Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ab München und Frankfurt: Lufthansa mit neuen Kurzstrecken-Zielen

Ab ihren Drehkreuzen Frankfurt am Main und München wird Lufthansa im Sommerflugplan 2024 einige neue Ziele, die man zumindest zuletzt nicht im Portfolio hatte, anbieten. Ab der bayerischen Landeshauptstadt wird der Kranich-Konzern ab 28. April 2024 Kurs auf Trondheim nehmen. Die norwegische Stadt soll zunächst zweimal pro Woche angesteuert werden. Ebenfalls am 28. April 2024 sollen Nonstopflüge nach Nantes ab München angeboten werden. Lufthansa beabsichtigt diese Route zunächst dreimal wöchentlich zu bedienen. Die im Winterflugplan 2023/2024 Verbindung zwischen München und dem finnischen Oulu geht in die Verlängerung. Die nördlichste Großstadt der Europäischen Union wird seitens Lufthansa auch im Sommer 2024 bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass zwei Umläufe pro Woche durchgeführt werden, teilte das größte Luftfahrtunternehmen Deutschlands mit. Von Frankfurt am Main aus will Lufthansa ab 29. April 2029 Kurs auf Chișinău nehmen. In die Hauptstadt der Republik Moldau sollen zunächst fünf Rotationen wöchentlich durchgeführt werden. Erst kürzlich wurde der IATA-Code des Flughafens Chișinău geändert. Dieser lautete über mehrere Jahrzehnte hinweg KIV und leitete sich vom russischen Namen der Stadt, Кишинёв (Kischinjow), ab. Dies wollte man ablegen, weshalb der Airport nun das Kürzel RMO trägt. Die drei Buchstaben sollen für Republik Moldau stehen.

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Emirates kündigt tägliche Kambodscha-Flüge an

Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2024 wird Emirates wieder täglich ab Dubai Kurs auf Phnom Penh. Es handelt sich um einen so genannten Direktflug mit Zwischenstopp in Singapur. Die Phnom Penh – Dubai Strecke wird mit einer Boeing 777-300ER mit drei Kabinenklassen bedient. Der Emirates-Flug EK348 verlässt Dubai um 02:30 Uhr und kommt um 14:05 Uhr in Singapur an. Um 15:35 Uhr geht es von Singapur weiter, um 16:35 Uhr landet der Flug in Phnom Penh. Der Emirates-Rückflug EK349 verlässt Phnom Penh um 20:50 Uhr und kommt um 23:50 Uhr in Singapur an. Am nächsten Tag startet der Flug Singapur um 01:40 Uhr und kommt um 04:55 Uhr in Dubai an. Alle Zeiten sind Ortszeiten. „Die Wiederaufnahme unserer Flüge nach Phnom Penh zeigt unser Engagement für unser Südostasien-Netzwerk. Wir schaffen weiterhin mehr Möglichkeiten für Reisende, vielfältige und kulturell reiche Destinationen zu erkunden, und unterstützen Unternehmen und Exporteure aller Größen beim Aufbau stärkerer Handelsbeziehungen. Wir danken den Behörden von Kambodscha und Singapur für ihre Unterstützung bei der Einrichtung dieser neuen Strecke und freuen uns, ein weiteres dynamisches Ziel in unser Streckennetz aufzunehmen“, so Adnan Kazim, Vice Präsident und Chief Commercial Officer von Emirates.

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Estland will Verkauf von Nordica und Xfly vorantreiben

Der geplante Verkauf von Nordica und Xfly wurde nun von der estnischen Regierung in die Wege geleitet. Vor wenigen Tagen wurde der entsprechende Beschluss gefasst, dass man sich von beiden ACMI-Anbietern trennen wird. Unter dem Dach der Nordic Aviation Group, die ursprünglich als Nachfolger der gescheiterten Estonian Air gegründet wurde, sind Nordica und Xfly vereint. Die beiden Firmen verfügen über jeweils getrennte AOCs und Betriebsgenehmigungen. Auf eigene Rechnung bietet man keine Flüge an, sondern ist lediglich um Auftrag anderer Airlines bzw. für Reiseveranstalter in der Luft. Nordica wurde in Deutschland aufgrund des Chaos rund um Marabu Airlines einer breiten Masse bekannt. Die Zusammenarbeit war für Nordica empfindlich teuer, denn wegen schwacher Performance hat man der Condor-Konzernschwester erhebliche Verspätungen, viele Ausfälle und insbesondere eine fragwürdige Reputation eingebrockt. Nordica ist mittlerweile nicht mehr Partner, jedoch blieben hohe Verluste. Derzeit sind einige Maschinen des Typs Airbus A320 für Bamboo Airways im Rahmen eines Wetlease-Auftrags unterwegs. Die Schwestergesellschaft Xfly fliegt mit kleinerem Fluggerät beispielsweise für das Star-Alliance-Mitglied SAS. Sowohl Nordica als auch Xfly sollen verkauft werden und zwar in separaten Prozessen. Die Regierung Estlands will sich vollständig aus dem ACMI- und Chartergeschäft zurückziehen. Dazu wurde wie folgt mitgeteilt: „Das Unternehmen bietet weder in eigenem Namen Flüge für Passagiere aus Tallinn an, noch hat es realistische Aussichten, weiterhin Flugdienste von Tallinn aus anzubieten; es erhöht nicht die Konnektivität mit Estland, und der estnische Staat hat keinen Bedarf, das Unternehmen zu besitzen. Auf der Grundlage dieser Überlegungen schlägt der Klimaminister vor, das Unternehmen zu verkaufen“. Derzeit

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Asiana kündigt letzten B747-400-Passagierflug an

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines wird im März 2024 den letzten Passagierflug mit Boeing 747-400 durchführen. Die HL7428 zählt seit dem Jahr 1999 zur Flotte des Carriers, der mit dem Mitbewerber Korean Air fusioniert werden soll. Damit fällt ein weiterer B747-Operator im Passagierbereich weg. Gänzlich verschwinden werden die Vierstrahler bei Asiana aber nicht, denn im Frachtbereich setzt man weiterhin auf die Jumbojets. Hier gibt es noch keine Pläne dieses Muster auszuflotten. Asiana Airlines kündigte an, dass der letzte B747-Passagierflug am 25. März 2024 durchgeführt werden soll. In nächsten Wochen soll die HL7428 hauptsächlich zwischen Seoul und Taipeh zum Einsatz kommen. Auf Sozialen Medien kündigt der Carrier an: „Das letzte B747-400 Passagierflugzeug in Korea. Die Queen of the Sky B747 nahm 1999 ihren Betrieb auf. Wir bereiten uns darauf vor, uns nach einem langen Flug zu verabschieden“. Derzeit bietet das Unternehmen auch um 30 Prozent vergünstige Tickets für Flüge, die mit diesem Muster durchgeführt werden, an. Damit will man Interessierten ermöglichen (nochmals) mit der „Queen of the Sky“ zu fliegen.

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Wizz-Air-Chef schlägt seine Airline als Lot-Feeder vor

Wizz-Air-Konzernchef József Varádi hat die von ihm geleitete Firmengruppe als mögliche Zubringer-Airline für das polnische Star-Alliance-Mitglied Lot ins Spiel gebracht. Gegenüber lokalen Medien empfiehlt er gar, dass sich der staatliche Carrier auf Langstreckenflüge konzentrieren solle. Varádi ist der Ansicht, dass es für Lot wesentlich günstiger wäre, wenn diese ihre Kurz- und Mittelstreckenflüge, die am Drehkreuz Warschau-Chopin als Feeder dienen, an Wizz Air auslagern würde. Lot selbst solle dann nur noch auf der Langstrecke aktiv sein. Dies würde er so machen, wenn er Geschäftsführer des polnischen Luftfahrtunternehmens wäre, denn laut Varádi würden alle „Full-Service-Carrier“ mit Kurzstreckenflügen Verluste einfliegen. Wizz Air hingegen wisse wie man damit Geld verdienen könne. Allerdings räumte Varádi auch ein, dass seine Aussage nicht bedeute, dass es mit Lot Gespräche oder gar Verhandlungen geben würde. Vielmehr würde es sich lediglich um seine ganz persönliche Meinung als Privatperson handeln. Die Äußerung des Wizz-Air-Konzernchefs hat dennoch eine kleine Brisanz, denn offensichtlich ist man auf der Suche nach Kooperationspartnern. Es ist noch gar nicht so lange her, da wollte Wizz Air von der Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern und/oder Agenturen nichts wissen. Man vertrat die Ansicht, dass nur der Direktvertrieb vorteilhaft ist. Auch Umsteigeflüge hat man nicht angeboten. Mittlerweile hat man diese Haltung aufgeweicht, denn beispielsweise mit Tui Österreich hat man einen Vertrag abgeschlossen. Dies hat zu Folge, dass der Tour Operator auch Wizz-Flugsegmente in seine Pauschalreisen integrieren kann. Innerhalb der eigenen Firmengruppe, die derzeit aus Wizz Air Hungary, Wizz Air Malta, Wizz Air UK und Wizz Air Abu Dhabi besteht, kann man

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Sommer 2024: Tap stockt Transatlantik-Routen auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Tap Air Portugal auf den Strecken Richtung Nordamerika und Brasilien die Frequenzen aufstocken. Die Zahl der Flüge von Lissabon ins brasilianische Recife wird um sechs zusätzliche Verbindungen auf dann insgesamt 13 wöchentliche Frequenzen erhöht. Fortaleza und Rio de Janeiro werden um zwei Flüge pro Woche auf insgesamt neun bzw. 12 Flüge pro Woche aufgestockt. TAP wird außerdem ihre Verbindungen zwischen Lissabon und Belém, Brasília, Natal/Maceio, Porto Alegre, Salvador und São Paulo um einen Flug pro Woche erhöhen. Im Sommer 2024 wird die Fluggesellschaft 96 Flüge pro Woche zwischen Portugal und Brasilien anbieten, 16 mehr als im vergangenen Sommer. Nach Kanada werden im Vergleich zum Sommer 2023 vier zusätzliche Flüge pro Woche nach Toronto durchgeführt; damit steigt die Gesamtzahl auf 14 Flüge pro Woche. Zudem wird die Zahl der Flüge zwischen Lissabon und Montreal von fünf auf sechs Flüge pro Woche erhöht. In den Vereinigten Staaten wird Washington jetzt täglich zweimal angeflogen, was  einer Aufstockung um vier Verbindungen pro Woche gegenüber dem Sommer 2023 entspricht. Auch das Angebot zwischen Lissabon und San Francisco wird von fünf auf sechs Flüge pro Woche erweitert. Insgesamt bietet TAP in diesem Sommer 77 Flüge pro Woche zwischen Portugal und den USA an, fünf mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, und 20 wöchentliche Flüge nach Kanada, fünf mehr als im Sommer 2023. In diesem Sommer wird TAP auch dreimal wöchentlich zwischen Lissabon und Caracas fliegen. Neu ist, dass pro Woche einer dieser Flüge auf dem Hin- oder Rückflug einen Zwischenstopp in

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Condor stellt neue Kurz- und Mittelstreckenkabine vor

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Frühjahr 2024 mit der Modernisierung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte beginnen. Der erste A320neo wird die Farbe „Passion“ tragen und soll im April 2024 übernommen werden. Nun stellt man die Kabine vor. „Nach dem Austausch der gesamten Langstreckenflotte wird Condor ihren Modernisierungskurs fortsetzen und ab Frühjahr ihre gesamte Kurz- und Mittelstreckenflotte erneuern“, sagt Christian Schmitt, COO und Accountable Manager Condor. „Innerhalb der nächsten vier Jahre wird so nicht nur eine deutlich jüngere und effizientere Flotte mit attraktiven Neuerungen geschaffen, sondern auch eine Vereinheitlichung des Designs und Bordprodukts. Gäste genießen künftig auch auf der Kurzstrecke Connectivity an Bord, deutlich mehr Stauraum in den Gepäckfächern und mit ausgewählten Features mehr Komfort an ihrem Platz.“   Auch über den Wolken in Verbindung bleiben: Gästen aller Reiseklassen steht das Internet- und Entertainment Portal „FlyConnect“ künftig auf allen Flügen der neuen Flugzeuge zur Verfügung. Im FlyConnect-Portal können Passagiere verschiedene Datenpakete erwerben sowie das neueste Unterhaltungsprogramm mit Blockbustern, Klassikern, Kinderfilmen und Dokumentationen oder ein umfangreiches Musik- und Zeitschriftenangebot auf ihrem persönlichen Endgerät streamen. Um das Entertainment komfortabel genießen zu können, befindet sich künftig an jedem Sitz eine Halterung für das mobile Endgerät. Die Kabine ist mit komfortablen Sitzen der Firma Recaro ausgestattet, die mehr Annehmlichkeiten und Komfort als bisher auf der Kurz- und Mittelstrecke bieten. In der Business Class erwartet Gäste der Recaro BL3710 mit mehr Sitzabstand, einer längeren Armlehne und der großzügig neigbaren Rückenlehne. Die Economy Class ist mit dem SL3710-Sitz der Firma Recaro ausgestattet. Neben der Halterung für das mobile Endgerät

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SAS kündigt Sandefjord-Kopenhagen an

Die Fluggesellschaft SAS wird im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Sandefjord-Torp und Kopenhagen anbieten. Der norwegische Airport wird von einigen Billigfluggesellschaften auch als „Oslo-Torp“ befindet, jedoch ist dieser recht weit von der Hauptstadt entfernt. Offiziell ist dieser der Stadt Sandefjord zugeordnet. SAS wird diese Route ab 28. April 2024 saisonal bedienen. Es kommen ATR72-600 eines Subunternehmers zum Einsatz.

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Sommer 2024: Easyjet kündigt Basel-Luqa an

Im Sommerflugplan 2024 beabsichtigt die Billigfluggesellschaft Easyjet auch zwischen Basel und Luqa zu fliegen. AB Nizza will der Carrier ab 27. Juni 2024 zweimal pro Woche Kurs auf den maltesischen Airport nehmen. Weitere Neuaufnahmen ab dem französischen Airport sind Prag, Athen und Agadir, die über das Jahr verteilt aufgenommen werden soll. Ab Basel will Easyjet mit Wirksamkeit zum 18. Mai 2024 zweimal wöchentlich Malta-Flüge anbieten.

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CDP: Lufthansa erhält A- Rating

Im aktuellen CDP-Ranking wurde die Lufthansa Group mit der Note A- bewertet. Die Skala reicht von „A“ bis „D-„ und soll Unternehmen für ihre Bemühungen den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu reduzieren, auszeichnen. CDP ist eine globale Plattform für die Offenlegung von Informationen über die Nachhaltigkeit von Unternehmen, Städten und Regionen. Die Lufthansa Group beteiligt sich seit 2006 an der CDP-Berichterstattung und informiert damit relevante Interessengruppen kontinuierlich und transparent über ihre Strategie und Maßnahmen zur CO2-Reduktion. Jährlich sammelt CDP in einem standardisierten Prozess Informationen zu CO2-Emissionen, Nachhaltigkeitsstrategien und -zielen von zuletzt mehr als 23.000 Unternehmen, die rund zwei Drittel der globalen Marktkapitalisierung repräsentieren.

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