Granit Pireci

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Granit Pireci

Lufthansa: Aufsichtsrats-Chef für weniger Aufsichtsrat-Mandate

Der Aufsichtsratschef der Lufthansa fordert, die Aufsichtsrat-Mandate auf sechs herabzusetzen. Das gilt auch für die Mitgliederzahl.  Eine gesetzliche Begrenzung der Mandate von Aufsichtsräten würde die Kontrollgremien effizienter machen, so Karl-Ludwig Kley. Das trage unter anderem zur Professionalität und Schlagfertigkeit der Unternehmenskontrolleure bei. „So manche unbeholfene Mandatsbeendigung und Neubesetzung in letzter Zeit wäre mit Sicherheit vermieden worden oder hätte zumindest reibungsloser funktioniert und damit Schäden vom jeweiligen Unternehmen abgewendet, wenn sie in professionelleren Händen gelegen hätte“, wird Kley von den Kollegen von Airliners zitiert.

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Freier Mittelsitz senkt Corona-Infektionsrisiko bei Flügen

Freie Mittelsitze reduzieren die Ansteckungsgefahr mit Corona an Bord eines Verkehrsflugzeugs deutlich. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der US-Seuchenschutzbehörde CDC. Bei Simulationen in Kurz- und Langstreckenflugzeugen fanden die Forscher eine Reduktion der Corona-Infektionsrate von 23 bis 57 Prozent. Dabei würden Abstand, Luftaustausch und Filtersysteme die Ausbreitung von Aerosolen in der Kabine unterbinden. „Wenn diese Standards eingehalten werden, werden die meisten Viruspartikel innerhalb weniger Sitzreihen von einem Herd entfernt“, argumentierten die Experten. „Der rezirkulierte Teil der Luft, der jedem Passagier zuströmt, hat hocheffiziente Partikelluftfilter (HEPA-Filter) durchlaufen.“

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Phuket-Öffnung weiterhin fraglich

Eigentlich sollte die beliebte Urlaubsregion ab dem 1. Juli wieder für vollständig immunisierte Touristen zugänglich gemacht werden. Doch die optimistischen Öffnungspläne geraten ins Schwanken.  Hintergrund sei das zuletzt stark ansteigende Infektionsgeschehen in Thailand, welches den angestrebten Impffortschritt in Phuket verlangsamt hat. Das berichtet unter anderem Reisetopia. „Wir sind besorgt. Denn sollte bis dahin keine Herdenimmunität erreicht werden, müssen wir unsere Öffnungsabsichten wieder überdenken“, so Tourismusminister Phiphat Ratchakitprakarn. Die Regierung hatte besonders viel Impfstoff für besagtes Gebiet sichergestellt, um die Herdenimmunität bis Anfang Juli zu erreichen. Doch unvorhergesehene Ereignisse sowie steigende Infektionszahlen im Rest des Landes hätten die Behörden nun dazu veranlasst, für Phuket vorgesehenen Impfdosen in andere Regionen zu verteilen. Im schlimmsten Fall müssen sich Phuket-Liebhaber also weiterhin in Geduld üben – eine endgültige Entscheidung wird kommende Woche erwartet

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Tunesien lockert bei Pauschalreisenden

Tunesien lockert vorsichtig die Einreisebestimmungen: Ab sofort dürfen Pauschalreisende in das Land, ohne eine Zwangsquarantäne befürchten zu müssen.  Vorausgesetzt die Einreisenden haben auch einen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test im Gepäck. Dennoch sind sie dann nicht zur Gänze von den Beschränkungen befreit. Denn die Regierung schreibe vor, dass Reisende sich verpflichten müssen nach ihrer Ankunft ausschließlich im Hotel zu bleiben. Es sei denn, sie nehmen an organisierten Ausflügen teil, wie reisevor9.de berichtet.  Wer also in diesen Zeiten nach Tunesien reisen möchte, um die schöne Landschaft zu erkunden, der bleibt dabei auf der Strecke. Und muss sich mit dem Hotelgelände begnügen. Darüber hinaus müssen Touristen nach Angaben des tunesischen Fremdenverkehrsamtes einen Voucher für Flug, Transfers und die Übernachtungen im Hotel vorlegen.  Auf der anderen Seite bleibt bei Individualreisenden so gut wie alles beim Alten. Auch sie müssen einen negativen PCR-Test vorzeigen. Dieser bewahrt sie jedoch nicht vor einer Isolation, im Hotel muss eine fünftägige Quarantäne absolviert werden. Zudem muss ein Einreiseformular mitgeführt werden.

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Dänemark lässt Touristen wieder einreisen

Dänemark stellt einen Stufenplan zur Wiedereröffnung des Landes vor. Die dortige Regierung beabsichtigt, den geltenden Reisebeschränkungen schrittweise ein Ende zu setzen. Das soll alles in mehreren Phasen geschehen. So dürfen ab dem 21. April zuallererst Dauercamper, Boots- und Ferienhausbesitzer wieder zu touristischen Zwecken nach Dänemark einreisen, wenn sie über einen negativen CoV-Test vorzeigen können. Ab dem 1. Mai rücken dann vollständig Immunisierte nach. Diese Gruppe darf sogar ohne Quarantäne oder Testnachweis ins Land. Die vierte Phase werde mit der Einführung des digitalen Impfpasses einhergehen, dafür ist der 26. Juni anvisiert. Das berichtet unter anderem Reisevor9.

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Griechenland: Quarantäne-Pflicht soll noch nächste Woche fallen

Eigentlich wollte das Land seine Grenzen erst am 14. Mai für Touristen wieder aufsperren. Griechenland möchte Touristen doch schon früher begrüßen: Trotz noch hoher Corona-Neuinfektionen soll die Quarantäne-Pflicht mit nächster Woche abgeschafft werden. Das berichtet unter anderem Reisevor9. Die Regierung wolle die Einschränkungen ab nächster Woche schrittweise wieder aufheben, noch vor der vollständigen Öffnung am 14. Mai.  Unter anderem sollen Besucher aus EU-Mitgliedsstaaten und vier weiteren Ländern über die Flughäfen Athen, Thessaloniki, Heraklion, Chania, Rhodos, Kos, Mykonos, Santorini und Korfu wieder einreisen dürfen. Als einzige Voraussetzung wird hierbei das Vorweisen eines höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Tests genannt. Bislang müssen noch alle Reisenden aus dem Ausland für sieben Tage in Quarantäne.

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Kapitalerhöhung: Norwegian will doch mehr Geld

Der finanziell angeschlagene Carrier möchte sich umgerechnet bis zu 600 Millionen Euro an frischem Kapital besorgen – und damit mehr als bisher vorgesehen. Die Kapitalerhöhung sei auf zwischen 4,5 und 6 Milliarden norwegische Kronen, umgerechnet etwa 445 bis 593 Millionen Euro, revidiert worden, berichtet CH-Aviation. „Wir wollen einen konservativen Ansatz in einer Zeit verfolgen, in der die Pandemie und Reisebeschränkungen weiter Unvorhersehbarkeit im Reisesektor erzeugen“, erklärte Norwegian -Chef Jacob Schram. Zuvor hatte es der Konzern auf knapp 4,5 Milliarden Kronen an neuem Kapital abgesehen. Norwegian kämpft seit längerem sowohl in Norwegen als auch in Irland, wo mehrere Firmentöchter registriert sind, gegen die drohende Insolvenz. Dies hängt zum einen mit einem massiven Schuldenstand, zum anderen auch mit zusätzlichen Problemen im Zuge der Corona-Krise zusammen. In beiden Ländern hat Norwegian Gläubigerschutz erhalten, Pläne zur Konzernumstrukturierung wurden dort zuletzt jeweils von Gerichten abgesegnet. Mit einer Neuaufstellung will die Airline den Weg in die Zukunft schaffen. Künftig will sie keine Langstreckenflüge mehr anbieten und sich mit dann noch 51 Flugzeugen auf Kurzstrecken in Skandinavien und Europa konzentrieren. Die Schulden werden nach Konzernangaben stark reduziert, zudem sind Flugzeugbestellungen in einer Größenordnung von 85 Milliarden Kronen (8,4 Mrd Euro) storniert worden.

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Wizzair muss den Rotstift zücken

Die ungarische Billigairline hat im abgelaufenen Bilanzjahr tiefrote Zahlen geschrieben – trotzdem stehen die Zeichen langsam, aber sicher auf Erholung. In dem Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr steht nach ersten Berechnungen ein Minus von 475 bis 495 Millionen Euro zu Buche, wie der Carrier in seiner Börsenmitteilung bekannt gibt. Der Beginn des neuen Bilanzjahres sei weiterhin von Reisebeschränkungen in der Coronakrise geprägt. Daher erwarte der Vorstand nur eine langsame Erholung. Wegen der Unwägbarkeiten sei eine Prognose nicht möglich. Mit einem Finanzpolster von 1,615 Milliarden Euro sei die Fluggesellschaft aber gut gewappnet.

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Wizzair fliegt Banja Luka an

Der Lowcoster wird die bosnische Stadt von den Flughäfen Dortmund, Basel, Eindhoven und Malmö aus neu bedienen. Banja Luka wird die dritte bosnische Stadt, welche die Fluggesellschaft in ihr Streckennetz aufnimmt. Dabei wird der Juni als Starttermin forciert. Den Anfang machen soll Dortmund, ab dem 3. Juni heben die ersten Wizzair-Maschinen nach Banja Luka ab. Kurze Zeit später, am 6. Juni, starten die Flüge nach Basel, bevor einen Tag später auch Malmö und Eindhoven aktiviert werden. Zuvor hat schon Ryanair Flüge nach BNX angeboten, wegen der CoV-Pandemie wurden jedoch alle Verbindungen bis voraussichtlich Mitte Mai eingestellt.  Auch in Banja Luka sind die Passagierzahlen stark rückläufig. Im ganzen Jahr 2020 wurden nur 43.904 Fluggäste am Airport gezählt – ein Rückgang um mehr als 70 Prozent. Das berichtet Ex-Yu Aviation.

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Lufthansa: CO2-Kompensation jetzt auch für Firmenkunden

Bei der Lufthansa können nun auch Firmenkunden die Klimafolgen ihrer Mitarbeiterflüge pauschal lindern. Individualreisende können das Angebot schon länger nutzen – jetzt sind Firmenkunden an der Reihe. Über die Plattform „Compensaid“ kann die Verwendung nachhaltiger Kraftstoffe aus Biomasse ebenso gebucht werden wie Kompensationsmaßnahmen, etwa bei Aufforstungsprojekten. Erster Firmenkunde ist die Axa-Versicherung, wie die Lufthansa gestern mitteilte. Das Unternehmen hat demnach eine Kombination gebucht, bei der 15 Prozent des CO2-Ausstoßes über alternativen Treibstoff und 85 Prozent kostengünstiger über Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Die Ausgleichsmöglichkeit stand bislang nur Einzelkunden zur Verfügung, wurde aber nur von einer kleinen Gruppe genutzt.

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