Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wirtschaftsminister: „Neue Alitalia“ muss bis Juli 2021 in der Luft sein

Die „neue Alitalia“, die formell „ITA – Italia Transporto Aereo“ heißt, muss laut dem italienischen Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti im Juni oder Juli 2021 abheben. Die Tageszeitung La Repubblica berichtete diesbezüglich unter Berufung auf den Verkehrsausschuss des Parlaments. Dies bedeutet auch, dass die Vorbereitungen für die Betriebsaufnahme massiv beschleunigt werden sollen, denn zwischenzeitlich signalisierte EU-Wettbewerbskommissarin nach anfänglichen Bedenken die Zustimmung zur „Neugründung“ der Alitalia in Form der Ita. Eigentlich sollte der Nachfolger schon im April 2021 abheben, doch dieses Ziel konnte man – auch aufgrund des Regierungswechsels – nicht einhalten. Giorgetti macht nun Druck und fordert, dass Ita so schnell wie möglich abheben muss. Nicht alle Vermögenswerte der Alitalia können ohne Ausschreibung auf Ita übertragen werden. Mit der EU-Kommission wurde diesbezüglich ein Kompromiss vereinbart. Das bedeutet, dass bestimmte Assets zum Verkauf ausgeschrieben werden müssen. Zwar kann die neue Gesellschaft dann mitbieten, jedoch könnte der Zuschlag auch an Mitbewerber erteilt werden. Was genau zum Verkauf stehen könnte, ist noch offen. Der Alternativplan, dass Alitalia auf die bestehende Tochtergesellschaft Cityliner neu aufgesetzt werden könnte, ist noch nicht gänzlich vom Tisch. Dieser hat momentan keine Priorität, wird jedoch als eine Art „Plan B“ betrachtet. Sollte der „Plan A“ gezogen werden, so ist die Zukunft von Cityliner gänzlich offen. Dem aktuellen Informationsstand nach könnte die Embraer-Flotte gänzlich entfallen. Die „neue Alitalia“ soll mit sechs Boeing 777-200 und rund vierzig A319/A320 abheben.

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Fly Erbil kündigt Köln/Bonn an

Die „virtuelle“ Fluggesellschaft Fly Erbil will ab 28. April 2021 einmal pro Woche zwischen Erbil und Köln/Bonn fliegen. Die operative Durchführung soll durch UR Airlines mit Boeing 737-400 erfolgen. Primär soll die YI-AQS, die 28,7 Jahre alt ist, fliegen. Fly Erbil hat in Deutschland auch die Städte Düsseldorf und München im Programm. Ab Berlin-Brandenburg sind derzeit keine Buchungen möglich. Angeboten werden ab den beiden zuerst genannten Flughäfen die Ziele Erbil und Sulaimaniyya. Köln/Bonn soll vorerst einmal pro Woche angeflogen werden.

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Memmingen rechnet mit 40 Flugzielen

In wenigen Tagen beginnt der Sommerflugplan 2021. Noch ist unklar wie sich der Flickenteppich an Einreise- und Quarantänebestimmungen weiterentwickeln wird. Der Flughafen Memmingen rechnet damit, dass in den nächsten Wochen etwa 40 Flugziele angeboten werden können. „Noch nie war ein neuer Flugplan mit so vielen Fragezeichen versehen, aber auch mit so viel Dynamik. Wir rechnen zwar mit einer langsamen Erholung in Richtung Sommerferien“, erklärt Memmingen-Chef Ralf Schmid. „Doch das ist alles abhängig vom Impfgeschehen, den Inzidenzzahlen und den politischen Rahmenbedingungen bei uns und in den jeweiligen Zielgebieten“- Der Regionalflughafen rechnet damit, dass sich rund um Pfingsten 2021 erste Erholungstendenzen zeigen könnten.  Ab 28. März geht es mit Ryanair nach Mallorca, das nun nach Aufhebung der Reisebeschränkungen für viele Urlauber wieder attraktiv geworden ist. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Airline für Ostern Zusatzflüge aufgelegt. Bereits buchbar sind auch Plätze, wenn Ryanair ab 1. Mai wieder nach Alicante in Spanien und nach Thessaloniki in Griechenland fliegt. Am 2. Mai sollen Jets nach Kreta und nach Faro in Portugal starten. Auch Sardinien, Mallorca und Zadar könnten wieder angeflogen werden. Mit der finnischen Stadt Lappeenranta steht ab 1. Juli ein neues Ziel auf dem Flugplan. Der Korsika-Spezialist Rhomberg plant ab 2. Mai wieder seinen wöchentlichen Flug von Memmingen nach Calvi. Die Fluggesellschaft Wizz Air bleibt, wie in den letzten Monaten, weiter auf Kurs und steuert ab Memmingen erneut zahlreiche Ziele in Osteuropa an. Gerade diese Verbindungen waren auch in Krisenzeiten wichtige Luftbrücken für medizinisches Personal, für Erntehelfer, Studenten und für Verwandte und Freunde.

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Austrian Airlines fliegt wieder nach Tel Aviv

Aufgrund des Umstands, dass Israel die Einreisebestimmungen – zumindest für eigene Einwohner – lockern musste, fliegt Austrian Airlines seit Montag wieder zwischen Wien und Tel Aviv. Vorerst soll nachfrageorientiert „bis zu einmal täglich“ geflogen werden. Die Regierung Israels hatte die Anzahl der täglichen Einreisen auf dem Ben-Gurion-Airport auf 3.000 Personen pro Tag beschränkt. Diese Regelung wurde von einem Gericht als nicht mit den Grundrechten in Einklang zu bringen gekippt. Dennoch dürfen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – weiterhin nur Einwohner und Staatsbürger Israels einreisen. Da die österreichische Bundesregierung das Landeverbot für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben hat, bedient die AUA seit Montag auch wieder London Heathrow-Wien. Zuvor ist die Lufthansa-Tochter mit Passagieren in die Metropole an der Themse geflogen, aufgrund des Landeverbots allerdings ohne Fluggäste zurück nach Wien. London ist ab heute in beide Richtungen wieder mit bis zu zwei täglichen Flügen im Angebot.

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Ostern: Mallorca öffnet nur 93 Hotels

Angesichts der vielen Zusatzflüge, die diverse Airlines rund um Ostern zwischen Deutschland und Palma auflegen, könnte man fast annehmen, dass die Mittelmeer-Insel regelrecht überschwemmt wird. Dem widerspricht nun der lokale Hoteliersverband und verweist darauf, dass nur 93 Hotels geöffnet sein werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 standen rund um Ostern 772 Beherbergungsbetriebe zur Verfügung. Demnach ist die derzeit angebotene Kapazität sehr gering. Auch sind laut Mallorca Magazin 30 Prozent der Zimmer geblockt, um gegebenenfalls – ohne Aufpreis – Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, trennen zu können. Die lokale Gesetzgebung schreibt vor, dass nur Menschen, die im selben Haushalt wohnen sich ein Hotelzimmer teilen dürfen. Zwar sind in den letzten Tagen die Flug- und Reisebuchungen für Mallorca stark angestiegen, doch liegen diese deutlich unter den Werten des Jahres 2019. Dennoch wird in Deutschland eine kontroverse Debatte geführt, denn die deutsche Regierung denkt laut darüber nach, dass eine Zwangsquarantäne für Urlaubsrückkehrer eingeführt werden könnte. Diese ist als „Anlassgesetzgebung“ aufgrund der Mallorca-Nachfrage einzustufen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnte dies kurzfristige Auswirkungen auf Reiserückkehrer haben, jedoch ist damit zu rechnen, dass die Branche und/oder Betroffene dagegen klagen könnten.

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Israel: Gericht kippt Einreise-Deckelung

Die von der Regierung Israels festgelegte Einreise-Höchstmarke von 3.000 Personen pro Tag wurde gerichtlich gekippt. Die Richter begründeten die Entscheidung unter anderem damit, dass die Anordnung gegen die Grundrechte verstößt. Somit wurde diese Einschränkung am Sonntag aufgehoben. Von dieser Entscheidung können nur Bewohner Israels profitieren, denn Ausländer können nur in äußerst beschränktem Umfang einreisen. Laut Regierung sollen nun mehr Flüge zugelassen werden, jedoch die tägliche Anzahl soll sich an der täglichen Testkapazität am Ben Gurion Flughafen orientieren. Der Airport Eilat-Ramon wird derzeit fast ausschließlich im Inlandsverkehr angeflogen. Wie es mit den Einreisebeschränkungen in Israel weitergehen wird, ist noch unklar. Am Dienstag finden Parlamentswahlen statt. Während der Pandemie wurden die Flughäfen mehrfach für den internationalen Verkehr geschlossen. Israel ist in Sachen Impfungen mittlerweile sehr weit vorangeschritten und dient mit dem „Green Pass“ auch als Vorbild für Europa.

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Olbia: Volotea kündigt zweite Sardinien-Basis an

Die spanische Billigfluggesellschaft kündigt für den 4. Juni 2021 die Eröffnung einer Basis in Olbia (Sardinien) an. Eine Maschine des Typs Airbus A320 soll auf der italienischen Mittelmeerinsel stationiert werden. Der Carrier setzt stärker denn je auf das Geschäft innerhalb von Italien. Ab Olbia wird der Lowcoster im Sommer 2021 insgesamt 19 Ziele anbieten. Volotea erklärt, dass man das Angebot – im direkten Vergleich mit 2019 – sogar verdoppeln wird, wobei der Fokus auf Inlandsflügen liegt. So werden mit Bordeaux, Marseille, Nantes und Straßburg nur vier internationale Ziele angeboten Inneritalienisch will der spanische Billigflieger ab Olbia nachstehende Städte anfliegen: Ancona, Bari, Bologna, Genua, Mailand Bergamo, Neapel, Palermo, Pescara, Pisa, Turin, Triest, Venedig, Verona, Cuneo und Catania. Die neu angekündigte Basis soll vorläufig saisonal betrieben werden. Volotea hat in Italien in Venedig, Verona, Palermo, Genua, Cagliari und Neapel Flugzeuge stationiert. Die Neuzugänge des Typs Airbus A320 sollen vorerst primär ab diesem Staat zum Einsatz kommen.

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Ostern: Easyjet legt Hamburg-Palma auf

Der Billigflieger Easyjet Europe will ein weiteres Stück vom „Mallorca-Kuchen“ rund um Ostern haben. Der Carrier startet am 1. April 2020 zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Hamburg nach Palma. Die Route soll mit in Spanien stationierten Airbus A320 bedient werden. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen. So haben unter anderem Eurowings, Lufthansa, Vueling, Sundair und Easyjet zusätzliche Flüge rund um Ostern aufgelegt. Der Lufthansa-Billigflieger stockte das Angebot erst kürzlich nochmals um 50 Flüge auf. Easyjet verzeichnet ab der Schweiz und Deutschland eine erhöhte Nachfrage in Richtung Portugal und Spanien. Die neue Strecke ab Hamburg soll vorerst bis zum 23. Mai 2021 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung in den Sommer 2021 hinein wurde noch nicht final entschieden.

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Corona-Import: Austrian Airlines kassiert Flugverbot in China

Weil Austrian Airlines aus Sicht der chinesischen Behörden Corona-Fälle importiert hat, kassierte die Lufthansa-Tochter am 19. März 2021 ein 14-tägiges Flugverbot. Das Unternehmen bestätigte dies und darf demnach vorläufig keine Passagierflüge zwischen Wien und Shanghai durchführen. Die chinesische Gesundheitsbehörde hat insgesamt fünf Passagiere, die am 5. März 2021 mit OS 75 von Wien nach Shanghai geflogen sind, positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat nun Konsequenzen in Form eines zweiwöchigen Flugverbots, schreibt Aerotelegraph auf Grundlage einer allgemeinen Pressemitteilung der CAAC. Ein solches haben schon verschiedene Fluggesellschaften kassiert und jüngst trifft es China Southern, Emirates, Air China und eben die AUA. China verlangt umfangreiche Testungen vor der Abreise. Auch am Ort des Umstiegs müssen die Reisenden nochmals getestet werden. Dennoch passiert es immer wieder, dass PCR-Tests, die nach der Ankunft vorgenommen werden, positiv ausfallen. Werden binnen kurzer Zeit mindestens fünf Reisende positiv getestet, so kassiert die betroffene Airline ein Flugverbot von zwei Wochen. Im Wiederholungsfall kann dieses deutlich länger ausfallen. China setzt harte Maßnahmen gegen Corona Austrian Airlines und den anderen betroffenen Fluggesellschaften bleibt nichts anderes übrig als den Bann hinzunehmen. Die Wiederaufnahme der Shanghai-Strecke ist laut einem Sprecher für den 9. April 2021 angekündigt. Personen, die im Zeitraum des Banns eine AUA-Buchung haben, sollen nach Möglichkeit auf andere Verbindungen umgebucht werden. China setzt im Kampf gegen das Coronavirus harte Maßnahmen. Auch bei nur wenigen Fällen werden ganze Städte abgeriegelt und die Bevölkerung hat zu Massentests anzutreten. Im November 2020 wurden auf dem Flughafen Shanghai einige Personen positiv getestet. Die lokalen

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Volotea setzt A320 hauptsächlich ab Italien ein

Im April 2020 wird Volotea den ersten Airbus A320 in den Liniendienst stellen. Dieser Maschinentyp soll im Sommerflugplan 2021 auf vorerst 61 Strecken zum Einsatz kommen. Der Carrier will die Neuzugänge primär in Italien stationieren. Die ersten beiden Mittelstreckenjets dieses Typs tagen die Registrierungen EC-NNZ und EC-NNY. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge. Laut Erklärung des Unternehmens werden diese vorerst hauptsächlich ab Italien zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Umläufe sind aber auch Strecken wie Palma de Mallorca-Lyon oder Nizza-Luxemburg vorgesehen. Das Rückgrat der Volotea-Flotte war über viele Jahre hinweg die Boeing 717. Man war letzter europäischer Betreiber dieses Musters. Anfang des Jahres trennte man sich von den letzten Einheiten. Die Umflottung auf Airbus-Maschinen wurde schon vor einiger Zeit eingeleitet. Bislang hatte man A319 in der Flotte. Ohne größere Kommunikation organisierte sich der spanische Billigflieger heuer die ersten gebrauchten A320.

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