Granit Pireci

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Granit Pireci

Russische Flughäfen im Süden bleiben weiterhin geschlossen

Aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine haben die russischen Behörden ein Flugverbot für einige Flughäfen im Süden des Landes verhängt. Dieses wird nun bereits zum siebten Mal verlängert – diesmal bis zum 13. April 2022. Insgesamt elf Flughäfen würden weiterhin gesperrt bleiben, darunter der im Schwarzmeer-Kurort Anapa, in Rostow am Don und in der Großstadt Krasnodar, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Auch die Flughäfen von Gelendschik, Woronesch sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind demnach weiter von Luftraumbeschränkungen betroffen. Die Verbote, die eigentlich an diesem Donnerstag hätten enden sollen, gelten den Angaben zufolge bis zum 13. April 2022. In der bei Touristen beliebten Stadt Sotschi am Schwarzen Meer läuft der Flugbetrieb nach offiziellen Angaben weiter. Die Behörden empfahlen, für Reisen in die südlichen Regionen neben Sotschi die Flughäfen in Wolgograd und Mineralnyje Wody zu nutzen.

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EU verlängert Aussetzung der Roaminggebühren bis 2032

Die Abschaffung der Roaminggebühren in der EU wird bis 2032 verlängert. Somit fallen für das Surfen und Telefonieren im EU-Ausland keine sonstigen Gebühren an. Ursprünglich galt die Abschaffung von Roaminggebühren bis Juni. Auch nach Juni würden Menschen in der EU nun „ohne zusätzliche Kosten Anrufe tätigen, SMS versenden und im Internet surfen können“, teilte der Rat der EU mit. Beibehalten werden aber die Regeln zur „angemessenen Nutzung“. Diese sollen verhindern, dass es dauerhaft möglich ist, in anderen EU-Staaten ohne Extrakosten zu telefonieren oder im Internet zu surfen. Roaminggebühren werden für die Nutzung ausländischer Mobilfunknetze erhoben. Für Mobilfunkgespräche innerhalb der EU sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen wurden sie 2007 zunächst begrenzt und dann schrittweise gesenkt. Mit 15. Juni 2017 wurden sie dann vollständig abgeschafft.

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Emirates fliegt ab Juli zweimal täglich nach Mauritius

Die steigende Nachfrage lässt es zu: Der Golf-Carrier fliegt ab dem 1. Juli 2022 zweimal täglich mit dem Airbus A380 nach Mauritius. Derzeit fliegt Emirates einmal täglich mit der Boeing 777-300ER von Dubai nach Mauritius. Zwischen dem 9. April 2022 und Ende Juni 2022 wird der Flugplan auf neun wöchentliche Flüge und ab Juli 2022 auf zwei tägliche Flüge mit dem A380 ausgeweitet. Im Sommer werden auch die Verbindungen von Wien nach Dubai auf 11 wöchentliche Flüge ausgebaut, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt. Somit bietet Emirates auch eine Anbindung ab Wien nach Mauritius. Geflogen wird mit einer A380-Maschine. Das Emirates-Flaggschiff ist mit seinen 14 First Class-Suiten, 76 Liegesitzen in der Business Class und 426 Sitzen in der Economy Class nach wie vor bei Reisenden beliebt. Die Einreisebeschränkungen wurden in der Region des Indischen Ozeans mittlerweile gelockert. Geimpfte Reisende müssen keinen PCR-Test vor Einreise mehr vorweisen. Auch Ungeimpfte dürfen einreisen. Sie müssen sich jedoch direkt nach Ankunft in die gebuchte Unterkunft begeben und für mindestens sieben Tage absondern.

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Elbe Flugzeugwerke bekommen neuen CEO

Bei den Elbe Flugzeugwerken GmbH erfolgte ein Wechsel in der Unternehmensführung. Am 1. April hat Jordi Boto (52 Jahre) die Geschäftsführung der EFW als CEO übernommen, nachdem er seit November 2020 im Unternehmen als Chief Operations Officer das Hochfahren der Umrüstung von Passagier- auf Frachtflugzeuge vorangetrieben hat. Jordi Boto folgt damit dem scheidenden Geschäftsführer Andreas Sperl (74 Jahre), der das Unternehmen nach über 15 Jahren verlassen hat. „Dr. Sperl war Architekt der EFW Joint Ventures Lösung zwischen Airbus und ST Engineering“, sagt Jeffrey Lam, Präsident von ST Engineering Commercial Aerospace. „EFW ist seitdem gewachsen und hat viele Herausforderungen gemeistert. Mit Jordi Boto, der über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Luftfahrtbranche verfügt und nun von Dr. Sperl übernimmt, freuen wir uns darauf, dass das zukünftige Wachstum des Unternehmens von ihm weiter vorangetrieben und auf eine neue Stufe gehoben wird. Boto hat sich bisher in der Luftfahrtindustrie als Sanierer profiliert. Er steigerte unter anderem bei ATR die Produktionsrate von sechs auf 60 Turboprop-Regionalflugzeuge. Bei Airbus verantwortete er das „Power8“-Umbauprogramm und sorgte dort laut Unternehmensangaben für „deutliche Zeit-, Effizienz-, Kosten- und Qualitätsverbesserungen“. Ab 2012 führte Jordi Boto die „PFW Aerospace Speyer“ aus den Verlusten heraus und verkaufte sie 2020 an die die „Hutchinson Group“, eine Tochter des Ölkonzerns „Total“.

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Betriebliche Gesundheitsförderung: Flughafen Wien erhält BGF-Gütesiegel

Der Flughafen Wien ist der größte Arbeitgeber der Ostregion – und setzt zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit seiner Belegschaft. Für dieses Engagement hat das Österreichische Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) der Flughafen Wien AG nun das BGF-Gütesiegel verliehen. Und das bereits zum zweiten Mal: Nach 2019 bis 2021 darf der Airport das Zertifikat nun von 2022 bis 2024 tragen. Die Gesundheit seiner Beschäftigten ist dem Flughafen Wien ein großes Anliegen: So bietet das Unternehmen eine Vielzahl von Maßnahmen in den Bereichen Ergonomie am Arbeitsplatz, Arbeitssicherheit, verschiedene Teilzeitarbeitsmodelle, Papamonat, kostenlose Impfaktionen, Nichtraucher-Seminare, psychologische Betreuung und sogar ein eigenes Facharztzentrum. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität und gerade in der Pandemie hat dieser Aspekt noch größere Bedeutung erfahren. Dank unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war und ist der Flughafen Wien als kritische Infrastruktur immer verfügbar. Als größter Arbeitgeber der Region übernehmen wir Verantwortung für unsere Beschäftigten und unterstützen sie mit unseren Gesundheitsförderungsmaßnahmen.“, sagt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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München Airport: Sprüngli eröffnet ersten Store in Deutschland

Nach dem vorherigen Erfolg des Pop-Up-Stores am Münchner Airport, hat sich der SchweizerHaut Chocolatiers Sprüngli nun für einen festen Standort im Abflugbereich des Terminals 2 entschieden. Ab sofort haben Passagiere die Möglichkeit, Produkte des Schweizer Haut Chocolatiers Sprüngli direkt am Flughafen München zu erwerben. Das Sortiment umfasst Pralinés und Truffes, frische Bruch- und Tafelschokoladen sowie Luxemburgerli (Macarons). „Wir begrüßen die Confiserie Sprüngli bei uns und freuen uns, dass der Flughafen München Standort für das erste europäische Verkaufsgeschäft dieses Schokoladenherstellers außerhalb der Schweiz ist“, erklärt Jan-Henrik Andersson, Chief Commercial Officer Flughafen München GmbH. „Der Flughafen München ist für uns der ideale Standort, um unsere Haute Chocolatier zu präsentieren – genussvolle Schokoladen, kreiert mit Leidenschaft und in handwerklicher Tradition. Als Schweizer Premium Marke verbinden uns gemeinsame Werte wie ein ganzheitlicher Qualitäts- und Servicegedanke sowie der Sinn für Exklusivität und Innovation,“ ergänzt Tomas Prenosil, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Sprüngli.

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Moskau reaktiviert Flugverkehr mit ausgewählten Ländern

Nach monatelangen CoV-Einschränkungen hat Russland die Wiederaufnahme des Flugverkehrs mit 52 Ländern angekündigt. Dabei werden die Beschränkungen zur CoV-Bekämpfung, die sich auf die Linien- und Charterflüge zwischen Russland und einer Reihe anderer Länder erstreckten, ab dem 9. April 2022 ausgesetzt, wie Regierungschef Michail Mischustin bei einem Treffen mit Vertretern der Kreml-Partei Geeintes Russland bekannt gibt. Die Erleichterungen betreffen Länder, die Moskau als „freundlich“ einstuft. Rund die Hälfte der 52 genannten Staaten sind aus Asien. Daneben entfallen die CoV-Beschränkungen auch für viele Länder aus Lateinamerika und Afrika, während in Europa nur mit Serbien, Bosnien-Herzegowina und Moldawien der Flugverkehr wieder erlaubt werden soll. Die Aufhebung der CoV-Beschränkungen bedeutet allerdings wohl nicht in jedem Fall die tatsächliche Aufnahme des Flugverkehrs in das entsprechende Land, da russische Maschinen dann teilweise durch den Luftraum von Ländern fliegen müssten, den diese wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine für Moskau gesperrt haben. Zudem muss der Kreml auch fürchten, dass geleaste Flugzeuge im Ausland weiterhin beschlagnahmt werden. Das berichtet der ORF.

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NUE startet in die Ferien mit dem neuen Sommerflugplan

Der neue Sommerflugplan des Airport Nürnberg umfasst mehr als 60 Ziele. Dementsprechend werden während der Ferien rund 150.000 Fluggäste erwartet. In den zweiwöchigen Ferien seien mehr als 1.200 Starts und Landungen von 15 verschiedenen Airlines geplant, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Verkehrsstärkster Tag ist voraussichtlich Freitag, der 22. April, mit 42 geplanten Abflügen. Top-Reiseziel im Touristikverkehr ist Palma de Mallorca (bis zu 87 Abflüge), gefolgt von Antalya (bis zu 61 Abflüge). Mit geplanten 185 Starts während der Ferien hebt Ryanair am häufigsten ab, danach kommen die Ferienflieger von Corendon mit rund 65 Abflügen. Seit dem 3. April 2022 ist das Tragen einer medizinischen Maske im Terminal nicht mehr verpflichtend. „Es wird jedoch empfohlen, weiterhin eine Maske zu tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen zu halten“, so der Airport.

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Passagierzahlen am Dortmund Airport steigen deutlich

Im ersten Quartal 2022 haben 405.084 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt – ein Plus von rund 235 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr.  2021 nutzten in der Hochzeit der Pandemie im gleichen Zeitraum 120.957 Fluggäste das Dortmunder Angebot. Beim deutlich wichtigeren Vergleich zum gleichen Zeitraum vor der Pandemie im Jahr 2019 nimmt der Dortmund Airport mit einer Erholungsrate von 73 Prozent den Spitzenplatz in NRW ein (im Vorkrisenjahr 2019: rund 553.000). Der Flughafen verzeichnete im diesjährigen März exakt 161.297 Passagiere (Vorjahr: 46.443). Dabei konnten aufgrund des Kriegs in der Ukraine mehrere Flughäfen vor Ort und in der Republik Moldau nicht angeflogen werden. Auch die Zahl der Flugbewegungen nahm deutlich zu: 2722 gewerbliche Starts und Landungen fanden im März am Dortmund Airport statt (Vorjahr: 1525). Besonders beliebt waren unter anderem die Flugziele Kattowitz, Bukarest und Wien, wie der Flughafen mitteilt. 

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Auch UFO übt Kritik an Fit-for-55-Paket

Auch die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit (VC) teilen die Kritik seitens der Airlines und der Flughäfen zu den Maßnahmen, mit denen das Fit-for-55-Paket der EU erreicht werden soll. „Die vorliegenden Maßnahmen aus dem Fit-for-55-Paket führen in ihrer aktuellen Ausgestaltung zu einer massiven Wettbewerbsverzerrung für den europäischen Luftverkehr zum Vorteil der Konkurrenten außerhalb der EU. In der Folge würde das eine Verlagerung von Verkehrsströmen und in letzter Konsequenz eine direkte Bedrohung von deutschen und europäischen Arbeitsplätzen nach sich ziehen“, erklärt Joachim Vázquez Bürger, UFO-Vorstand für Politik und Außenbeziehungen. UFO appelliert damit erneut an die europäischen Entscheider die Wichtigkeit einer ausgewogenen Klimaschutzpolitik zu erkennen, die nicht nur auf den nationalen oder europäischen Raum beschränkt werden darf, sondern den globalen Zusammenhang von Luftverkehr und Klimaschutz berücksichtigen muss. „Nachhaltigkeit und Klimaneutralität stehen im Fokus von notwendigen Veränderungen im Luftverkehr. Es darf jedoch nicht passieren, dass unausgewogene Maßnahmen eine gerechte Lastenverteilung verhindern und einseitig die europäischen Fluggesellschaften benachteiligen. Dies bedeutet ein erhebliches Risiko für eine der wichtigsten europäischen Wertschöpfungsketten und nicht zuletzt auch für den Luftverkehrsstandort Deutschland und seine Beschäftigten. In letzter Konsequenz führt dies auch zu hohen Verlusten bei den Steuereinnahmen”, so Vázquez Bürger weiter. 

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