Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Russland: Teile aus Superjet gestohlen – Versicherung muss nicht zahlen

Die United Aircraft Corporation bzw. deren Tochtergesellschaft Irkut unterlag in Moskau in einem ungewöhnlichen Rechtsstreit. Der Hersteller klagte insgesamt drei Versicherungsgesellschaften auf Zahlung, denn im Jahr 2015 soll ein in Indonesien geparkter Sukhoi Superjet SSJ-100 regelrecht ausgeschlachtet worden sein. Irkut ist der Ansicht, dass man bestohlen wurde von fordert von den Assekuranzen und 2,4 Millionen Euro. Man ging davon aus, dass es sich um einen klaren Versicherungsfall handelt, doch die wirre Eigentümerschaft der Maschine wurde dem Flugzeugbauer nun zum Verhängnis. Zum Zeitpunkt des Diebstahls gehörte der betroffene SSJ-100 formell einer Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz. Diese wurde zwischenzeitlich liquidiert. Der Hersteller erwarb den Regionaljet erst im Dezember 2015. Laut einem Bericht der Agentur RIA Novosti sind im Jahr 2016 die gestohlenen Teile wieder aufgetaucht und zwar auf dem Schwarzmarkt. Insgesamt 52 Bauteile konnten von Superjet International sichergestellt werden. Bei der Ablehnung der Ansprüche erklärte der Richter, der Kläger habe weder die Tatsache des Eintretens des Ereignisses noch die Höhe des Schadens nachgewiesen oder eine Stellungnahme der indonesischen Strafverfolgungsbehörden abgegeben. Das Gericht stellte außerdem fest, dass der Eigentümer des Flugzeugs zu diesem Zeitpunkt die Maple Aviation Leasing GmbH war, ein Unternehmen mit Sitz in Zug, Schweiz, das 2019 in Liquidation ging. Zusammen mit dem russischen VEB war Maple der Begünstigte der Polizze. Im konkreten Fall könne die Irkut-Tochter nicht als der tatsächliche Kläger angesehen werden. Das Gericht stellte fest, dass SCAC das Flugzeug erst im Dezember 2015 gekauft hatte. Der Vorfall ereignete sich aber zwischen September und Oktober 2015.

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Mallorca: Sundair hebt wieder in Dresden ab

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair nahm am 1. Mai 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Dresden und Palma de Mallorca auf. Die Strecke wird vorerst jeweils am Verkehrstag Samstag bedient. Derzeit setzt Sundair zwischen Sachsen und der Baleareninsel Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ein. Derzeit plant der Carrier, dass die Ferienstrecke ab 24. Mai 2021 aufgestockt werden soll. Ab diesem Zeitpunkt soll zusätzlich auch an Montagen geflogen werden. Je nach Nachfrage sind weitere Flüge während der Hauptsaison möglich.

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Air Baltic übernimmt A220 Nummer 26

Am Sonntag ist auf dem Flughafen Riga mit der YL-AAZ der Airbus A220-300 Nummer 26 eingetroffen. Betreiber Air Baltic teilte mit, dass es sich um die erste von insgesamt sieben für heuer geplante Auslieferungen handelt. Insgesamt hat die lettische Fluggesellschaft 50 Maschinen dieses Typs bestellt. Weiters hält man Optionen für 30 weitere Exemplare. „In diesem Jahr bietet Air Baltic 96 Strecken aus dem Baltikum an und stärkt damit unsere Position als führende Fluggesellschaft in der Region. Wir sehen, dass sich mit der steigenden Impfrate in Europa die Nachfrage nach Urlaubsreisen erholt. Um unsere zukünftige Rückkehr zu Gewinn und Wachstum zu unterstützen, planen wir, bis Ende 2021 32 Airbus A220-300-Flugzeuge in unserer Flotte zu haben“, so Air-Baltic-Chef Martin Gauss.

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Air Cairo übernimmt ersten Airbus A320neo

Die ägyptische Ferienfluggesellschaft Air Cairo hat den ersten Airbus A320neo übernommen. Die Maschine mit der Registrierung SU-BUK wurde Anfang der Woche von Hamburg-Finkenwerder nach Kairo überstellt. Weitere zwei Maschinen dieses Typs sollen noch heuer an den Carrier übergeben werden. Das erste Exemplar least Air Cairo von ICBC. Die beiden anderen A320neo sollen über Gecas bezogen werden. Alle drei Neuzugänge sind mit 186 Sitzen in All-Economy-Bestuhlung ausgerüstet. Die drei Airbus A320neo werden das durchschnittliche Flottenalter deutlich absenken. Die sieben A320ceo, die man bereits hat, sind im Schnitt 11,7 Jahre alt. Air Cairo ist eine 60-prozentige Tochtergesellschaft von Egypt Air. Die Regierung teilte mit, dass man sich in Verhandlungen über weitere drei A320neo befindet. Die Ferien-Airline soll bis 2024 auf rund 24 A320neo erweitert werden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kooperiert man heuer mit SunExpress. Der türkische Carrier ist auf den Partner aus Ägypten angewiesen, da man andernfalls aufgrund der Schließung von SunExpress Deutschlands keine Streckenrechte mehr bekommen würde.

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Delta treibt WLAN-Aufrüstung voran

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta will bis Ende 2022 „fast die gesamte Hauptflotte“ mit schnellem WLAN-Internet ausrüsten. Bis Ende 2021 sollen 300 Maschinen mit der Technologie von Viasat aufgerüstet werden. „Technologie und Unterhaltung sind wichtige Bestandteile im Leben unserer Kunden“, so Byron Merritt – V.P. of Brand Experience. „Indem wir unsere Flotte mit verbesserten Wi-Fi-Möglichkeiten ausstatten, stellen wir sicher, dass wir uns an die verschiedenen Arten, wie unsere Kunden Technologie während ihrer Reise nutzen, anpassen können – heute sowie auch in Zukunft.“ Mit der Delta Portal Plattform können sich Kunden mit dem Gerät ihrer Wahl verbinden, shoppen, browsen und streamen. Sie bietet den Kunden Zugang zu den heute verfügbaren kostenlosen Messaging-Diensten und ihren bevorzugten Delta.com-Diensten ohne zusätzliche Kosten. Darüber hinaus ist die Plattform so aufgebaut, dass sie sich mit den sich ändernden Kundenbedürfnissen weiterentwickeln kann, mit neuen Funktionen, die für später in diesem Jahr geplant sind. Wenn weitere Flugzeuge mit verbesserter Konnektivität und der Delta Portal Plattform ausgestattet werden, können sich Kunden auf ein einheitliches und konsistentes Delta-Branding-Erlebnis in allen Viasat-fähigen Flugzeugen freuen. Deltas erstes Viasat-fähiges Flugzeug, ein neuer Airbus A321ceo, wird am 1. Mai den regulären Flugbetrieb aufnehmen. Das Unternehmen wird die Konnektivitätsleistung dieses ersten Flugzeugs testen und genau überwachen. Weitere Flugzeuge sollen im Juni in Betrieb genommen werden, beginnend mit den verbleibenden neuen A321ceos, 737-900 und 757-200 Flugzeugen – Flotten, die traditionell auf Strecken mit hohem Kundenaufkommen eingesetzt werden. Die Fluggesellschaft plant, sie bis Ende 2021 mit dem neuen Service auszustatten.  Die Maschinen des Typs Boeing 717 werden das

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ANA flottet letzte B737-700 im Juni aus

Die japanische All Nippon Airways wird bis Mitte Juni 2021 alle verbliebenen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-700 ausflotten. Für den 19. Juni 2021 sind zwei Abschiedsflüge, für die Tickets gekauft werden können, geplant. Derzeit hat ANA noch drei Boeing 737-700 in der Flotte. Es handelt sich um die Maschinen mit den Registrierungen JA02AN, JA05AN und JA06AN. Ursprünglich wurden diese von der mittlerweile nicht mehr existierenden Regio-Tochter ANK betrieben, ehe sie im Jahr 2012 zur Mainline kamen. Momentan sind die drei Mittelstreckenjets am Flughafen Haneda stationiert. Der Betrieb der 39 Boeing 737-800 soll fortgesetzt werden. Mittelfristig wird die bereits bestehende A320/A321neo-Flotte weiter ausgebaut. Der Carrier hat noch fünfzehn Exemplare bei Airbus bestellt. Die Airbus-Teilflotte wächst seit einigen Jahren an: Derzeit verfügt ANA über 17 A31neo, vier A321, elf A3420neo und drei A320.

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Reisepass abgelaufen? Rechtzeitig vor dem Urlaub erneuern!

Im Vorjahr sind rund 1,2 Millionen österreichische Reisepässe abgelaufen. Viele haben das Ausweisdokument aber noch nicht erneuert, da keine Reisen ins Ausland durchgeführt wurden. Nun rechnen Fotostudios damit, dass es heuer zu einer erhöhten Nachfrage nach Passbildern kommen könnte. Hintergrund ist, dass zusätzlich zu den im Vorjahr abgelaufenen Reisepässen auch heuer wieder viele Ausweisdokumente die Gültigkeit verlieren und daher erneuert werden müssen. Viele Staaten verlangen, dass der Pass noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültig ist. Manche Länder schreiben sogar längere Fristen vor. Aufgrund der Corona-Pandemie ist auch im Schengen-Raum damit zu rechnen, dass der Reisepass häufig vorgewiesen werden muss. Grundsätzlich gilt auch innerhalb des Schengen-Raums, dass Pass oder Personalausweis mitgeführt werden müssen und obendrein auch gültig sein müssen. Unter anderem das Fotostudio Hartlauer empfiehlt nun betroffenen Österreichern, dass diese sich rechtzeitig um die Erneuerung ihrer für Auslandsreisen notwendigen Ausweisdokumente bemühen sollen, um Engpässe und Wartezeiten in den Behörden und Fotografenstudios vermeiden zu können. In diesem Zusammenhang gilt es auch darauf hinzuweisen, dass die Ausstellung eines Reisepasses immer mit einer gewissen Wartezeit, die produktionsbedingt ist, verbunden ist. Nicht alle Staaten anerkennen den so genannten Notpass, der sofort mitgenommen werden kann.

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Auch Brussels Airlines tief in den roten Zahlen

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines flog im ersten Quartal des laufenden Jahres ein negatives Adjusted-EBIT in der Höhe von 70 Millionen Euro ein. Der Umsatz sank um 76 Prozent auf 55 Millionen Euro. Die Betriebskosten konnten um 59 Prozent auf 130 Millionen Euro gesenkt werden. Der Carrier hebt hervor, dass das Sparprogramm „Reboot Plus“ Früchte tragen soll. Der Carrier beförderte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres rund 192.000 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 88 Prozent. Durchgeführt wurden 1.791 Flüge – um 87 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Auslastung sank um 15,3 Prozentpunkte auf 58,2 Prozent.

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„Neue Flybe“ erhält Slots in Heathrow

Thyme Opco, besser bekannt als „neue Flybe“ ist dem geplanten Start ein weiteres Stück näher gekommen, denn laut einem Medienbericht von „Head for Points“ hat man am Flughafen Heathrow 86 Slots zugewiesen bekommen. Geplant sind nun 25 Umläufe pro Woche nach Edinburgh sowie 18 nach Aberdeen. Weitergehend äußerte sich das Management noch nicht. Vor wenigen Tagen erteilte die britische Zivilluftfahrtbehörde der Neugründung, auf die Flybe aufgestülpt werden soll, AOC und Betriebsbewilligung. Dies stellt die essentielle Grundlage für den Neustart der einstigen Regionalfluggesellschaft dar. Diese soll unter dem traditionsreichen Namen Flybe fliegen. Zuvor gab es eine zum Teil kontrovers ausgetragene Meinungsverschiedenheit zwischen der CAA und Thyme Copco. Noch im Sommer 2021 soll die Regionalfluggesellschaft wieder abheben. Ein genauer Zeitpunkt für den Erstflug steht noch nicht fest. Jedenfalls wurde die einstige OE-LGA zwischenzeitlich im britischen Register auf Thyme Opco registriert. Die Flotte soll von Beginn an aus Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 bestehen.

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Graz begrüßt Änderung der Einreisebestimmungen

Im Sommer 2021 sollen ab dem Flughafen Graz rund 15 Ferienziele angeboten werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Calvi, Karpathos, Naxos und Zakynthos. Auch Klassiker wie Palma de Mallorca und Brac sind geplant. Daneben ist in den kommenden Wochen unter anderem auch die Rückkehr der Flüge zu den wichtigen Umsteigeflughäfen Frankfurt, Zürich und Amsterdam geplant, teilt der Flughafen Graz in einer Aussendung mit. Der Airport begrüßt weiters die seitens der Bundesregierung geplante Änderung der Einreisebestimmungen in Vorbereitung auf den so genannten Grünen Pass. Die neue Regelung, die sich an der Corona-Ampel der EU-Gesundheitsagentur ECDC orientiert, sieht vor, dass Einreisende aus nicht Hochinzidenzgebieten in Zukunft nicht mehr in Quarantäne müssen. Aus derzeitiger Sicht, würde damit die Quarantänepflicht für beliebte Urlaubsländer wie Griechenland, Italien oder Spanien wegfallen, Länder in denen sich die meisten der für den Sommer ab Graz geplanten touristischen Ziele befinden. „Wir begrüßen die Novellierung der Reiserichtlinien ausdrücklich, denn sie ist ein essentieller Schritt für die Wiederherstellung der Reisefreiheit“, erklären die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Die von der Bundesregierung und der EU geplanten Schritte in Richtung Normalität, aber auch die umfassenden Vorbereitungen der Reisebranche werden wieder ein unbeschwerteres Reisen ermöglichen und damit die Buchungen für den Sommerurlaub ankurbeln.“

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