Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ita-Airways-Einstieg: EU-Kommission vor Phase-II-Prüfung

Momentan sieht es nicht danach aus als würde Lufthansa beim beabsichtigten Einstieg bei Ita Airways um eine Phase-II-Prüfung durch die EU-Kommission herumkommen. Die jüngsten Zugeständnisse könnten den Wettbewerbshütern nicht ausreichend sein. Die Agentur Reuters berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass sich eine vertiefte Prüfung, die bis zu weitere vier Monate nehmen könnte, eingeleitet werden könnte. Auch italienische Medien schreiben, dass alles auf eine Phase-II-Prüfung hindeuten würde. Lufthansa soll der EU-Kommission die Abgabe von Start- und Landerechten von/nach Mailand-Linate angeboten haben. Allerdings will der Kranich-Konzern auf der Langstrecke keine Änderungen vornehmen und genau das könnte den Wettbewerbshütern ein Dorn im Auge sein.

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Vorbereitung auf Skyteam-Beitritt: SAS nimmt Atlanta-Flüge auf

Die Fluggesellschaft SAS scheint sich bereits auf ihren bevorstehenden Wechsel in die Luftfahrt-Allianz Skyteam vorzubereiten. Ab Mitte Juni 2024 wird man tägliche Nonstopflüge zwischen Kopenhagen und Atlanta durchführen. Die Wahl der U.S.-amerikanischen Destination scheint kein Zufall zu sein, denn Delta Air Lines unterhält auf diesem Airport ein großes Drehkreuz. Der genannte Carrier ist ein zukünftiger Skyteam-Partner von SAS. Somit kann die Aufnahme der Atlanta-Route auch als Vorgriff auf die künftige Mitgliedschaft im genannten Luftfahrtbündnis interpretiert werden. SAS ist ein Gründungsmitglied der konkurrierenden Star Alliance, der man momentan angehört. Allerdings wird man diese verlassen, denn einem Konsortium, das den Zuschlag für den Einstieg erhalten hat, gehört auch Air France-KLM an. Im Zuge der Bekanntgabe wurde auch erklärt, dass SAS ins Skyteam, der unter anderem auch Delta, Air France und KLM angehören, wechseln wird. Ab 17. Juni 2024 wird SAS tägliche Flüge zwischen Kopenhagen und Atlanta anbieten. Es ist durchaus vorstellbar, dass ab weiteren Airports im skandinavischen Raum Verbindungen zum Delta-Drehkreuz folgen könnten. Momentan hat man einige dezentrale New-York-Routen, die mit Airbus A321LR bedient werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass diese künftig mit Delta so koordiniert werden, dass diese sich ins Streckennetz der U.S.-amerikaner optimal einfügen und Reisenden Zubringer bzw. Anschlüsse zur Verfügung stehen.

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Klotür auf Spicejet-Flug klemmte: Mann musste auf der Toilette ausharren

Flugzeuge sind immer wieder mal überbucht und da ist es bestimmt dem einen oder anderen Betroffenen schon in den Sinn gekommen auf der Toilette zu sitzen, um doch noch mitfliegen zu können. Ganz unfreiwillig musste ein Mann auf einem Inlandsflug in Indien auf dem „stillen Örtchen“ verbringen. Kurz nach dem Start von Spiecejet-Flug SG-268, durchgeführt mit der Boeing 737-800, die die Registrierung VT-SGV trägt, musste der Fluggast aufs WC. Er wartete das Abschalten des Fasten-Seatbelt-Signals ab und ging dann in einen Waschraum, um dort sein „Geschäft“ zu verrichten. Soweit alles ganz normal und alltäglich. Doch was dann passierte, glich wohl eher einem schlechten Horrorfilm, denn als der Mann die Tür wieder öffnen wollte, ging sie schlichtweg nicht auf. Sie klemmte. Nach einigen Versuchen betätigte der sich in misslicher Lage befindliche Passagier den Notfallknopf, um die Flugbegleiter zu alarmieren. Diese waren auch rasch zur Stelle, aber helfen konnten sie nicht, denn auch von außen hat sich die widerspenstige Toilettentür nicht öffnen lassen. Unter der Tür hindurch wurde dem Reisenden ein Zettel geschrieben, auf dem eine beruhigende Botschaft für den Reisenden zu lesen war. Man bat ihn Ruhe zu bewahren, denn man würde ohnehin bald landen und sofort danach werde sich ein Techniker um seine Befreiung kümmern. Genau das geschah dann auch. Warum sich die Tür des Waschraums der Boeing 737-800, die am Dienstag, den 16. Jänner 2024 auf dem Weg von Mumbai nach Bengaluru war, verklemmt hat und weder von innen noch von außen öffnen hat lassen, ist unklar. Jedenfalls konnte

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USA: Gericht untersagt Zusammenschluss von Jetblue und Spirit

Der geplante Zusammenschluss von Jetblue und Spirit Airlines ist in weite Ferne gerückt, denn ein U.S.-amerikanischer Bezirksrichter untersagte die geplante Fusion. Er bestätigte damit die Ansicht der U.S.-amerikanischen Wettbewerbsbehörde. Erstmal seit 20 Jahren gibt es in den Vereinigten Staaten von Amerika erheblichen Widerstand im Bereich der Konsolidierung in der Luftfahrt. Für Spirit Airlines ist die Angelegenheit doppelt kompliziert, denn zunächst wollte man sich mit Frontier Airlines zusammenschließen. Dies scheiterte am Widerstand der Spirit-Aktionäre, die eine bessere Zukunft bei Jetblue sahen. Die Wettbewerbsbehörde, die der Regierung untersteht, hat die Fusion untersagt. Aus diesem Grund wurde vor Gericht darüber verhandelt. Das zuständige Bezirksgericht hat den Zusammenschluss nicht freigegeben. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden, so dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

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Wien: Wizz Air feiert acht Millionen Fluggäste

Der Billigflieger Wizz Air hat seit der Betriebsaufnahme der Basis Wien-Schwechat ab dieser acht Millionen Passagiere befördert. Der Jubiläumspassagier befand sich auf einem Flug von Malaga nach Wien und hat einen 200-Euro.Gutschein überreicht bekommen. „Seit der Basiseröffnung in Wien ist Wizz Air mit mittlerweile sechs stationierten Flugzeugen zu einem wichtigen Standortpartner herangewachsen. Nun der nächste erfreuliche Meilenstein: Wir gratulieren herzlich zu 8 Millionen Passagieren in Wien“, so Flughafendirektor Julian Jäger. Im Nachgang der Pleiten von Air Berlin und Niki nahm im April 2018 Wizz Air Flugverbindungen von/nach Wien auf. Im gleichen Jahr wurde eine Basis eröffnet. Zunächst wurde diese von Wizz Air Hungary betrieben. Mittlerweile kommt die Konzernschwester Wizz Air Malta zum Einsatz. In Wien liefert man sich mir Ryanair einen durchaus scharfen Wettbewerb, wobei innerhalb der letzten 12 Monate zu beobachten ist, dass sich die Kontrahenten hinsichtlich Überschneidungen in den Streckennetzen zunehmend aus dem Weg gehen. „Das Erreichen von 8 Millionen Passagieren in Wien ist ein Beweis für unser Engagement für österreichische Reisende. Wizz Air setzt sich weiterhin dafür ein, zugängliche und zuverlässige Flugreisen anzubieten, und wir freuen uns, Millionen von Passagieren zu Traumdestinationen geflogen zu haben,“ so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager bei Wizz Air.

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Bewerbertage: Flughafen Graz sucht neue Mitarbeiter

Der Flughafen Graz befindet sich wieder auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Dazu veranstaltet man am 25. und 26. Jänner 2024 offene Bewerbertage. An diesen können sich Interessierte vor Ort über Berufsmöglichkeiten informieren und – sofern gewünscht – auch gleich an Ort und Stelle bewerben. Der Airport und vor Ort tätige Dienstleister suchen derzeit insbesondere neue Mitarbeiter für die Bereiche Check-in und Flugzeugabfertigung. „Der Vorteil für alle Teilnehmer ist, dass sie sich vor Ort gleich ein umfassendes Bild von den verschiedenen Aufgaben machen können“, erklären die Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Zukünftige Kollegen stehen für die verschiedensten Fragen zur Verfügung und erzählen über den Arbeitsalltag, ihre Aufgaben, die Benefits und täglichen Herausforderungen. Bei einem Rundgang schließlich lernt man den zukünftigen Arbeitsplatz auch hinter den Kulissen kennen.“ Auf einen Blick:

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Jahreszahlen: Zürich meldet 28,9 Millionen Passagiere

Der Flughafen Zürich hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 insgesamt 28,9 Millionen Passagiere. Damit konnte man im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent zulegen, jedoch lag man noch immer um acht Prozent unter dem Wert von 2019. Die Anzahl Flugbewegungen lag 2023 bei 247.456, dies entspricht einem Plus von 14 Prozent im Vergleich zu 2022. Gegenüber 2019 liegt die Anzahl Flugbewegungen bei rund 90 Prozent. Im Jahr 2023 wurden am Flughafen Zürich insgesamt 377.998 Tonnen Fracht abgewickelt. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies eine Abnahme von 10 Prozent dar. Zum Frachtumfang von 2019 ist es eine Abnahme von 16 Prozent. Im Dezember 2023 sind 2.194.072 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 15 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Gegenüber Dezember 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 94 Prozent.  Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Dezember 2023 bei 1.508.049. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 31 Prozent, was 680’934 Passagieren entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7 Prozent auf 18.888 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 94 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 133 Fluggästen 5 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung liegt im Berichtsmonat bei 77 Prozent, genau wie im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Dezember 34’688 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Dezember 2019 wurde 10 Prozent weniger Fracht abgewickelt.

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Lufthansa fliegt Nachwuchsathleten nach Seoul

Unter der Flugnummer LH718 hat Lufthansa die deutschen Athleten und deren Betreuerstab, die an den Winter Youth Olympic Games (YOG) in Gangwon (Südkorea) von München nach Seoul befördert. Die Wettkämpfe finden vom 19. Januar bis 1. Februar in der im Nordosten Südkoreas gelegenen Provinz Gangwon statt. Insgesamt werden 81 Entscheidungen in 15 Sportarten ausgetragen. Dabei wird für die Teilnehmer nicht allein der sportliche Wettkampf im Fokus stehen. Denn neben dem Streben nach persönlichen Bestleistungen sollen die jungen Athleten wertvolle Erfahrungen mit den olympischen Idealen des friedlichen Leistungsvergleichs, der Freundschaft und der Völkerverständigung sammeln. Um 15:45 Uhr hieß es „all doors in flight“ für den Airbus A350-900 mit der Kennung D-AIXJ und dem Taufnamen „Erfurt“ am Flughafen München. Insgesamt fliegen 90 junge Sportler mit Lufthansa nach Seoul (ICN).

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PTS wird gewartet: Schienenersatzverkehr am Flughafen München

Seit 15. Jänner 2024 verkehrt auf dem Areal des Flughafens München-Franz Josef Strauß ein Schienenersatzverkehr. Betroffen ist die unterirdische Verbindung zwischen dem Terminal 2 und dem T2-Satelliten. Der Grund dafür, dass das Personentransportsystem temporär nicht verkehren kann, ist laut Flughafen München, dass dringend notwendige Wartungsarbeiten vorgenommen werden müssen. Dies hat zur Folge, dass der unterirdische Zug außer Betrieb genommen werden musste. Dem derzeitigen Planungsstand nach wird das PTS erst am 25. Feber 2024 wieder in Betrieb gehen. Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet. Der Airport weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser eine wesentlich längere Fahrzeit als das PTS hat. Passagiere werden ersucht zumindest 20 Minuten mehr Zeit für den Wechsel zwischen T2 und T2-Sattelit (sowie umgekehrt) einzuplanen. Betroffen sind Reisende, die ab dem Terminal 2, das hauptsächlich von Lufthansa und anderen Star-Alliance-Carriern genutzt werden. Die Gatebereiche J, K und L befinden sich im Satelliten-Terminal, das normalerweise mit dem Personentransportsystem rasch erreicht werden kann. Reisende, die dort abfliegen, müssen mehr Zeit einplanen. Das gilt auch für Umsteiger, die im Satellit ankommen und ab dem T2 (Gatebereiche G und H) weiterfliegen. In den Abfertigungsgebäuden weist eine eigene Beschilderung auf die Haltestellen der Shuttlebusse hin.

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