Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Indien will 60 Transportflugzeuge beschaffen

Das indische Verteidigungsministerium hat am 12. August 2026 mit der förmlichen Ausgabe einer Ausschreibung den Wettbewerb für die Beschaffung von 60 mittleren Transportflugzeugen eingeleitet. Das Projekt hat ein geschätztes Finanzvolumen von etwa einer Billion Rupien, was rund 10,5 Milliarden US-Dollar entspricht. Die Ausschreibung richtet sich an fünf indische Industrieunternehmen, die im Rahmen der nationalen Rüstungsinitiative mit ausländischen Flugzeugbauern zusammenarbeiten müssen. Ziel des Vorhabens ist der schrittweise Ersatz der veralteten sowjetischen Transportflotten der Typen Antonow An-32 sowie der schwereren Iljuschin Il-76. Im Zentrum des Wettbewerbs stehen derzeit die Muster C-130J Super Hercules des US-amerikanischen Herstellers Lockheed Martin und die C-390 Millennium des brasilianischen Konzerns Embraer. Ausschreibungsverfahren und indische Industriepartner Das Verfahren zur Beschaffung der neuen Flugzeuge wird unter Einbindung der heimischen Verteidigungsindustrie durchgeführt. Die Anforderungsspezifikationen wurden vom indischen Verteidigungsministerium direkt an fünf inländische Unternehmen übermittelt. Dazu gehören die privaten Industrie- und Rüstungskonzerne Tata Advanced Systems, Mahindra, Adani Defence and Aerospace sowie Reliance Defence. Als einziger staatlicher Luftfahrtkonzern ist zudem Hindustan Aeronautics Limited an dem Verfahren beteiligt. Die Ausschreibung sieht vor, dass jedes der ausgewählten indischen Unternehmen ein Konsortium mit einem internationalen Flugzeugentwickler bildet. Zwei dieser Partnerschaften wurden bereits im Vorfeld der offiziellen Tender-Veröffentlichung öffentlich bekannt gemacht. Tata Advanced Systems schloss am 10. September 2024 eine Kooperationsvereinbarung mit Lockheed Martin zur Vermarktung der C-130J-30 Super Hercules. Bereits am 9. Februar 2024 unterzeichneten Mahindra und Embraer in Neu-Delhi eine Absichtserklärung über die gemeinsame Angebotserstellung für die C-390 Millennium. Die drei übrigen indischen Unternehmen haben bisher noch keine ausländischen Partner für das Verfahren genannt.

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Schweizer Plattform Peakjet erprobt Semi-Private-Flüge ab Zürich

Die Schweizer Technologie- und Vertriebsplattform Peakjet hat am 1. August 2026 ihren kommerziellen Erstflug zwischen dem Flughafen Zürich und Palma de Mallorca durchgeführt. Das Unternehmen erprobt damit die Übertragung des in den USA verbreiteten Konzepts der Semi-Private Aviation auf den europäischen Flugreisemarkt. Bei diesem Modell buchen Passagiere einzelne Sitzplätze in Geschäftsreiseflugzeugen, anstatt das gesamte Flugzeug zu chartern oder reguläre Linienflüge zu nutzen. Da Peakjet über kein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis verfügt, erfolgt die flugbetriebliche Abwicklung über den etablierten Business-Aviation-Anbieter VistaJet auf Maschinen des Typs Embraer 650 Legacy. Das Vorhaben wird von erfahrenen Führungskräften der Luftfahrtbranche geleitet und zielt auf das Marktsegment der gehobenen Freizeit- und Geschäftsreisen ab. Das Geschäftsmodell basiert auf einer vermittelnden Marktplatz-Technologie, steht jedoch vor den betriebswirtschaftlichen Herausforderungen schwankender Auslastungsraten und hoher fixer Flugstundenkosten. Konzept und operative Struktur der neuen Flugplattform Das Prinzip der Semi-Private Aviation versucht die zeitlichen und organisatorischen Abläufe der allgemeinen Luftfahrt mit den Einzelplatz-Vertriebsstrukturen des klassischen Linienflugverkehrs zu kombinieren. Passagiere nutzen für den Abflug und die Ankunft die separaten Terminals der General Aviation, wodurch sich die Abfertigungszeiten vor dem Start im Vergleich zum regulären Terminalbetrieb verkürzen. Bei Peakjet liegt das Zeitfenster für den Check-in bei rund 45 Minuten vor dem geplanten Abflug. Ein zentrales Merkmal der Unternehmensstruktur ist der Verzicht auf eine eigene Flugzeugflotte und ein eigenes Betreiberzertifikat. Die Muttergesellschaft Peak Plus AG versteht sich als digitale Buchungs- und Marktplatzplattform. Das operative Risiko der Durchführung, die Wartung der Luftfahrzeuge sowie das Stellen der Flugbesatzungen liegen vollständig bei Partnerunternehmen wie der deutschen Tochtergesellschaft der VistaJet GmbH. Für

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DDSG Blue Danube gewährt Preisnachlässe auf Wiener Schiffsrouten

Das Binnenschifffahrtsunternehmen DDSG Blue Danube hat eine Rabattaktion für seine Sightseeing-Touren auf dem Donaukanal und der Donau in Wien ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Schiffwoch“ bietet der Betrieb jeweils mittwochs einen Preisnachlass von 33 Prozent auf Online-Buchungen für die Strecken „City Cruise“ und „Donau Panorama Tour“ an. Die Aktion läuft ab sofort und ist bis Ende Oktober 2026 befristet. Das Gemeinschaftsunternehmen, das jeweils zu 50 Prozent im Eigentum der kommunalen Wien Holding und des Verkehrsbüros steht, betreibt in Wien und Niederösterreich eine Flotte von neun Schiffen und befördert im Jahresdurchschnitt über 300.000 Passagiere auf Ausflugs- und Linienstrecken. Die Rabattierung erfolgt in Form eines Drei-für-Zwei-Angebots bei der Eingabe eines Aktionscodes über die hauseigene Buchungsplattform. Betroffen sind die 75-minütige Rundfahrt am Donaukanal mit Abfahrt am Schwedenplatz sowie die zweistündige Tour entlang der Donauinsel mit Start am Handelskai. Die Führung der DDSG Blue Danube begründet den Schritt mit dem Ziel, die Auslastung der Schiffe an schwächer frequentierten Werktagen zu erhöhen und Einheimische sowie Tagesgäste verstärkt für die Nutzung der Binnenschiffe im Stadtgebiet zu gewinnen. Branchenanalysten sehen in gezielten Preisnachlässen ein gängiges Mittel der Freizeitwirtschaft, um schwankende Kapazitätsauslastungen außerhalb der Wochenenden auszugleichen. Der Binnenschifffahrtssektor im Ausflugsverkehr steht in Großstädten in unmittelbarem Wettbewerb mit landgebundenen Sightseeing-Angeboten und öffentlichen Nahverkehrsmitteln. Die temporäre Absenkung der Ticketpreise soll die Nachfrage auf den Rundfahrten stabilisieren, führt jedoch bei unveränderten Betriebskosten für Treibstoff, Personal und Gastronomie zu geringeren Margen pro Passagier. Die Ertragslage von Ausflugsschifffahrtsunternehmen hängt maßgeblich von einer gleichmäßigen Flottenauslastung über die gesamte Saison ab. Schwankende Wetterbedingungen und

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Syrian fliegt wieder nach Moskau

Die syrische Staatsfluggesellschaft Syrian Airlines hat am 16. August 2026 erstmals seit mehr als anderthalb Jahren wieder einen regulären Passagierflug zwischen der syrischen Hauptstadt Damaskus und der russischen Hauptstadt Moskau durchgeführt. Das Flugzeug landete um 06:44 Uhr Ortszeit auf dem internationalen Flughafen Scheremetjewo in Moskau und trat im weiteren Tagesverlauf den Rückflug an. Die Flugverbindung war im Dezember 2024 vor dem Hintergrund der damaligen politischen Lage in Syrien eingestellt worden und soll künftig jeweils sonntags im wöchentlichen Rhythmus bedient werden. Die Wiederaufnahme der Route fügt sich in eine Reihe jüngster Streckeneröffnungen ein, mit denen die syrische Zivilluftfahrtbehörde das internationale Streckennetz schrittweise wieder aufbauen möchte. Trotz dieser operativen Fortschritte sieht sich die Fluggesellschaft weiterhin mit erheblichen Engpässen bei der Flotte konfrontiert, da langjährige internationale Sanktionen die Wartung und Beschaffung von Ersatzteilen erschweren. Die schrittweise Rückkehr in den internationalen Luftverkehr Die Wiederaufnahme der Verbindung nach Moskau stellt einen Teil der Bemühungen dar, die Anbindung Syriens an das globale Luftverkehrsnetz nach Jahren der Isolation zu verbessern. Omar Al Hosari, Präsident der syrischen Zivilluftfahrtbehörde, erklärte anlässlich der Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Russland, dass die Maßnahme das Ziel verfolge, die Präsenz der nationalen Fluggesellschaft auf regionaler und internationaler Ebene zu stärken. Neben der Route nach Moskau plant die Zivilluftfahrtbehörde die Einrichtung weiterer Direktverbindungen, um den Bürgerinnen und Bürgern des Landes erweiterte Reisemöglichkeiten zu bieten. In den Wochen vor dem Flug nach Moskau verzeichnete die syrische Zivilluftfahrt bereits mehrere Aufnahmen von Linienverbindungen nach Europa und im Nahen Osten. Am 15. August 2026 traf erstmals seit fast

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Netzregulierung auf der Schiene: Deutsche Bahn klagt gegen Trassenquoten der Bundesnetzagentur

Die Deutsche Bahn wehrt sich gerichtlich gegen eine Vorgabe der Bundesnetzagentur zur Vergabe von Streckenkapazitäten im Fernverkehr. Die für das Schienennetz zuständige Konzernsparte DB InfraGo kündigte ein Eilverfahren vor Gericht an, um den Beschluss der Regulierungsbehörde vorerst zu stoppen. Die Netzagentur hatte entschieden, dass der Infrastrukturbetreiber auf stark überlasteten Trassen künftig mindestens 25 Prozent der Kapazitäten für Wettbewerbsbahnen reservieren muss. Betroffen von der Regelung sind vor allem hochfrequentierte Nadelöhre und Großknotenpunkte wie Frankfurt am Main und München. Die Deutsche Bahn begründet ihren juristischen Schritt mit operativen und rechtlichen Bedenken. Aus Sicht des Staatskonzerns führt die starre Festlegung von Kapazitätsquoten zu einer Zunahme von Nutzungskonflikten bei der Vergabe von Abfahrtszeiten. Die Steuerung der Zugfahrpläne und die Abstimmung zwischen Fern-, Regional- und Güterverkehr auf ohnehin stark ausgelasteten Strecken werde dadurch erheblich erschwert. DB InfraGo sieht durch die Vorgabe die eigenständige und diskriminierungsfreie Bewirtschaftung des Netzes beeinträchtigt. Der Beschluss der Bundesnetzagentur steht in direktem Zusammenhang mit dem geplanten Markteintritt des privaten italienischen Bahnunternehmens Italo. Der Betreiber beabsichtigt, ab dem Jahr 2028 eigene Hochgeschwindigkeitszüge auf deutschen Fernverkehrsstrecken einzusetzen. Dafür plant das Unternehmen die Anschaffung von bis zu 40 Zügen beim Hersteller Siemens Mobility mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund drei Milliarden Euro. Um den Markteintritt privater Anbieter zu ermöglichen, fordert die Aufsichtsbehörde den verbindlichen Zugang zu den profitablen Fernverkehrskorridoren. Branchenbeobachter werten die Auseinandersetzung als richtungsweisend für den Wettbewerb auf dem deutschen Schienenmarkt. Während die Bundesnetzagentur und private Bahnunternehmen auf die Öffnung des Marktes dringen, um das Angebot im Fernverkehr zu vergrößern, verweisen Kritiker auf die

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City Airport Train stellt vorübergehend auf Busverkehr um

Der City Airport Train (CAT) hat seinen regulären Zugverkehr zwischen dem Bahnhof Wien Mitte und dem Flughafen Wien schrittweise ausgesetzt und durch einen Schienenersatzverkehr mit Reisebussen ersetzt. Die Busse verkehren mehrmals pro Stunde, um die Direktverbindung zur Flughafeninfrastruktur aufrechtzuerhalten. Die Fahrzeit für die Strecke beträgt rund 21 Minuten. Die gewohnten Betriebszeiten zwischen 05:37 Uhr und 23:37 Uhr bleiben auch während des Ersatzbetriebs bestehen. Ein wesentlicher Teil des gewohnten Serviceangebots entfällt jedoch: Der City Check-In am Bahnhof Wien Mitte, bei dem Passagiere bereits im Stadtzentrum Gepäck aufgeben und Bordkarten beziehen konnten, bleibt für die Dauer der Umstellung ausgesetzt. Die Einstiegsstellen für den Ersatzverkehr wurden auf beiden Seiten der Strecke angepasst. In der Wiener Innenstadt befinden sich die Haltestellen in der Marxergasse gegenüber dem Einkaufszentrum Wien Mitte The Mall. Am Flughafen halten die Ersatzbusse unmittelbar vor dem Terminal 3. Um den Ausfall der Zugverbindung zu kompensieren und die Nutzbarkeit für Fahrgäste flexibel zu halten, gilt eine erweiterte Ticketanerkennung. Fahrscheine des CAT werden während der Sperre in den Fernverkehrszügen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), in den Schnellbahnverbindungen sowie in den Bussen der Vienna Airport Lines akzeptiert. Begleitend zur Umstellung werden Tarifanpassungen und Preisabschläge gewährt. Beim Online-Kauf von Tickets wird derzeit ein Nachlass von zehn Prozent gewährt. Inhaber von Dauerkarten wie der Wiener Linien Jahreskarte, dem KlimaTicket oder der ÖBB Vorteilscard erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent auf den Normalpreis. Kinder unter 15 Jahren befördert das Unternehmen im Ersatzverkehr kostenfrei. Das Reisegepäck der Fahrgäste wird in den Gepäckräumen der eingesetzten Busse mitgeführt, was jedoch bei

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Gleiches Rufzeichen bei zwei Passagierflugzeugen: Flugsicherung verhindert Verwechslung im US-Luftraum

Ein Vorfall im US-amerikanischen Luftraum hat die Risiken doppelter Rufzeichen im zivilen Linienflugverkehr verdeutlicht. Auf der Flugroute zwischen Chicago im Bundesstaat Illinois und Phoenix im Bundesstaat Arizona befanden sich zwei Passagiereflugzeuge der Fluggesellschaft American Airlines zeitgleich mit identischer Flugnummer im selben Kontrollsektor. Ursache für das seltene Zusammentreffen war die erhebliche Startverspätung einer der beiden Maschinen, wodurch sich der Ost-West-Flug und der Gegenflug in Richtung Osten überschnitten. Ein Fluglotse der US-Luftfahrtbehörde erkannte die Verwechslungsgefahr rechtzeitig und koordinierte den Flugverlauf durch angepasste Sprechgruppen und Höhendirektiven. Obwohl der physische Mindestabstand zwischen den Flugzeugen zu jedem Zeitpunkt gewahrt blieb, wirft das Ereignis Fragen zur Vergabe von Flugnummern und zur Automatisierung der Konflikterkennung in der Flugverkehrskontrolle auf. Entstehung der Doppelbelegung durch Flugverspätung Die US-Fluggesellschaft American Airlines nutzt für den täglichen Flugbetrieb auf der Verbindung zwischen dem Drehkreuz Chicago O’Hare und dem Phoenix Sky Harbor International Airport das Rufzeichen AA2482 für Kurse in beide Flugrichtungen. Unter normalen betrieblichen Bedingungen starten die Maschinen zeitversetzt, sodass sich die Flugzeuge nicht im selben Luftraum überschneiden. Am Abend des 13. August 2026 führte eine Verzögerung beim Abflug der Maschine in Chicago dazu, dass sich das Zeitfenster der beiden Flüge verschob. Das verspätete Flugzeug hob mit Kurs auf Phoenix ab, während die gegenseitige Maschine pünktlich von Phoenix in Richtung Chicago startete. Da bei beiden Flügen Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 eingesetzt wurden, entsprachen sich die Maschinen nicht nur hinsichtlich der Flugnummer, sondern auch bezüglich der Leistungsdaten und des Flugzeugmusters. Trennung im Luftraum und Rolle der Flugsicherung Die Annäherung der beiden Verkehrsflugzeuge

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Wechsel in der Unternehmensführung: Marabu Airlines besetzt Finanzressort neu

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines hat Rūta Dabašinskaitė-Vitkė mit Wirkung zum 1. August 2026 zur neuen Chief Financial Officer (CFO) und Mitglied des Management Boards berufen. Sie übernimmt die Verantwortung für das Finanzressort und die wirtschaftliche Steuerung des Unternehmens von Mattias Tammeaid, der das Unternehmen aus privaten Gründen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Dabašinskaitė-Vitkė bringt über 20 Jahre Führungserfahrung im Finanzbereich mit und war zuletzt als Finanzvorständin bei der isländischen Billigfluggesellschaft Play sowie zuvor bei der Frachtfluggesellschaft Bluebird Nordic tätig. Die Fluggesellschaft Marabu Airlines, die im Jahr 2022 von der Investmentgesellschaft Attestor gegründet wurde und als Schwestergesellschaft der deutschen Condor agiert, befindet sich seit ihrer Betriebsaufnahme in einer Konsolidierungsphase. In der Vergangenheit hatte der Anbieter mit Anlaufschwierigkeiten, Flugverspätungen und einer starken Abhängigkeit von Wet-Lease-Partnern zu kämpfen. Der Wechsel im Finanzressort erfolgt vor dem Hintergrund, die internen Unternehmensstrukturen und die operative Wirtschaftlichkeit nach der ersten Expansionsphase im europäischen Ferienflugverkehr zu stabilisieren. Luftfahrtanalysten werten den Führungswechsel als Schritt zur fachlichen Absicherung der Finanzprozesse innerhalb der Carrier-Gruppe. Die Aufstellung im hart umkämpften Charter- und Point-to-Point-Markt erfordert ein striktes Kostenmanagement, da Marabu an deutschen Flughäfen wie Hamburg, München oder Leipzig in direktem Wettbewerb mit etablierten Low-Cost-Anbietern steht. Die Führungserfahrung der neuen Finanzvorständin im Umfeld von Niedrigkosten-Airlines wie Play soll dazu beitragen, die Marge des Unternehmens abzusichern und die operativen Abläufe betriebswirtschaftlich effizient zu steuern. Die künftige Ausrichtung von Marabu Airlines wird maßgeblich davon abhängen, wie erfolgreich das Management die Flottenauslastung steuert und die Abhängigkeit von externen Flugzeugchartern reduziert. Während der bisherige CFO Tammeaid die

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Envoy Air erklärt Notstand nach mehreren abgebrochenen Landeversuchen wegen Unwettern

Ein Passagierflugzeug des Typs Embraer E175 der Fluggesellschaft Envoy Air, das im Auftrag von American Eagle unterwegs war, musste auf dem Flug von Dallas nach Lexington nach drei abgebrochenen Landeanflügen an zwei verschiedenen Flughäfen einen Treibstoffnotstand erklären. Grund für die Komplikationen waren schwere Gewitter über dem US-Bundesstaat Kentucky, die eine sichere Landung an den ursprünglichen Zielorten verunmöglichten. Nach den Fehlversuchen in Lexington und Louisville verfügte die Maschine nach Pilotenangaben nur noch über eine Treibstoffreserve für etwa 30 Flugminuten. Der Flugkapitän setzte daraufhin einen Notruf ab und steuerte den rund 160 Kilometer entfernten Evansville Regional Airport im Bundesstaat Indiana an. Dort landete das Flugzeug mit 76 Passagieren an Bord ohne weitere Zwischenfälle. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein. Routenverlauf und wetterbedingte Abweichungen Der Flug mit der Nummer AA3927 startete am Dienstagnachmittag um 14:09 Uhr Ortszeit am Dallas/Fort Worth International Airport mit Kurs auf den Blue Grass Airport in Lexington. Während des rund zweistündigen Fluges verschlechterte sich die Wetterlage entlang der Flugroute erheblich. Beim Anflug auf die Landebahn 22 in Lexington sahen sich die Piloten aufgrund von Turbulenzen und schlechter Sicht gezwungen, den Landeanflug in einer Höhe von etwa 2.200 Fuß abzubrechen. Anstatt in eine Warteschleife einzutreten, entschied sich die Besatzung für den Weiterflug zum festgelegten Ausweichflughafen Louisville Muhammad Ali International Airport, der etwa 110 Kilometer entfernt liegt. Doch auch im Luftraum über Louisville hatten sich schwere Unwetterzellen gebildet. Beim ersten Anflug auf die Landebahn 35R musste die Maschine in einer Höhe von unter 600 Fuß erneut

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Flottenausbau bei Lufthansa City Airlines: Schlichtungsvereinbarung mit Vereinigung Cockpit greift nicht

Die jüngst geschlossene Schlichtungsvereinbarung zwischen dem Lufthansa-Konzern und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bremst den Ausbau der Flotte bei der Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines nicht. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in einer Information an die Beschäftigten mitteilte, bleibt der Zugang neuer Maschinen für die jüngst gegründete Fluggesellschaft von den tariflichen Einschränkungen unberührt. Das Unternehmen kann somit sowohl fabrikneue Flugzeuge als auch Maschinen, die aus dem Hauptbetrieb der Lufthansa transferiert werden, in die eigene Flotte aufnehmen. Weitere Zugänge von Flugzeugen sind bereits für die kommenden Wochen eingeplant. Die im Rahmen des Schlichtungsverfahrens ausgehandelte mengenmäßige Begrenzung bezieht sich ausschließlich auf eine festgelegte Anzahl von Flugzeugen innerhalb des Kernkonzerns. Neben der Lufthansa Passage sind von dem Verfahren und seinen potenziellen Ergebnissen die Frachtsparte Lufthansa Cargo, die Eurowings GmbH sowie die schrittweise aufgelöste Lufthansa CityLine betroffen. Lufthansa City Airlines hingegen operiert unter einem eigenen Flugbetriebsbetriebszeugnis (AOC) und mit gesonderten Tarifverträgen, was den Betrieb von den Einschränkungen der Muttergesellschaft entkoppelt. Der Aufbau von Lufthansa City Airlines ist innerhalb der Konzernstruktur und bei Arbeitnehmervertretern umstritten. Die Führung des Lufthansa-Konzerns nutzt die neue Tochtergesellschaft, um Zubringerdienste an den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München zu niedrigeren Personalkosten als im Kernunternehmen abzuwickeln. Gewerkschaften und Betriebsräte kritisieren dieses Vorgehen regelmäßig als Umgehung des Konzerntarifvertrags der etablierten Cockpit-Besatzungen. Da das Schlichtungsergebnis diese Ausgliederung nicht stoppt, bleibt die strukturelle Verschiebung von Fluggeräten und Arbeitsplätzen innerhalb des Konzerns ein zentraler Streitpunkt. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Entkopplung von Lufthansa City Airlines von den Tarifeinschränkungen der Muttergesellschaft dem Management zwar operative Flexibilität verschafft, jedoch

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