Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sanierung: München sperrt die Südpiste

Der Flughafen München wird ab 1. Mai 2021 den gesamten Flugverkehr über die nördliche Runway abwickeln. Hintergrund ist, dass die südliche Piste eine Generalsanierung erhält. Diese soll bis zum 31. Juli 2021 andauern. Beginn der zweiten Phase der Sanierungsmaßnahmen an der vier Kilometer langen und 60 Meter breiten südlichen Start- und Landebahn am Münchner Flughafen: Nachdem bereits im Sommer letzten Jahres 180 Quadratmeter Beton ausgetauscht, Kabel erneuert und Betonfugen saniert wurden, stehen ab dem 1. Mai weitere Arbeiten an Beton- und Asphaltflächen auf dem Programm. Zudem werden Kurven bei den Rollwegen verbreitert sowie Instandhaltungsmaßnahmen an der Anflugbefeuerung durchgeführt. Der Flughafen nutzt damit die pandemiebedingt schwache Auslastung der Bahnkapazität und wird die Südbahn bis voraussichtlich 31. Juli 2021 für die Bauarbeiten komplett sperren. Der Verkehr wird während dieser Zeit ausschließlich über die Nordbahn abgewickelt. Da die Arbeiten tagsüber stattfinden können, profitiert der Flughafen von einer erheblichen Verringerung der Kosten und einer Verkürzung der Reparaturzeit. Die Feuerwache Süd bleibt auch während der Sanierungsarbeiten vollumfänglich besetzt und einsatzbereit.

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KLM kehrt nach Dresden zurück

Die niederländische Fluggesellschaft KLM kündigt ihr Comeback in Dresden an: Am 2. Mai 2021 will der Carrier die Anbindung an das Skyteam-Drehkreuz Amsterdam reaktivieren. Geplant sind im Mai 2021 drei Rotationen pro Woche. Diese sollen an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag durchgeführt werden. Laut Flughafen Dresden war diese Hub-Anbindung aufgrund der Corona-Pandemie etwa ein halbes Jahr lang pausiert.

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Breeze Airways: Neeleman will A220 auf die Langstrecke schicken

Das U.S.-amerikanische Startup Breeze Airways, hinter dem David Neeleman steht, plant sowohl Maschinen des Typs Airbus A220-300 als auch Embraer E190/195 zu betreiben. Während einer Onlinekonferenz erklärte Firmengründer Neeleman, dass man auf diese Dual-Strategie setzt. Zunächst wird man mit Regionaljets des brasilianischen Herstellers starten, denn die ersten A220-300 sollen erst ab Oktober 2021 ausgeliefert werden. Breeze Airways hat insgesamt 60 Einheiten bestellt. Der Manager nannte noch keine Destinationen, sagte aber, dass der Erstflug im Sommer 2021 stattfinden soll. Man befinde sich hinsichtlich des Zulassungsverfahrens auf der „Zielgeraden“. Insgesamt organisierte sich das Startup 74 Embraer-Regionaljets. Je nach Streckenprofil will man E190, E195 und später auch A220-300 einsetzen. Der zuletzt genannte Typ soll primär auf längeren Routen zum Einsatz kommen. Neeleman sagte auch explizit, dass der Airbus A220-300 auf der Langstrecke betrieben werden soll. Er hob hervor, dass die Kosten niedriger sind als jene des Airbus A321LR. In diesem Zusammenhang laufen mit dem Hersteller Gespräche über den Einbau von Zusatztanks, um die Reichweite dieses Maschinentyps weiter steigen zu können. Geplant ist unter anderem, dass mit A220 nach Europa und Südamerika geflogen werden soll. Genaue Ziele wurden aber nicht genannt.

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Indien-Flugverbote: Regierungen noch zurückhaltend

Eine in Indien aufgetretene Mutation des Coronavirus macht zunehmend Regierungen nervös. In Europa wurden bereits erste Fälle nachgewiesen, weshalb einige Politiker fordern, dass ein EU-weites Flugverbot für Indien erlassen werden sollte. Noch zeigen sich viele Staatsführungen zurückhaltend. Mit Stand Sonntag haben bereits unter anderem Großbritannien, Kanada, Kuweit und Hongkong Fakten geschaffen und einen Bann für in Indien gestartete Passagierflüge ausgesprochen. Deutschland stuft mit Wirksamkeit Montag, 26. April 2021 (Mitternacht) den genannten Staat als so genanntes Virusvariantengebiet ein. Das hat zur Folge, dass unter anderem Lufthansa – abgesehen von wenigen Ausnahmen – nur noch Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft und/oder Wohnsitz in der Bundesrepublik befördern darf. Personen, die aus einem so genannten Variantengebiet nach Deutschland einreisen dürfen, müssen bereits vor dem Abflug einen negativen Coronatest vorlegen. In Deutschland muss man sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Die Möglichkeit des Freitestens besteht nicht. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) forderte am Wochenende wiederholt, dass der Flugverkehr zwischen Indien und der Europäischen Union stark eingeschränkt werden solle. Er sieht gar den Erfolg der Impfaktionen in Gefahr.

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LSG schließt Küche in Tschechien

Die Gategroup wird die LSG-Küche im tschechischen Bor schließen. In einer Erklärung gab der Konzern an, dass aufgrund der Corona-Pandemie die Nachfrage spürbar gesunken ist und man unter anderem in Frankfurt und München ausreichende Kapazitäten zur Verfügung habe. Lufthansa verkaufte vor einiger Zeit das Europageschäft von LSG an den Mitbewerber Gategroup. Dieser fokussiert laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel nun die Produktion in Deutschland. Der vormalige Eigentümer setzte eher auf Outsourcing in Länder mit günstigeren Löhnen.

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KLM startet WLAN über den Wolken

Die Fluggesellschaft KLM will auf ihrer Boeing 737-Flotte WLAN anbieten. Zwei Maschinen sind bereits mit einem System von Viasat ausgerüstet. Dieses wurde am Freitag erstmals offiziell genutzt, so dass die Reisenden nun Internet an Bord nutzen können. Bis Jahresende will der Carrier 16 weitere Boeing 737 mit dieser Technik aufrüsten. Vorerst soll der Internetzugang kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, jedoch wird in Kürze zur Kasse gebeten. Aus einem Anschreiben der Airline geht hervor, dass der „Testzeitraum“ auf nur eine Woche befristet ist. Auch die von KLM Cityhopper betriebene Embraer-Flotte soll zumindest teilweise mit Viasat-WLAN-Technik ausgerüstet werden. Dies beschränkt sich aber vorläufig auf die Neuzugänge des Typs E195-E2. Über die mögliche Nachrüstung der älteren Einheiten wurde noch nicht final entschieden.

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Südafrika: Mango Airlines muss den Flugbetrieb einstellen

Dem südafrikanischen Billigflieger Mango Airlines geht das Geld aus. Der Carrier soll spätestens mit 1. Mai 2021 den Flugbetrieb einstellen. Im Hintergrund laufen Gespräche mit der Regierung, die in einer staatlichen Unterstützung münden könnten. Bis zur möglichen Auszahlung soll Mango am Boden bleiben. Das Unternehmen erklärte gegenüber CH-Aviation.com, dass man nicht vor Juni 2021 mit Staatshilfe rechnet. Nun prüft man auch Gläubigerschutz zu beantragen und strebt an das Verfahren gegebenenfalls im Juli 2021 wieder zu verlassen. Die Flotte der South African Tochter besteht derzeit aus 14 Boeing 737 „Die Leasinggeber stellen Mango ein Ultimatum: Sollten sie ihr Geld nicht bis zum 30. April 2021 erhalten müssen alle Flugzeuge bis zu dem Zeitpunkt gegroundet sein. Der Eigentümer hat uns mitgeteilt, dass Mango bis Juni 2021 kein Geld erhalten wird. Dies bedeutet, dass Mango ab dem 1. Mai 2021 nicht mehr operieren kann, da keine Flugzeuge für den Betrieb verfügbar sind“, so die Billigfluggesellschaft in einem Statement.

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Stobart Air wurde auf die Isle of Man verkauft

Die irische Regionalfluggesellschaft Stobart Air gehört nun nicht mehr der Stobart Group (Esken) an. Der Carrier wurde an Ettyl mit Sitz auf der Isle of Man verkauft. Der Kaufpreis wurde mit rund zehn Millionen Pfund-Sterling kommuniziert. Esken trennte sich auch vom Flughafen Carlisle Lake. Dieser ging ebenfalls an den auf der Isle of Man ansässigen Käufer und zwar zum Preis von rund 15 Millionen Euro. Stobart Air ist überwiegend als Wetlease-Carrier für Aer Lingus tätig. Vormals führte man als Franchisenehmer von Flybe zahlreiche Flüge an London-Southend durch. Dieser Airport befindet sich im Eigentum und Betrieb von Sken.

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Level-Europe-Gläubiger erhalten 43-prozentige Quote

Das Konkursverfahren der ehemaligen Fluggesellschaft Level Europe GmbH steht kurz vor dem Abschluss. Der Masseverwalter hat nun einen Verteilungsentwurf vorgelegt. Dieser sieht für die Gläubiger eine Quote von 43 Prozent vor. Für den 28. April 2021 hat das Landesgericht Korneuburg die Gläubiger zu einer nachträglichen Prüfungstagsatzung geladen. Diese wird um 10 Uhr 30 aufgrund der Corona-Pandemie in Form einer Videokonferenz durchgeführt werden. Es handelt sich gleichzeitig auch um die Schlussrechnungs- und Verteilungstagsatzung. Das Gericht kann dann die Verteilung der 43-prozentigen Quote genehmigen, die anschließend vom Masseverwalter zur Ausschüttung gebracht werden kann. Damit würde dann die Geschichte von Level Europe, die als Anisec Luftfahrt gegründet wird, enden. Gegen Jahresende 2020 wurden das AOC und die Betriebsgenehmigung annulliert. Das Landesgericht Korneuburg ordnete die endgültige Schließung und Abwicklung der einstigen IAG-Tochter an. Zuvor waren Verhandlungen mit potentiellen Käufern gescheitert. Die komplette Belegschaft wurde zwischenzeitlich vom Masseverwalter gekündigt. Bereits am 24. Feber 2021 wurde ein formeller Vorgang gesetzt: Der Masseverwalter veranlasste die Austragung des bisherigen Geschäftsführers, Frank Glander, aus dem Firmenbuch. Dies geht aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor. Bei diesem Vorgang handelt es sich aufgrund des Konkursverfahrens um eine reine Formsache, da mit der Einsetzung des Insolvenzverwalters die Entscheidungsgewalt bei diesem liegt.

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„Neue Flybe“ erhält Betriebsgenehmigung

Die geplante Neuauflage der britischen Regionalfluggesellschaft Flybe ist einen entscheidenden Schritt voran gekommen, denn die Zivilluftfahrtbehörde erteilte Thyme Opco die notwendige Betriebsgenehmigung. Diese wurde laut CAA am 13. April 2021 ausgestellt.  „Mit Wirkung vom 13. April 2021 wurde Thyme OpCo Limited eine Betriebsgenehmigung vom Typ A erteilt,die auch eine Charterroutenlizenz für den Betrieb zwischen einer beliebigen Kombination von Punkten gemäß den Bestimmungen des Luftverkehrsbetreiberzertifikats des Inhabers erhalten hat. eine geplante Streckenlizenz für den Betrieb zwischen einer beliebigen Kombination von Punkten“, so die britische CAA gegenüber CH-Aviation.com.

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