Granit Pireci

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Granit Pireci

Zahl der Flugpannen steigt wieder an

Das Aufleben der Luftfahrt sorgt nicht nur dafür, dass Flugverbindungen wieder allmählich zurückkehren. Auch die Probleme in Verbindung mit einer Flugreise finden den Weg zurück. Das zeigen jüngst ausgewertete Daten von Airhelp, einem Portal, dass Fluggästen in solchen Fällen gerichtlich zur Seite steht. Als Grundlage für die Erkenntnisse nennt das Unternehmen eine Analyse der Flugdaten aller Flüge, die von deutschen Flughäfen im Juni 2021 abgeflogen sind. Besonders störanfällig war demnach die Verbindung zwischen Düsseldorf nach Teneriffa. 90 Prozent der Passagiere seien im Juni von außerplanmäßigen Flügen betroffen gewesen. Auf Flügen von Düsseldorf auf die Kanareninsel Fuerteventura hätten 67 Prozent der Passagiere Unregelmäßigkeiten erlebt. Von vielen Verspätungen und Ausfällen seien auch Flüge von Frankfurt nach Nairobi (82 Prozent), Beirut (79 Prozent) oder Lagos (76 Prozent) gewesen. Auch Reisen in die Türkei leiden häufiger unter Flugpannen, Passagiere müssen hier vermehrt mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen. Das berichtet reisevor9.de. Insgesamt hätten neun der störungsanfälligsten Strecken einen türkischen Flughafen (Istanbul, Ankara, Izmir, Kayseri) zum Ziel. Im Schnitt komme es bei jedem zweiten Flug auf diesen Strecken zu Problemen.

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Ryanair: Spanisches Höchstgericht kippt Gepäck-Klausel

Ein kleingedruckter Absatz auf den Tickets ermöglichte es dem Low-Coster, aus Sicherheitsgründen Gepäck auf einen anderen Flug zu laden. Dieses Vorgehen untersuchten die Obersten Richter auf Initiative der Verbraucherschützer Organización de Consumidores y Usuarios (OCU).  Die Entscheidung des Gerichts dürfte der Fluggesellschaft überhaupt nicht gefallen. Dieses erklärte die Bestimmungen nämlich für nichtig. Begründend geben die Richter zu Protokoll, dass die Anordnungen zu allgemein und unklar formuliert wurden. Mit dem Ergebnis, dass der Carrier willkürlich Gepäckstücke von einem Flieger in den nächsten jagen kann, ohne wirklich begründen zu müssen. Das berichtet simpleflying.com. Diese (abstrakte) Missbrauchsanfälligkeit laufe dem allgemein anerkannten Transparenzgebot – eine Vertragsbestimmung muss klar und verständlich verfasst sein – zuwider. Der Kunde muss wissen, auf welche konkrete Geschäftsbedingungen er sich einlässt – welche Konsequenzen also wann drohen. Für den Vertragspartner müssen sich Rechte und Pflichten klar ergeben.

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Reisen: Aus Booking soll ein Reisekomplettanbieter werden

Das Unternehmen mit Firmensitz in Amsterdam beherrscht den Markt und hat sich in den letzten Jahren zu der Online-Reiseagentur entwickelt. Jetzt ist Booking bereit für den nächsten großen Schritt. Bislang lag der Fokus auf Hotelbuchungen. Doch schon in naher Zukunft soll das Angebot deutlich ausgeweitet werden. „Wir wollen alles bieten, was zu einer Reise gehört“, sagte der Chef des Mutterkonzerns Booking Holdings, Glenn Fogel, der aktuellen Ausgabe des „Manager Magazins“. Flugbuchungen und Mietwagen gehörten bislang nicht zum Schwerpunkt des Unternehmens. „Wir schaffen einen nahtlosen, reibungslosen Weg, um Reisen viel einfacher zu organisieren als bisher“, sagte Fogel. Einen negativen Einfluss der Pandemie auf die Reisebranche sieht der Booking.com-Geschäftsführer nach wie vor. „Für dieses Jahr gibt es immer noch viel Unsicherheit und widersprüchliche Signale“, sagte er. Dass die Menschen jedoch bald wieder reisen wollten, stehe für ihn außer Frage. „Die Leute sind so was von bereit zu buchen und loszufahren“, sagte er.

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Italienische Fluglotsen streiken

Reisende sollten morgen die italienischen Flughäfen wenn möglich meiden: Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen. Konkret sollen die Fluglotsen an den Flughäfen Mailand und Pescara von 8 Uhr bis 20 Uhr die Arbeit niederlegen. Von 13 Uhr bis 17 Uhr werden sich ihre Kollegen in Turin und Napoli anschließen. Flugreisende müssen mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Darüber informiert das Luftfahrtportal Aero.

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Nonstopflüge zwischen Israel und Marokko

Jahrzehntelang lagen die Flugverbindungen auf Eis – bis zum symbolischen Flug zwischen den beiden Ländern im Dezember. Denn Ende vergangenen Jahres hatten Israel und Marokko sich darauf geeinigt, diplomatische Beziehungen wieder aufzunehmen. Mehr als sechs Monate nach diesem historischen Ereignis fliegen israelische Fluggesellschaften den Staat im Nordwesten Afrikas wieder an. Eine Maschine der Fluggesellschaft Israir startete am Sonntag vom internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv in Richtung Marrakesch. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Anschließend war auch ein Flug der Airline El Al in dieselbe Richtung geplant. Die Fluggäste wurden mit einer üppigen Dekoration im marokkanischen Stil feierlich in Empfang genommen. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero.

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Technische Probleme könnten Boeing teuer zu stehen kommen

Die Flugzeuge von Boeing gehören wohl nicht zu den Zuverlässigsten. Diesen Ruf verdankt das Unternehmen den anhaltenden technischen Schwierigkeiten, die dem Flugzeugbauer nun aus finanzieller Sicht zum Verhängnis werden könnten. Boeing-Chef David Calhoun möchte die Anleger informieren. Dem US-Flugzeugbauer Boeing drohen infolge der Abstürze zweier 737-Max-Flugzeuge in den Jahren 2018 und 2019 finanzielle Schwierigkeiten. Nach aktuellen Einschätzungen verschiedener Luftfahrtfachleute unterliegt Boeing derzeit einer verstärkten Beobachtung durch die Aufsichtsbehörden. Boeing-Geschäftsführer Dave Calhoun will deshalb kommende Woche die Investoren über die zu erwartende weitere Entwicklung informieren. Das berichtet der ORF. Die Boeing 737 Max hatte mit zwei Abstürzen in Indonesien und Äthiopien mit insgesamt 346 Toten für Schlagzeilen gesorgt. Im März 2019 war ein weltweites Flugverbot für den früheren Verkaufsschlager des US-Flugzeugbauers verhängt worden, welches erst Ende 2020 wieder aufgehoben wurde. In diesem Jahr kamen weitere technische Probleme hinzu: bei der Elektronik des 737 Max Jet, beim Rumpf der 787 und eine weitere Verzögerung im Zeitplan für die neue 777X. Experten gehen davon aus, dass ein großer Teil der Probleme von den Nachwirkungen der Max-Abstürze herrührt.

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PAD: Viel Aufkommen dank Ferien

Insgesamt sind rund 15.000 Passagiere in der ersten Hälfte der Sommerferien vom Flughafen Paderborn/Lippstadt in sonnige Ferien gestartet oder gelandet. Gleich am ersten Ferien-Wochenende hoben mehr als 2.000 Passagiere am Heimathafen ab. Im weiteren Verlauf verzeichnete der Flughafen jeweils rund 5.000 Fluggäste pro Woche. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr konnten aufgrund der Corona Pandemie in den ersten drei Wochen lediglich rund 4.000 Passagiere pro Woche von Paderborn/Lippstadt aus in den Urlaub fliegen oder zurückkehren, was weniger als einem Drittel der aktuellen Flugkapazität entspricht. „Wir spüren einen deutlichen Aufwind, das Sommer-Gefühl ist zurück. Die Fluggesellschaften und Reiseveranstalter sowie insbesondere die Fluggäste in der Region halten uns die Treue. Mit der Sommerferien-Saison sind wir bislang sehr zufrieden“, betont der neue Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Palma de Mallorca, Antalya/Türkei und Heraklion/Kreta würden sich großer Beliebtheit bei den Urlaubern in Ostwestfalen-Lippe und den angrenzenden Regionen erfreuen, heißt es in der Aussendung. Nahezu den gesamten Sommerflugplan – mit Ausnahme von Sylt – stornierte hingegen das in negativen Schlagzeilen geratene Unternehmen Green Airlines ab Paderborn/Lippstadt und zwei weiteren Flughäfen. Und das bereits wenige Tage nach der Ankündigung. Mangels „Flugpartner“ hat der Chartervermarkter den Verkauf auf den Ferienstrecken ab Groningen, Paderborn und Rostock-Laage endgültig einstellen müssen – Aviation.Direct berichtete.

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SZG: Flynas fliegt nach Saudi-Arabien

Ab sofort wird Salzburg dreimal wöchentlich, jeden Montag, Mittwoch und Freitag, nonstop mit Saudi-Arabien verbunden. Den Planungen für Flugstrecken in den arabischen Raum machte in der jüngsten Vergangenheit die weltweite Corona Pandemie immer wieder einen Strich durch die Rechnung. „Ich bin sehr froh, dass es diesen Sommer mit der Anpassung der Einreiseverordnung doch noch geklappt hat und wir Riad in unseren Flugplan aufnehmen dürfen. Ursprünglich sollte Flynas bereits 2020 bei uns in Salzburg durchstarten – jetzt können wir endlich die Hauptstadt Saudi-Arabiens als spannende und neue Destination im arabischen Markt aufnehmen“ freut sich Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer.

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IATA-Chef: „Corona-Tests sind zu teuer!“

Corona-Testungen bringen viele Reiseerleichterungen mit sich. Doch andererseits können die Kosten dafür den Geldbeutel auch enorm belasten – und das tun sie auch! IATA-Chef Willie Walsh sieht nun die Regierungen in der Pflicht. Diese sollen im best-case die Kosten für vorgeschriebene CoV-Tests tragen und auch kostengünstigere Antigen-Schnelltests akzeptieren. Aufgrund der Delta-Variante gestatten viele Länder die Einreise nur mit gültigen PCR-Tests, die in der Regel wesentlich mehr kosten. Die Testkosten unterschieden sich von Land zu Land erheblich und hätten die Relation zu den tatsächlichen Kosten verloren, kritisiert Walsh. Dabei hebt er besonders Großbritannien negativ hervor. Die Kosten seien dort im besten Fall hoch und im schlimmsten Fall „erpresserisch“. 

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Thailand erlaubt Inselhopping – unter bestimmten Bedingungen

Vom 1. August an erlaubt die thailändische Regierung im Rahmen des sogenannten Sandbox-Programms die Öffnung von sechs Weiteren Inseln. Grünes Licht erhielten am Donnerstag Koh Phi Phi, Koh Ngai und Koh Railay in der Provinz Krabi sowie Khao Lak, Koh Yao Noi und Koh Yao Yai in der Provinz Phang Nga, wie der-farang.com berichtet. Dabei sei vorgesehen, dass vollständig geimpfte ausländische Touristen erst nach sieben Tagen Aufenthalt auf Phuket und einem negativen Test in diese Ziele weiterreisen dürfen. Inselhopping ist also nicht bedingungslos möglich. 

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