Granit Pireci

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Granit Pireci

Boeing versucht es wieder: Testflug zur ISS geplant

Der US-Luftfahrtriese Boeing startet einen zweiten Versuch für einen unbemannten Testflug seiner „Starliner“-Kapsel zur Internationalen Raumstation (ISS). Das Raumschiff soll heute mit einer Rakete vom Typ Atlas V vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida starten. Planmäßig an der ISS andocken soll „Starliner“ 24 Stunden später. In die Quere kommen könnte dem Start aber noch das Wetter, wie orf.at berichtet.  Mit dem unbemannten Testflug will Boeing sein Raumfahrtprogramm nach mehreren Rückschlägen wieder auf Kurs bringen. Ein erster unbemannter Testflug der „Starliner“-Kapsel war 2019 wegen Softwareproblemen gescheitert. Das Raumschiff konnte die ISS damals nicht ansteuern und kehrte vorzeitig zur Erde zurück.

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Fraport schreibt wieder schwarze Zahlen

Nach einem schwachen ersten Quartal entwickelten sich die Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers Fraport im zweiten Quartal an allen Konzernflughäfen wieder positiv.  Bei gleichzeitig wieder anziehenden Passagierzahlen konnte der MDax-Konzern am Standort Frankfurt seinen operativen Aufwand im ersten Halbjahr deutlich um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum reduzieren. Im zweiten Quartal betrugen die Umsatzerlöse unter dem Eindruck der Corona-Krise 426 Millionen Euro (Q2.2020: 250 Mio), wie das Unternehmen am Dienstag berichtete. Unter dem Strich stand für die Anteilseigner ein Gewinn von 85 Millionen Euro nach einem Verlust von 182 Millionen ein Jahr zuvor. Entscheidend dazu beigetragen haben öffentliche Hilfen für Frankfurt und die 14 Fraport-Regionalflughäfen in Griechenland. Von der Bundesrepublik und dem Land Hessen erhielt der Frankfurter Flughafen knapp 160 Millionen Euro, um Vorhaltekosten aus dem ersten Lockdown im Jahr 2020 auszugleichen. Griechenland beschloss ein Hilfspaket in Höhe von bis zu 178 Millionen Euro über den längeren Verzicht auf Konzessionszahlungen, was im zweiten Quartal für Fraport zu einem positiven Effekt von knapp 70 Millionen Euro führte.

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Bremer Airport bei „Flughafen Check“ ganz vorne

Mit der Gesamtnote 1,7 schneidet der Flughafen Bremen bei der alljährlichen Sicherheitsstudie der Vereinigung Cockpit auch im Jahr 2021 – und damit bereits das siebte Jahr in Folge – erneut als bester Airport in Norddeutschland ab. Der BRE liegt nur knapp hinter Leipzig/Halle und München (beide 1,6) und gleichauf mit dem Flughafen Stuttgart. Der Bremer Flughafen schloss die Beurteilung mit dem Prädikat „mängelfrei“ ab. Einmal im Jahr beurteilt die Piloten-Gewerkschaft alle deutschen Flughäfen mit nennenswertem Passagieraufkommen. Dabei wird ein Augenmerk auf die relevanten Ausstattungsmerkmale aus der Sicht von Piloten gelegt. Damit will die Vereinigung Cockpit Passagieren eine Orientierungshilfe zur objektiven Sicherheitseinschätzung von Flughäfen geben.

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DHL Express kauft vollständig elektrische Frachtflugzeuge

Der Bonner Expressdienstleister DHL Express und Eviation, US-Hersteller von Elektroflugzeugen intensivieren in Zukunft ihre Zusammenarbeit. Die Express Division von Deutsche Post DHL Group habe als erstes Unternehmen der Welt zwölf Elektroflugzeuge des Typs „Alice“ bestellt, heißt es in einer Mitteilung. Mit dem Auftrag plant DHL nach Eigenangaben den Aufbau des ersten elektrischen und somit emissionsfreien Luftfracht-Netzwerk. Das E-Flugzeug Alice soll Fluggesellschaften den Betrieb emissionsfreier Flotten ermöglichen. Eviation erwartet die elektrischen Frachtflugzeuge in 2024 an DHL Express auszuliefern – der Jungfernflug soll noch in diesem Jahr erfolgen. Wir glauben fest an die emissionsfreie Zukunft der Logistik“, betont John Pearson, CEO von DHL Express. „Seit Jahrzehnten gilt DHL Express als Pionier der Luftfahrtindustrie und mit Eviation haben wir den perfekten Partner gefunden, der unsere Mission teilt. Gemeinsam wagen wir den Aufbruch in ein neues Jahrzehnt der nachhaltigen Luftfahrt.“ Maximale Reichweite von 815 Kilometern Alice kann nach Firmenangaben von einem einzelnen Piloten geflogen werden und über 1.200 Kilogramm (2.600 Pfund) an Fracht transportieren. Die Ladezeit pro Flugstunde beträgt demnach circa 30 Minuten, die maximale Reichweite liegt bei 815 Kilometern (440 nautischen Meilen). Ihre Elektromotoren seien aufgrund der geringeren Zahl von beweglichen Teilen höchst zuverlässig, wartungsarm und damit kosteneffizient.

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Zürich wieder von Nürnberg aus erreichbar

Seit Anfang dieser Woche ist der Nürnberger Flughafen wieder an das internationale Drehkreuz in Zürich angebunden. Swiss startet ab sofort mehrmals wöchentlich in den Norden der Schweiz. Ab September wird das Flugangebot erweitert, sodass Tagestrips mit einem Hinfllug frühmorgens und einem Rückflug am Abend wieder möglich sind, informiert der Airport. Mit dem Flughafen Zürich steht diesen Sommer neben Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, Paris und Wien nun ein weiteres wichtiges Drehkreuz im Flugplan des Albrecht Dürer Airport Nürnberg.

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Deutlicher Zuwachs: Erstmals mehr als eine Million Passagiere am BER

Erstmals sind im vergangenen Monat mehr als eine Million Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt abgefertigt worden. Im Juli 2021 starteten und landeten rund 1,25 Millionen Fluggäste vom Berliner Flughafen. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vormonat fast verdoppelt. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg sind die Sommerferien in Berlin und Brandenburg und Lockerungen in den Reisebeschränkungen. Vor einem Jahr, im Krisenmonat Juli 2020, wurden rund 700.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im Juli 2019 waren es fast 3,4 Millionen Fluggäste. Die Auslastung der Flugzeuge entwickelt sich ebenfalls positiv, im Juli 2021 waren es durchschnittlich etwa 75 Prozent. Im vergangenen Monat gab es am BER rund 11.600 Flugbewegungen, fast 4.000 mehr als im Vormonat Juni. Im Juli 2020 starteten und landeten nur rund 8.250 Maschinen in Schönefeld oder Tegel, im Juli 2019 waren es rund 25.700 Maschinen.Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Juli rund 2.300 Tonnen Güter umgeschlagen, gut 100 Tonnen mehr als im Vormonat und rund 750 Tonnen mehr als im Juli 2020. Im Vorkrisenmonat Juli 2019 waren es rund 3.200 Tonnen.

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Portugal: Lockerung der Corona-Regeln

Mit dem Impffortschritt – mittlerweile hat das Land mehr als die Hälfte der Bevölkerungen mit einer Vakzine versorgt – nimmt Portugal einige CoV-Beschränkungen zurück. „Es ist an der Zeit, die Pandemie nach dem entscheidenden Kriterium der Impfungen zu handhaben“, so Regierungschef Antonio Costa. Die Ausgangssperre ist seit Sonntag landesweit aufgehoben und die Öffnungszeiten von Restaurants, Geschäften und sonstigen Einrichtungen sind grundsätzlich nicht mehr beschränkt. Während Bars geöffnet sind, bleiben Diskotheken weiterhin geschlossen. Das weitere Vorgehen der Regierung hänge vom Erfolg der Impfkampagnen ab, wie reisevor9.de berichtet. Bis September will die Regierung 70 Prozent der Bevölkerung geimpft haben. Dann soll auch die Maskenpflicht im Freien entfallen. Wird bis Oktober eine Impfquote von 85 Prozent erreicht, sollen auch Bars und Nachtclubs wieder für Geimpfte und negativ Getestete geöffnet werden.

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München: Sperrung der Nordbahn für Sanierungsarbeiten

Der Flughafen München schließt eine seiner Startbahnen. Im Anschluss an die Öffnung der Südbahn wird die Nordbahn ab dem 7. August bis voraussichtlich Anfang Oktober 2021 wegen Instandsetzungsarbeiten gesperrt. Nach der dreimonatigen Sanierung der südlichen Bahn soll nun bis Anfang Oktober die nördliche instandgesetzt werden, wie die Flughafengesellschaft am Montag mitteilte. Unter anderem sollen Teile der Beton- und Asphaltdecken erneuert werden.

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Lion Air schickt 8.000 Mitarbeiter nach Hause

Aufgrund weiterer CoV-Beschränkungen legen die Passagierzahlen bei dem indonesischen Low-Coster eine Talfahrt hin. Die Fluggesellschaft zieht in Konsequenz die Reißleine – und schickt rund 8.000 Angestellte in den Zwangsurlaub. Man habe sofort damit beginnen müssen, die Kostenstruktur des Unternehmens auf ein Minimum zu reduzieren. Alles andere hätte fatale Folgen für Lion Air, wie aero.de berichtet. Derzeit könnten nur zehn bis 15 Prozent der normalerweise üblichen 1400 Flüge pro Tag durchgeführt werden. Die Airline beschäftigt insgesamt über 23.000 Mitarbeiter, die Maßnahme betrifft also etwa 25 bis 35 Prozent der Belegschaft.

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BER: 30 Auszubildende und Studierende starten ins Berufsleben

Am Montag haben 30 junge Frauen und Männer im Alter von 15 bis 22 Jahren ihre Ausbildung bzw. ihr Studium bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) begonnen. 21 Auszubildende starten in kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen, 9 Studierende in einem dualen Studiengang ihre betriebliche Ausbildung. „Ausbildung ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Trotz der coronabedingt schwierigen finanziellen Situation der FBB bilden wir deshalb weiterhin wie bisher aus. Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs, erst recht, wenn die Pandemie vorbei ist. Unser neuer Flughafen ist nicht nur regional ein beliebter Ausbildungsstandort. Wir konnten auch überregional das Interesse von Bewerberinnen und Bewerbern wecken, die die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH als Startbahn für Ihre Karriere nutzen wollen“, so Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Bewerbungsphase für Ausbildungsjahrgang 2022 gestartet Der 1. August ist gleichzeitig auch der Start der Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2022. Die FBB bietet im kommenden Jahr neun Ausbildungsberufe und sechs Studiengänge an. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2021.

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