Granit Pireci

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Granit Pireci

Air China reaktiviert Genf-Verbindung

Genf kehrt in den Flugplan der chinesischen Fluggesellschaft zurück. Seit der Pandemie war die Verbindung unterbrochen. Jetzt nimmt sie die chinesische Nationalairline wieder auf. Ab dem 26. Jänner 2023 fliegt sie wieder zwischen Genf und Peking. Air China plant zunächst einen wöchentlichen Flug, jeweils donnerstags, mit einem Airbus 330-200. Abflug in Genf ist um 19:45 Uhr, der Flug in die Gegenrichtung startet in Peking um 13:25 Uhr. Währenddessen wächst in der Volksrepublik wieder die Sorge vor neuen CoV-Varianten, Notkrankenhäuser werden eröffnet. Seit dem Ende der Null-Covid-Politik machen die Infektionszahlen Luftsprünge: Schätzungsweise eine Million Neuinfektionen gibt es pro Tag im Land. Indien hat auf diese Umstände schon reagiert und angekündigt, ankommende Reisende wieder nach dem Zufallsprinzip testen zu wollen.

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November: Zahl der Reisenden geht an deutschen Flughäfen zurück

Im November 2022 ging die Zahl der Reisenden zum Oktober um mehr als 5,1 Millionen zurück. In Summe zählten die Flughäfen 12,59 Millionen Passagiere, im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 liegt das Aufkommensniveau bei 71,6 Prozent der Reisenden. Dennoch: die Recovery im deutschen Passagieraufkommen, gemessen am Vorkrisenniveau aus 2019, liegt deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Europaweit erholte sich die Luftverkehrsnachfrage im Oktober bereits auf 88 Prozent. Im abgelaufenen November nutzten 12,59 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum November 2021 stieg das Aufkommen um 41,9 Prozent (gegenüber November 2019 sind es -28,4 Prozent). Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 130.432 Starts und Landungen um 12,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden mehr als drei Viertel der gewerblichen Flüge durchgeführt, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt. Das absolute Cargo-Aufkommen lässt, verglichen mit dem Vormonat Oktober, leicht nach. Die 423.438 Tonnen bedeuten einen Rückgang um 10,4 Prozent gegenüber November 2021. Erstmals liegt die Gesamt-Tonnage eines Monats im Jahr 2022 auch unterhalb des Vorkrisenniveaus aus November 2019 (-0,8 Prozent).

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LOT trennt sich von Vorstandschef

LOT Polish Airlines setzt ihren Vorstandschef vor die Tür. Rafal Milczarski muss auch seinen Schreibtisch beim LOT-Mutterkonzern PGL räumen. LOT Polish Airlines sucht einen neuen Chef. Der Aufsichtsrat hat Rafal Milczarski am Mittwoch von allen Aufgaben entbunden. Der Manager stand seit 2016 an der Spitze der Airline und übernahm zwei Jahre später auch den Vorstandsvorsitz bei der LOT-Muttergesellschaft PGL. Die Hintergründe der plötzlichen Absetzung seien unklar, wie das Onlineportal Aero berichtet. Unter Milczarski hatte es öfter Spannungen zwischen Airline und Belegschaft gegeben. Piloten und Flugbegleiter hatten Milcazarskis Absetzung bereits 2018 gefordert – das LOT-Management hatte nach einem Streik 67 Teilnehmer kurzerhand entlassen. Interimsweise werde LOT Polish Airlines von Aufsichtsratschefin Katarzyna Lewandowska geführt, wie LOT in einer Aussendung mitteilte. Bei PGL springt Elzbieta Bugaj bis zur Nachbesetzung ein.

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Tuifly schaltet Buchungen für kommenden Winter frei

Tuifly hat den Flugplan für den Winter 2023/24 buchbar gemacht. Mehr als 1,2 Millionen Sitzplätze sind im Angebot – mehr als die Hälfte entfällt auf die Kanarischen Inseln. Besonders groß sei das Angebot für Fuerteventura und Gran Canaria mit jeweils mindestens 40 wöchentlichen Hin- und Rückflügen, wie der Ferienflieger mitteilt. Die im aktuellen Winter erstmals angeflogenen Ziele Dakar im Senegal und Luxor in Ägypten werden auch im Winter 2023/2024 von Düsseldorf aus bedient. Aufgestockt wird das Flugprogramm ab Hannover nach Agadir, Mars Alam, Gran Canaria, Teneriffa, Hurghada und auf die Kapverden. Zu 16 Zielen von fünf Abflughäfen in Deutschland starten die TUI-Fly-Flieger im nächsten Winter. Die meisten Flüge wird es ab Hannover geben.

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Lufthansa: Boni-Vereinbarungen des Vorstands werden kritisiert

Die Bundesregierung lehnt Pläne der Lufthansa zur Auszahlung von Boni an ihre Vorstände trotz milliardenschwerer Staatshilfen in der Pandemie ab. „Die Bundesregierung sieht das ausdrücklich anders“, wird Regierungssprecher Steffen Hebestreit bei FVW zitiert. „Nach ihrem Verständnis würde das Ansammeln von Bonuszahlungen in Verbindung mit einer späteren Auszahlung nach Beendigung der Stabilisierungsmaßnahmen, die es im WSF gegeben hat, gegen die getroffenen Vereinbarungen verstoßen.“ Man werde das mit der Lufthansa besprechen. Dabei seien „interessante rechtliche Fragen“ zu klären. Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Pandemie hatte Lufthansa 2020 und 2021 tief in die roten Zahlen gestürzt. Im Sommer 2020 bewahrte der Staat die Gesellschaft vor dem wirtschaftlichen Aus. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes (WSF) stützte die Lufthansa mit sechs Milliarden Euro. Er stieg in diesem Zuge mit 20 Prozent direkt beim Konzern ein. Die staatliche Förderbank KfW steuerte zudem einen Kredit über eine Milliarde Euro bei. Inzwischen hat die Lufthansa die Hilfen komplett zurückgezahlt. Der Bund hat seine Beteiligung mit mehr als 700 Millionen Euro Gewinn verkauft. Dem „Handelsblatt“ zufolge hatte der Aufsichtsrat Anfang Dezember beschlossen, dem Top-Management Bonuszahlungen für 2021 und 2022 zu gewähren. Ein Lufthansa-Sprecher sagte, interne Diskussionen im Aufsichtsrat kommentiere man nicht. „Die aktuell öffentlich in der Diskussion stehende Vergütung für den Vorstand wird abhängig von verschiedenen Faktoren frühestens ab dem Jahr 2025 zur Auszahlung kommen.“ Es gehe um einen Langfristbonus. Der Aufsichtsrat beachte bei allen Entscheidungen zur Management-Vergütung geltendes Recht. Gewerkschaften forderten Prämien auch für die Belegschaft. Diese habe in der Pandemie harte Einschnitte hingenommen, um ihren Teil für

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Frankfurt-Hahn: Ryanair fliegt im Sommer nach Faro

Ryanair hat eine neue Sommer-Strecke ab Frankfurt-Hahn angekündigt. Die Billigfluglinie fliegt ab April 2023 zweimal wöchentlich nach Faro. Ryanair bestätigte, dass es ab April eine neue Verbindung vom Hahn ins portugiesische Faro geben wird. Zweimal wöchentlich soll es entsprechende Flüge geben. „Wir freuen uns, unseren Kunden in Deutschland mit der Aufnahme dieser neuen Faro-Route in unseren Sommerflugplan 2023 noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten, sodass unsere Kunden in Frankfurt-Hahn noch mehr Auswahl bei der Planung ihres langersehnten Sommerurlaubs haben“, wird die für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständige Ryanair-Managerin, Annika Ledeboer, in der Mitteilung zitiert.

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DTM erwartet 110.000 Fluggäste in der Weihnachtszeit

Am 23. Dezember beginnen in Nordrhein-Westfalen kurz vor den Feiertagen die zweiwöchigen Weihnachtsferien. Der Dortmund Airport rechnet in diesem Zeitraum mit zirka 110.000 Passagieren. Fluggäste können in diesen Schulferien ab Dortmund zu rund 40 verschiedenen Zielen fliegen. Darunter befinden sich beliebte Metropolen wie London, Budapest und Rom – ebenso wie Wien und Porto. Aufgrund der mehrmals pro Woche angebotenen Flugverbindungen eignen sich diese Reiseziele neben Urlaubsreisen ebenfalls gut für einen Kurztrip, auch zum Jahreswechsel. Zahlreiche Reiseziele wie etwa Breslau, Sibiu und Riga überzeugen zudem durch ihre Weihnachtsmärkte, die teilweise bis in den Januar geöffnet sind.

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Vistara schließt sich Airline-Verband Barig an

Die indische Airline Vistara wird zum 1. Januar 2023 Mitglied des Airline-Verbandes Barig (Board of Airline Representatives in Germany), der gemeinsamen Interessensvertretung der in Deutschland tätigen Fluggesellschaften. Mit einer Flotte von über 50 Flugzeugen absolviert Vistara täglich mehr als 250 Flüge zu über 40 Zielen innerhalb Indiens sowie weltweit. Vertreten durch Friends Touristik Marketing GmbH & Co. KG auf dem deutschen Markt bedient Vistara Deutschland, Indiens größten EU-Handelspartner, mit sechs Flügen pro Woche zwischen der indischen Hauptstadt Delhi und Frankfurt am Main. Die Airline soll bis März kommenden Jahres mit Air India verschmelzen. „Mit Vistara schließt sich eine Fluggesellschaft dem BARIG an, die seit ihrem Erstflug im Oktober 2013 sehr dynamisch wachsen konnte. Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch und die gemeinsame Arbeit in unseren verschiedenen Verbandsgremien“, so Michael Hoppe, Barig Chairman und Executive Director.

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Türkei: Gestrandete Airbus A400M kehren aus Ukraine zurück

Die A400M-Flotte der Türkei ist wieder komplett. Türkische Piloten haben zwei seit Kriegsbeginn am Flughafen Kiew gestrandete Militärtransporter ausgeflogen. Einen Tag bevor Russland die Ukraine überfiel, sandte die Türkei humanitäre Hilfe in die Ukraine. Die Fracht wurde mit zwei Airbus A400 M transportiert. Doch weil wenige Stunden später am 24. Februar der Krieg ausbrach, blieben die Flugzeuge seither am Flughafen Kiyv-Boryspil gefangen. Jetzt aber hat die türkische Armee die beiden Transportflugzeuge aus der Ukraine ausgeflogen. Die A400 M mit den militärischen Kennzeichen 17-0080 und 18-0093 flogen gestern von der ukrainischen Hauptstadt via die Westukraine, Rumänien, Bulgarien und über das Schwarze Meer zurück in die Türkei.

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FRA: Condor und Airlink bieten mehr Flüge nach Südafrika an

Ferienflieger Condor bietet mit der südafrikanischen Fluggesellschaft Airlink für diese Wintersaison sechs zusätzliche Verbindungen von Frankfurt über Südafrika nach Namibia und Simbabwe an. Die Condor-Frequenzen nach Kapstadt und Johannesburg sind bereits verfügbar und werden laut der Airline bis April 2023 betrieben. Von den beiden südafrikanischen Städten gibt es tägliche Anschlussflüge mit Airlink nach Windhoek und Walvis Bay in Namibia sowie Victoria Falls in Simbabwe. Die Strecke von Frankfurt nach Kapstadt wird dienstags, donnerstags, freitags und samstags bedient. Rückflüge sind laut Condor jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag verfügbar. Von Frankfurt nach Johannesburg geht es montags und freitags; Rückflüge können für Dienstag und Samstag gebucht werden. Die Airlink-Flüge, die Kapstadt und Johannesburg mit Walvis Bay, Windhoek und Victoria Falls verbinden, sind als Hin- sowie auch als Rückflüge täglich verfügbar, wie die Airline mitteilt. Die Strecken ins südliche Afrika sollen laut Condor mit dem neuen A330 Neo angeboten werden. 

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