Granit Pireci

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Granit Pireci

Lufthansa-Crew bewältigt Triebwerksausfall über Grönland – Rückkehr nach Frankfurt

Eine Lufthansa-Crew war am Samstag mit einer schwierigen Situation konfrontiert, denn ein Triebwerk ist während eines Transatlantikflugs über Grönland ausgefallen. Während eines Transatlantikflugs von Frankfurt nach Seattle (Flugnummer: LH490) an Bord eines Airbus A340-300 meldete die Lufthansa-Crew einen Fehler in einem der vier Triebwerke. Auf halber Strecke entschieden sich die Piloten daraufhin für eine Rückkehr nach Frankfurt, um das Flugzeug zu reparieren. Alternativ hätten sie länger an einem nahegelegenen Notflughafen festhalten müssen, wie es 2017 bei einem Airbus A380 von Air France der Fall war, der nach einem Triebwerksausfall und einer Notlandung im kanadischen Goose Bay repariert werden musste. Damals wurde ein Ersatztriebwerk schließlich mit einer An-124 herbeigeschafft, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet.

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Führungswechsel bei Brussels Airlines

Peter Gerber, derzeitiger CEO von Brussels Airlines, legt sein Amt nieder und wird die Lufthansa Group verlassen. Christina Foerster, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa Group, wird die Airline kommissarisch führen. Es soll schnellstmöglich eine langfristige Nachfolge für Peter Gerber gefunden werden. Peter Gerber hatte die belgische Fluggesellschaft seit dem 1. März 2021 geführt und hatte zusätzlich die Funktion des Generalbevollmächtigten für europäische Angelegenheiten inne. Nun tritt er ab. Christina Foerster tritt nur kurzzeitig in seine Fußstapfen, denn langfristig soll ein anderer Geschäftsführer bei Brussels die Fäden ziehen. Sie kennt die Lufthansa-Tochter gut, da sie von 2016 bis 2020 dort als CCO und CEO tätig war. Peter Gerber startete seine Karriere bei der Lufthansa Group im Jahr 1992 und hatte unter anderem Verantwortung für Bereiche wie Konzernverrechnung, Gebühren und Entgelte, sowie das konzernübergreifende Ergebnissicherungsprogramm „D-Check“. Außerdem war er Vorstand bei Lufthansa Cargo und Lufthansa Passage Airlines, wo er das Ressort Finanzen und Personal, sowie Personal, IT & Services verantwortete. Von Mai 2014 bis März 2021 war er Vorstandsvorsitzender bei Lufthansa Cargo.

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Eurowings/NFD vor 30 Jahren am Airport Nürnberg gegründet

Es war Mitte der 1970er Jahre, als der Nürnberger Textilunternehmer Hans Rudolf Wöhrl den Nürnberger Flugdienst (NFD) gründete und damit den Grundstein für das spätere Unternehmen Eurowings legte. Die ersten Propellerflugzeuge vom Typ ATR 72 mit ihren orange-roten Streifen prägten das Vorfeld des Airport Nürnberg und brachten einen Aufschwung im Regionalreiseverkehr. Aus dem Zusammenschluss vom NFD mit der Dortmunder Reise- und Industrieflug (RFG) ging am 1. Februar 1993 die heutige Eurowings hervor. Die Eurowings begann mit 32 Zielen in 11 Ländern, legte aber den Schwerpunkt auf innerdeutsche Verbindungen. Der Name „Eurowings“ wurde durch einen Mitarbeiter im Zuge eines Ideenwettbewerbs gewonnen, das Logo wurde von Studierenden der Nürnberger Kunstakademie gestaltet. 2001 erfolgte die Beteiligung der Lufthansa Group. Heute umfasst die Flotte der Lufthansa-Tochter mehr als 100 Flugzeuge und fliegt zu über 140 Zielen in über 50 Ländern. Von Nürnberg aus wird unter anderem Mallorca angesteuert – die liebste Insel der Metropolregion Nürnberg.

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Skyguide testet Stromversorgungsanlagen

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide hat kürzlich zwei Tests durchgeführt, um die Robustheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgungsanlagen in der Genfer Bezirksleitstelle zu überprüfen. Die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) stellt sicher, dass alle sicherheitsrelevanten Systeme bei einem Ausfall des externen Stromnetzes durch Batterien und Notstromaggregate weiterhin funktionieren. Skyguide unterhält zwei USV-Anlagen, die in zwei Nächten im Januar separat getestet wurden. Beide Tests verliefen ohne Probleme, wie das Schweizer Onlineportal Aerotelegraph berichtet. Die Flugsicherungsgesellschaft hatte vorab Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass die Tests den laufenden Flugbetrieb nicht beeinträchtigen. Rund 60 Skyguide-Mitarbeiter waren während der Testnacht vor Ort.

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Air Serbia nimmt Flüge nach Kairo auf

Air Serbia plant nach drei Jahren Abstinenz die Wiederaufnahme von Flügen zwischen Belgrad und Kairo. Die Flüge zwischen den beiden Hauptstädten werden am 15. Mai 2023 gestartet, die Maschinen der serbischen Fluggesellschaft sollen dreimal wöchentlich in Richtung Kairo abheben, jeweils montags, mittwochs und freitags ab Belgrad und dienstags, donnerstags und samstags ab Kairo. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Air Serbia hat auf dieser Strecke keine direkte Konkurrenz. Egypt Air unterhält eine Codeshare-Partnerschaft mit Aegean Airlines zwischen Athen und Belgrad, während ihre Tochtergesellschaft Air Cairo geplante Flüge das ganze Jahr über zwischen Hurghada und Belgrad anbietet. Das berichtet das Onlineportal Ex-Yu-Aviation.

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Air New Zealand leitet große Kundenrückholaktion ein

Nicht nur der Airport war von den Auswirkungen eines Unwetters betroffen, sondern auch zahlreiche Flugpassagiere. Air New Zealand hat eine der größten Kundenrückholaktionen in ihrer Geschichte eingeleitet, nachdem 9000 Kunden, die durch das extreme Wetter in Auckland und die Schließung des Flughafens betroffen waren, umgebucht werden mussten. Leanne Geraghty, Chief Customer and Sales Officer von Air New Zealand, bestätigte, dass das Callcenter-Team neu ausgerichtet wurde, um eine schnellere Bearbeitung der Umbuchungen zu ermöglichen. Enorm starke Regenfälle haben dazu geführt, dass der neuseeländische Flughafen Auckland ab Freitag temporär gesperrt werden musste. Der Flughafen Auckland ist mittlerweile wieder geöffnet.

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Fly 91: Indiens neue Regional-Airline steht

Die neue indische Regionalairline Fly 91 will im letzten Quartal des Jahres abheben. Sie will den Betrieb mit zwei Flugzeugen aufnehmen, im ersten Jahr auf sechs Flugzeuge aufstocken und innerhalb von fünf Jahren 32 weitere Flugzeuge einflotten, wie die Zeitung Deccan Herald schreibt. Geplant sind Kurzstreckenflüge mit ATR 72. Hinter Fly 91 steht der ehemalige Vizepräsident von Kingfisher Airlines Manoj Chacko und ein Finanzunternehmen. Sie wollen vor allem auf subventionierten Strecken fliegen.

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Jazeera Airways fliegt nach Belgrad

Die kuwaitische Fluggesellschaft Jazeera Airways nimmt die serbische Hauptstadt neu in das Streckenprogramm auf. Der Carrier verbindet Kuwait City zweimal wöchentlich mit Belgrad, damit werden die beiden Städte erstmals seit über 15 Jahren wieder mit einem regulären Flug verbunden. Damals waren die Maschinen Jat Airways im Einsatz. Jazeera Airways startet am 17. Juni 2023 mit Flügen jeweils dienstags und freitags ab Kuwait und mittwochs und samstags ab Belgrad. Der Flugbetrieb soll zunächst nur bis zum 23. September 2023 aufrechterhalten werden, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Die Flüge werden mit einem Airbus A320 durchgeführt.

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Streik in Frankreich: Zug- und Flugausfälle erwartet

Aufgrund des Generalstreiks gegen die Rentenreform wird es morgen in Frankreich zu einer starken Einschränkung des Bahn- und Flugverkehrs kommen. Wiederholt werden am 31. Jänner 2023 massive Einschränkungen im Reiseverkehr erwartet, da zahlreiche französische Gewerkschaften ihre Arbeitnehmer zum Arbeitsausstand aufgerufen haben. Auch im öffentlichen Nahverkehr wird es zu starken Einschränkungen kommen, da Metros, Busse und Trams bestreikt werden. Zusätzlich werden auch die Fluglotsen am morgigen Dienstag streiken, was zu Flugausfällen auf den französischen Flughäfen führen wird. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt forderte die Fluggesellschaften auf,  jeden fünften Flug der Pariser Flughäfen zu streichen. Auch Flüge über Frankreich können von dem Streik der Fluglotsen betroffen sein, wie das Onlineportal About Travel berichtet.

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Hotelplan-Gruppe konnte Umsatzzahlen steigern

Die Schweizer Hotelplan-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung in Höhe von 122 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und 21 Prozent im Vergleich zu 2019 verzeichnet. Der Umsatz lag bei 1,4 Milliarden Euro. Dieser Anstieg könne auch auf die Aufnahme des Aschaffenburger Veranstalters Vtours in die Gruppe zurückgeführt werden, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Im Veranstaltergeschäft mit den Marken Hotelplan, Migros Ferien und Vtours konnte die Gruppe einen Umsatz von 703 Millionen Euro erwirtschaften. „Ich freue mich sehr, dass sämtliche Geschäftseinheiten nach den herausfordernden Pandemie-Jahren wieder profitabel wirtschaften konnten. Dies war nur dank der herausragenden Arbeit aller Mitarbeitenden möglich“, so Laura Meyer, CEO Hotelplan Group.

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