Granit Pireci

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Granit Pireci

American Airlines rechnet mit höherem Gewinn

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat angekündigt, auch im laufenden Jahr 2023 beim Gewinn hoch zu fliegen. Das Unternehmen prognostizierte am Donnerstag einen um Sonderposten bereinigten Gewinn je Aktie von 2,50 bis 3,50 US-Dollar. Dies wäre mindestens fünfmal so viel wie im vergangenen Jahr. Analysten hatten bisher einen bereinigten Gewinn von durchschnittlich 2 Dollar je Aktie erwartet. American Airlines plane, im Flugverkehr wieder nah an das Vorkrisenniveau heranzukommen, wie das deutsche Onlineportal Aero berichtet. Das Flugangebot 2023 soll nur noch um 5 Prozent unter dem Vorkrisen-Niveau liegen. Das Unternehmen profitierte zuletzt von einem starken Anstieg der Ticketpreise, insbesondere im Weihnachtsquartal, welches dazu beitrug, dass American Airlines auch im Gesamtjahr einen Gewinn verzeichnen konnte. Dieser belief sich auf 127 Millionen Dollar, nachdem hier im zweiten Corona-Jahr 2021 noch ein Verlust von zwei Milliarden Dollar gestanden hatte.

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Flughafen Basel zählte 2022 fast doppelt so viele Passagiere

Der Euro Airport Basel-Mulhouse-Freiburg blickt auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück. Laut Angaben des Flughafens wurden im vergangenen Jahr insgesamt 7 Millionen Passagiere gezählt, was im Vergleich zu 2019 einen Rückgang von 23 Prozent bedeutet, aber im Vergleich zu 2021 einen Anstieg in Höhe von 94 Prozent. Während sich die Passagierzahlen in den ersten Monaten des Jahres 2022 noch auf einem tiefen Stand befanden, nahmen sie im Laufe des Jahres wieder zu. In manchen Monaten waren sogar höhere Frequenzen als im Jahr 2019 zu verzeichnen. Im Jahr 2022 gab es 84.136 Flugbewegungen (+31,7 Prozent gegenüber 2021, -15,3 Prozent gegenüber 2019), davon 64.300 gewerbliche Flüge (+56 Prozent gegenüber 2021, -21,1 Prozent gegenüber 2019). 25 Fluggesellschaften boten insgesamt 90 Destinationen an. Auch die Auslastung der Parkplätze war in Spitzenzeiten hoch und übertraf teilweise sogar die Werte von 2019. Für das neue Jahr plant der Schweizer Airport nur vorsichtig: Für das Jahr 2023 wird mit 7,4 Millionen Passagieren gerechnet, was ca. 80 Prozent des Verkehrs von 2019 entspricht.

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Sky Alps erweitert Flotte: Fünfte Dash 8-Maschine in Kürze im Einsatz

Mit vier De Havilland Canada Dash 8 bedient die Südtiroler Regionalairline aktuell 15 Ziele. Doch dabei soll es nicht bleiben. Schon bald werde man ein fünftes Flugzeug einflotten, verriet Sky Alps’ Geschäftsführer Alex Spinato dem Portal Italia Vola. Mit diesem zusätzlichen Flugzeug möchte die Airline unter anderem die lang angekündigte Frankfurt-Strecke ab Bozen aufnehmen und somit Zugang zum Lufthansa-Netz erhalten. Die Fluggesellschaft arbeitet bereits an Codeshare- oder Interlining-Partnerschaften, die durch das eigene Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), das die Airline von der italienischen Luftfahrtbehörde Enac erhalten hat, möglich werden.

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BER: Flugbetrieb normalisiert sich wieder

Der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER ist nach einem Warnstreik am Mittwoch wieder angelaufen. Die ersten Maschinen starteten und landeten wieder, rund 400 Flüge stehen heute auf dem Plan. Der Flughafen rechnet mit rund 40.000 bis 45.000 Passagieren, das seien einige Tausend mehr als üblich. Zudem seien 27 Flugbewegungen – also Starts oder Landungen – mehr geplant. Insgesamt seien rund 400 Flüge vorgesehen. Der Warnstreik hatte am Mittwoch zur Absage von 300 Starts und Landungen und zur Betroffenheit von 35.000 Passagieren geführt. Am Donnerstagmorgen fielen noch vereinzelt Flüge aus, insbesondere nach Amsterdam und London, wie das deutsche Onlineportal Aero berichtet. Den Passagieren wird geraten, sich rechtzeitig am Flughafen einzufinden und digitale Angebote wie Self-Service-Check-in und Buchung von Zeitslots für die Sicherheitskontrolle zu nutzen.

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Nächtigungszahlen in Wien deutlich gestiegen

Das Jahr 2022 war für die Wiener Hotels und Pensionen deutlich erfolgreicher als die Jahre zuvor, die von Lockdowns und Reisebeschränkungen geprägt waren. 13,2 Millionen Gästenächtigungen wurden im Vorjahr in Wien gezählt. Das sind drei Viertel des Niveaus im Vorkrisenjahr 2019. Die Hotelumsätze waren im Oktober und November sogar höher als 2019, allerdings spielt hier auch die Teuerung eine Rolle. Besonders Touristen aus den Vereinigten Staaten melden sich zurück, sie sind nach Österreich und Deutschland nun wieder der drittstärkste Herkunftsmarkt. Reisende aus Großbritannien und Nordirland haben ebenfalls stark zugenommen, trotz des Brexits. Die Anreise aus Nahmärkten soll in Zukunft verstärkt mit dem Zug erfolgen. Bis ins Jahr 2025 soll sich das Verhältnis von Personen, die per Auto oder Bahn anreisen, umkehren. Möglich werden soll das auch durch die mehr werdenden Nachtzüge der ÖBB. Vor allem Gäste aus Deutschland, Italien und der Schweiz sollen zum Umstieg auf die Bahn bewegt werden.

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Air France lässt Hilfstriebwerke der A350 bei Lufthansa Technik warten

Lufthansa Technik und Air France haben eine Vereinbarung über die technische Betreuung von Hilfsgasturbinen (Auxiliary Power Units, kurz APUs) der gesamten Airbus-A350-Flotte der französischen Fluggesellschaft geschlossen. In den kommenden sechs Jahren wird Lufthansa Technik am Standort Hamburg MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) für die APUs vom Typ Honeywell HGT1700 erbringen. Lufthansa Technik ist bereits seit längerem vom Hersteller Honeywell als offizieller Partner für die MRO des HGT1700 sowie als offizielle Garantiestation für diesen APU-Typ zertifiziert. Die Services für Air France umfassen einen Großteil des Leistungsportfolios, beispielsweise Tests, Reparaturen und Überholungen, den Austausch von Line Replaceable Units und Life-Limited Parts sowie einen AOG-Support (Aircraft On Ground) und Engineering-Leistungen.

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Airbus liefert mehr Helikopter aus

Beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat sich die Erholung von der Corona-Krise im Jahr 2022 fortgesetzt. Die Zahl der Auslieferungen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 338 auf 344 Hubschrauber, wie die Sparte Airbus Helicopters am Mittwoch im französischen Marignane mitteilte. Schon 2021 hatten die Auslieferungen das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019 übertroffen. Die Auftragsbilanz fiel 2022 allerdings schwächer aus als im Vorjahr. Nach Abzug von Stornierungen kamen Aufträge über 362 Maschinen herein. Im Vorjahr waren es 414 gewesen – nach nur 268 im ersten Corona-Jahr 2020.

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Norse Atlantic verbindet Rom mit New York

Die norwegische Langstrecken-Billigairline erweitert ihr Netzwerk. Norse Atlantic Airways nimmt die Route Rom-Fiumicino – New York JFK auf. Der Erstflug ab Rom hebt am 19. Juni 2023 ab. Die Strecke wird täglich bedient. Die Flüge starten um 19:30 Uhr in der italienischen Hauptstadt und landen um 23:00 Uhr am Flughafen JFK, der Rückflug hebt um 01.00 Uhr ab und landet um 15:45 Uhr in Rom (jeweils Lokalzeiten). Die Fluggesellschaft setzt ausschließlich Boeing 787 ein.

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Easyjet erwartet Jahresgewinn

Der britische Billigflieger Easyjet hat trotz einer kräftigen Erholung der Nachfrage im Weihnachtsquartal erneut rote Zahlen geschrieben. Weil neben dem Umsatz auch die Betriebskosten stiegen, verringerte sich der bereinigte Vorsteuerverlust lediglich um 38 Prozent auf 133 Millionen britische Pfund. Für das Geschäftsjahr bis Ende September 2023 rechnet Easyjet-Chef Johan Lundgren jedoch mit schwarzen Zahlen: Der britische Billigflieger traut sich angesichts steigender Buchungungszahlen im laufenden Jahr mehr Gewinn zu als am Finanzmarkt erwartet. Trotz der unsicheren Wirtschaftslage erwarte Easyjet dank hoher Nachfrage die Marktprognose zum Gewinn zu schlagen, teilte die Airline mit. Derzeit liege die Prognose bei einem Vorsteuerergebnis von 126 Millionen Pfund (143 Millionen Euro). Der saisonal übliche Verlust in der ersten Hälfte des seit Oktober laufenden Geschäftsjahres werde niedriger ausfallen als im Vorjahr, als ein operativer Fehlbetrag von rund 550 Millionen Pfund anfiel. Im abgelaufenen Quartal beförderte die Airline mit 17,5 Millionen Passagieren 50 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und konnte den Betriebsverlust um 100 Millionen auf 133 Millionen Pfund senken. Urlaub hätte weiterhin oberste Priorität für die Verbraucher, sagte Airline-Chef Johan Lundgren. Die Nachfrage um die Jahreswende sei so hoch gewesen, dass Easyjet zu Spitzenzeiten fünf Flugzeuge pro Minute gefüllt hätte und an drei Wochenenden Rekorderlöse erzielt worden seien. Auch die noch kleine Reisesparte Easyjet Holidays erwartet mit 50 Prozent mehr Kunden als im Vorjahr ein stärkeres Wachstum als bisher.

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Emirates fliegt wieder auf Vorkrisen-Niveau nach Australien

Emirates erhöht aufgrund stetig steigender Nachfrage die Flugfrequenzen nach Australien mit je einem zusätzlichen Flug nach Sydney und Melbourne. Ab dem 26. März wird Melbourne von zwei auf drei tägliche Verbindungen zwischen dem Emirates-Drehkreuz in Dubai über Singapur aufgestockt. Ab dem 1. Mai wird eine dritte Direktverbindung nach Sydney aufgenommen. Die beiden Flüge werden mit einer Dreiklassen-Boeing-777 300ER durchgeführt, die den Passagieren Sitze in der Economy, Business und First Class bietet. Der Golf-Carrier nimmt auch die Flüge nach Christchurch via Sydney wieder ins Flugprogramm auf. Die Aufstockung des Angebots folgt der jüngsten Ankündigung der Fluggesellschaft, ab dem 1. Juni zweimal täglich nach Brisbane zu fliegen. Bis Mitte des Jahres wird Emirates 63 wöchentliche Flüge nach Australien anbieten, mit einer Kapazität von mehr als 55.000 Passagieren pro Woche von und zu den wichtigsten Städten des Landes.

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