Granit Pireci

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Granit Pireci

Frankreich: Generalstreik am Donnerstag erwartet

Die großen französischen Gewerkschaften haben für den 19. Jänner 2023 zu Streiks und Demonstrationen aufgerufen, unter anderem im Transportsektor und dem öffentlichen Dienst. In Frankreich wird am kommenden Donnerstag erneut gestreikt. Reisende sollten sich deshalb auf einen „schwarzen Donnerstag“ einstellen, so die französische Tageszeitung „Le Parisien“. Die großen Gewerkschaften im Land hätten den Wunsch geäußert, dass ein „Null-Transport-Tag“ entsteht. Noch sind die genauen Auswirkungen auf den Bahn- und Flugverkehr allerdings nicht bekannt. Die französische Bahngesellschaft SNCF hat noch keine Informationen zum Fahrplan am Donnerstag veröffentlicht. „Le Parisien“ berichtet lediglich von einem eingeschränkten ÖPNV in der Île de France, ohne weitere Details zu nennen. Auch im Flugsektor herrscht noch Unklarheit. Nach Angaben des französischen Fernsehsender TF1 könnte es auch bei Air France zu Arbeitsniederlegungen kommen. Die Flughäfen in Paris und Marseille könnten ebenfalls von dem Streik betroffen sein. Hintergrund des Streiks ist die geplante Rentenreform in Frankreich. Das Eintrittsalter soll bis zum Jahr 2030 von derzeit 62 auf 64 Jahre angehoben werden. Bei den Oppositionsparteien sowie den Gewerkschaften im Land stößt das Vorhaben auf großen Widerstand.

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Thailand führt im Sommer wohl Touristensteuer ein

Die bereits länger diskutierte Touristensteuer für den Besuch in Thailand soll im Juni dieses Jahres eingeführt werden. Die Abgabe für Reisende dient unter anderem dazu, die touristische Infrastruktur vor Ort weiter zu verbessern. Nachdem die Touristensteuer mehrmals nach hinten verschoben worden war, soll sie laut dem Onlineportal FVW zum 1. Juni 2023 nun doch eingeführt werden. Ab diesem Tag soll für jede Einreise ein Betrag von 300 Baht – das sind umgerechnet knapp 8,40 Euro – gezahlt werden. Letzter Termin für die Einführung war der Juni 2022 gewesen, damals hatte das Tourismusministerium den Entwurf jedoch zurückgezogen und überarbeitet. Ausnahmen soll es nur für Ausländer mit Arbeitsvisa und Grenzpässen geben. Noch muss der aktuelle Entwurf jedoch in einer Kabinettssitzung der thailändischen Regierung bestätigt werden. Die Gebühr soll unter anderem in die Finanzierung und Modernisierung touristischer Infrastruktur und die Entwicklung von Tourismusdestinationen fließen. Zudem sollen ebenso Nachhaltigkeitsprojekte mit den Einnahmen aus der Steuer vorangetrieben werden. Weiterhin ist geplant, dass die Abgabe Touristen, die in Thailand Unfälle erleiden oder anderweitig medizinische Hilfe benötigen, zugutekommt. Bisher sieht der Entwurf vor, dass die Steuer nur für Reisende gilt, die über den Luftweg nach Thailand einreisen und länger als 24 Stunden im Land bleiben wollen. Ob die Abgabe auch für die Einreise auf dem Land- oder Seeweg gilt, ist indes noch nicht bekannt.

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Flughafen Genf registrierte 2022 mehr als 14 Millionen Passagiere

Im gesamten Jahr 2022 empfing der Flughafen der Westschweizer Stadt 14,1 Millionen Fluggäste, 138 Prozent mehr als im Jahr 2021, aber 21,4 Prozent weniger als im Jahr 2019. Im ersten vollen Betriebsjahr des Ostflügels, der für Langstreckenflüge und Nicht-Schengen-Flüge bestimmt ist, wurden dort 4,48 Millionen Passagiere abgefertigt. Die Flugverbindungen stiegen von 139 auf 146 Destinationen an. Während der letzten zwölf Monate belief sich die Gesamtzahl der Landungen und Starts auf 163.168 Bewegungen, 64,4 Prozent mehr als im Jahr 2021. Trotz des starken Anstiegs des Linienverkehrs und einer bedeutenden Aktivität in der Geschäftsluftfahrt im letzten Jahr bleibt die Zahl der Flugbewegungen 12 Prozent unter denen von 2019. Diese beiden Indikatoren – Flugbewegungen und Passagiere – wiesen auf ein Ende der Krise und den Eintritt in eine Phase der Stabilisierung hin, so der Flughafen Genf.

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Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle konnten Passagierzahlen mehr als verdoppeln

Im vergangenen Jahr zählten die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle insgesamt 2.403.772 Fluggäste. Damit haben sich Passagierzahlen mehr als verdoppelt. Der Flughafen Dresden zählte 841.522 Passagiere, 154 Prozent mehr als 2021. Am Flughafen Leipzig/Halle stieg das Aufkommen im Vergleichszeitraum um 133 Prozent auf 1.562.250. „Seit Herbst 2021 verzeichnen unsere Flughäfen wieder deutlich steigende Passagierzahlen, was uns für 2023 optimistisch stimmt. Bis zum Erreichen des Vor-Corona-Ergebnisses liegt – und das gilt für die gesamte Branche – noch ein gutes Stück Weg vor uns. Gemeinsam mit unseren Partnern in der Airline- und Tourismusbranche arbeiten wir konsequent auf dieses Ziel hin“ so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG und ergänzt: „Das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle stieg bis 2021 ganze 16 Jahre in Folge. Allein von 2019 bis 2022 um 22 Prozent. Und auch für die Zukunft sehen wir klare Wachstumspotentiale, die wir entschlossen nutzen werden“. Rund 1,51 Millionen Tonnen Fracht sind 2022 am Flughafen Leipzig/Halle umgeschlagen worden. Das Aufkommen liegt damit 5,1 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Zurückzuführen sei diese Entwicklung auf eine global zu verzeichnende konjunkturelle Abkühlung sowie den coronabedingt stark eingeschränkten chinesischen Markt, so der Airport in einer Aussendung.

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Flughafen Belgrad fertigte 2022 über 5,6 Millionen Fluggäste ab

Der Flughafen Belgrad performte 2022 über den Erwartungen: Das gesetzte Ziel von fünf Millionen Fluggästen konnte deutlich übertroffen werden. Damit fehlt dem Airport nicht mehr viel, um das Rekordjahr 2019 einzuholen. Der Flughafen der serbischen Hauptstadt verbuchte im abgelaufenen Jahr mit 5.611.920 abgefertigten Passagieren das drittgrößte Passagieraufkommen aller Zeiten. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich der Airport um 70,8 Prozent steigern, trotzdem bleiben die Passagierzahlen unten dem Wert von vor der Pandemie. Demnach würden noch knapp neun Prozent fehlen, um das Vorkrisen-Niveau zu erreichen, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag im Jahresverlauf bei 65.644.

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Lufthansa Technik erhöht Kapazitäten in Shannon

Die irische Tochter des Wartungsriesen erweitert das Geschäft und seinen Standort, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Mit einem neuen, 2000 Quadratmeter großen Gebäude in der Freihandelszone von Shannon erhöht Lufthansa Technik Turbine Shannon die Kapazitäten. Im Zuge dessen bietet sie auch neue Produkte für CFM56- und V2500-Triebwerke an, die Boeing 737 und Airbus A320 antreiben. Die neue Werkstatt wird im ersten Quartal 2023 in Betrieb genommen. „Dies ist ein ganz besonderer Meilenstein für LTTS, die ihr 30-jähriges Bestehen in Irland feiert“, so Michael Malewski, CEO und Managing Director von LTTS. „Wir freuen uns, den Shannon Aviation Services Cluster um einen Produktionsbetrieb zu erweitern. Die Region ist seit den 1990er Jahren Heimat von Lufthansa Techniks MRO-Aktivitäten, und es ist großartig, zu ihrer Expansion beizutragen. Mit diesem Engagement in einem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld wollen wir den Wert für unseren wachsenden Kundenstamm steigern.“ 

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Fast 2,6 Millionen: DTM erreicht 2022 zweitbestes Ergebnis der Geschichte

Im vergangenen Jahr haben insgesamt 2.586.342 Passagiere den Dortmund Airport genutzt. Dank starker Sommermonate mit zahlreichen Passagierrekorden konnte die Prognose von rund 2,45 Millionen Fluggästen trotz Pandemie und Kriegsgeschehen in Europa übertroffen werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist es dem Dortmund Airport gelungen, die Fluggastzahlen um rund 53 Prozent zu steigern (Vorjahr: 1.692.960), und damit nahezu das Niveau des bisherigen Rekordjahres 2019 zu erreichen (ca. 2,7 Millionen Fluggäste). Es war damit das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Flughafens. „Wir freuen uns über das sehr gute Jahresergebnis. Ein Dank gilt all unseren Passagieren und den Airlines, die so viel Vertrauen in unseren Standort setzen. Ebenso möchte ich mich bei allen Mitarbeitenden am Flughafen bedanken, die ganzjährig auch in Zeiten sehr hoher Auslastung wie gewohnt für einen geordneten und reibungslosen Ablauf Sorge getragen haben“, resümiert Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber.  Im Jahr 2023 rechnet der Dortmunder Airport aufgrund der sehr guten Entwicklung mit mehr als 2,6 Millionen Fluggästen.

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Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen bleiben unter den Erwartungen

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen hat sich 2022 von dem starken Rückgang während der Corona-Pandemie erholt. Laut dem Flughafenbetreiber Fraport waren doppelt so viele Passagiere unterwegs wie 2021. Insgesamt zählte das Unternehmen im vergangenen Jahr demnach 48,9 Millionen Fluggäste. Die aktuelle Zahl liegt laut Fraport dennoch deutlich unter dem Rekordwert von knapp 70,6 Millionen Passagieren im Jahr 2019. Zudem liegt sie unter dem von Fraport-Chef Stefan Schulte in Aussicht gestellten Wert von 50 Millionen Gästen. „Der Blick nach vorn stimmt zuversichtlich. Mit der breiten Reiselust im Rücken erwarten wir 2023 weiteres Wachstum. Darauf bereiten wir uns mit Hochdruck vor. Es wird fordernd bleiben“, so Fraport-Chef Stefan Schulte. Im Fracht- und Luftpostgeschäft lagen die Zahlen des vergangenen Jahres klar unter denen aus dem Jahr 2021. Das Cargo-Geschäft sank demnach im vergangenen Jahr um rund 13 Prozent auf circa zwei Millionen Tonnen.

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Emirates verbindet Dubai im April wieder mit Tokio-Haneda

Emirates nimmt am 2. April 2023 seine Flugverbindungen nach Tokio-Haneda wieder auf. Damit baut die Airline ihr Streckennetz in Japan weiter aus. Die tägliche Rotation nach Haneda ergänzt die tägliche A380-Verbindung nach Tokio-Narita und die täglichen Boeing 777-Flüge nach Osaka. Auf dem Flug EK312 kommt eine Boeing 777-300ER zum Einsatz und startet täglich um 07.50 Uhr in Dubai und erreicht Haneda um 22.35 Uhr. Der Rückflug, EK313, verlässt Haneda um 00.05 Uhr und landet um 06.20 Uhr in Dubai. Im Zeitraum vom 2. Juni 2023 bis zum 1. Oktober 2023 erreicht EK313 Dubai um 5.50 Uhr. Mit der Aufnahme von Tokio-Haneda erweitert Emirates sein Streckennetz auf 141 Ziele auf 6 Kontinenten. Die Boeing 777-300ER-Flugzeuge fliegen aktuell auf den Strecken nach Zürich, Genf, Frankfurt, Brüssel, Nizza und London Stansted. 

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Bodensee-Airport blickt auf erfolgreiches 2022 zurück

Rund 340.000 Fluggäste nutzten den Flughafen im vergangenen Jahr für Reisen von und nach Friedrichshafen. Die erreichten 339.550 Passagiere entsprechen einem Plus von 211.393 Passagieren und einer Steigerung um 165 Prozent zum Vorjahresergebnis. Das seien 70 Prozent des Aufkommens bezogen auf das Vor-Corona-Jahr 2019, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Spitzenreiter der nachgefragten Urlaubsziele seien Mallorca und Antalya gewesen. Wichtigste Verbindung für Geschäfts- und Urlaubsreisende sei nach wie vor die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt, die von knapp 20 Prozent der Reisenden genutzt werde. Für den kommenden Sommer stehen Urlaubsziele wie Palma de Mallorca, Heraklion und Rhodos sowie Antalya im Flugplan. „Im Hinblick darauf, dass in den ersten 3 ½ Monaten im Jahr 2022 noch so gut wie kein Reiseverkehr stattfand und der Flughafen auch im Sommer durch Kapazitätsengpässe am Frankfurter Flughafen und darausfolgenden Flugstreichungen der Lufthansa betroffen war, freuen wir uns über die erreichten Ergebnisse sehr“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen. „Zudem konnte 2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltungerfolgreich abgeschlossen werden und notwendige Investitionen in die Infrastruktur, u.a. auch zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen zurErreichung der Klimaziele, getätigt werden“. Trotz eines weiterhin herausfordernden Umfeldes, verbunden mit Kostensteigerungen und zurückhaltender Reisenachfrage durch die Verbraucher, befinde sich der Flughafen Friedrichshafen erfolgreich aufdem Weg des eingeschlagenen Umstrukturierungsplans, so Wehr weiter

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