Granit Pireci

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Granit Pireci

ACI Europe: Flughafenverband begrüßt Slot-Regeln

Der Flughafenverband ACI Europe befürwortet den Vorschlag der Europäischen Kommission, eine Slot-Nutzungsschwelle von 50 Prozent festzulegen. “Die Entscheidung der Kommission ist ein erster und entscheidender Schritt zur Wiedereinführung der Slot-Nutzungsregeln, da sich der Luftverkehr zu erholen beginnt”, teilte der Verband mit. Während die Impfungen weltweit weiter voranschreiten würden, würden auch die koordinierteren Maßnahmen zur Erleichterung des Personenverkehrs durch das digitale Covid-Zertifikat der EU zu einer allmählichen Stabilisierung und besseren Vorhersagbarkeit des Verkehrsaufkommens beitragen, hieß es. Im Sommer 2022 rät der Verband, zur normalen 80/20-Regel zurückzukehren. Während der Vorschlag bei den Flughäfen gut anzukommen scheint, verlieren die Fluggesellschaften kein gutes Wort darüber. So bezeichnete der internationalen Airline-Verband Iata die Entscheidung als realitätsfremd. „Wieder einmal stellt die Kommission unter Beweis, dass sie den Bezug zur Realität verloren hat“, sagte Iata-Generaldirektor Willie Walsh. Airlines würden so nur zu Leerflüge gezwungen werden. Schätzungen zufolge sei bis Ende des Jahres kein Vor-Krisen-Niveau in Sicht – ganz im Gegenteil. Nur 34 Prozent internationale Flüge werde es weltweit geben, wie airliners.de berichtet.

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Eurowings fliegt Baden-Württemberg in die Sommerferien

In Baden-Württemberg beginnen in Kürze die Sommerferien. Die Lufthansa-Tochtergesellschaft hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten gemeinsam mit dem Flughafen Stuttgart intensiv auf den Start in die schönste Zeit des Jahres vorbereitet. „Die Menschen wollen endlich wieder reisen – und wir sind bereit. Nach der langen Zeit des Lockdowns freuen wir uns als Eurowings-Team darauf, immer mehr Gäste sicher, zuverlässig und mit bestmöglichem Service an ihre Urlaubsziele zu fliegen“, so Jens Ritter, Geschäftsführer und Chief Operating Officer von Eurowings. „Wir haben die Zeit genutzt und uns in den vergangenen Monaten umfassend auf den Neustart vorbereitet, um unseren Gästen in Baden-Württemberg einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen.“ Größe Vielfalt im Südwesten: Eurowings hebt in Stuttgart zu mehr als 60 Zielen ab Mit einer steigenden Impfquote hat die Nachfrage nach Flügen deutlich zugenommen. Gefragt sind dabei vor allem touristische Ziele – allen voran Mallorca, Griechenland, die Kanaren oder auch Kroatien. Darauf hat die Fluggesellschaft mit einer sukzessiven Ausweitung ihres Flugprogramm reagiert – und das Angebot in Stuttgart – dem größten Eurowings-Standort im Südwesten Deutschlands – in den Ferien nochmal um 40 Prozent aufgestockt.  Über 60 Destinationen in 18 Ländern stehen auf dem Programm. Am ersten Ferienwochenende werden rund 25.000 Passagiere am Flughafen der Landeshauptstadt erwartet. Insgesamt hebt der Lufthansa-Ferienflieger während der Sommerferien in Baden-Württemberg rund 1.800 Mal in Stuttgart ab. Auch wenn im Laufe des Sommers wieder ein Großteil des ursprünglichen Streckenportfolios angeboten wird, umfasse das Programm 2021 insgesamt nur rund zwei Drittel der Vor-Corona-Kapazität. Mit der Ausweitung des

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Rabattbetrug: Ryanair fordert zur Direktbuchung auf

Ryanair verdeutlicht noch einmal die Wichtigkeit direkter Buchungen, nachdem es weitere Hinweise auf verbraucherfeindliche Praktiken bestimmter Online-Reisebüros gegeben hat. Zu groß sei das Risiko betrügerischer Machenschaften im Netz. Der irische Low-Coster wurde von Kunden über eine betrügerische „Rabatt“-Masche informiert, bei der Kunden „ermäßigte“ Ryanair-Flüge über eine betrügerische Online Travel Agency buchen, der in keiner Verbindung zu Ryanair steht. Die Plattform verwende die Zahlungsdaten des Kunden, um die Flugbuchung zu sichern, und speichere diese anschließend, um sie zu einem späteren Zeitpunkt missbräuchlich zu verwenden, so das Unternehmen. „Dieser jüngste OTA-Betrug ist ein weiterer Grund, warum Passagiere immer direkt buchen sollten. Online-Reisebüros verkaufen unsere Flüge, haben dazu aber keine geschäftlichen Vereinbarungen mit uns, und jedes Screen Scraping unserer Website verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von www.ryanair.com. Als Reaktion darauf haben wir Anfang des Jahres das Verifizierungs-Siegel auf der Ryanair-Website und -App eingeführt, um Kunden dabei zu helfen, die Fallstricke bei Buchungen über Online-Reisebüros zu vermeiden, die oft überhöhte Preise verlangen und möglicherweise falsche Kundeninformationen bereitstellen, was Ryanair daran hindert, direkt mit seinen Fluggästen zu arbeiten“, informiert Dara Brady, Marketingdirektor bei Ryanair.

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Münchner Flughafen setzt auf Klimaschutz in der Luft und am Boden

Der Bayerische Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH, Albert Füracker, empfing heute den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers am Münchner Flughafen.  Gemeinsam mit Flughafenchef Jost Lammers und Stefan Kreuzpaintner, CCO Lufthansa Airlines und Chef des Lufthansa Hubs München, informierte Staatsminister Füracker den Gast aus Hannover über den Drehkreuzbetrieb in München und die Maßnahmen, mit denen FMG und Lufthansa für mehr Klimaschutz im Luftverkehr sorgen. So sind im Hintergrund neben dem hochmodernen Langstreckenflugzeug der Lufthansa, einem Airbus A350, auch Beispiele für Elektromobilität in der Bodenabfertigung zu sehen. Neben einem Schleppfahrzeug für Gepäcktrolleys und einem Cargolifter zählt dazu auch ein ehemals mit Diesel betriebener Passagierbus, der auf einen Generator-elektrischen Antrieb mit flüssigem Biomethan umgestellt wurde. Der Anteil der elektrisch betriebenen Fahrzeuge und Abfertigungsgeräte im FMG-Fuhrpark konnte mittlerweile auf rund 40 Prozent gesteigert werden. „Die Corona-Pandemie hat die gesamte Luftverkehrsbranche unverschuldet vor größte Herausforderungen gestellt. Der Flughafen München stellt sich diesen Aufgaben und will gestärkt aus der Krise hervorgehen. Schon im Jahr 2016 haben wir beschlossen, dass der Flughafen München bis spätestens 2030 CO2-neutral betrieben wird. Mit zahlreichen Maßnahmen arbeitet die Geschäftsführung mit Hochdruck daran, dass der Flughafen dieses ambitionierte Klimaziel erreichen wird“, erklärte der FMG-Aufsichtsratsvorsitzende Albert Füracker.

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Mallorca-Urlauber: Die Mehrheit kehrt nicht vorzeitig zurück

Nach der angekündigten Hochstufung Spaniens zum Corona-Hochinzidenzgebiet gibt es zunächst keine Hinweise, dass eine größere Zahl von Menschen ihren Mallorca-Urlaub vorzeitig abbrechen oder gebuchte Aufenthalte stornieren will. „Erste Informationen von der Playa de Palma deuten darauf hin, dass die Gäste weiter ihren Urlaub auf Mallorca verbringen möchten. Sie fühlen sich vor Ort gut aufgehoben, meiden größere Menschenansammlungen und sind zum großen Teil schon geimpft“, sagte ein Sprecher des Reiseveranstalters Tui, Aage Dünhaupt, am Sonnabend der Deutschen Presse-Agentur.  Die Lage sei entgegen der allgemeinen Erwartung relativ entspannt, wie die „Berliner Zeitung“ berichtet. Noch bis Mitternacht zum Dienstag konnten ungeimpfte Spanien-Urlauber unter Vorlage eines negativen Corona-Tests in die Heimat zurückfliegen, ohne nach der Rückkehr in Quarantäne zu müssen. Ab Dienstag ist dafür der Nachweis über eine vollständige Impfung oder eine überstandene Erkrankung erforderlich. 

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USA: Keine Aufhebung des Einreiseverbots geplant

Schon in den Anfängen der CoV-Krise machten die USA Nägel mit Köpfen und ließen Ausländer nicht die Grenze passieren – bis heute. Das Einreiseverbot soll auch künftig nicht gelockert werden.  Die Vereinigten Staaten werden Insidern zufolge wegen des Coronavirus auch weiterhin Europäern sowie anderen Ausländern die Einreise in das Land verwehren. Und das, obwohl in vielen Ländern Europas die Impfquoten höher sind als in den USA. „Nach derzeitigem Kenntnisstand mit der Delta-Variante werden die USA an den bestehenden Reisebeschränkungen festhalten“, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamtes gegenüber Reuters. Derzeit können unter anderen Ausländer, die sich zuletzt in den Schengen-Staaten, Großbritannien bzw. China aufgehalten haben, nicht in die USA einreisen. Fluglinien und Touristikkonzerne hatten in den vergangenen Monaten für eine Aufhebung der Beschränkungen geworben. Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich Mitte Juli bei ihrem USA-Besuch im Gespräch mit US-Präsident Joe Biden für eine Aufhebung für Europäer starkgemacht. Das berichtet der ORF.

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Per Stellenausschreibung: SriLankan auf der Suche nach neuem CEO

Die staatliche Fluggesellschaft möchte die Führungsposition neu besetzen – doch nicht, wie sonst so üblich: Per Stellenanzeige soll die neue Stelle besetzt werden. Ab sofort kann jeder Interessent eine Bewerbung abschicken und mit etwas Glück … nun ja, so einfach ist es nun auch wieder nicht. Denn zehn Jahre Erfahrung im Airlinegeschäft und idealerweise fünf Jahre im Chefsessel einer „größeren Organisation“ sollte die Bewerberin oder der Bewerber schon mitbringen. Und Nerven aus Stahl wären auch angebracht, zumal die CoV-Krise dem Unternehmen zwischenzeitlich finanziell das Genick gebrochen hat. In der Covid-19-Krise musste SriLankan 70 Prozent Umsatzeinbüße hinnehmen. Bewerbungen werden nur bis zum 4. August entgegengenommen, wie aero.de berichtet. Üblicherweise erledigen zwischengeschalteten Headhunter diesen Job.

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Geschäftsreisen: Zürich besonders gefragt

Positive Entwicklung im Business Travel Segment: Die Geschäftsreise-Plattform TravelPerk verzeichnet eine zunehmende Nachfrage nach internationalen Flügen im Bereich der Geschäftsreisen.  Dabei zeigen die Buchungsdaten mit Abreise von den vier größten deutschen Flughäfen, dass Zürich bei Geschäftsreisenden am gefragtesten ist, dicht gefolgt von Barcelona und Wien. Aber auch Paris und London stehen im Fokus der Business-Reisenden.  „Zürich ist dank der zahlreichen ansässigen Großbanken und Versicherungen ein internationaler Finanzplatz mit besonderer wirtschaftlicher Bedeutung“, so Eugen Triebelhorn, Country Manager Germany bei TravelPerk. Es sei daher nicht überraschend, dass die Destination Zürich im Geschäftsreisemarkt ab Deutschland sehr gefragt ist. „Auch Barcelona und Madrid sind internationale Wirtschaftsstandorte mit wichtigen Industrien. Die Auswertung unserer Daten zeigt, dass internationale Beziehungen an bedeutenden Wirtschafts- und Finanzstandorten durch persönlichen Austausch gepflegt und wichtige Geschäftsabschlüsse nicht über virtuelle Meetings getätigt werden.“

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Ryanair-Tickettiefstpreise: Gewerkschaft Vida übt scharfe Kritik

Die Gewerkschaft Vida spart bekanntlich nicht mit Kritik. Diesmal erwischt es den Low-Coster und dessen Preispolitik. Die irische Ryanair hat bekannt gegeben, dass die Ticketpreise der Airline unter dem Vorkrisenniveau liegen.  „Anstatt weiterhin Tickets zu Dumpingpreisen auf den Markt zu werfen, sollten Ryanair und Co. endlich faire Gehälter zahlen“, kritisiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt der Gewerkschaft, die mitarbeiterverhöhnende Preispolitik von Ryanair. Während die Europäische Union über mehr Nachhaltigkeit spricht, würden Billig-Airlines wieder mit absurd billigen Preisen zu einem Kaffeehausaufenthalt in einem anderen europäischen Land locken. „Abgesehen davon, dass diese Preise dem Klima nicht guttun, verursachen Billig-Airlines durch ihre Lohndrückereien in ganz Europa soziale Verwerfungen“, so Liebhart weiter.   Noch kurz vor Beginn der Corona-Pandemie 2020, inmitten des Laudamotion-Skandals, habe das Klimaschutzministerium von Ministerin Gewessler tatkräftig gegen Dumpingspiele vorzugehen gelobt. „Heute müssen wir feststellen, dass diese Hausaufgaben nicht erledigt wurden. Keine einzige Maßnahme wurde gegen Dumpingspiele in der Luftfahrt ergriffen“, so der Fachbereichs-Vorsitzende und weist darauf hin, dass nicht einmal das Leuchtturmprojekt „faire Mindestticketpreise“ umgesetzt wurde.  Die Situation müsse sich ändern. In einem ersten Schritt müsse dringend die Betriebsratsgründung bei paneuropäischen Airlines, die in Österreich eine Basis betreiben, ermöglicht werden und das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz an die besonderen Bedürfnisse der Luftfahrt angepasst werden. „Außerdem sind die Kontrollinstanzen wie die Finanzpolizei oder das Verkehrsarbeitsinspektorat endlich mit den ausreichenden personellen Ressourcen auszustatten, damit sie ihren Kontrollaufgaben auch bei den Airlines nachkommen können“, schließt Liebhart.

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2 Vorträge zur Luftfahrt-Historie im Bezirksmuseum 13

Die „Gesellschaft der Freunde des Technischen Museums Wien“ ist der Organisator von zwei Vortragsabenden im Festsaal des Hietzinger Bezirksmuseums (13., Am Platz 2). Dort hält Otto Brandtner am Dienstag, 3. August, ab 18.00 Uhr, ein Referat mit dem Titel „Beginn der (militärischen) Luftfahrt in Österreich – Teil 1“. Dabei redet der Verkehrsmittel-Fachmann zum Beispiel über Anfänge mit Ballons sowie über den Einsatz von Flugzeugen mit den Bezeichnungen „Etrich-Taube“ und „Lohner-Pfeilflieger“. Am Dienstag, 10. August, spricht Otto Brandtner ab 18.00 Uhr im Museum über die Thematik „Österreichs Luftfahrtruppen im Ersten Weltkrieg“. Im Teil 2 seines Vortrages beschäftigt sich der Kenner mit der bewegten Geschichte der „k. u. k. Luftfahrtruppen“. Das Publikum wird über die vormalige Verwendung von Flugzeugen verschiedenster Typen informiert. Brandtner erinnert an die seinerzeitige Ausbildung von Piloten und Beobachtern und beschäftigt sich mit den Luftstreitkräften der „k. u. k. Kriegsmarine“, genannt „Seeflieger“. Bei beiden Vorträgen entrichten die Zuhörer eine „Eintrittsspende“ in der Höhe von 5 Euro und halten Corona-Bestimmungen ein.  Außerdem ist eine Anmeldung nötig: Ab sofort nimmt die „Gesellschaft der Freunde des Technischen Museums Wien“ unter der Rufnummer 0664/20 23 778 (Sekretariat: Irene Zirbs) gerne verbindliche Reservierungen entgegen. Auch per E-Mail kann man sein Interesse an dieser Veranstaltung bekunden: [email protected].

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