Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Fly Erbil fliegt nun mit Getjet Airlines

Die virtuelle Fluggesellschaft Fly Erbil lässt ihre Verbindungen künftig nicht mehr von Jonika Airlines, sondern von Getjet Airlines bedienen. Formell fliegen die Maschinen im Auftrag von UR Airlines, denn unter deren Flugnummern werden die Fly-Erbil-Angebote durchgeführt. Laut CH-Aviation.com soll die Zusammenarbeit zwischen den drei Partnern bis mindestens 30. Mai 2021 laufen. Als Fluggerät kommt der Airbus A320-200 mit der Registrierung LY-ELK zum Einsatz. Die zuvor eingesetzte UR-CSV ist momentan auf dem Flughafen Kiew-Schuljany abgestellt. Ob die Kooperation mit dem ukrainischen Carrier reaktiviert wird, ist derzeit unklar. Fly Erbil kündigte vor einigen Wochen die Expansion in Richtung Deutschland an. Ab Köln/Bonn sollen die Ziele Erbil und Sulaimaniyya angeboten werden. UR Airlines fliegt auch selbst für Fly Erbil, jedoch kommen aufgrund von Restriktionen in Richtung der Europäischen Union zumeist Wetlease-Flugzeuge zum Einsatz.

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Langsame Impfungen: IATA rechnet mit finanziellem Desaster

Der Weltluftfahrtverband blickt mit großer Sorge auf das langsame Impftempo und befürchtet nun, dass die derzeit noch bestehenden Reisebeschränkungen deswegen nicht rechtzeitig vor dem wichtigen Sommergeschäft aufgehoben werden. Die IATA geht davon aus, dass die Airlines noch höhere Verluste als ursprünglich prognostiziert einfliegen werden. Die Probleme liegen jedoch nicht nur in Europa, denn in anderen Regionen der Welt, die oftmals auch als „ärmere Länder“ bezeichnet werden, kommen die Impfaktionen nur sehr langsam bis gar nicht in Gang. Hintergrund ist unter anderem, dass reiche Nationen nahezu alle verfügbaren Vakzine aufkaufen. Die IATA befürchtet, dass im Sommer 2021 zahlreiche Länder die Reisebeschränkungen nicht aufheben werden. Für die Airlines wäre dies ein finanzielles Destaster, denn Ökonom Brian Pearce bezifferte am Mittwoch, dass der weltweite Verlust auf rund 40 Milliarden Euro steigen wird. Weiters geht man davon aus, dass man nur 43 Prozent der Beförderungsleistung des Jahres 2019 erreichen wird.

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Airbus will Strukturmontage in Frankreich und Deutschland umbauen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus plant die Strukturmontage in Europa neu aufzustellen. Dazu sollen neue Unternehmen in Frankreich und Deutschland gegründet werden. Über die Zukunft in Spanien laufen derzeit Gespräche. Im Rahmen einer Sitzung wurden die europäischen Sozialpartner über das Vorhaben informiert. Dabei hat das Unternehmen bekräftigt, dass es eine Stärkung seiner Wertschöpfungskette für die Flugzeugstruktur-Montage in seinem industriellen System anstrebt und die Flugzeugstruktur-Montage als Kern-Aktivität betrachtet. Zwei integrierte Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage sollen hierzu im Herzen seines industriellen Systems geschaffen werden. Dies soll den Produktionsablauf optimieren und Airbus auf seine kurz- und langfristige Zukunft vorbereiten. Das neue Unternehmen mit Sitz in Frankreich wird die derzeit bei Airbus in Saint-Nazaire und Nantes durchgeführten Aktivitäten mit denen von STELIA Aerospace weltweit zusammenbringen. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland wird die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen von Premium AEROTEC in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen. Damit einhergehend sollen die Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette höher positioniert und die Beteiligung an der Fertigung von Einzelteilen überprüft werden. Tätigkeiten in Spanien sollen „optimiert“ werden Diese neuen Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage, die beide vollständig zu Airbus gehören, werden nicht mehr als Zulieferer fungieren. Sie werden in den Airbus-Konzern integriert, was Steuerung und Schnittstellen in einer neuen industriellen Struktur vereinfachen wird. Ihr eigenständiger Status wird es ihnen ermöglichen, sich auf ihren Bereich zu konzentrieren und gleichzeitig schlanker sowie flexibler zu werden. Dies fördert die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Qualität zum Nutzen der Airbus-Programme von heute und morgen. Airbus plant zudem die Gründung

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Frankfurt: Sata sagt Azoren-Flüge bis Ende Juni 2021 ab

Die portugiesische Fluggesellschaft Sata reagiert auf den Umstand, dass die deutsche Bundesregierung die Azoren wieder als so genanntes „Risikogebiet“ eingestuft hat. Der Carrier teilte mit, dass sämtliche Flüge ab Frankfurt bis inklusive 30. Juni 2021 gestrichen werden. Der erste Nonstopflug nach Ponta Delgada soll dem aktuellen Planungsstand nach am 1. Juli 2021 durchgeführt werden. Kurz vor Ostern wurden die Azoren gemeinsam mit den spanischen Balearen von der „Risikoliste“ gestrichen. Seit Sonntag betrachtet das staatliche Robert-Koch-Institut die zu Portugal gehörenden Inseln wieder als Risikogebiet. Dies hat eine Quarantänepflicht bei der Rückkunft in die Bundesrepublik zur Folge.

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Orly: Transavia soll Ryanair & Co Paroli bieten

Aufgrund der neuerlichen Staatshilfe muss Air France am Flughafen Paris-Orly einige Slots abgeben. Dieser Airport ist auch eine wichtige Basis der Billigtochter Transavia France, die nun laut Konzernchef Ben Smith gegen mögliche Wettbewerber in Position gebracht werden soll. An den Slot-Paaren, die abgetreten werden müssen, haben Konkurrenten wie Wizzair, Vueling und Ryanair bereits Interesse angemeldet. Vorsorglich hat der irische Lowcoster bereits im Dezember 2020 die Basis in Beauvais reaktiviert. Während einer Onlinekonferenz gab sich Smith gelassen und meinte, dass man dem Mitbewerb mit Hilfe von Transavia France das Leben schwermachen wird. Man habe mit dem Lowcoster ein „ideales Instrument“ hierfür. Die Wahrscheinlichkeit, dass Start- und Landerechte an den konzerneigenen Billigflieger gehen werden, ist äußerst gering. Transavia ist einer der größten Anbieter in Paris-Orly und Air France will an diesem Airport zunehmend auf den Lowcoster verlagern. Diesbezüglich wurde bereits vor der Corona-Pandemie eine Einigung mit den Gewerkschaften erzielt.

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Michael O’Leary rechnet mit starkem Sommergeschäft

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary ist der Ansicht, dass sich die Luftfahrtbranche rasch erhohlen wird. Der von ihm geleitete Konzern könnte sogar im laufenden Geschäftsjahr, das am 1. April 2021 begonnen hat, einen kleinen Gewinn schreiben. Allenfalls jedoch einen „geringen Verlust“. Dies führt der Manager im Gespräch mit Financial Times auch darauf zurück, dass die Ryanair Group während der Corona-Pandemie die Kosten drastisch senken konnte. Zum Teil ging dies zu Lasten des Personals, da in vielen Ländern Paycuts gemacht wurden. Auch verhandelte man Tarifverträge neu und drehte damit an der Lohnschraube. Gegenüber dem Medium sagte Michael O’Leary, dass die Anzahl der wöchentlichen Neubuchungen auf etwa 700.000 angestiegen ist. Im März lag man bei etwa 400.000 pro Woche. Im direkten Vergleich mit der Zeit „vor Corona“ sind die Zahlen jedoch unterirdisch schlecht, denn gelegentlich ist es dem Carrier – zum Beispiel bei Werbeaktionen – gelungen so viele Neubuchungen an nur einem Tag an Land zu ziehen.

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Israir fliegt nicht mehr am Sabbat

Die Fluggesellschaft Israir wird künftig nicht mehr am Sabbat fliegen. Davon sind sämtliche Flüge ab Freitagnachmittag bis Samstagabend betroffen. Bereits vor einigen Wochen wurde diese Maßnahme angekündigt, jedoch hieß es damals, dass es nur temporär aufgrund der Corona-Pandemie sein soll. Hinter der nun endgültigen Änderung dürfte stecken, dass das Unternehmen neue Eigentümer hat und diese den Sabbat beachten wollen. Die Folge daraus ist, dass Israir während der wöchentlichen „Flugpause“ auch keine Inlandsflüge zwischen Tel Aviv und Eilat anbieten wird. Ebenso betroffen sind sämtliche internationale Verbindungen. Der Flugbetrieb soll jeweils freitags gegen Nachmittag in eine Pause treten. Die Wiederaufnahme erfolgt jeweils an Samstagen nach Sonnenuntergang. Dieser Zeitpunkt markiert auch das offizielle Ende des Sabbats. Zuvor führte Israir am Ruhetag etwa zehn Prozent des regulären Angebots durch.

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Boeing-Finanzchef Smith zurückgetreten

Der krisengeschüttelte Flugzeugbauer Boeing bekommt einen neuen Finanzchef, denn am Dienstag wurde bekanntgegeben, dass Greg Smith per 9. Juli 2021 zurücktreten wird. Die Suche nach einem Nachfolger wurde bereits eingeleitet. Smith war 30 Jahre für Boeing tätig und ist seit 2011 für die Finanzendes Konzerns verantwortlich. Nach der Absetzung von Dennis Muilenburg fungierte er Ende 2019 für eine kurze Zeit als CEO ad interim. Vorstandsvorsitzender Dave Calhoun soll noch länger im Amt bleiben. Es wurde zunächst damit gerechnet, dass der Manager aufgrund seines Alters eine Art Übergangslösung sein könnte, da Boeing eine Altersgrenze von 65 Jahren hat. Der Verwaltungsrat erhöhte diese nun auf 70 Jahre, so dass Calhoun – zumindest in der Theorie – noch sechs Jahre lang an der Spitze von Boeing stehen könnte. Der Hersteller teilte mit, dass keine Änderungen im Sessel des Generaldirektors anstehen. Stattdessen muss man sich um einen neuen Finanzchef bemühen.

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Uzbekistan Airways will Lowcost-Marke starten

Uzbekistan Airways will mit vier Airbus A320-200 einen Billigflieger aufbauen. Dieser soll als Submarke unter den Lizenzen der bestehenden Fluggesellschaft etabliert werden. Gleichzeitig soll die Langstreckenflotte um drei Airbus A321LR erweitert werden. Die Regierung beabsichtigt die staatliche Fluggesellschaften in den nächsten Jahren stark wachsen zu lassen. Einerseits will man mit zusätzlichen Langstreckenmaschinen die Konnektivität verbessern und andererseits mit einer Lowcost-Marke neue Kundengruppen ansprechen. Laut CH-Aviation.com ist der Start des neuen Billigbrands für das dritte Quartal 2021 geplant. Die hierfür benötigten Flugzeuge stammen aus dem Stand von Uzbekistan Airways. Derzeit ist nicht geplant, dass die Lowcost-Operation in ein eigenes AOC angesiedelt werden soll. Über Leasinggeber will die staatliche Fluggesellschaft Usbekistans drei Airbus A321LR beziehen. Diese sollen auf Langstreckenflügen eingesetzt werden. Angaben zur Herkunft dieser Jets wurden noch nicht gemacht. Auch äußerten sich weder die Regierung noch der Carrier zu möglichen neuen Strecken ab Tashkent.

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Etihad-A380 möglicherweise oneway nach Spanien ausgeflogen

Mit der A6-APG gesellt sich im spanischen Teruel ein von Etihad Airways betriebener Airbus A380 zu zahlreichen abgestellten Flugzeugen. Der Superjumbo wurde Anfang der Woche von Abu Dhabi aus überstellt. Der Wiedereinsatz ist ungewiss. Zuvor stand sich dieser Airbus A380 seit März 2020 in der Hauptstadt der Vereinigten Emirate sprichwörtlich die Räder platt. Offiziell hat Etihad den Einsatz der Superjumbos noch nicht gänzlich beendet, doch ein mögliches Comeback gilt als äußerst unwahrscheinlich. Im März 2021 äußerte sich Firmenchef Tony Douglas dahingehend, dass die A380-Teilflotte weiterhin abgestellt bleibt. Weiters sagte er, dass er diesen Maschinentyp nicht mehr in der Flotte von Etihad Airways sieht. Vier weitere Superjumbos dieses Betreibers wurden in Tarbes (Frankreich) abgestellt. Der Mitbewerber Emirates Airline will an diesem Muster festhalten. British Airways mottete erst kürzlich die A380-Flotte zu Wartungszwecken aus.

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