Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Qantas hat letzte Boeing 767 verabschiedet

Das Oneworld-Mitglied hat ein bedeutendes Kapitel ihrer Geschichte geschlossen: Am 17. Mai 2024 führte das Tochterunternehmen Express Freighters Australia den letzten Umsatzflug einer Boeing 767 durch. Diese Maschine, mit der Kennung VH-EFR, startete vom Hongkong International Airport und landete am Sydney Kingsford Smith Airport. Damit endet eine Ära, die 1985 begann, als die Boeing 767 erstmals in die Qantas-Flotte aufgenommen wurde. Seit 1985 hatte Qantas insgesamt 41 Boeing 767 in Passagierkonfiguration in ihrer Flotte. Diese Maschinen waren viele Jahre das Rückgrat des internationalen und inländischen Streckennetzes der Airline. Im Jahr 2014 wurde der Passagierdienst mit der Boeing 767 eingestellt, und die verbleibenden Maschinen wurden auf Frachtflüge umgerüstet oder verkauft. VH-EFR, die 2011 in die Frachtflotte aufgenommen wurde, ist nun die letzte Boeing 767, die für Qantas Freight flog. Die Ausmusterung der Boeing 767 steht im Zusammenhang mit der Modernisierung der Flotte von Qantas Freight. Mit der Ankunft von zwei Airbus A330-200(P2F) und mehreren A321-200(P2F) wurde die Boeing 767 überflüssig. Diese neuen Flugzeuge sind nicht nur treibstoffeffizienter, sondern bieten auch eine höhere Frachtkapazität und geringere Betriebskosten. Diese Modernisierung ist Teil einer umfassenden Strategie der Qantas-Gruppe, die darauf abzielt, die Effizienz zu steigern und die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Zukünftige Flottenplanung Die Qantas-Gruppe plant, ihre Frachtflotte weiter auszubauen und zu modernisieren. Kurz- bis mittelfristig erwartet die Gruppe die Auslieferung einer weiteren A330F und vier weiterer A321F. Diese Erweiterung wird die Flotte auf insgesamt drei A330-200(P2F) und neun A321-200(P2F) erhöhen. Darüber hinaus stützt sich Qantas Freight auf eine Vielzahl von Wet-Lease-Vereinbarungen. Dazu gehören zwei

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Frankfurt: Lufthansa kündigt Rovaniemi an

Ab dem 30. November 2024 fliegt Lufthansa erstmals zweimal wöchentlich nonstop von Frankfurt nach Rovaniemi, der Hauptstadt Lapplands in Finnland. Die neue Verbindung ermöglicht Reisenden, den Weihnachtsmann in seinem „offiziellen“ Heimatort zu besuchen und atemberaubende Naturphänomene wie das Nordlicht zu erleben. Rovaniemi liegt am Polarkreis und bietet ideale Bedingungen für Wintersportarten und Naturerkundungen. Diese Erweiterung stärkt Lufthansas Präsenz in Finnland, wo die Airline bereits Helsinki, Oulu, Kittilä, Ivalo und Kuusamo anfliegt. Zusätzlich nimmt Lufthansa im Winterflugplan die Destination Chișinău, die Hauptstadt der Republik Moldau, ab Frankfurt auf. Diese Strecke wurde bereits im Sommer 2024 eingeführt. Ein weiteres Highlight ist die Erweiterung der Verbindung nach Nantes (Frankreich) ab München, die nun ebenfalls im Winter angeboten wird. Alle neuen Ziele sind ab sofort über die bekannten Lufthansa-Vertriebskanäle buchbar.

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Griechenland: Ellinair ist pleite

Ellinair, die 2013 gegründete griechische Freizeitfluggesellschaft und Tochtergesellschaft der Mouzenidis-Gruppe, wurde ins Leben gerufen, um der wachsenden Nachfrage nach Flügen nach Griechenland gerecht zu werden. Vor allem russische Touristen sollten bedient werden, was die Airlines zu einer wichtigen Verbindung zwischen Russland und Griechenland machte. Doch die Erfolgsgeschichte währte nicht lange: Im Jahr 2021 stellte Ellinair den Betrieb ein. Die Folgen für die griechische Tourismusbranche sind weitreichend. Die Mouzenidis-Gruppe, eine bedeutende Größe im griechischen Tourismusmarkt, gründete Ellinair, um den Anstieg der Tourismuszahlen durch erschwingliche und bequeme Flugverbindungen zu unterstützen. Die Flotte bestand aus einer Mischung von Airbus A320, BAE RJ85 und Boeing 737-300, wobei einige Maschinen von der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air geleast waren. Diese breite Palette an Flugzeugen sollte den regionalen Expansionsplänen gerecht werden. Doch schon im Juli 2021 kursierten Gerüchte über die Einstellung des Betriebs. Diese wurden zunächst vehement dementiert. Im November desselben Jahres war es dann jedoch so weit: Ellinair stellte den Betrieb ein. Die Muttergesellschaft Mouzenidis-Gruppe hatte ebenfalls ihre Geschäftstätigkeit eingestellt, was die Rückgabe der geleasten Flugzeuge an die Leasinggeber zur Folge hatte. Experten sehen darin ein Zeichen für die Anfälligkeit der Tourismusbranche gegenüber geopolitischen und wirtschaftlichen Schwankungen. Auswirkungen auf den griechischen Tourismus Der Zusammenbruch von Ellinair ist ein harter Schlag für die griechische Tourismusindustrie, die einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaft des Landes leistet. Die Fluggesellschaft hatte sich stark auf den russischen Markt fokussiert, der seit jeher eine wichtige Quelle für Besucher in Griechenland ist. Mit dem Wegfall dieser Verbindungen wird es für Touristen schwieriger, beliebte griechische

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AUA kündigt Ivalo-Flüge an

Austrian Airlines erreicht 2024 einen bedeutenden Meilenstein: Die Einflottung der Boeing 787 hat begonnen. Die Flotte wird um zwei Langstreckenmaschinen erweitert, die bereits im Sommerflugplan eingesetzt wurden und auch für den Winterflugplan zusätzliche Kapazitäten schaffen. Passagiere dürfen sich auf neue Destinationen und erhöhte Frequenzen freuen. Eine der aufregendsten Neuigkeiten ist die Einführung von Ivalo in Finnisch-Lappland als neue Winterdestination. Das idyllische Dorf bietet Reisenden zahlreiche Wintersportmöglichkeiten und beeindruckende Naturerlebnisse, wie Langlaufloipen, Schlittenfahrten und die Beobachtung von Polarlichtern. Ivalo wird von Januar bis März jeden Samstag angeflogen. Neben Ivalo bleiben auch die im Sommerflugplan neu aufgenommenen Ziele Boston, Bremen und Tiflis im Programm. Zudem erhöht Austrian Airlines die Flugfrequenzen auf beliebten Langstreckenverbindungen. Die Kapazitäten auf den Flügen nach Bangkok werden auf bis zu 13 pro Woche erhöht, und auch die Verbindungen nach New York, Montreal und den Malediven werden auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Die neue Verbindung nach Boston wird bis zu drei Mal pro Woche bedient. Michael Trestl, CCO von Austrian Airlines, betont: „Unser Ziel ist es, unser Streckennetz kontinuierlich auszubauen, um unseren Gästen ein breites Destinationsportfolio anbieten zu können. Dies ist uns im Winterflugplan durch die Aufnahme von Ivalo und die Fortführung der neuen Sommerziele auch im Winter gut gelungen.“

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Neuer Präsident für deutschen Luftverband BDL: Jens Bischof übernimmt das Ruder

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) bekommt einen neuen Präsidenten aus den Reihen des Lufthansa-Konzerns. Jens Bischof, der derzeit als CEO von Eurowings fungiert, wurde einstimmig von den Verbandsmitgliedern zum neuen Präsidenten gewählt, wie der Verband in Berlin bekannt gab. Der 58-jährige Betriebswirt tritt damit die Nachfolge von Jost Lammers an, dem Chef des Münchener Flughafens. Bischof wird seine Position zum 1. Juli antreten, wie der BDL mitteilte, und für eine Amtszeit von zwei Jahren fungieren. Lammers würdigte Bischofs Wahl und betonte die aktuellen Herausforderungen der Luftfahrtbranche, indem er milliardenschwere Investitionen und ein „Level-Playing-Field“ forderte, um die Ertragskraft der Branche zu sichern. Der BDL hob wiederum die Arbeit von Lammers hervor und würdigte sein Engagement für die Branche, insbesondere in der Zeit nach der COVID-19-Pandemie. Der Wechsel an der Spitze des BDL erfolgt turnusgemäß alle zwei Jahre. In den Reihen der bisherigen Präsidenten finden sich Namen wie Klaus-Peter Siegloch, Dr. Stefan Schulte vom Fraport-Vorstand, Prof. Klaus-Dieter Scheurle von der DFS und Peter Gerber, ehemaliger CEO von Lufthansa Cargo und Brussels Airlines, sowie eben Jost Lammers, der derzeit auch Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens München ist.

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Dubai steuert auf neue Rekordzahlen zu

Dubais Hauptflughafen, der Dubai International Airport (DXB), prognostiziert für das laufende Jahr einen neuen Passagierrekord. Laut Angaben des Betreibers Dubai Airports, die am Dienstag veröffentlicht wurden, stieg das Passagieraufkommen im ersten Quartal um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Zeitraum von Januar bis März abfertigte DXB rund 23 Millionen Passagiere, wie der Betreiber in einer Erklärung mitteilte. Dieser Anstieg wird unter anderem auf das erweiterte Flugangebot der Heimatfluggesellschaft Emirates und ihrer Schwesterfirma Flydubai zurückgeführt. CEO Paul Griffiths äußerte sich optimistisch über den Ausblick für den Rest des Jahres und hob die Prognose für das Gesamtpassagieraufkommen auf 91 Millionen an, was den bisherigen jährlichen Verkehrsrekord von 89,1 Millionen im Jahr 2018 übersteigen würde. DXB ist mit 256 Zielen in 102 Ländern verbunden, wobei Indien, Saudi-Arabien und Großbritannien im ersten Quartal die drei Länder mit dem höchsten Passagieraufkommen waren. Dubai, als größtes Tourismus- und Handelszentrum im Nahen Osten, plant, seine Position weiter auszubauen. Im vergangenen Monat kündigte Scheich Mohammed bin Rashid al-Maktoum, der Herrscher von Dubai, ein neues Passagierterminal am internationalen Flughafen Al Maktoum an. Mit einer Kapazität von bis zu 260 Millionen Passagieren soll Al Maktoum der größte Flughafen der Welt werden und den DXB fünfmal an Größe übertreffen. Die Verlagerung des gesamten Betriebs vom DXB nach Al Maktoum ist in den kommenden Jahren geplant.

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Dubai: Eurowings muss temporär zum DWC umziehen

Eurowings, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, plant, ab dem kommenden Sommerflugplan ihren Zielflughafen in Dubai zu ändern. Gemäß Berichten von „Aeroroutes“ wird die Airline vom 30. März bis zum 27. April 2025 nicht mehr den Dubai International Airport anfliegen. Stattdessen sollen Flüge von Berlin, Köln/Bonn und Stuttgart zum Flughafen Dubai World Central (Al Maktoum) stattfinden. Die Entscheidung zur Änderung des Zielflughafens könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, darunter operative Überlegungen, Verfügbarkeit von Zeitfenstern und strategische Anpassungen im Flugnetzwerk von Eurowings. Die Umstellung könnte Auswirkungen auf Reisende haben, insbesondere auf diejenigen, die bereits Flüge nach Dubai gebucht haben oder planen, dies zu tun. Kunden von Eurowings sollten daher die Informationen des Unternehmens sorgfältig überprüfen und gegebenenfalls Änderungen berücksichtigen.

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Lufthansa und Bangkok Airways schließen Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Lufthansa und Bangkok Airways haben ein neues Codeshare-Abkommen unterzeichnet, das ab dem 12. Juni gültig sein wird. Gemäß Berichten von „Aeroroutes“ werden LH-Flugnummern auf insgesamt elf Verbindungen von Bangkok Airways erscheinen. Diese umfassen Strecken wie Bangkok nach Phuket und nach Koh Samui. Das Abkommen erweitert das Streckennetz beider Airlines und ermöglicht Passagieren einen nahtlosen Übergang zwischen den Flügen. Es ist Teil der Bemühungen von Lufthansa, ihr Angebot in der Region zu stärken und eine größere Auswahl an Reisemöglichkeiten anzubieten.

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Norwegian legt neue Winterziele auf

Norwegian erweitert sein Streckennetz für die kommende Wintersaison um aufregende Ziele wie Dubai, Agadir und Hurghada ab Norwegen. Auch aus anderen nordischen Ländern führt die Fluggesellschaft neue Strecken ein, wobei das Winterprogramm insgesamt mehr als 200 Verbindungen zu 77 Zielen umfasst. Magnus Thome Maursund, kaufmännischer Leiter bei Norwegian, betont die Beliebtheit dieser neuen Routen bei den Kunden, insbesondere bei Norwegern, die im Winter Sonne und neue Reiseziele erleben möchten. Das Winterprogramm von Norwegian, das Ende Oktober beginnt und bis Ende März läuft, umfasst neben den neuen Sonnenzielen auch Direktflüge zu zahlreichen Großstädten Europas. Die neuen Direktverbindungen für die kommende Wintersaison umfassen unter anderem Flüge von Oslo nach Dubai, Agadir und Hurghada, von Kopenhagen nach Dubai, Kairo, Hurghada, Agadir und Lanzarote, von Stockholm Arlanda nach Dubai, Agadir und Hurghada, sowie von Göteborg Landvetter nach Hurghada, Marrakesch und Teneriffa. Aus Finnland werden neue Routen von Helsinki nach Agadir, Hurghada und Marrakesch angeboten.

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Embraer knüpft Partnerschaften in Japan – Gespräche mit Regierung und Industriegrößen

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer plant, seine Präsenz in Japan durch neue Partnerschaften zu stärken. Laut Berichten von „The Air Current“ führt das Unternehmen derzeit Gespräche mit der japanischen Regierung und bedeutenden Herstellern der Schwerindustrie. Diese Gespräche folgen auf ähnliche Verhandlungen mit Investmentfonds und Regierungen aus Saudi-Arabien, Indien, der Türkei und Südkorea. Die Suche nach neuen Partnern in Japan deutet darauf hin, dass Embraer seine Expansionsstrategie in Asien weiter vorantreiben möchte. Durch Kooperationen mit der japanischen Regierung und führenden Industriegrößen könnte das Unternehmen Zugang zu wichtigen Ressourcen, Technologien und Märkten erhalten. Japan ist ein bedeutender Akteur in der Luftfahrtindustrie und verfügt über eine starke Fertigungs- und Technologiebasis. Eine Partnerschaft mit japanischen Unternehmen könnte Embraer dabei unterstützen, seine Präsenz in der Region zu festigen und potenzielle Kunden zu erschließen. Die genauen Details der Gespräche und mögliche Ergebnisse wurden bisher nicht bekannt gegeben. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich diese potenziellen Partnerschaften auf die zukünftigen Aktivitäten und das Wachstum von Embraer auswirken werden.

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