Granit Pireci

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Granit Pireci

Sponsoring: Katar weist den DFB in die Schranken

Die Kranich-Airline möchte das DFB-Team nicht mehr kostenlos chauffieren und erwägt eine vorzeitige Vertragsauflösung: Dieses Gerücht machte schon vor wenigen Tagen die Runde. Daraufhin habe der Deutsche Fußballbund ein Auge auf Qatar Airways geworfen. Bislang hüllten sich die beteiligten Parteien in Schweigen – bis jetzt.  Allerdings meldet sich nicht der Golf-Carrier selbst zu Wort, sondern die Botschaft des Emirats in Berlin. „Entgegen der Presseberichterstattung hat es zu keinem Zeitpunkt Verhandlungen oder Gespräche zwischen Qatar Airways und dem DFB über ein Sponsoring oder sonstige Förderungen gegeben“, wird Botschafter Abdulla Mohammed Al-Thani von der Sportschau zitiert. Das Interesse an einem Deal sei vielmehr einseitig gewesen, so der Botschafter des WM-Gastgebers von 2022: „Qatar Airways wurde zwar von Seiten des DFB mit einem derartigen Begehren kontaktiert, dies blieb aber bis zum heutigen Tag unbeantwortet.“ Qatar Airways ziehe es derzeit nicht in Betracht, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen, so der Botschafter weiter. Damit stellt er den Verband öffentlich an den Pranger. Ohnehin hagelte es von allen Seiten Kritik für das Sponsoring. Ein Deal mit dem Unternehmen eines Staates, in dem etwa Homosexulität unter Strafe stehe, sei nicht mit den Werten eines Verbandes vereinbar, die der DFB proklamiere.

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Air Astana kehrt in die Gewinnzone zurück

Die kasachische Air Astana Group erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 einen Nettogewinn von 4,9 Millionen US-Dollar.  Damit stehen die Zeichen auf Erholung, denn im Vergleichszeitraum Januar bis Juni 2020 verzeichnete die Airline einen Verlust von 66,2 Millionen US-Dollar. Die Anzahl der beförderten Passagiere stieg um 91 Prozent auf 2,97 Millionen. Davon waren 2,5 Millionen Fluggäste auf innerkasachischen Strecken unterwegs, was einen Anstieg von 125 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. „Die zwei Marken, Air Astana und unser Low- Cost-Carrier Fly Arystan, haben sich auf den inländischen Strecken sehr gut entwickelt. Das starke Marktwachstum und der Wunsch nach mehr Flugreisen anstelle von langen Bahnfahrten haben Kasachstan zum am schnellsten wachsenden Inlandsmarkt weltweit gemacht. Bereits 2019 konnten wir in diesem Segment ein Passagierwachstum von 31 Prozent verzeichnen, was überwiegend auf die hochattraktiven Tarife von Fly Arystan zurückzuführen war“, so Air Astana-Chef Peter Foster.

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Helvetic Airways passt Bordkonzept an

Die Menüs werden allen Fluggästen mit Abflug- bzw. Zielflughafen Basel-Mulhouse-Freiburg und Bern-Belp serviert und gehören zum All-inclusive-Angebot von Helvetic. Die Fluggesellschaft hat das Bordcatering für sein Sommerflugplan ab den beiden Schweizer Flughäfen angepasst. Die Regionalfluggesellschaft setzt fortan auf Menü-Boxen in den Schweizer Nationalfarben Rot und Weiß. „Das Ziel ist es, unsere Gäste kulinarisch auf die Ferien bzw. die Heimreise in die Schweiz einzustimmen. Unser Angebot an Menüs und Getränken spiegelt unsere Schweizer Werte wider, jedoch auch die Qualität und Sorgfalt, mit der sie ausgewählt werden“, so Franz Lindauer, Verantwortlicher Product & Inflight experience bei Helvetic Airways. Ab der neuen Basis EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg wird den Reisenden Richtung Larnaca oder Santorin auf dem ersten Flug des Tages ein typisches Schweizer Zmorge mit Omelette serviert. Für den Rückflug erwartet die Fluggäste ein traditionelles Kalbsgeschnetzeltes mit Rösti. Auf den Flügen von oder nach Jerez de la Frontera bietet Helvetic seinen Gästen ein spanisch inspiriertes, reich garniertes Sandwich an. Für die Passagiere, die vom Flughafen Bern-Belp abfliegen, steht hingegen ein bunter griechischer Salat mit Moussaka auf dem Menü.

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Easyjet: Millionenverluste auch im dritten Quartal

Der britische Billigflieger möchte seine Kapazitäten für den Sommer angesichts wachsender Passagierzahlen weiter hochfahren. In den Monaten Juli bis September solle die angebotene Kapazität bis zu 60 Prozent des Niveaus aus dem Jahr 2019 erreichen, teilt das Unternehmen mit.  Die Fluggastzahlen zogen zuletzt von Monat zu Monat an. Hatte Easyjet im April noch rund 524.000 Passagiere gezählt, waren es im Mai schon 870.000 und im Juni fast 1,6 Millionen. Die Kunden buchten angesichts der Unsicherheit infolge der Pandemie deutlich kurzfristiger, hieß es. Verluste in Millionenhöhe So hat der Low-Coster nach eigenen Angaben erst 49 Prozent der Tickets für das laufende Quartal verkauft. Vor zwei Jahren seien es zu diesem Zeitpunkt bereits 65 Prozent gewesen. Vor allem mit Blick auf Flüge von und nach Großbritannien seien die Kunden vorsichtig. Im dritten Geschäftsquartal stand bei der Fluggesellschaft vor Steuern und Sondereffekten ein Verlust von umgerechnet 370 Millionen Euro zu Buche, wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Ein Jahr zuvor war das Minus mit rund 430 Millionen Euro noch höher gelegen, nachdem die Reisebeschränkungen infolge der Coronavirus-Pandemie das Fluggeschäft in Europa weitgehend zum Stillstand gebracht hatten.

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Ein Drittel der Ansteckungen auf Reisen zurückzuführen

Während die CoV-Beschränkungen fallen, steigt auch hierzulande wieder die Zahl der Neuinfektionen. Rund ein Drittel aller Ansteckungen sei dabei auf die erhöhte Reiselust der Menschen zurückzuführen. Urlauber bringen wohl nicht nur Souvenirs aus dem Ausland mit: Demnach seien 31,1 Prozent aller geklärten Fälle bezogen auf die Kalenderwoche 27 (5. bis 11. Juli) reiseassoziiert. Sieben Tage davor waren es noch 25,3 Prozent. Bis Ende Juni lag dieser Wert gar zwischen 1,7 und 5,2 Prozent. Das berichtet der ORF unter Bezugnahme auf auf die jüngste Epidemiologische Abklärung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).

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Flugreisen: So landen pflanzliche Urlaubssouvenirs nicht im Müll

Exotische Pflanzen wie Orchideen oder besonderes Obst und Gemüse, wie z.B. Mangos aus Ägypten oder frische Weinblätter aus der Türkei, werden oft als Souvenirs für Familie oder Freundeskreis aus dem Urlaub mit nach Hause genommen. Dabei müssen Einfuhrvorschriften beachtet werden – sogar Einfuhrverbote können vorliegen. Damit soll verhindert werden, dass gefährliche Schädlinge eingeschleppt werden. Denn eine Ausbreitung dieser Schädlinge kann schwerwiegende Folgen für Land- und Forstwirtschaft sowie die Umwelt haben. Wie Pflanzen eingeführt werden können Pflanzliche Waren müssen auch im Urlaubsreiseverkehr bei der Einreise in ein EU-Land über ein Pflanzengesundheitszeugnis des Herkunftslandes verfügen. Dieses amtliche Dokument wird im Herkunftsland ausgestellt und belegt, dass bereits bei der Anzucht des jeweiligen Gewächses die pflanzengesundheitlichen Einfuhrbedingungen der EU-Staaten berücksichtigt und erfüllt wurden. Pflanzen und bestimmte pflanzliche Produkte unterliegen bei der EU-Erstankunft einer zusätzlichen amtlichen Kontrolle, die in Österreich an den Flughäfen Wien, Linz und Graz durchgeführt wird. Bei dieser phytosanitären Importkontrolle überprüft der amtliche Pflanzenschutzdienst des Bundesamts für Ernährungssicherheit (BAES) die pflanzliche Gesundheit. Ist alles im grünen Bereich, kann die Freigabe durch den Zoll stattfinden. Die Anmeldung zur phytosanitären Importkontrolle muss, zumindest einen Arbeitstag vor Ankunft der Sendung über das EU-Portal TRACES NT (TRAde Control and Expert System New Technology) erfolgen. Ohne entsprechende Einfuhrdokumente und die notwendigen phytosanitären Kontrollen werden die Waren vom Zoll beschlagnahmt und in weiterer Folge vernichtet. Achtung_: Ausnahmen für kleine Mengen von pflanzlichen „Mitbringseln“ gibt es nicht. Ausschließlich für die Mitnahme von folgenden Früchten wird bei der Einfuhr kein Pflanzengesundheitszeugnis benötigt: Ananas, Bananen, Durian, Datteln und Kokosnüsse. Hinweis: Seit 01.01.2021 gelten auch England,

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Air Baltic verkauft 737-Flugsimulator

Die Air Baltic-Tochtergesellschaft schließt die Ausbildung am Boeing 737-Fullflight-Simulator nun endgültig ab. Der Simulator wird nicht mehr benötigt, da die lettische Fluggesellschaft eine reine Airbus-Flotte betreibt. Daher wurde das Gerät bereits an ein französisches Unternehmen verkauft. „Bis 2024 werden 50 Flugzeuge des Typs Airbus A220-300 für Air Baltic im Einsatz sein. Das heißt konkret: Der Schulungsbedarf der Crew wird die derzeitige Kapazität deutlich übersteigen“, so Air Baltic-COO Pauls Cālītis. Daher forciere Air Baltic Training künftog den Kauf eines zweiten Airbus A220-Full Flight Simulator. Der scheidende Boeing 737-Simulatorwurde seit der Gründung im Jahr 2010 betrieben. In dieser Zeit wurden mehr als 50.000 Trainingsstunden darauf durchgeführt. 

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NUE: London wieder nonstop erreichbar

Der Low-Coster nimmt die Verbindung nach London-Stansted wieder auf: Am Wochenende startete nach mehrmonatiger Pause der erste Flug ab Nürnberg. Vorerst wird damit die Nonstop-Route jeweils dienstags und samstags angeflogen. Vor der Pandemie im Jahr 2019 nutzten fast 200.000 Passagiere diese Verbindung, die Passagierzahl hatte sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Damit zählt London für die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg zu den wichtigsten Flugzielen und war bis 2019 die nachfragestärkste Metropole für Flugreisende ab NUE. Das gilt ebenso für Gäste aus dem Vereinigten Königreich. Allein 2019 verzeichnete die Stadt Nürnberg 39.000 Gästeankünfte aus dem Vereinigten Königreich.  Ryanair startet diesen Sommer zu insgesamt sechs Zielen ab Nürnberg: Neben London sind das die griechischen Ziele Thessaloniki und Korfu sowie das italienische Palermo. Außerdem geht es nach Alicante und Palma de Mallorca in Spanien.

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Thomas Cook-Pleite kostet dem Staat doch weniger

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet.  Bis Ende Juni 2021 seien nur 130,5 Millionen Euro an die Opfer der Reisepleite überwiesen worden, sagte ein Sprecher des Bundesjustizministeriums am Sonntag. Damit seien inzwischen mit 95.600 Fällen bereits 91 Prozent der Anmeldungen erledigt. Der Bund sei ursprünglich von mindestens 225 Millionen Euro ausgegangen.  Hintergrund ist die Insolvenz des damals nach Tui zweitgrößten Reisekonzerns Thomas Cook im September 2019. Hunderttausende Kunden waren betroffen. Die Versicherung hatte damals nur einen Bruchteil der Kosten ersetzt, weshalb schließlich der Staat freiwillig einsprang. Viele Kunden haben sich dem Sprecher zufolge aber ihr Geld nicht über das Portal zurückgeholt, das für die Auszahlung der Staatsgelder zuständig ist, sondern über andere Stellen, etwa Kreditkartenanbieter. Das berichtet N-TV.

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ÖAMTC: Die Drohne im Gepäck – Vorsicht bei Hitze

Zum Reisen gehört für viele die Drohne ins Gepäck, im Inland wie im Ausland. Denn mit dem seit Jahresbeginn gültigen EU-weiten Drohnenregulativ kann prinzipiell mit einer in Österreich registrierten Drohne im gesamten EU-Ausland geflogen werden. Doch gerade im Sommer ist Vorsicht geboten – große Hitze kann Fluggeräten, Akkus und Piloten zusetzen. Wer mit Auto oder Camper unterwegs ist, sollte darauf achten, dass die Drohne bei hohen Temperaturen nicht im Fahrzeug liegt – im Innenraum können die Temperaturen auf bis zu 70 Grad steigen. Das ist vor allem für die heiklen Akkus eine Belastung. „Temperaturen über 60 Grad schädigen die Zellen, der Akku verliert Kapazität, gleichgültig ob im Flug oder nicht. Das ist irreversibel“, rät ÖAMTC-Drohnenexperte Benjamin Hetzendorfer.  Nach dem Fliegen sei es in jedem Fall ratsam, die Drohne im Schatten auskühlen zu lassen“, erklärt der Drohnenexperte des Mobilitätsclubs. Außerdem sollten Piloten bei großer Hitze auch an den Selbstschutz denken. Hetzendorfer: „Eine Drohne zu fliegen erfordert Konzentration. Man ist Teilnehmer am Luftverkehr, damit muss man immer aufmerksam sein und auch schauen, ob sich andere Luftfahrzeuge nähern. Außerdem ist es ratsam, regelmäßig Pausen einzulegen, genug zu trinken und sich selbst ein schattiges Plätzchen zu suchen.“ Flugreisen – Drohne in den Koffer, Akkus ins Handgepäck Bei Flugreisen kann die Drohne im Koffer transportiert werden. Die Akkus hingegen müssen ins Handgepäck. „Für die besonders heiklen Lithium-Polymer-Batterien ist der Transport in einem feuerfesten Aufbewahrungsbeutel, wie beispielsweise eine sogenannte Lipo Bag, ratsam“, rät der ÖAMTC-Drohnenexperte.

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