Granit Pireci

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Granit Pireci

Flug MH17: Australien fordert Auslieferung von Verurteilten

Die australische Regierung hat Russland aufgefordert, die wegen des Abschusses von Flug MH17 über der Ukraine zu lebenslanger Haft verurteilten Männer auszuliefern. Das gestern gefällte Urteil zeige, dass Russland eine Verantwortung für den Abschuss trage, sagte Außenministerin Penny Wong heute. „Kein Ausweichen, Verschleiern oder Desinformation“ könnten diese Tatsache aus der Welt schaffen. Moskau solle die drei Männer ausliefern, damit sie sich dem Urteil für ihre „abscheulichen Verbrechen“ stellen müssten. „Wir sagen Russland: Die Welt weiß, dass Sie Mördern Unterschlupf gewähren – und das sagt etwas über Sie aus, Herr Putin“, sagte Wong dem Fernsehsender ABC. Beim Abschuss des Passagierflugzeugs über der Ostukraine am 17. Juli 2014 waren alle 298 Menschen an Bord getötet worden, unter ihnen 196 Niederländer. Das Gericht sah es in seinem Urteil als erwiesen an, dass die Maschine von einer Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk abgeschossen wurde, die von einem russischen Militärstützpunkt in Kursk stammte.

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Salzburger Unternehmer bald neuer „Flughafen-Weltmeister“

Der Eisenbahn-, Bahnlogistik- und Transportunternehmer Gunther Pitterka ist bald neuer Weltmeister beim weltweiten „Sammeln“ von Flughäfen. Der 54-jährige ist derzeit noch die Nummer zwei beim globalen Flughafensammeln. Schon sehr bald wird sich das aber ändern. Denn kommenden Samstag fliegt er als Passagier mit einer LET 410, einer Turboprop-Maschine aus tschechischer Produktion mit zwei Triebwerken, von Portoroz nach Venedig – und hat international damit 1.582 Flugplätze in 27 Jahren benutzt. Nach diesem Flug wird er also ganz oben auf dem Podest stehen die derzeitige Nummer 1 von der Spitzenposition verdrängen. Dabei litt er anfangs sogar unter extremer Flugangst, wie der ORF berichtet. Der Salzburger ist Teil einer internationalen Gemeinschaft von Flugbegeisterten, deren Ziel es ist, möglichst viele verschiedene Flughäfen auf der ganzen Welt anzufliegen. Nachweisplattform ist die Internetseite flugstatistik.de. Mit der Anzahl von 1.063 starteten die meisten von Gunther Pitterkas Touren auf dem Salzburg Airport – seinem Heimatflughafen. Zum Erreichen des aktuellen Rankings war er mit 566 verschiedenen Flugzeugtypen unterwegs und flog mit 743 verschiedenen Airlines. Auf diesen Reisen landete oder startete der Salzburger in 189 Ländern.

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ITA Airways: Regierung ernennt neuen CEO

Die Regierung Italiens setzt bei der staatlichen Airline ITA Airways einen neuen Chef ein. Antonino Turicci wird die Airline künftig führen, an der die Lufthansa als Investor nach wie vor Interesse bekundet. Er folgt auf Alfredo Altavilla, der kürzlich nach Streit im Verwaltungsrat über die Privatisierung der Alitalia-Nachfolgerin zurückgetreten war. Unter Altavilla kamen Verhandlungen mit dem US-Investor Certares über eine Übernahme wochenlang nicht vom Fleck. Italiens neue Rechtsregierung will die Privatisierung aber bis Jahresende in trockene Tücher bringen. Der neue ITA-Chef ist Experte für komplexe Privatisierungen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.

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Air Serbia verbindet Belgrad mit Chicago

Air Serbia nimmt die US-Verbindung nach Chicago O’Hare in den Sommerflugplan auf. Die Flüge starten am 17. Mai 2023 – dieser Tag ist nicht bloß zufällig ausgewählt. Die Wiederaufnahme der Strecke nach Chicago erfolgt nämlich auf den Tag genau 31 Jahre nach der Einstellung der Flüge durch JAT Airways, der ehemaligen nationalen Fluggesellschaft des früheren Jugoslawiens und dem Vorgänger der heutigen Air Serbia. Der letzte Linienflug zwischen Belgrad und Chicago wurde am 17. Mai 1992 durchgeführt. Zunächst werden die Flieger der serbischen Airline bis zum 11. Juni 2023 jeden Mittwoch und Samstag in die Vereinigten Staaten abheben. Danach sei eine Erhöhung auf drei wöchentliche Flüge, mit einem zusätzlichen Flug jeden Montag, geplant. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Norwegian fliegt erstmals ab Skopje

Die norwegische Fluggesellschaft macht Wizz Air Konkurrenz in Skopje. Norwegian wird im kommenden Sommer eine neue saisonale Verbindung zwischen Oslo und Skopje aufnehmen und damit in den nordmazedonischen Markt einsteigen. Die Strecke werde vom 23. Juni 2023 bis zum 18. August 2023 zweimal pro Woche, jeweils montags und freitags, angeboten, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Die Fluggesellschaft konkurriert damit indirekt mit Wizz Air, denn der Low-Coster verbindet die nordmazedonische Hauptstadt mit Sandefjord und ist darüber hinaus eine großer Treiber in Nordmazedoniens Luftfahrt. Alleine in diesem Jahr hat Wizz Air bereits mehr als eine Million Passagiere von den Flughäfen in Skopje und Ohrid aus befördert und plant im nächsten Jahr, seine Basis in der Hauptstadt um ein weiteres Flugzeug zu erweitern.

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Flughafen Belgrad steuert auf fünf Millionen Passagiere zu

Der Belgrader Flughafen nähert sich der Fünf-Millionen-Passagier-Marke und kann sich weiter von der Pandemie erholen. Der Airport begrüßte im Oktober 518.519 Reisende, was einem Rückgang von nur 7,9 Prozent gegenüber dem Vorkrisen-Niveau aus dem Jahr 2019 entspricht. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um 4,7 Prozent auf 5.136 zurück. Der Flughafen ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr über fünf Millionen Passagiere abzufertigen: Im Zeitraum Januar bis Oktober flogen bereits 4,6 Millionen Fluggäste über BEG, 12 Prozent weniger als vor drei Jahren. Im vergangenen Jahr ging der Flughafen davon aus, dass er heuer fünf Millionen Fluggäste abfertigen würde, wobei das Verkehrsaufkommen 2023 das Niveau vor der Pandemie erreicht werden sollte. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Wizz Air neues Mitglied der EU-Allianz für emissionsfreie Luftfahrt

Wizz Air tritt der „Alliance for Zero-Emission Aviation“ (Azea) bei. Im Rahmen der neuen EU-Initiative tauschen die Mitglieder Informationen über die erwarteten Herausforderungen aus. Ziel sei, den Weg für nachhaltige Flugzeuge der nächsten Generation zu ebnen. „Wir freuen uns, der AZEA beigetreten zu sein und mit ihren Mitgliedern an der laufenden Forschung und Entwicklung für den Betrieb von Wasserstoffflugzeugen zusammenzuarbeiten. Es ist zwingend erforderlich, dass alle Beteiligten im Ökosystem der Luftfahrt – von Fluggesellschaften und Flughäfen bis hin zu Regulierungsbehörden und Kraftstoffanbietern – sich abstimmen, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur für den Einsatz dieser Technologie in großem Maßstab bereit ist. Bei Wizz Air bleiben wir in unserer Nachhaltigkeitsstrategie ehrgeizig und verpflichten uns, in Spitzentechnologie zu investieren, um den Weg für einen nachhaltigeren Flugverkehr zu ebnen. Wir sind und werden auch weiterhin die grünste Wahl des Fliegens sein“, so Johan Eidhagen, Chief People und ESG Officer bei Wizz Air.

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Air France-KLM legt Wandelanleihe auf

Air France-KLM beschafft sich über eine Wandelanleihe 300 Millionen Euro – Frankreich und die Niederlande hielten sich bei der Platzierung zurück. Der Erlös soll komplett in die Tilgung französischer Corona-Kredite fließen: Air France-KLM nimmt 300 Millionen Euro über eine Wandelanleihe auf, die der Konzern später wahlweise auch mit neuen Aktien ablösen kann. Der Schuldschein werde anfänglich mit 6,5 Prozent verzinst und war „mehrfach“ überzeichnet, wie das Online-Portal Aero unter Berufung auf eine Aussendung der Airline berichtet. Der Großaktionär CMA CGM ging die Platzierung im Umfang von 27 Millionen Euro mit – die Reederei beugt so einer drohenden Verwässerung ihres 9-Prozent-Anteils vor. Die staatlichen Aktionäre Frankreich (28,6 Prozent) und die Niederlande (9,3 Prozent) zeichneten die Anleihe laut Stellungnahmen nicht.

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ORF-Friedenslicht mit Austrian Airlines in Österreich gelandet

Das ORF-Friedenslicht ist gestern Abend mit Austrian Airlines Flug OS858 am Flughafen Wien Schwechat gelandet. Austrian Airlines bringt das ORF-Friedenslicht von dem rund 2.600 Kilometer entfernten Betlehem bereits zum 36. Mal sicher nach Österreich. Jedes Jahr im Advent wird das Friedenslicht unter besonderen Sicherheitsauflagen von Austrian Airlines nach Österreich gebracht. Das kleine Licht aus Bethlehem leuchtet dann am Heiligen Abend in ganz Europa und mittlerweile auch in den USA sowie in Teilen Südamerikas als Symbol des Weihnachtsfriedens. Die Aktion ist 1986 auf Initiative des ORF-Landesstudios Oberösterreich entstanden. Anfang Dezember 2022 wird es von der Austrian Airlines Crew des Fluges OS87 nach New York geflogen. „Das ORF-Friedenslicht ist ein Stück österreichische Weihnachtsgeschichte. Umso mehr freuen wir uns, dass Austrian Airlines seit der ersten Stunde, Teil dieser langjährigen Tradition ist. Als rot-weiß-rote Airline sind wir stolz darauf, das Licht des Weihnachtsfriedens jedes Jahr nachhause zu holen und es unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen dann in die weite Welt zu fliegen“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl, der das Friedenslichtkind Sarah bei ihrer Ankunft in Wien Schwechat begrüßte.

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VIE kann Umsatzzahlen nahezu verdoppeln

In den ersten neuen Monaten des Jahres stieg der Gewinn auf 109 Millionen Euro.  Der Flughafen Wien ist nach der Coronakrise wieder auf Kurs. Die börsennotierte Betreibergesellschaft hat ihren Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres um 85 Prozent gesteigert, auf 508 Millionen Euro. Der Nettogewinn stieg auf 109 Millionen Euro, nachdem das Unternehmen im Vergleichszeitraum 2021 noch eine rote Null geschrieben hatte. „Die wieder gestiegene Reiselust hat sich auch im dritten Quartal 2022 fortgesetzt, Umsatz und Nettoergebnis haben deutlich zugelegt und das Unternehmen ist vor dem Start neuer, großer Investitionen praktisch schuldenfrei“, erklärt VIE-Vorstand Günther Ofner. Tatsächlich sind die Passagiere trotz Klimakrise und der durch hohe Energiepreise befeuerten Inflation zurückgekehrt. Gegenüber dem aufgrund der Pandemie von einem niedrigen Verkehrsniveau geprägten ersten drei Quartalen 2021 legten die Verkehrszahlen am Flughafen Wien in den ersten neun Monaten 2022 deutlich zu. Von Jänner bis September 2022 stieg das Passagieraufkommen in der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice auf insgesamt 22.280.971 Passagiere – ein Plus von 163,6 Prozent. Alleine auf den Standort Wien entfallen rund 17,5 Millionen Fluggäste. Die Zahl der Flugbewegungen stieg auf 139.677 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 64,0 auf 77,2 Prozent. Der Flughafen wirbt seit dem Bau einer großen Photovoltaikanlage, besonders grün zu sein. Kritiker werfen dem Airport „Greenwashing“ vor. Wie Ofner erklärt, soll die Sonnenstromproduktion auf 45 Hektar verdoppelt werden, die Anlage wäre damit wieder die größte Österreichs. „Ab Jänner 2023 wird der Flughafen Wien seinen Betrieb CO2-neutral

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