Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Tel Aviv: Israel macht Flughafen Ben Gurion weitgehend dicht

Seit Mitternacht ist der größte Flughafen Israels, Tel Aviv-Ben Gurion, weitgehend abgeriegelt. Der internationale Passagierflugverkehr soll bis voraussichtlich Ende Jänner 2021 eingestellt bleiben. Die Regierung um Premierminister Benjamin Netanjahu begründet den Schritt damit, dass man das „Einschleppen von Coronavirus-Mutationen verhindern will“. Vom Bann nicht erfasst sind Frachtflüge. Diese sollen weiterhin uneingeschränkt möglich sein. Im Passagierbereich sollen so wenige Ausnahmen wie möglich gemacht werden. Netanjahu sagte, dass man den Ben-Gurion-Flughafen „hermetisch abriegeln“ will. Vom Bann nicht erfasst sind Flüge, die innerhalb Israels durchgeführt werden. Auch der Eilat-Ramon-Airport ist weiterhin geöffnet, jedoch gibt es dort derzeit ohnehin keine internationalen Flüge. Die Regierung Israels ist der Ansicht, dass rund 40 Prozent der Neuinfektionen aus dem Ausland eingeschleppt wurden. Mit der Defacto-Schließung des größten Airports des Landes will man sich nun einige Zeit abschotten. Indes ist Israel jener Staat, der prozentual gesehen bereits die meisten Covid-19-Impfungen durchgeführt hat. Personen, die nicht über die Staatsbürgerschaft Israels verfügen, können seit fast einem Jahr nur mit Sondergenehmigung einreisen. Für Israelis gelten strenge Quarantänevorschriften.

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Lufthansa: Spohr verkündet Aus für A340-600

Die vierstrahligen Airbus A340-600 wird Lufthansa dem aktuellen Planungsstrand nach nicht mehr in den Liniendienst stellen. Dies erklärte Konzernchef Carsten Spohr während der jüngsten Eurocontrol-Veranstaltung. Die 17 Maschinen befinden sich bereits seit längerer Zeit in Spanien in einem so genannten Long-Time-Storage. Spohr stellte nun klar, dass die Vierstrahler kein Comeback bei Lufthansa haben werden. „Wir haben vierstrahlige Flugzeuge herausgenommen und die gesamte A380-Flotte gegroundet. Wir haben die A340-600 herausgenommen und planen nicht sie wieder in die Luft zu bringen. Es gibt also eine bedeutende Flottenmodernisierung durch die Tatsache, dass wir jetzt eine kleinere Fluggesellschaft sind und daher unsere Flotte aufgrund der reinen Mathematik dahinter schneller modernisieren können“, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Unklar ist die Zukunft der 17 Airbus A340-300. Diese sollen laut dem Kranich-Generaldirektor zumindest vorerst in Betrieb bleiben bzw. bei Bedarf reaktiviert werden. Das Durchschnittsalter dieser Teilflotte beträgt 21,3 Jahre.

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Wien testet elektrischen Flugzeugschlepper

Am Wiener Flughafen kommt ab sofort probeweise ein elektrisch angetriebener Flugzeugschlepper zum Einsatz. Es handelt sich um das Modell „Bison E620“, mit dem Maschinen bis zu 260 Tonnen, beispielsweise Boeing 777, 767 und 737, die Airbusmodelle A350 und A320, sowie Embraer-Jets, geschleppt und gepusht werden können. Laut Flughafen Wien AG sind bereits rund 400 Elektrofahrzeuge im Einsatz. Dabei handelt es sich unter anderem um Autos, Catering-Hubwagen und Gepäckfahrzeuge. Nun testet der Airport auch einen elektrisch angetriebenen Flugzeugschlepper aus dem Hause Goldhofer. Dieser soll etwa zwei Monate lang getestet werden. Anschließend will der Vorstand über weitere Anschaffungen entscheiden. „Die krisenbedingt verkehrsarme Zeit nutzen wir, um weitere Maßnahmen zu entwickeln, wie wir den CO2-Ausstoß des Flughafen-Betriebs weiter reduzieren können. Wir haben einen Großteil unserer Vorfeld-Fahrzeugflotte schon auf Elektromobilität umgestellt, rund 400 E-Fahrzeuge sind hier bereits im Einsatz. Der neue E-Schlepper ist ein großer Fortschritt auf diesem Weg. Schleppfahrzeuge benötigen sehr hohe Leistung – entspricht das Fahrzeug unseren Anforderungen, ist vorgesehen, auch diese Geräte verstärkt einzusetzen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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„Neue Flybe“ startet mit ehemaliger AUA-Dash 8-400

Die „neue Flybe“ wird mit einer DHC Dash 8-400, die vormals in Diensten der Austrian Airlines stand, starten. Es handelt sich um die OE-LGA, die im Dezember 2020 die Flotte des österreichischen Carriers verlassen hat. Zwischenzeitlich wurde das Turbopropflugzeug im Register des Vereinigten Königreichs als G-CLXC auf Thyme Opco eingetragen. Dieses Unternehmen beantragte Ende 2020 die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung für den Re-Start der ehemaligen Regionalfluggesellschaft Flybe. Derzeit ist die einstige OE-LGA auf dem Flughafen Zagreb abgestellt. Das Regionalverkehrsflugzeug trägt die Seriennummer 4014 und wurde im Jahr 2000 fabrikneu an Tyrolean Airways ausgeliefert. Im Zuge der Fusion der einstigen Regionalfluggesellschaft mit der Konzernmutter stieß diese Dash 8-400 zur AUA. Ausgeflogen wurde die OE-LGA im Dezember 2020.

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German Airways schafft weitere Pilatus PC-12 an

Die Fluggesellschaft German Airways (vormals: WDL Aviation) will künftig im Geschäftsreisesegment verstärkt mitmischen. Die Flotte wird daher um eine weitere Pilatus PC-12 erweitert. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde mit Air Alliance in Köln unterzeichnet. Die Auslieferung ist für Sommer 2021 vorgesehen. Die Flotte von German Airways besteht derzeit aus fünf Embraer 190 und einer Pilatus PC-12. Die Neuauslieferung soll – im Gegensatz zum bereits vorhandenen Turbopropflugzeug – die Livery des Unternehmens tragen. Die kleineren Maschinen sollen für Charterflüge für Privatpersonen und Geschäftsreisende verwendet werden.

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Verschärfung: Deutschland teilt die Welt neu ein

Das deutsche Robert-Koch-Institut teilt nun die Welt in vier Kategorien ein. Künftig gibt es „Virusvarianten-Gebiete“, „Hochinzidenzgebiete“, Risikoinzidenzgebiete“ und Staaten, die nicht mehr als Risikogebiete gelten. Die deutsche Bundesregierung hat zwischenzeitlich beschlossen, dass für die Einreise aus „Virusvarianten-Gebieten“ und „Hochinzidenzgebieten“ abermals verschärfte Einreise- und Quarantänebestimmungen gelten. Beispielsweise muss zwingend ein negativer Coronatest vorgewiesen werden und eine Absonderung angetreten werden.

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Krisenvertrag: Edelweiss und Gewerkschaft einig

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss konnte sich mit der Pilotengewerkschaft Aeropers auf eine Krisentarifvereinbarung einigen. Diese verlangt den Flugzeugführern einiges ab, jedoch wäre klar gewesen, dass diese „einen substanziellen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten müssen“, so Kilian Kraus, Präsident des Pilotenverbands. Die Kurzarbeit soll so lange wie möglich fortgeführt werden. Sollte diese nicht mehr zur Verfügung stehen und Edelweiss zu viele Flugzeugführer haben, so wird deren Arbeitspensum bei reduziertem Bezug auf Teilzeit zurückgefahren. Dies setzt allerdings voraus, dass die Nachfrage noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie liegt. Aufgrund von Zugeständnissen werden die Piloten in dieser Phase generell weniger Lohn erhalten als auch die Einzahlungen in die Pensionskasse werden reduziert. In Phase Drei sollen die Flugzeitenregelungen aus dem Gesamtarbeitsvertrag angepasst werden und somit der Einsatz der Flugzeugführer länger und flexibler erfolgen. Auch verzichten die Piloten temporär auf Urlaubstage. Die Maßnahmen sollen bis vorerst Ende 2023 gelten. Im Anschluss soll der bestehende Gesamtarbeitsvertrag bis Mitte 2024 gelten. Das Verhandlungsergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Mitglieder. Diese werden in Kürze zur Abstimmung aufgerufen. Nehmen diese die Krisenvereinbarung an, so soll sie zeitnah in Kraft treten. Bei der Konzernschwester Swiss gibt es laut Aeropers noch keinen Durchbruch. Man befinde sich noch mitten in den Verhandlungen, konnte jedoch noch keine nennenswerten Fortschritte erzielen. Kraus verweist in diesem Zusammenhang auf die nächsten Gesprächstermine.

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Schauinsland-Reisen startet kostenpflichtige Storno-Option

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen bietet nun gegen Aufpreis eine flexible Storno-Option an. Mit dieser kann die Buchung bis 22 Tage vor Abflug storniert werden. Die Option kostet etwa 30 Euro. Vor wenigen Wochen führte Tui ebenfalls Stornooptionen gegen Aufpreis ein. Bei Schauinsland-Reisen soll der Reisepreis – ausgenommen 29 Euro für die Option – erstattet werden. Derzeit bietet der Tour Operator diese für Pauschalreisen und vereinzelt auch für Hotel only bzw. Flug only an.

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Condor: Teckentrup rechnet mit 70 Prozent des Volumens von 2019

Wie die Nachfrage im Sommer 2021 sein wird weiß momentan noch niemand so genau. Condor-Chef Ralf Teckentrup ist jedenfalls der Ansicht, dass es zu keinem Preiskrieg kommen wird und das von Ihm geleitete Unternehmen die „Plätze zu vernünftigen Preise verkaufen“ kann. Dies erklärte er gegenüber Touristik Aktuell. Auch ist Teckentrup was die Nachfrage anbelangt durchaus optimistisch, denn er rechnet damit, dass „mindestens 70 Prozent des Volumens von 2019“ verkauft werden kann. Bedingt dadurch, dass die Branche zunehmend auf kurzfristige Buchungen einstellt, wird es heuer kaum Last-Minute-Angebote geben. Geplant werden für den Sommer 2021 nur profitable Strecken. Raum für Experimente gibt es laut dem Condor-Chef nicht.

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Russische Luftfahrt um 46 Prozent eingebrochen

Die russischen Fluggesellschaften sind vergleichsweise glimpflich durch die Corona-Pandemie gekommen, denn im Vorjahr wurde ein Rückgang von „nur“ 46 Prozent verzeichnet. Die Airlines beförderten gemeinsam 69,17 Millionen Reisende, teilte die Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya mit. Dabei dürfte für die Carrier die Größe des Landes und die damit verbundenen Möglichkeiten im Inland zu fliegen vorteilhaft gewesen sein. Der internationale Verkehr brach aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen stark ein und spielt in der Statistik kaum eine Rolle. Die meisten Passagiere flogen im Jahr 2020 mit Aeroflot und S7 Airlines. Die fünf größten Airlines der Russischen Föderation weisen nachstehende Fluggastzahlen für das Vorjahr aus: Aeroflot: 14,6 Millionen Passagiere – 61 Prozent Rückgang S7 Airlines: 12,3 Millionen Passagiere – 31 Prozent Rückgang Pobeda: 9,1 Millionen Passagiere – 12 Prozent Rückgang Rossiya: 5,7 Millionen Passagiere – 51 Prozent Rückgang Ural Airlines: 5,6 Millionen Passagiere – 41 Prozent Rückgang

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