Granit Pireci

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Granit Pireci

Erste Länder verschärfen Einreiseregeln für China

Lange Zeit war die Volksrepublik von der Außenwelt förmlich abgeschottet – China bricht allerdings mit der Null-Covid-Politik und beendet in wenigen Tagen die Quarantänepflicht. Der darauf erfolgte Ansturm auf Auslandsreisen löste international jedoch Besorgnis aus. Nun reagierten die ersten Länder mit verschärften Einreiseregelungen. Ab dem 5. Jänner 2023 müssten Flugreisende, die aus China in die USA kämen, vor dem Abflug einen negativen CoV-Test vorweisen, wie die US-Gesundheitsbehörde CDC ankündigte. Das gelte unabhängig von der Nationalität der Reisenden und von ihrem Impfstatus. Der Test dürfe nicht älter als zwei Tage sein. Die Testpflicht sei auch vorgeschrieben für Reisende aus den chinesischen Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau. Auch Italien führt eine Testpflicht für Einreisende aus China ein. Flugreisende aus China müssen sich nach ihrer Landung in Italien noch am Flughafen einem Corona-Test unterziehen. Positiv getestete Personen sollen unter Quarantäne gestellt werden. Der Flughafen Mailand Malpensa hatte bereits am Dienstag begonnen, Passagiere aus China auf das Coronavirus zu testen. Jeder zweite Passagier aus China wurde positiv auf das Coronavirus getestet, teilten die Mailänder Behörden mit. Auch Japan, Indien und Taiwan hatten zuvor ähnliche Schritte angekündigt. Insbesondere der Mangel an transparenten Daten aus China zum Ausmaß der Corona-Welle löste international wachsende Besorgnis aus. Lockerer sieht man die Situation in Deutschland. So wies das deutsche Verkehrsministerium einen Vorstoß, Flüge aus China gänzlich zu stoppen, entschieden zurück. Das deutsche Gesundheitsministerium beobachte die Situation in China „sehr, sehr aufmerksam.“ Auch die österreichischen Behörden halten sich zunächst bedeckt und verweisen lediglich auf die aktuell geltenden CoV-Bestimmungen. Derzeit ist keine Region als Staat

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Laos schafft auch restliche CoV-Einreisebeschränkungen ab

Laos verabschiedet sich von den coronabedingten Einreisebeschränkungen: Ab sofort dürfen Reisende in das südostasiatische Land einreisen, ohne einen Corona-Impfpass oder einen negativen Testnachweis vorzeigen zu müssen. Vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Reisegäste dürfen bereits seit sieben Monaten ohne weitere Auflagen nach Laos kommen, das Vorzeigen des Impfpasses an der Grenze genügte. Jedoch waren auch für Ungeimpfte die Einreisebeschränkungen überschaubar: Lediglich ein negativer Antigen-Schnelltest, der maximal 48 Stunden alt war, wurde gefordert. Weitere Tests nach der Ankunft oder Quarantänevorschriften gab es nicht mehr. Nach einer Regierungssitzung kündigte das Büro des laotischen Premierministers nun an, dass jegliche Corona-Einreiseregeln mit sofortiger Wirkung auf dem Land-, Luft- und Seeweg aufgehoben seien. Das berichtet Check 24.

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Aida Cruises beendet Testpflicht

Für alle normalen Abfahrten von Aida Cruises fällt die Testpflicht vollständig weg. Für alle normalen Aida-Abfahrten mit bis zu 15 Tagen entfällt ab 13. Januar 2023 die Testpflicht. Danach gilt eine Testpflicht nur noch für Kreuzfahrten mit mehr als 15 Tagen. Allerdings bleibt nach wie vor das obligatorische Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens aus den Aida-Tickets. Das bestätigte ein Sprecher der Reederei am Abend des 26. Dezember 2022 gegenüber fvw|TravelTalk. Diese offizielle Information sollen die Mitarbeiter von Aida Cruises am 24. Dezember 2022 erhalten haben. Der Kreuzfahrt-Marktführer hatte bereits zuvor die Auflagen gelockert. Auf vielen Reisen ist seit dem 17. September 2022 der Nachweis eines Impfschutzes gegen Covid-19 entfallen.

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Ethiopian reaktiviert Linie nach Tigray

Äthiopiens größte Fluggesellschaft will ab Mittwoch wieder Linienflüge in die ehemals umkämpfte Region Tigray anbieten. „Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme unserer Flüge nach Mekelle. Die Wiederaufnahme dieser Flüge ermöglicht die Wiedervereinigung von Familien, erleichtert die Wiederaufnahme der kommerziellen Aktivitäten, regt den Tourismus an und bietet viele weitere Möglichkeiten, die der Gesellschaft zugutekommen“, so Airline-CEO Mesfin Tasew. Zwei Jahre lang war die Region weitgehend vom Rest der Welt abgeschnitten. Die äthiopische Regierung hatte die Telekommunikation, das Bankwesen, die Stromversorgung und den Luftverkehr in Tigray eingestellt, nachdem die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) trotz Verbots aus Addis Abeba Regionalwahlen im nördlichen Teil der Region abhielt. Bei den Kampfhandlungen seit November 2020 starben nach UN-Angaben mehrere Hunderttausend Menschen. Im November dieses Jahres hatte die äthiopische Regierung jedoch ein Friedensabkommen mit der TPLF geschlossen. Am Dienstag war eine Delegation der äthiopischen Regierung in die Provinzhauptstadt Mek’ele geflogen, um den Friedensprozess weiter voranzutreiben.

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Venedig verschiebt Einführung der Eintrittsgebühren schon wieder

Der zuletzt angesetzte Starttermin für die Eintrittsgebühr wurde wieder verschoben. Ursprünglich wollte Venedig ab Januar 2023 abkassieren. Nun sollen die Besucher frühestens ab Sommer des kommenden Jahres bezahlen, um das Zentrum der Lagunenstadt betreten zu dürfen. Nach inzwischen viermaligem Verschieben des Starttermins stand zuletzt der 16. Januar 2023 als Startdatum fest, jedoch stand die abschließende Zustimmung des Kommunalrats noch aus. Diese fehlt nach wie vor – zunächst will die Stadt das Ergebnis einer Online-Befragung unter den Bürgern abwarten, die noch bis zum 7. Januar 2023 eigene Vorschläge für die Touristengebühr einreichen können. Die Eintrittsgebühr als Mittel der Wahl stößt jedoch auf Bedenken: Touristen könnten ein noch schlechteres Benehmen an den Tag legen als bisher – schließlich hätten sie dafür gezahlt.

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Flughafenverband ADV rechnet mit weiterer Erholung der Passagierzahlen

Der Flughafenverband ADV erwartet im kommenden Jahr insgesamt 205 Millionen Fluggäste an den deutschen Flughäfen. Zum Vergleich: 2019 waren es noch 248 Millionen Fluggäste. Für das Kalenderjahr 2022 rechnen die Statistiker des ADV mit knapp zwei Drittel des Aufkommens vom Vorkrisenniveau. Von Januar bis November 2022 wurden an den deutschen Airports 153 Millionen Fluggäste abgefertigt. Das bedeute gegenüber dem entsprechenden Vergleichszeitraum im Pandemiejahr 2021 einen Zuwachs von 116,6 Prozent, wie fvw.de berichtet. Für das Kalenderjahr 2025 rechnet der ADV hierzulande wieder mit einer Rückkehr zu den Vorkrisenwerten. Dennoch ist der Optimismus nicht ungetrübt. Schließlich liegt Deutschland in Europa am unteren Ende der Verkehrszuwächse des Luftverkehrs. Dies führt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel darauf zurück, dass die Kostenbelastung hierzulande deutlich höher als in anderen Märkten ist. „Besorgniserregend ist der weiter steigende Anteil der regulativ bedingten Abgaben und Gebühren“, beklagt Beisel. „Dieser liegt in Deutschland bei fast 30 Prozent der gesamten Standortkosten einer Airline, ohne dass die Flughäfen einen Einfluss darauf haben.“ Das mache den Standort für Airlines zunehmend unattraktiver.

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Etihad Airways fliegt öfter nach Shanghai

Die Golfairline startet 2023 mit einer zusätzlichen wöchentlichen Frequenz auf der Strecke Abu Dhabi – Shanghai. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung wird Etihad ab Februar 2023 den internationalen Flughafen Pudong zwei Mal wöchentlich mit Boeing 787 und 777 anfliegen. Zusammen mit einer wöchentlichen Verbindung nach Peking und einer zweimal wöchentlich bedienten Verbindung nach Guangzhou bietet die Fluggesellschaft dann wieder fünf wöchentliche Nonstopflüge nach China an. Damit reagiert Etihad auf das Ende der Null-Covid-Politik: Ab dem 8. Jänner müssen sich ins Land kommende Personen nicht mehr in Quarantäne begeben.

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Indien: Ankommende Reisende werden wieder getestet

Die extreme Corona-Welle in China beunruhigt Indien: Bei Einreise wird wieder gestestet – nach dem Zufallsprinzip. Indien hat die meisten Corona-Beschränkungen abgebaut. Wegen explodierender Infektionszahlen in China kehrt das Land aber zu Tests bei der Einreise zurück. Nach dem Zufallsprinzip werden ab dem 24. Dezember zwei Prozent der ankommenden internationalen Passagiere in Indien auf Covid-19 getestet, wie das Onlineportal Aero berichtet. Grund dafür seien die explodierenden CoV-Fälle im Nachbarland: Nach dem Ende der Null-Covid-Strategie schwappt eine Infektionswelle durch China – im Land gibt es nur geringe Immunität durch Impfungen oder Genesungen. International wächst die Sorge vor neuen Mutationen aus China.

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Fraport-Tochter LAP sichert sich Finanzierung zum Ausbau des Flughafens Lima

Die peruanische Flughafenbetreibergesellschaft LAP, die seit 2001 zum Fraport-Konzern gehört, hat einen Finanzierungsvertrag über 1,25 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Dies diene der Finanzierung laufender Infrastruktur- und Ausbaumaßnahmen am internationalen Flughafen „Jorge Chávez“ in Perus Hauptstadt Lima, wie Fraport in einer Aussendung mitteilt. Bereitgestellt werde die Finanzierung von insgesamt sieben internationalen Geldinstituten.  Der Ausbau des Flughafens Lima sei nicht nur für den Standort selbst und das Land Peru von zukunftsweisender Bedeutung, sondern spiele als Hub-Flughafen innerhalb des internationalen Luftverkehrsnetzes auch eine wichtige Rolle für ganz Südamerika. Mit der Neufinanzierung stünden nun die Mittel für weitere Baumaßnahmen zur Verfügung. Verwendet werden sollen die Gelder auch für die Rückzahlung einer Finanzierung in Höhe von 450 Millionen US-Dollar. Die Baumaßnahmen für den luftseitigen Ausbau des Flughafens sind inzwischen abgeschlossen, sodass die neuen Infrastruktur-einrichtungen schon bald an die zuständigen peruanischen Behörden übergeben werden können, hieß es in der Mitteilung weiter.  Für den Bau des neuen Passagierterminals, das bis Anfang 2025 in Betrieb gehen soll, habe LAP das Konsortium „Inti Punku“ beauftragt – ein Joint Venture aus der spanischen Bau- und Immobilienfirma Sacyr und dem peruanischen Partner Cumbra.

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Über Weihnachten: In Spanien droht Streik bei drei Airlines

In Spanien drohen über die Weihnachtsfeiertage Unannehmlichkeiten für Fluggäste. Gleich drei Airlines sehen sich mit streikendem Personal konfrontiert. Während bei Vueling und Ryanair die Kabinenbesatzungen die Arbeit niederlegen wollen, treten bei Air Nostrum die Piloten in den Ausstand. Vor allem auf Routen innerhalb des Landes kann es deshalb zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Die größten Auswirkungen werden laut Mallorca Zeitung im Netz der spanischen Vueling befürchtet. Mindestens zehn Prozent aller angesetzten Verbindungen sollen am Weihnachtswochenende entfallen, da die gesetzlich festgelegte Mindestbesatzung in der Kabine nicht sichergestellt werden kann. Aktuell stehen neben dem Zeitraum vom 23. bis zum 26. Dezember noch drei weitere Streiktermine an: Die Vueling-Crews in Spanien wollen auch vom 30. Dezember bis zum 2. Januar, am 5. und 6. Januar sowie am 8. und 9. Januar in den Ausstand treten. Die Iberia-Tochter Air Nostrum, welche hauptsächlich innerspanische Routen bedient, wird ebenfalls an vier Terminen bestreikt. Der erste endet bereits heute, Flugreisende müssen sich jedoch auch am 26., 27., 29. und 30. Dezember sowie am 2. und 3. Januar auf Störungen einstellen. Davon betroffen sind unter anderem zahlreiche Routen innerhalb der Balearischen Inseln. In diesem Fall sind es die Piloten, die ihre Arbeit niederlegen. Hinzu kommt ein bereits seit mehreren Monaten wiederkehrend durchgeführter Ausstand bei Ryanair in Spanien. Dabei muss sich die streikende Kabinenbesatzung jedoch an behördliche Vorgaben zum Mindestbetrieb auch während der Protestzeit halten, sodass es kaum Auswirkungen auf den operativen Flugbetrieb gibt.

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