Granit Pireci

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Granit Pireci

Bodensee Airport beendet Insolvenzverfahren

Mit Wirkung zum 01.04.2022 beendet der Flughafen nun auch formell das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Bereits am 28. Juli letzten Jahres hatten die Gläubiger einstimmig dem Insolvenzplan der Flughafengesellschaft zugestimmt und mit dem letztlich ergangenen positiven Bescheid der EU-Kommission zur Umstrukturierung konnte auch die letzte Hürde genommen werden. Das zuständige Insolvenzgericht Ravensburg bestätigte den Insolvenzplan am 16.03.2022, und hat nunmehr mit Beschluss vom 31.03.2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung aufgehoben. Der Bodensee-Airport kann damit schuldenfrei in die Zukunft starten. Die Gläubiger werden im Mai dann gemäß Insolvenzplan mit einer Quote von 20 Prozent bedient.

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Wizz Air: Neu ab Nürnberg und Friedrichshafen nach Tirana

Der ungarische Low-Cost-Carrier baut unter anderem seine Präsenz in Nürnberg weiter aus. Neu im Streckennetz ist die Verbindung in Albaniens Hauptstadt Tirana. „Albanien entwickelt sich vom Geheimtipp zum Trendziel“, fasst Pressesprecherin Zsuzsa Trubek die wachsende Bedeutung des einstmals verschlossenen Landes für westeuropäische Besucher zusammen. Kontinuierlich baut deshalb die Airline ihr Flugangebot von Deutschland nach Albanien aus. So startet die neue Strecke von Nürnberg nach Tirana am 5. Juli und wird stets am Dienstag und am Samstag bedient. Schon am 11. April feiert die Verbindung von Friedrichshafen nach Tirana Premiere. Ganzjährig geht es nun zwei Mal pro Woche vom Bodensee auf den Balkan. Ebenfalls neu im Streckennetz der Fluggesellschaft ist auch Kukës im Norden Albaniens. Die 17.000 Einwohner zählende Stadt gilt als Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Kosovo im Norden und der Hauptstadt Tirana im Süden. Ab 1. Juni fliegt die Airline mittwochs und sonntags vom Airport Karlsruhe/Baden Baden nach Kukës. Ab 4. Juni verbindet Wizz Air zwei Mal pro Woche (Dienstag und Samstag) das bayerische Memmingen mit der Stadt.

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Lufthansa Technik verlängert Vertrag mit Asiana Airlines für CF6-80 Triebwerkswartung

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines und die Lufthansa Technik AG haben ihren Vertrag über die Reparatur und Überholung der  CF6-80-Triebwerke für die Boeing 747- und 767-Flotten von der Fluggesellschaft verlängert. Das neue Vertragspapier ist auf fünf Jahre datiert und umfasst insgesamt 17 Boeing 767-300 und Boeing 747-400 Flugzeuge. „Wir sind sehr stolz darauf, dass Asiana Airlines sich für eine Verlängerung unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit entschieden hat. Wir freuen uns darauf, Asiana Airlines weiterhin mit unserem Know-how und unseren Triebwerksserviceleistungen zu unterstützen“, so Kijung Shin, Corporate Key Account Manager bei Lufthansa Technik. Lufthansa Technik und Asiana Airlines arbeiten bereits seit mehr als 25 Jahren zusammen.

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KLM: Neue Chefin steht bereits fest

Marjan Rintel soll neue Präsidentin und CEO von KLM werden und den scheidenden Pieter Elbers von Juli an ablösen. Gemäß der beabsichtigten Nominierung wird Marjan Rintel die Nachfolge von Pieter Elbers antreten, der zum 1. Juli als Präsident und CEO zurücktreten wird. Dabei ist Rintel keine Unbekannte und war – bevor sie zu NS kam – 15 Jahre lang in verschiedenen Positionen für die Fluggesellschaft tätig, darunter Operations, Vertrieb und Marketing bei KLM und Air France-KLM. Derzeit ist sie Präsidentin und CEO von Dutch Railways, wo sie seit November 2014 tätig ist. „Ich fühle mich geehrt, zu KLM zurückzukehren und die Position von Pieter zu übernehmen. Seine 30-jährige Erfolgsbilanz ist beeindruckend. Unter Pieters Führung hat KLM seinen Weg nach oben gefunden und ich werde diesen Kurs fortsetzen. Die Luftfahrt befindet sich in Zeiten großer und komplexer Herausforderungen. Ich bin der Meinung, dass ein einheimisches niederländisches Unternehmen wie KLM eine wichtige Rolle bei diesen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen spielen muss. Diese Rolle erfolgreich auszufüllen, wird vom ersten Tag an meine Priorität sein“, so die designierte Presidentin Marjan Rintel.

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Fraport verkauft Anteile am Flughafen in Xi’an

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport gibt sein Engagement in China auf. Die Minderheitsbeteiligung am Flughafen in Xi’an werde für 1,1 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 160 Millionen Euro) an das Unternehmen Chang’an Huitong verkauft, teilt der Flughafenbetreiber in einer Aussendung mit. Die Frankfurter halten bisher 24,5 Prozent der Geschäftsanteile am Flughafenbetreiber in Xi’an, die im Fraport im Jahr 2008 erworben wurden. „Wir wollten unsere Position im bevölkerungsreichsten Land der Welt ausbauen“, sagte Konzernchef Stefan Schulte laut Mitteilung. „Dies hat sich in den vergangenen Jahren jedoch weder in Xi’an noch an anderen chinesischen Flughäfen ergeben“. Deshalb wolle Fraport sein Engagement auf dem chinesischen Markt nun beenden. Der Konzern will den Verkauf noch im zweiten Quartal dieses Jahres abschließen.

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Neuer Flugsteig am Terminal 1: MUC muss Fertigstellung verschieben

Drei Jahre nach Beginn der Bauarbeiten für den neuen Flugsteig am Terminal 1 des Münchner Airports sind die Rohbauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Trotzdem – und wie so oft in dieser Zeit trägt die Covid-19-Pandemie die Schuld daran- muss die Fertigstellung zeitlich verschoben werden. Der Zeitplan muss gestreckt werden: Eine Inbetriebnahme des neuen Flugsteigs werde nach jetzigem Stand frühestens Ende 2025 erfolgen. Mit der Verlängerung der Bauzeit und den enormen Kostensteigerungen in der Bauwirtschaft sei auch eine Erhöhung des Investitionsvolumens verbunden. Nach aktuellen Schätzungen muss der Airport insgesamt über 600 Millionen Euro für das Projekt aufwenden. „Wir gehen davon aus, dass sich das Verkehrsaufkommen am Münchner Airport ab 2024 – spätestens aber 2025 – wieder auf dem Vorkrisenniveau bewegt. Mit den attraktiven neuen Aufenthaltsbereichen sorgen wir dann für einen Qualitätssprung im Terminal 1, der den hier operierenden Airlines eine langfristige Entwicklungsperspektive an unserem Flughafen verschafft und damit die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Münchner Five-Star-Airports sichert“, erklärt Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH. Der neue Flugsteig wurde als rechtwinkelige Erweiterung des bestehenden Passagiergebäudes konzipiert und ragt auf Höhe der Terminalbereiche A und B rund 320 Meter in das westliche Vorfeld des Flughafens. Das Gesamtkonzept für den Ausbau sieht einen in drei Ebenen gegliederten Baukörper vor, der aus einem an das bestehende Terminal 1 angrenzenden Kerngebäude und einem Pier besteht. Hier können je nach Größe der Maschinen insgesamt bis zu zwölf Flugzeuge positioniert werden. Die Gesamtfläche der Erweiterung inklusive der Umbauten in der heutigen Ankunft im Modul B beträgt rund 95.000

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Hamburg Airport erwartet hohe Nachfrage zu Ostern

Hamburg Airport rechnet in den nächsten Wochen mit einer Reisewelle: Bis zu den Osterfeiertagen werden täglich zum Teil rund 35.000 an- und abreisende Passagiere erwartet. Denn kurz nach Ende der Hamburger Märzferien beginnen in den anderen norddeutschen Bundesländern die Ferien. An den stärksten Reisetagen sind zirka 150 Starts und 150 Landungen geplant. Vor allem zu beliebten Abflugzeiten wie dem frühen Morgen sollten Fluggäste zwei Stunden vorher am Flughafen eintreffen sowie Online- und Automatenservices zum Einchecken nutzen. In den nächsten Wochen rechnet der Hamburger Flughafen für 2022 erstmals wieder mit mehr als 200.000 an- und abreisenden Passagieren pro Woche – das sind zum Teil über 60 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Insgesamt deutet sich nach den Wintermonaten damit die erhoffte Trendwende an. Im März reisten im Wochendurchschnitt rund 50 Prozent der Passagiere von 2019 ab Hamburg Airport. „In den Osterferien zieht es viele Familien aus den umliegenden Bundesländern an den größten Flughafen in Norddeutschland. Dieses Jahr liegen – wie auch schon in den Hamburger Märzferien – die klassischen Urlaubsziele wie Mallorca, die Türkei oder die Kanarischen Inseln besonders im Trend“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburger Flughafen. „Für viele Passagiere wird es die erste Flugreise seit nun mehr als zwei Jahren sein, und die Abläufe am Flughafen können etwas in Vergessenheit geraten sein. Wir empfehlen daher allen Fluggästen, etwas mehr Zeit als üblich einzuplanen und sich mit unseren fünf Reisetipps gut vorzubereiten.“

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Ukraine: Dortmund Airport startet Spenden-Aktion

Getränke im Handgepäck sind auf Flügen strengstens verboten. Spätestens bei der Sicherheitskontrolle müssen sich Passagiere daher von ihren mitgebrachten Flüssigkeiten trennen. Fluggäste des Dortmund Airport haben dabei die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun und ihre Pfandflaschen zu spenden. Neuerdings kommen die Erlöse Geflüchteten aus der Ukraine zugute.  Im Terminal auf der Abflugebene befinden sich große Boxen. In diese können Reisende ihr Leergut werfen. Der Erlös wird an eine karitative Einrichtung gespendet – seit 2020 an die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dortmund. Von den Spenden wurden in der Vergangenheit beispielsweise Hochbeete und Kommunikationshilfen für Pflege- und Seniorenheime angeschafft. Im letzten Jahr waren bei der Flaschensammlung mehr als 5.400 Euro zusammengekommen. Alles für die gute Sache – abgezogen werden nur Transportkosten sowie 10 Prozent für die Organisation, die sich um die Abholung und Einlösung des Pfands kümmert. Die Johanniter und der Dortmund Airport haben nun vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine beschlossen, mit den Erlösen der Monate März bis Dezember 2022 Geflüchtete aus der Ukraine zu unterstützen. „Untätig zusehen und zuhören war keine Option. Daher haben wir bereits im März Hilfsgüter nach Polen gebracht und sammeln unter dem Stichwort Ukraine-Hilfe Geldspenden, um gezielt dringend notwendige Sachspenden zu kaufen. Wir freuen uns, nun gemeinsam mit dem Airport zusätzlich die Erlöse der Pfandflaschen für diese gute Sache nutzen zu können“, sagt Hildebrand von Hundt, Vorstandsmitglied der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dortmund.  Airport-Geschäftsführer Ludger van Bebber freut sich über die Unterstützung: „Wir sind froh, zusammen mit den Johannitern, Geflüchtete in dieser überaus schweren Lage unterstützen zu können. Im vergangenen

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Arkia Airlines nimmt Verbindung nach Belgrad wieder auf

Die israelische Arkia Airlines plant, die Flüge zwischen Tel Aviv und Belgrad in den kommenden Wochen wieder aufzunehmen. Die Fluggesellschaft wird die Flugverbindung in die serbische Hauptstadt am 8. April mit zwei wöchentlichen Rotationen wieder aufnehmen. Die beiden Länder haben letzte Woche ein Abkommen über die touristische Zusammenarbeit unterzeichnet. Auch Air Serbia sollte diesem Beispiel folgen und den Betrieb zwischen den beiden Städten wieder aufnehmen, findet der israelische Tourismusminister laut Ex-Yu-Aviation. Der serbische Carrier hatte die Flugstrecke zu Beginn der Coronavirus-Pandemie im März 2020 ausgesetzt.

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Ostern: Flughafen Brüssel rechnet mit 900.000 Passagieren

Der Freizeitverkehr steigt weiter: Der Flughafen Brüssel erwartet mehr als 900.000 Passagiere in der Osterzeit. Während dieser Ferienzeit stellt sich der Airport auf 900.000 Fluggäste ein. Die Fluggesellschaften würden sogar jetzt noch viele Last-Minute-Buchungen verzeichnen. Damit könne zwar nicht das Vor-Krisen-Niveau erreicht werden (2019: 1,3 Millionen Passagiere). Diese Zahlen würden jedoch eine steigende Reiselust der Menschen begründen, heißt es in einer Aussendung. Alleine am 1. April werden insgesamt 33.500 abfliegende Pasagiere erwartet. Zumindest das letzte Jahr kann damit wett gemacht werden. Denn aufgrund der damals geltenden strengen Reisebeschränkungen konnte der Airport gerade einmal 138.000 Fluggäste registrieren.

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