Anbindung an ein Drehkreuz der Star-Alliance stellt nun die mehrmals wöchentlich angebotene Austrian-Airlines-Verbindung nach Wien dar. Diese wird derzeit mit einem Zwischenstopp in Nürnberg angeboten. Innerdeutsch verkauft die AUA übrigens keine Tickets, da man hierfür keinen Markt sieht, berichtete Aviation Direct vor einigen Tagen. Airliners.de schreibt, dass die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Zürich derzeit nicht buchbar ist. Die von Lufthansa bediente Strecke Leipzig-Frankfurt soll nur noch auf der Schiene angeboten werden. In der Politik ist man

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Lufthansa CityLine lässt Krisentarifvertrag platzen

Bei Lufthansa CityLine wurde nach Angaben der Gewerkschaft UFO der Krisentarifvertrag seitens der Geschäftsleitung am letzten Tag der hierfür vereinbarten Frist widerrufen. Erst Anfang September einigten sich die Vertretung der Flugbegleiter und CityLine auf die Vereinbarung. „Dieses Vorgehen lässt uns ratlos zurück. Die Kolleginnen und Kollegen verdienen teilweise unter 2.000 Euro brutto im Monat und haben dennoch signifikante Einschnitte bei Gehalt und Arbeitsbedingungen angeboten. Zur Sicherung der eigenen Zukunft sowie der des Unternehmens haben sie ihre Schmerzgrenze eigentlich überschritten. Aber das reicht dem Konzern offenbar nicht“, entrüstet sich Daniel Flohr, Vorstandsvorsitzender der UFO. Die Flugbegleitergewerkschaft vermutet, dass die Ursache der vereinbarte Kündigungsschutz sein könnte. Diesen würde die Konzernspitze um Carsten Spohr „trotz massiver Einschnitte“ ablehnen. Der Vorstand wäre „nicht bereit der Belegschaft einen verlässlichen Kündigungsschutz zuzusichern“. „Der Arbeitgeber will sich eine einseitige Option offenhalten und aus dem Vertrag wieder aussteigen können. Aber solch ein Hintertürchen ist in diesem Fall inakzeptabel: CityLine hat keinen Personalüberhang, bereits heute wieder eine gute Auslastung und überdurchschnittlich gute Zukunftsaussichten durch günstige Strukturen und vergleichsweise kleines Fluggerät. Entweder man will den sehr signifikanten Krisenbeitrag, oder eben nicht; so einfach ist das“, betont Rainer Bauer, UFO-Verhandlungsführer bei Lufthansa CityLine.

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Adria: Nichtfliegendes AOC bis 31. März 2021 verlängert

Adria Airways ist schon länger am Boden, pleite und die örtliche Staatsanwaltschaft ermittelt seither. Das eingefrorene AOC ist allerdings weiterhin aufrecht und wurde erst kürzlich durch die slowenische Zivilluftfahrtbehörde verlängert. Zum Preis von 45.000 Euro wurde es im Jänner 2020 an Air Adriatic verkauft. Hinter diesem Unternehmen steht der Geschäftsmann Izet Rastoder, der es aus der Konkursmasse erworben hat. Sollte eine Reihe von Auflagen nicht erfüllt werden, wird es am 30. September 2020 endgültig annulliert. So lautete die ursprüngliche Ansage der Behörde, doch aufgrund der Corona-Pandemie gewährt man Air Adriatic nun eine Verlängerung, berichtet Ex-Yu-Aviation. Nun hat das Unternehmen bis zum 31. März 2021 Zeit, um die Auflagen erfüllen zu können. Zu diesen zählen nebst dem Kapitalnachweis auch Flugzeuge. Es bleibt daher abzuwarten wie sich die Angelegenheit weiterentwickelt.

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Delta pensioniert B767-300, B717 und CRJ-200

Nachdem Delta Air Lines der McDonnell Douglas MD-80-Reihe bereits die Pension beschwerte, droht nun den Maschinentypen Boeing 717, Boeing 767-300 und Bombardier CRJ200 das gleiche Schicksal. Das Unternehmen erklärte, dass man die Flotte vereinfachen und modernisieren möchte. Delta ist mit 88 Einheiten der weltgrößte Betreiber der Boeing 717, die ursprünglich als McDonnell Douglas MD-95 entwickelt wurde. In den letzten Jahren wurde die Teilflotte massiv aufgestockt und der Konzern sicherte sich aus der ganzen Welt Exemplare dieses heckgetriebenen Jets. Bis 2025 sollen die Zweistrahler die Delta-Flotte verlassen. Übrigens: Delta war auch jene Airline, die zwar mit Unterbrechungen, die DC-9 besonders lange nutzte. Kein anderer großer Carier setzte so lange auf dieses Muster. Derzeit schmücken 56 Boeing 767-300 den Flugzeugpark von Delta. Diese sollen ebenfalls bis 2025 ausgemustert werden. Die Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-200 werden von so genannten Regionalpartnern betrieben. Das SkyTeam-Mitglied ist derzeit Eigentümerin von 23 CRJ-200ER und 17 CRJ-200LR. Diese sind an diverse Regio-Airlines verleast und Delta mietet diese im Rahmen von ACMI-Aufträgen wieder zurück. Weitere Einheiten befinden sich in anderer Eigentümerschaft, werden jedoch ebenfalls im Auftrag von Delta betrieben, so dass die Teilflotte aus insgesamt 119 Einheiten besteht.

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IAG: Vueling heizt den Wettbewerb in Frankreich an

Mitten in der Coronakrise verschärft sich der Konkurrenzkampf im französischen Inlandsmarkt. Eigentlich wollte die französische Regierung die Anzahl der Domestic-Flights zu Gunsten von Eisenbahnverbindungen stark minimieren. Mit dem Markteintritt von Vueling im französischen Inlandsverkehr tritt zumindest temporär das Gegenteil ein. Zwar ist das Angebot, das die IAG-Tochter ab Paris-Orly anbieten wird, zunächst noch äußerst überschaubar, doch sendet man ein äußerst klares Signal an den Mitbewerber Air France-KLM und den Billigableger Transavia France. Ab 16. Oktober 2020 wird Vueling jeweils an Freitagen und Sonntagen die Ziele Marseilles, Brest Guipavas und Montpellier bedienen. Aufgrund der Flugzeiten ist durchaus ableitbar, dass ganz gezielt Privatkunden bzw. Pendler angesprochen werden sollen. Das kann man als kleine Kampfansage an Air France-KLM interpretieren. Aufgrund des Umstands, dass Vueling zahlreiche Slots in Orly hält, ist je nach Marktentwicklung ein jederzeitiger Ausbau möglich und auch angekündigt. In Paris-Orly ist Vueling kein Newcomer, sondern es handelt sich um die drittgrößte Basis im Netz der IAG-Tochter. Bislang beschränkte man sich allerdings auf internationale Ziele. Das ändert sich nun, denn immerhin will man auch die Slots der gescheiterten Konzernschwester Level (OpenSkies) sichern. Wenig überraschend: Transavia France wird ab 3. November 2020 ebenfalls Inlandsflüge ab Orly anbieten. Auch ab Nantes tritt der Air France-Ableger ins Inlandsgeschäft ein. Neben dem Platzhirsch sind auch die Billigflieger Volotea, Easyjet und Ryanair innerhalb von Frankreich tätig. Es bahnt sich also eine Verschärfung des Konkurrenzkampfes an und das obwohl die französische Regierung eigentlich Inlandsflüge sprichwörtlich abdrehen wollte.

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Ryanair kündigt Basis in Beauvais an

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird auf dem Flughafen Paris-Beauvais eine Basis errichten. Zunächst werden zwei Boeing 737-800 stationiert. Die Inbetriebnahme soll am 3. Dezember 2020 erfolgen. Zuletzt eröffnete die Ryanair Group in Paphos und Manchester neue Stützpunkte. In Stuttgart und Düsseldorf macht man allerdings alles dicht und kündigte den Lauda-Mitarbeitern. Beauvais befindet sich deutlich weiter als Charles de Gaulle und Orly vom Stadtzentrum entfernt. Der Airport wird fast ausschließlich von Wizzair und Ryanair genutzt. Die ersten Linienflüge wurden im Jahr 1997 vom irischen Billigflieger durchgeführt. Der Flughafen Beauvais steht immer wieder in der Kritik, denn der Fernbusverkehr nach Paris ist mit einer langen Reisezeit, die sich aufgrund der Verkehrslage verlängern kann, verbunden. Die Ryanair Group unterhält künftig inklusive Beauvais vier Stützpunkte in Frankreich. Während Mitbewerber Wizzair seit dem Start der Corona-Pandemie die Eröffnung zahlreicher neuer Bases ankündigte und teilweise auch bereits durchführte, gab es bei Ryanair mehrere Schließungen. Unter anderem werden die Lauda-Bases Düsseldorf und Stuttgart geschlossen. Beauvais ist die erste Neueröffnung seit Beginn der Corona-Pandemie.

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Druckabfall bei AUA-Dash-8 wegen kaputter Dichtung

Am Donnerstag kam es auf Austrian-Airlines-Flug OS 177, durchgeführt mit der DHC Dash 8-400 mit der Registrierung OE-LGK, zu technischen Problemen. Das in Kanada gebaute Turbopropflugzeug befand sich auf dem Weg von Wien nach Stuttgart. Der Kapitän entschied sich zur Umkehr und Rücklandung in Wien-Schwechat. Das wichtigste jedoch vorab: Die beiden Piloten landeten die DHC Dash 8-400 sicher auf dem größten Flughafen Österreichs. Die Passagiere wurden anschließend mit einem Ersatzflugzeug (Embraer 195) nach Stuttgart gebracht. Bedingt durch die unfreiwillige Umkehr verspätete sich der Flug OS 178 (Stuttgart-Wien). Ursache der für die Passagiere ungewöhnliche Situation war eine simple Dichtung, die noch dazu wenig kostet. Diese versagte ihren Dienst, wodurch des zu einem leichten, aber deutlich spürbaren Druckabfall in der Kabine gekommen ist. Ein Sprecher erklärte, dass es sich um die Dichtung der Frachttür handelte. Dies wurde vom unternehmenseigenen Technikbetrieb festgestellt und bereits behoben. Nach Angaben von Austrian Airlines leitete der Flugkapitän umgehend einen raschen Abstieg von rund 8.000 Metern auf etwa 3.000 Meter ein. Kurzfristig wurde auch Luftnotlage erklärt, doch diese wurde dann wieder zurückgenommen. Für die 21 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder, die sich an Bord der OE-LGK befunden haben, soll der Druckabfall deutlich spürbar gewesen sein. Alle Reisenden konnten die DHC Dash 8-400 unbeschadet verlassen und die 21 Gäste wurden anschließend mit einem Embraer 195 nach Stuttgart gebracht. Die Auslastung auf diesem Flug lag übrigens bei gerundet 28 Prozent. Der Maschinentyp DHC Dash 8-400 ist bei Austrian Airlines mit 76 Sitzen bestuhlt. Davon waren 21 Stück mit Passagieren besetzt, was

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Wizz: Mit Reisebeschränkungen maximal 50 Prozent Kapazität

Die Billigfluggesellschaft Wizzair geht derzeit davon aus, dass im Oktober 2020 rund die Hälfte der Vorjahreskapazität angeboten und durchgeführt werden kann. Allerdings ist man für den Winterflugplan 2020/21 eher zurückhaltend. Das Management des Lowcost-Carriers gilt als durchaus risikofreudig. Im Wizzair-Wording würde man wohl sagen, dass man sich als „Pionier“ sieht. Doch die Kehrseite ist auch, dass kaum ein Carrier so häufig das Streckennetz, den Flugplan und die Frequenzen ändert wie Wizzair und das ganz unabhängig von Corona. Wenn es binnen weniger Wochen oder Monate finanziell nicht passt, wird die Strecke dichtgemacht. Genau das zeigt sich auch während der Corona-Krise in Wien, denn äußerst frühzeitig nahm das Unternehmen wieder diverse Routen auf, baute das Streckennetz um und stellte einige Destinationen wieder ein oder veränderte die Frequenzen sehr häufig. Letzteres kann zum Ärgernis für Passagiere werden, denn das Unternehmen weigert sich beharrlich eine Ersatzbeförderung mit einer anderen Airline zur Verfügung zu stellen, obwohl es dazu gesetzlich verpflichtet wäre. Doch auch Wizzair muss momentan der Realität ins Auge blicken: Zwar ist man vergleichsweise besser als so mancher andere Anbieter durch die Krise gekommen, doch die Nachfrage ist derzeit europaweit auf einem historischen Tief. Unabhängig davon welches Logo auf dem Rumpf zu sehen ist: Die Fluggesellschaften haben nur wenige Vorausbuchungen, denn Passagiere, die reisen wollen oder müssen, buchen extrem kurzfristig. Wizzair und Ryanair verramschen viele Tickets für einstellige Europreise. Wenn auch das nicht hilft, dann muss der Rotstift her. Diesen „Rotstift“ erzwingen indirekt die europäischen Regierungen, denn die äußerst unterschiedlichen Einreise- und Quarantänevorschriften wirken

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