Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Jet2 stellt den Flugbetrieb bis Ende März 2021 ein

Die britische Jet2 stellt aufgrund der von der Regierung des Vereinigten Königreichs erlassenen Reisebeschränkungen den Flugbetrieb ein. Das Unternehmen kündigte an, dass die nicht ganz freiwillige Pause bis zum 25. März 2021 andauern soll. Auch die Pauschalreiseangebote von Jet2 Holidays sind betroffen. Die Maßnahmen der britischen Regierung sind derzeit bis Mitte Feber 2021 befristet. Die Fluggesellschaft rechnet jedoch offensichtlich mit einer Verlängerung. Für Reisen nach dem 26. März gab Jet2 bekannt, dass ein Update veröffentlicht werden soll, sobald ein klareres Bild der Ereignisse vorliegt. Es ist die zweite durch die Pandemie verursachte vollständige Einstellung des Flugbetriebs von Jet2. Der Carrier hat alle Flugzeuge zwischen dem 17. März und dem 15. Juli 2020 vier Monate lang am Boden gelassen.

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Einreise: Deutschland anerkennt Antigen-Tests

Die Bundesrepublik Deutschland anerkennt nun auch Antigen-Testergebnisse für die Einreise aus so genannten Risikogebieten. Die Regierung verlangt seit 11. Jänner 2021, dass ein negativer Coronatest-Befund vorgelegt werden muss, der nicht älter als 48 Stunden ist. Alternativ kann die Untersuchung auch unmittelbar nach der Einreise vorgenommen werden. Deutschland führt damit eine Testpflicht ein. Diese entbindet jedoch nicht vom Antritt einer zehntägigen Quarantäne, aus der man sich frühestens am fünften Tag „freitesten“ kann. Es gibt je nach Bundesland auch einige Ausnahmen, die eine test- und quarantänefreie Einreise gestatten können. Das Robert-Koch-Institut definiert die in Deutschland für die Einreise anerkannten Untersuchungsmethoden wie folgt: PCR, LAMP, TMA sowie Antigen. Zu den Schnelltests schreibt das RKI: „Antigen-Teste zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 werden grundsätzlich aus allen Ländern anerkannt, sofern sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien für die Güte von SARS-CoV-2-Ag-Schnellteste erfüllen. Hierzu zählen Teste, die eine ≥80 Prozent Sensitivität und ≥97 Prozent Spezifität, verglichen mit PCR-Tests, erreichen“. Die Republik Österreich anerkennt seit 19. Dezember 2020 die – im direkten Vergleich mit PCR – wesentlich günstigeren Schnelltests für die Einreise. Allerdings entbindet auch in Österreich ein negativer Befund derzeit nicht von einer Quarantäne, aus der man sich frühestens nach fünf Tagen auf eigene Kosten freitesten kann. Es gibt auch einige Ausnahmen, die ohne Test und Quarantäne einreisen dürfen. Die Regierung kündigte allerdings auch an, dass die umstrittene Einreiseverordnung nochmals verschärft werden soll.

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PCR-Tests: Flughafen Wien senkt den Preis

Am Flughafen Wien wurden per 11. Jänner 2021 die Preise für PCR-Tests von 120 Euro auf 99 Euro gesenkt. Die Kosten sind noch weiterhin hoch, da es beispielsweise in Wien ein Großlabor gibt, das die gleiche Leistung für 59 Euro anbietet. Antigen-Schnelltest werden im Health Center Vienna Airport im Office Park 3 für 35 Euro angeboten. Auch dieser Preis liegt über jenem, der durchschnittlich in Apotheken verlangt wird. Allerdings ist am Flughafen ein ärztliches Attest inkludiert. In Apotheken erhält man lediglich ein Testprotokoll, da Atteste ausschließlich von Ärzten geschrieben werden dürfen.

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Spanien: Neugründung World2Fly bekommt ersten A330

Die vom spanischen Reisekonzern Iberostar neu gegründete Fluggesellschaft World2Fly wird in Kürze den ersten Airbus A330-300 einflotten. Dieser trägt die Seriennummer 1097 und wird als EC-LXR registriert, berichtet CH-Aviation.com. Im Dezember 2020 erklärte der Konzern, dass man zukünftig fabrikneue Airbus A350 betreiben wird. Man machte jedoch keine Angaben dazu, ob diese direkt vom Hersteller oder über eine Leasinggesellschaft bezogen werden. World2Fly soll primär im Auftrag des Reiseveranstalters Iberostar fliegen. Zum Auftakt stehen Destinationen in Lateinamerika und in der Karibik im Fokus.

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CanaryFly stellt den Flugbetrieb bis 21. März 2021 ein

Die spanische Fluggesellschaft CanaryFly stellt ihren Flugbetrieb im Zeitraum von 11. Jänner bis 21. März 2021 gänzlich ein. Das Unternehmen begründet den Schritt mit den jüngst verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen. Dazu Firmenchef Régulo Andrade in einer Medienerklärung: “Es gibt viele reguläre Passagiere, die aufgrund der Pandemie aufgehört haben zu fliegen. Die Kanarischen Inseln haben ihre Reisen zum Vergnügen oder zur Freizeit eingestellt und bewegen sich nur dann zwischen den Inseln, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Dies hat in den letzten Monaten zu einem deutlichen Rückgang der Auslastung praktisch aller unserer Flüge geführt.” Die Flotte von CanaryFly besteht aus sechs ATR72-500, die nahezu ausschließlich im Verkehr zwischen den kanarischen Inseln eingesetzt werden. Erst kürzlich wurde ein ATR72-500-Frachter angeschafft. Dieser wird demnächst kommerziell eingesetzt. Der Mitbewerber Binter Canaris teilte mit, dass der Flugbetrieb zwischen den kanarischen Inseln sowie zum spanischen und portugiesischen Festland aufrecht bleiben soll. Eine Einstellung ist momentan nicht angedacht.

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Dezember: BER verzeichnete leichten Aufwind

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertigte im Dezember des Vorjahres 264.987 Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit November 2020 hatte man um etwa 25 Prozent mehr Fluggäste, was insbesondere auf die Weihnachtszeit zurückzuführen ist. Gegenüber Dezember 2019 machte der Rückgang allerdings fast 90 Prozent aus. Die Zahl der Flugbewegungen betrug im vergangenen Monat rund 4.600 Starts und Landungen. Im Dezember 2019 konnten, damals noch an den beiden Flughafenstandorten Tegel und Schönefeld, mehr als 2,6 Millionen Passagiere abgefertigt werden, die Zahl der Flugbewegungen lag bei knapp 21.200. Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (TXL, SXF und BER). Damit wurde im Jahr der Corona-Pandemie noch rund ein Viertel des Reisendenaufkommens des Rekordjahres 2019 verzeichnet. Mit 105.000 Flugbewegungen betrug der Rückgang im Jahr 2020 etwa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr, als nahezu 289.000 Flugzeuge an den Flughäfen Tegel und Schönefeld starteten oder landeten. Hauptgrund für den Rückgang der Fluggastzahlen sind die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen. Zeitgleich mit der weltweiten Verbreitung des Virus ab März brachen die Passagierzahlen dramatisch ein. „Mit dem Jahreswechsel endet ein Jahr der Extreme. Einerseits haben wir den BER endlich erfolgreich eröffnen können, anderseits sind die Fluggastzahlen aufgrund der Pandemie dramatisch eingebrochen. In der weltweit schwierigen Lage hat sich gezeigt, wie wichtig eine gute Fracht-Infrastruktur für die Hauptstadtregion ist. Denn anders als das Passieraufkommen ist die Frachtmenge zwar auch zurückgegangen, aber längst nicht so eingebrochen wie der Personenverkehr”, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Das Luftfrachtaufkommen betrug im Dezember 2020 etwa 1.900 Tonnen und bewegt

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Ukraine International baute 1.000 Mitarbeiter ab

Bei Ukraine International haben seit dem Beginn der Coronakrise 1.000 Mitarbeiter ihren Job verloren. Das Unternehmen beschäftigte zuvor 2.560 Menschen. Der Personalabbau erfolgte laut Fluggesellschaft um den Betrieb optimieren zu können. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1,79 Millionen Passagiere befördert. Im Jahr 2019 zählte Ukraine International noch rund acht Millionen Reisende. Die Anzahl der Flugbewegungen ging auf etwa 17.000 Starts und Landungen zurück. Auch das Fracht- und Postaufkommen brach deutlich ein. Hatte man im Jahr 2019 noch 15,1 Millionen Kilogramm dabei, so waren es im Vorjahr nur noch 4,8 Millionen Kilogramm. Das Postvolumen reduzierte sich von 4,4 Millionen Kilogramm auf 1,35 Millionen Kilogramm. Im Hinblick auf den Sommerflugplan 2021 plant die ukrainische Fluggesellschaft 43 internationale Strecken zu bedienen. Weiters sollen sieben Routen innerhalb der Ukraine geflogen werden. Die Kapazität soll in etwa bei 64 Prozent des Jahres 2019 liegen.

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Qantas peilt internationales Comeback für Juli 2021 an

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas gibt sich zuversichtlich, dass ab 1. Juli 2021 wieder internationale Flüge nach Downunder möglich sein werden. Der Carrier nahm den Verkauf für die Ziele Los Angeles, Singapore, Hongkong, San Francisco, Tokio, London, Dallas und Johannesburg auf. Qantas leidet besonders stark unter den enorm scharfen Einreise- und Quarantänebestimmungen, die seitens der Regierung Australiens im Kampf gegen das Coronavirus erlassen wurden. Bis mindestens 17. März 2021 sind internationale Reisen weitgehend verboten. Nur wenige Personengruppen dürfen einreisen. Lediglich in Richtung Neuseeland gibt es bereits Lockerungen. Das Management des Oneworld-Mitglieds setzt laut lokalen Medienberichten darauf, dass bis Mitte 2021 eine gewisse Durchimpfungsrate erreicht ist, so dass der internationale Flugbetrieb reaktiviert werden kann. Der Carrier kündigte bereits gegen Jahresende 2020 an, dass nur Passagiere, die eine Impfung nachweisen können, befördert werden. 

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Ab Montag: Deutschland verschärft die Einreisebestimmungen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte am Dienstagabend an, dass die Einreisebestimmungen weiter verschärft werden sollen. Kommt man aus einem “Risikogebiet” kommend in der Bundesrepublik Deutschland muss künftig ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Alternativ kann dieser – sofern eine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist – auch unmittelbar nach der Einreise auf eigene Kosten absolviert werden. Auch wenn das Ergebnis negativ ist, muss eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese kann frühestens nach fünf Tagen durch einen neuerlichen Test, der ebenfalls selbst bezahlt werden muss, beendet werden, vorausgesetzt dieser ist negativ. Merkel äußerte sich nicht dazu, ob künftig auch die wesentlich günstigeren Antigen-Tests anerkannt werden. Bislang pocht die Bundesrepublik auf negative PCR-Befunde. Österreich akzeptiert seit dem 19. Dezember 2020 auch Schnelltest-Ergebnisse. Der deutsche Luftfahrtverband BDL kritisiert die Ankündigung, dass in der Bundesrepublik künftig doppelt getestet werden soll. Besonders der Umstand, dass die neue Regelung schon am Montag in Kraft treten soll, würde Passagieren und Fluggesellschaften jegliche Möglichkeit der Vorbereitung nehmen.

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SkyUp kündigt auch Kiew-Memmingen an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp kündigt eine weitere Deutschland-Strecke an: Ab 30. März 2021 will der Carrier an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag von Kiew-Borispil nach Memmingen fliegen. Tickets sind bereits buchbar. SkyUp jammerte noch vor einigen Wochen herum, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie existenzbedrohend sind. Auch stand man bei der lokalen Flugsicherung in der Kreide und handelte sich eine Mahnklage ein. Nun kündigt die Billigfluggesellschaft eine Strecke nach der anderen an. Der Schwerpunkt der Expansion liegt auf Deutschland, aber auch nach Brno und Ostrava will man fliegen, berichtete Aviation Direct.

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